Street View

Google hat heute Street View für Südafrika vorgestellt. Im Dezember hat Google bekanntgeben, dass man zur WM Stadien und Städte von Südafrika in Street View anschauen kann. 

Google setzte neben Autos auch Trikes ein. Diese haben bereits Fußgängerzonen und Sehenswürdigkeiten in anderen Ländern fotografiert. Südafrika ist damit das erste Land aus Afrika, das man in Street View anschauen kann. Alle Stadien der WM findet man in dieser Galerie von Google.

Google Street View Südafrika 

In Street View findet man unter anderem Kapstadt, Johannesburg, Port Elizabeth und auch das WM-Quartier der deutschen Nationalmannschaft.

» Google Maps Südafrika
Google Doodle: Robert Schumann

Heute wäre der weltweit bekannte Komponist Robert Schumann 200 Jahre alt geworden. Zu seinem Jubiläum hat Google ein Doodle im Musik-Noten-Stil designt.

Robert Schumann (*8.6.1810) wuchs als Sohn eines Buchhändlers in Zwickau auf. Bereits mit sieben Jahren bekam er Klavierunterricht und entdeckte schnell, dass die Musik seine Leidenschaft war. Nachdem er zwei Jahre in Leipzig Jura studierte, gründete er vier Jahre später, 1834, ein eigene Musik-Zeitschrift, welche er mit seinem Schwiegervater Friedrich Wieck und einigen anderen Pianisten herausgab. 1840 heiratete er die Tochter vom Schwiegervater. 1843 begann seine Karriere richtig: Er kam ins Leipziger Konservatorium und als Chorleiter nach Dresden, 1850 war er städtischer Musikdirektor in Düsseldorf. 1856 starb er in Bonn im Alter von gerade einmal 46 Jahren.

» Wikipedia 
Die Kurzmeldungen in der 30. Ausgabe mit den Themen: WebM wechselt die Lizenz, Fan-Klamotten von Google Mail, Steve Ballmer lästert über Google und das iPad und Australische Polizei ermittelt wegen WLAN-Schnüffelei gegen Google.

WebM wechselt die Lizenz

Der neue Container-Standard für Video und Audio, WebM, wechselt seine Lizenz. Das gab man auf dem offiziellen WebM-Blog bekannt. Demnach gäbe es bei Patentverfahren gegen WebM ein Problem, dass alle rechtlichen Ansprüche verworfen werden. Um den entgegen zu wirken, hat Google WebM eine neue Lizenz formuliert, die das Format von Patentansprüchen entkoppelt und an die Apache-Lizenz anlehnt. 

Fan-Klamotten von Google Mail
 
Jetzt kann man im Google Store tolle Fan-Klamotten von Google shoppen (via Google Checkout). Der neueste Artikel ist der Google Mail-Sweat-Zipper. Er ist in verschiedenen Größen erhältlich und ein Muss für jeden richtigen Google-Fan. ;)

Steve Ballmer lästert über Google und das iPad

Nicht nur Steve Jobs von Apple kann groß über Google herziehen. Auch der CEO von Microsoft, Steve Ballmer, ist darin ganz gut. Er nennt Google auf der D8-Konferenz "ein riesiges Ungeheuer" und das iPad kommt ebenfalls schlecht weg, denn "es sei nur ein PC mit einem anderen Formfaktor".

[u] Australische Polizei ermittelt wegen WLAN-Schnüffelei gegen Google 

Nachdem Hamburg Anzeigen gegen Google in Betracht zog, möchte jetzt auch Australien aktiv werden. Angeblich sollen australische Polizisten gegen Google klagen. Google hatte im Mai darauf hingewiesen, auch Payload, also Nutzdaten, bei den Street View-Fahrten zu speichern. Davor hatte Google versichert, die WLAN-Daten nur für Ortungszwecke zu verwenden. Durch einen Bug in der Software wurden aber versehentlich Nutzdaten gespeichert.
Android

Einige findige Android-Nutzer hatten im C-Base Berlin eine abgefahrene Idee, die dann auch zu einem Weltrekord führte. Sie haben 38 Android-Telefone zu einer Matrix geschalten und somit eine Videowand erstellt. 

