Nahezu jede Webseite setzt zur Steuerung von Suchmaschinen auf die robots.txt-Datei, mit der den Bots mitgeteilt wird, welche Webseiten gecrawlt und indexiert werden dürfen und welche nicht - und alle großen Suchmaschinen halten sich auch an diese Standard-Angaben. Zum 20-jährigen Jubiläum dieser Datei sorgt Google nun für die Zukunft vor und verfügt seit einigen Tagen auch über eine killer-robots.txt.
Mitte Mai hat der Europäische Gerichtshof nicht nur die Nutzer mit dem Urteil zum Recht auf Vergessen überrascht, sondern auch Google geschockt und vollkommen unvorbereitet getroffen. Dennoch hat man innerhalb von zwei das Löschformular Online gestellt und hat nun mit der Bearbeitung der ersten Anträge begonnen. Erste Verlage wurden darüber informiert, dass ihre Webseiten entfernt worden sind.
Diesen kleinen Schockmoment haben wohl viele schon einmal erledigt: Eine persönliche SMS an die falsche Nummer gesendet oder eine E-Mail versehentlich an den falschen Empfänger gesendet - Peinlich, aber kein Weltuntergang. Genau das gleiche ist nun einem Banker bei Goldmann Sachs passiert, der versehentlich eine Mail an den falschen GMail-Account geschickt hat. Nun reicht das Bankhaus Klage gegen Google ein und verlangt die Löschung der Mail.
Nach der offiziellen Ankündigung von Android Wear auf der Google I/O in der vergangenen Woche geht es nun Schlag auf Schlag: Seit gestern hat der Play Store nun eine eigene Kategorie für alle Wear-kompatiblen Apps und auch die Companion-App, über die die Verbindung zu dem Wearable hergestellt wird, ist nun verfügbar und kann für jedes Smartphone heruntergeladen werden.
Orkut Eines der ältesten und - in vielen Teilen der Welt - unbekanntesten Google-Services wird nun seinen Weg auf den ewigen Google-Friedhof finden. Ende September zieht Google seinem ersten Social Network Orkut den Stecker und stellt es wegen immer weiter gesunkenen Nutzerzahlen ein. Ohnehin wurde das Social Network schon immer sehr stiefmütterlich behandelt und hatte noch nie wirklich in Googles Strategie gepasst.
Ganz ohne Ankündigung hat Google mal wieder ein sehr nettes und kurzweiliges Spiel erstellt und Online gestellt: Smarty Pins wird auf den Google Maps gespielt und stellt dem Nutzer geografische Fragen, die dieser durch Platzierung eines Pins an der vermeintlich korrekten Position beantworten muss. Aus der Entfernung zur korrekten Antwort ergibt sich anschließend der Punktestand.
Google ist derzeit auf großer Einkaufstour und wieder einmal hat sich ein vorab verbreitetes Gerücht bestätigt: Das StartUp Songza hat eine Software entwickelt, die Musik-Playlisten auf Grundlage von äußeren Umständen oder der Aktivität des Nutzers erstellt - dieses Potenzial soll nun Google Play Music und wahrscheinlich auch YouTube zu Gute kommen.
Seit genau einer Woche ist die Explorer-Edition von Google Glass in Großbritannien erhältlich, und schon gibt es den ersten Ärger: Die britische Kinovereinigung CEA hat verkündet, dass das Tragen der digitalen Brille in den Kinos ab sofort verboten ist und zuwiderhandeln mit Hausverbot geahndet wird. Google hat darauf bereits reagiert und kann die Aufregung kaum verstehen.
Vor wenigen Monaten hat YouTube mit einem neuen Player experimentiert, der seine Größe dynamisch an der des Browser-Fensters anpassen kann, ohne dass der Nutzer eingreifen muss - ab sofort ist dieser nun Standard. Ändert man die Größe des Browser-Fenster, ändert sich nun automatisch auch die Größe des Players und ggf. auch die Auflösung des Videos. Außerdem gibt es einen neuen Theater-Modus.
Es ist selten, dass Google öffentlich über zukünftige Projekte informiert und Entwicklungsschritte zeigt, die eventuell auch einfach einmal in die falsche Richtung gehen - aber genau so handhabt man es beim Project Ara. Das modulare Smartphone wurde nun erstmals einer breiten Öffentlichkeit auf der Google I/O vorgeführt - und ist prompt abgestürzt. Aber Google treibt die Entwicklung weiter sehr stark voran.
Um die Videochat-Funktion von Google Hangouts zu nutzen, benötigte man bisher ein Browser-Plugin dass den Zugriff auf die Webcam regelt und die Videofunktion erst möglich gemacht hat. Damit ist nun bald schluss, denn Google baut die Funktion dieses Plugins nun nativ in die nächsten Version des Chrome-Browsers ein. Auf dem Dev- und Canary-Channel ist die Funktion bereits integriert.
Auf der diesjährigen Google I/O wurde ein Chromecast-Update angekündigt, mit dem es unter anderem möglich sein soll, eine Verbindung zum Stick herzustellen ohne sich im gleichen WLAN-Netzwerk zu befinden. Zur Erkennung gibt es neben dem PIN auch eine "Nearby-Funktion", die Chromecasts in der Nähe entdecken soll - jetzt gibt Google einen Einblick darin, wie diese Erkennung ohne eine aktive Verbindung funktioniert.
Vor gut zwei Jahren hat Google den Hersteller der App QuickOffice übernommen und das Tool schon kurze Zeit darauf für Google Apps-Nutzer zur Verfügung gestellt und im vergangenen Jahr auch für Privatanwender kostenlos verteilt. Jetzt zieht man den Stecker und stellt die App mit sofortiger Wirkung ein - schon in wenigen Tagen soll es aus dem Play Store verschwunden sein. Vermissen sollte es aber kaum jemand.
Wenn es einen großen Nachteil von Android gibt, dann ist es die extrem hohe Fragmentierung zwischen den einzelnen Smartphones und Tablets und die schleichenden Updates der Hersteller - wenn diese ihre Geräte denn überhaupt länger als 12 Monate aktuell halten. Diese Situation möchte Google auf den neuen Plattformen unbedingt verhindern, und setzt auf extrem starke Restriktionen. Den Herstellern wird jegliche Möglichkeit genommen, die Oberfläche zu eigenen Gunsten zu verändern.
Nachdem YouTube in den letzten Jahren mehrmals an der Qualitätsschraube gedreht hat und Videos eine immer höhere Auflösung haben können, wird nun auch bei der Framerate noch einmal ordentlich gepusht: Schon bald soll es möglich sein, Videos mit einer Framerate von bis zu 60 Bildern pro Sekunde hochzuladen und diese auch mit diesen FPS wieder abzuspielen. Außerdem soll demnächst ein Spenden-Button eingeführt werden.