Ein weiteres bekanntes Gesicht verlässt Google: Senior Vice President of Engineering, Vic Gundotra, verlässt Google völlig überraschend nach 8 Jahren. Gundotra hat sich in den vergangenen Jahren im Unternehmen nach oben gearbeitet und gehörte zu den bekanntesten Managern des Unternehmens. Sein bekanntestes Werk im Unternehmen ist zweifellos Google+, als dessen "Vater" er oft bezeichnet wird.
Die Beziehung zwischen Samsung und Google könnte eigentlich schöner nicht sein: Beide Partner profitieren Enorm vom Erfolg des anderen und sind in punkto Android komplett voneinander abhängig - wenn da nicht auf beiden Seiten der Ehrgeiz wäre, die vollständige Kontrolle über die Smartphones zu übernehmen. Ein Samsung-Manager hat nun ausgeplaudert, dass man sich auf lange Sicht von Google trennen möchte.
Der Patentstreit zwischen Samsung und Apple zieht sich seit gefühlten hundert Jahren hin, und immer wieder gibt es neue Milliarden-Forderungen und Gegenklagen seitens Apple und auch von Samsung. Bisher hat sich Google aus den Verhandlungen der beiden Streithähne herausgehalten, dürfte aber das endgültige Urteil ebenso aufmerksam verfolgen - denn Google wird sich an den Kosten, die Samsung aufgebrummt werden, beteiligen.
Auch wenn es der Nutzer im Normalfall kaum bemerkt, aktualisiert Google das Bildmaterial für die Google Maps doch in regelmäßigen Abständen und lässt auch die Fahrzeuge von StreetView immer wieder aktuelle Fotos aufnehmen. Weil es natürlich schade wäre wenn die alten Fotos einfach so in den Untiefen der Datencenter versinken, lassen sich diese nun mit der neuen "Back in Time"-Funktion wieder anzeigen.
Vor wenigen Tagen erlangte eine Virenscanner-App im Play Store traurige Berühmtheit: Die App "Virus Shield", die zu einem Preis von 3,99 Dollar zu haben war, landete mit mehr als 30.000 Downloads an der Spitze der Verkaufscharts - so weit so gut. Doch die aufmerksamen Blogger von Android Police haben herausgefunden, dass die App den Nutzer eher nicht vor Viren schützt - alles was sie konnte, war einen roten Haken anzuzeigen. Jetzt hat sich Google für diesen Fehler entschuldigt und will die geprellten Nutzer entschädigen.
Anfang des Jahres hat Google die Übernahme von Nest verkündet, einem Hersteller von intelligenten Thermostaten und Rauchmeldern mit einigen weiteren Ansätzen zur Heim-Automatisierung. Dass Google große Stücke auf die neue Tochter hält, hat man schon daran gesehen dass Nest in Zukunft zur Hardware-Abteilung des Unternehmens werden soll - und jetzt hat man auch die Produkte in das eigene Sortiment aufgenommen. Ab sofort verkauft Google das Nest-Thermostat in den USA über den Play Store.
Nachdem es in den letzten Wochen bereits Screenshots von rundum neu designten Android-Apps für GMail und den Google Calendar gegeben hat, ist nun auch die Android Dialer-App an der Reihe: Der Screenshot zeigt zwar wenig Veränderungen, ist dafür aber (versehentlich?) von Google selbst über Twitter verbreitet worden und beweist damit den anstehenden Redesign-Prozess.
Googles Chromebooks taugen zwar auf Grund ihrer geringen Festplattengröße und mangels eines guten Musikplayers kaum zum ungetrübten Musikgenuss, aber dank Play Music, Spotify & Co. kann man natürlich auch auf diesen Netbooks das gesammelte Repertoire immer dabei haben und direkt im Browser abspielen. Mit der letzten Dev-Build von Chrome OS hat Google nun eine weitere Möglichkeit zur Änderung der Musiklautstärke eingeführt.
In der vergangenen Woche hat Google Trends, das mittlerweile zu einem sehr mächtigen Werkzeug geworden ist, ein kleines aber sehr wichtiges Update bekommen: Ab sofort kann man sich zu jedem beliebigen Thema und einigen standardisierten Berichten eine automatisierte Mail mit den neuesten Einträgen und Veränderungen schicken lassen. Diese Mail-Benachrichtigungen steigern den Nutzen des Tools enorm.
Am Ostersonntag werden wieder viele auf die Jagd nach bunten Ostereiern gehen, aber auch in den Google-Produkten verstecken sich bekanntlich viele Eastereggs. In einem Blogposting hat Google jetzt die Besten und Beliebtesten versteckten Funktionen und Späße zusammen getragen und nimmt uns mit auf die Jagd nach den "digitalen Ostereiern".
Das derzeit wohl interessantes Hardware-Projekt von Google ist das Project ARA. Erst vor wenigen Wochen hat Google erste Einblicke in das modulare Smartphone gegeben und eine Entwickler-Konferenz für interessierte Hardware-Lieferanten veranstaltet. Jetzt gibt es eine ganze Reihe neue Fotos, die sehr eindrucksvoll zeigen wie dieses Konzept funktioniert und wie die (mögliche) Smartphone-Zukunft aussieht.
In den USA hatten interessierte Nutzer vor einigen Tagen die Möglichkeit, Google Glass offiziell zu kaufen und sollten ihre Geräte in den nächsten Tagen per Post zugestellt bekommen. Jetzt hat Google ein weiteres "Try-on"-Programm gestartet, bei dem sich Interessierte zukünftige Träger ein Gestell-Modell aussuchen können. Dabei handelt es sich um eine reine Anprobe, die eigentliche Hardware ist bei diesen Testgeräten funktionsunfähig gemacht worden.