Die Aufgabe: Viele Android-Smartphones zum interagieren bringen. Der Ort: C-Base in Berlin. 38 Darsteller von Motorola, HTC und co. - alle auf Android basierend. Das Vorbild: Blinkenlights.

So wurde mit einer kleinen Software, die sich über WLAN-Verbindungen steuern lässt, ein großes Display erstellt. Vorerst mal zum Spaß auf der Afterparty der Droidcon, später vielleicht etwas größer angelegt.

 

» 3Sat neues
» Projekt auf Google Code 
Safari

Der Krieg um die besten Browser geht weiter. Gestern hat Apple eine HTML5-Demo gestartet - die wird allerdings nur von Safari unterstützt - sagt Apple. Jedoch steckt dahinter nichts weiter als ein geschickter Trick, damit andere Browser es nicht abspielen können. Ist also HTML5 wieder mal ein Made-by-Apple-Produkt?

Wer auf Apple.com/HTML5 geht, wird sich sicherlich freuen, endlich mal ein paar Demo's zu sehen. Leider sind diese Demos überhaupt nicht für HTML5 allgemein, sondern für Safari only, wie Fefe heute herausgefunden hat. Auch bei uns zeigt Apple mal wieder Freundlichkeit zur Konkurrenz und sperrt Chrome und Firefox aus.

Nun könnte man ja meinen, dass das vielleicht an irgendwelchen Codecs liegt oder sonst irgendwas, das im Chrome und den anderen Browsern nicht funktioniert. Zuerst einmal: Nein. Ich habe mir die mühe gemacht und den User-Agent von Chrome geändert (geht über die Commandline  --user-agent="Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 6.1; de-DE)AppleWebKit/531.22.7 (KHTML, like Gecko) Version/4.0.5Safari/531.22.7") - und siehe da: Alle Demos funktionieren - bis auf die Video-Demo. Natürlich kann man die Demos auch direkt über einen kleinen Umweg und ohne UA-Änderungen aufrufen.

Also habe ich mal bei Felix von Leitner (Fefe) angefragt und wollte wissen, warum denn das so ist. Zunächst ist der MOV-Conatiner ein H.264-Video und ein AAC-(MPEG4)-Audio. Für Chrome kein Problem - geht ja auch bei YouTube. Allerdings ist das Verwirrende bei den Apple-Demos: Es sind ganz einfache Links, die gerade mal um die 400 KB haben:
Wenn du in Chrome auf dem Video bist, rechtsklicke mal draufund sage "Save As". Ich kriege da eine 359-Byte-Datei. Das versucht Chrome abzuspielen und findet keinen Film, weil das eben nur eine Umlenkung ist, und das supported Chrome nicht.

Es gibt keinen Grund, das so zu machen, außer um dafür zu sorgen, dass
nur Quicktime das abspielt.
So hat Apple natürlich ein Argument mehr, damit der User QuickTime und Safari benutzt - schließlich kann nur das Plugin das Video abspielen. Das ist allerdings wieder falsch. Schaut man sich den Link genauer an, dann ist das nur eine Playlist-Datei, die dann am Ende ein Video auf http://movies.apple.com/media/us/html5/.. und so weiter abspielt. Und genau dieses originale Video kann Chrome abspielen, wie Fefe eindrucksvoll in einer Demo belegt.

