Trotz immer schneller Mobilfunkverbindungen benötigen auch für das Smartphone aufbereitete Webseiten immer noch sehr viel Ladezeit und können dem Nutzer schnell den Spaß am surfen nehmen. Google möchte dieses Problem in Zusammenarbeit mit vielen anderen Unternehmen lösen und hat dafür im vergangenen Jahr das AMP-Projekt angekündigt. Jetzt ist die Entwicklung reif für den Einsatz und wird ab dem 24. Februar erstmals in der Websuche eingesetzt.
Bis zur ersten erwarteten Vorstellung von Android N sind es nur noch knapp drei Monate, und so langsam fängt die Gerüchteküche an zu brodeln: An Gerüchten über mögliche neue Features mangelt es nicht, doch das ganze geht natürlich auch anders herum: Aus einer sehr frühen Vorabversion zeichnet sich ab, dass Google ab Android 7.0 tatsächlich auf einen grundlegenden Teil des Betriebssystems verzichten könnte: Den App Drawer.
Vollkommen unbemerkt und ohne eine Ankündigung hat die Google Drive-App für Android in den letzten Wochen ein Update bekommen, das der App eine sehr praktische Funktion beibringt: Der im Drive integrierte PDF Viewer kann Dokumente nun direkt anzeigen, ohne dass diese vorher auf das Smartphone heruntergeladen werden müssen.
Es kommt relativ selten vor dass Google grundlegende Elemente der Websuche ändert oder diese an eine andere Stelle verschiebt - vor allem wenn es sich um Werbung handelt. Aber jetzt hat das AdWords-Team hat eine große Änderung angekündigt, die schon in den nächsten Tagen weltweit umgesetzt wird: Die rechte Seitenleiste neben den Suchergebnissen wird in Zukunft keine Werbung mehr zeigen und in den meisten Fällen komplett leer bleiben.
Viele Nutzer sind von Werbung im Internet genervt und blenden diese über diverse Adblock-Tools einfach aus. Einige andere könnten sich zumindest vorstellen, einen monatlichen Betrag zu zahlen, wenn sie dafür keine Werbung mehr sehen müssen. Genau an diese Gruppe wendet sich Google Contributor, das genau dies ermöglicht. Jetzt wurde die Preisgestaltung in den USA angepasst, da die meisten Nutzer wohl doch nicht uneingeschränkt dazu bereit sind.
Das Leistungsschutzrecht kann man in Deutschland durchaus als gescheitert bezeichnen, denn es wird praktisch nicht umgesetzt. Google hatte von Anfang an angekündigt, dass man keine Gelder an die Verlage zur Nutzung der Snippets zahlen wird, und die Verlage mussten dem zwangsweise zustimmen um weiterhin in den Suchergebnissen zu bleiben. Eine Klage einiger Verlage gegen diese von Google aufgelegte Regelung dürfte nun vom Landgericht Berlin abgewiesen werden.
Im Normalfall arbeitet Googles Websuche in nur eine Richtung: Der Nutzer gibt eine Anfrage ein, und die Algorithmen basteln daraus ein Suchergebnis mit vielen Zusatzinformationen, die dem Nutzer dann wieder ausgeliefert werden. Eine weitere Interaktion seitens des Nutzers gibt es ab diesem Punkt nicht mehr, und dieser kann lediglich die aufbereiteten Informationen ansehen. Ein neues Patent zeigt nun, dass Google sich weitere Interaktivität für die Suchergebnisse vorstellen kann.
Seit einigen Wochen es für App-Entwickler möglich, Promo-Codes zu erstellen mit denen die Nutzer Vergünstigungen für Apps oder Spiele bekommen können, oder diese gleich komplett kostenfrei herunterladen können. Bisher gab es die Möglichkeit zur Eingabe dieser Promo-Codes allerdings nur auf dem Smartphone, was natürlich gerade bei längeren Codes wenig komfortabel ist. Ab sofort können diese nun auch in der Browser-Version eingegeben werden.
Die Android-App für das Google Drive bekommt in den nächsten Tagen mal wieder ein kleines Update, das sowohl kleine Änderungen an der Dateiauflistung mit sich bringt, als auch endlich den Papierkorb in die mobile App bringt. Die dritte Änderung soll die Übersicht bei den geteilten Dateien erhöhen, in dem nun deutlich einfacher zu sehen ist, welcher Nutzer die Datei geteilt hat.
Gerade erst wurde der Google+ Zwang für Play Games fallen gelassen, und schon hatte die Plattform ein kleines Problem: Die Integration von Google+ wurde nicht nur zur Verbreitung von Spielständen und Erfolgen benötigt, sondern vor allem auch zur Bildung eines Nutzerprofils. In den nächsten Tagen wird Google Play Games auch dies umstellen, und wird es den Nutzern schon bald ermöglichen, ein eigenes Profil für das Spielekonto zu erstellen. Dabei kann sowohl der Name als auch das Foto unabhängig gewählt werden.
Auf jedem von Google zertifizierten Android-Smartphone ist die Google Text-to-Speech Engine vorinstalliert und ermöglicht das vorlesen von Texten in vielen verschiedenen Sprachen. Normalerweise bleibt das Tool im Hintergrund und verrichtet seine Arbeit in Form von Unterstützung für andere Apps. Jetzt hat diese ein größeres Update bekommen, das ihr einige neue Sprachen und viele neue Stimmen beibringt.
In den letzten Jahren wurde die Liste der unterstützten Sprachen von Google Translate sukzessive erweitert und hat nun erneut einen großen Sprung gemacht: Seit gestern stehen 13 neue Sprachen zur Verfügung, womit nun erstmals mehr als 100 Sprachen von dem universellen Tool unterstützt werden. Die neuen Sprachen sind global gesehen nicht unbedingt wichtig, doch natürlich werden auch diese von vielen Millionen Menschen gesprochen, die nun endlich ebenfalls auch in den Genuss von Translate kommen können.
In den letzten zwei Tagen hat Tim Cook mit einem offenen Brief für viel Wirbel gesorgt, der die Diskussion um den Schutz der Nutzerdaten wieder neu entflammt hat. Apple und Cook haben sich gegen eine gerichtliche Anordnung gewehrt, die dem Unternehmen auferlegt, das iPhone eines Attentäters zu "hacken" und die darauf gespeicherten Daten freizugeben. Jetzt springt auch Google-CEO Sundar Pichai in die Bresche und stellt sich öffentlich auf die Seite von Tim Cook und teilt dessen Ansichten.
Schon seit knapp einem Jahr kann die GMail-App für Android auch mit anderen Mail-Providern verwendet werden und ist nicht mehr nur exklusiv an gmail.com-Adressen gebunden. Doch bisher haben die externen Mail-Adressen nicht den vollen Funktionsumfang geboten und wurden mit GMail lediglich verwaltet. Jetzt zündet man die nächste Stufe, Gmailify, und bietet auch für diese Adressen einen größeren Funktionsumfang, so wie etwa die Sortierung von Mails und GMails starken Spamfilter.
Schon seit Jahren betreibt Google unter der Bezeichnung "Google Ideas" einen sogenannten "Think Tank", in dem viele kluge Köpfe zusammen kommen und sich über die Lösungen von diversen Problemen Gedanken machen. So ist die Abteilung bisher etwa in den Bereich Online-Zensur, Korruption oder auch Gewalt an Internet-Neulingen aktiv. Jetzt wird auch diese Abteilung unter den Schirm von Alphabet gestellt und wird fortan unter der neuen Bezeichnung Jigsaw seine Arbeit fortsetzen.