Apple versucht also andere Browser so hinzustellen, als würden sie unfähig sein, HTML5 auszuführen. Dazu manipuliert man die Videos (was man übrigens auch bei den Produkt-Videos getan hat) und schießt eine Anzeige vor, wenn derjenige nicht Quicktime nutzt. Bei der HTML5-Demo ist das allerdings noch kritischer, denn HTML5 ist ein Standard. In diesem Standard ist festgelegt, wie Methoden funktionieren und wie Browser damit umzugehen haben. Bei der Codec-Diskussion ist aktuell klar (nicht zuletzt durch Lobbyarbeit von Apple), dass H264 sich als Standard etablieren wird bzw. schon ist. Aktuell ist auch noch das Gerede um VP8 (also WebM) von Google. Viele Browser haben den Support schon angekündigt oder implementiert. 

Also ist dieser HTML5-Test nur eine Promotion-Aktion von Apple, denn die wahren Gründe dürften ganz woanders liegen. Offener sind da eher die Tests, die man sonst noch so bei Google findet. Die sind auch von keinem Apple kontrolliert und garantiert auch ohne Quicktime und ohne Safari benutzbar.

Übrigens: Im Praxistest von HTML5Test.com hatte Chrome Stable einen Score von 142, Chromium Dev mit 135, Firefox Stable 101, Internet Explorer Stable 19 und Safari 70. So viel zum Thema HTML5-Kompatibilität.

Vielen Dank Fefe für das Interview ;)
Chrome

PortableApps.com, größter Herausgeber von portablen USB-Apps, hat am Donnerstag die neue Version von Googles Chrome-Browser veröffentlicht. Damit lässt sich der Browser nun auch auf jedem Massenspeicher mitnehmen und unter jedem Windows-PC ausführen.

Die Portable App ist ca. 60MB groß, passt somit auf jeden aktuellen Stick oder Handy und lässt sich auch ohne Adminrechte ausführen. Neben der üblichen Stable-Chrome-Datei (V. 5.0.375.55) ist auch die aktuelle Dev-Version (V. 6.0.408.1) verfügbar.

Der Installer legt automatisch Benutzerverzeichnisse an und nimmt Einstellungen vor, ist somit zu allen anderen PortableApps kompatibel. Die Sprache muss man allerdings manuell über die Google-Chrome-Einstellungen bearbeiten. 

» Download 
Chrome Apple

Chrome auf dem iPad. Eine Idee, die gar nicht so weit herkommt: Der iPhone OS-Browser Safari mag kein Flash und ist auch nicht gerade zimperlich mit dem Arbeitsspeicher. So hat sich ein Designer aus Österreich die Mühe gemacht, ein paar Mockups zu Chrome auf dem iPad zu designen. 

Zunächst denkt der Designer, dass die klassischen Tabs auf dem iPad eine ganz gute Figur machen. Die Ansätze von Safari gefallen ihm nicht - einzig Opera Mini hat den richtigen Ansatz verfolgt. So würde Chrome zwar größere Tabs bekommen, allerdings Normale wie auf dem Desktop-Browser.

Könnte so Chrome auf dem iPad aussehen?

Jetzt kommt aber erst der interessante Teil des Designers: Er würde mit Gesten punkten. Das Interface soll mit Touch-Gewohnheiten bedienbar sein und der Nutzer soll gar nicht merken, dass er sich in einem Browser befindet, damit der Arbeitsfluss nicht gestört wird. Der Designer würde auch gerne Funktionen aus Firefox- und Chrome- Maus-Gesten-Plugins sehen. 

Was auch interessant klingt, wäre die Tatsache, dass es solch einen Bookmark-Browser geben soll. Der Designer wünscht sich die WebApp-Funktion von Safari auch im Chrome Browser. So könnten Bookmarks sowohl in Ordnern, als auch auf dem Homescreen abgelegt werden.

Der Bookmark-Browser - Wunschdenken eines Designers
Allerdings ist das aktuell nicht sehr viel mehr als Wunschdenken. Ob sich Google daran ein Beispiel nehmen wird, ist noch fraglich. Wenn man aber bedenkt, dass Apple quasi Google den Vortritt lässt (wir berichteten), könnte Chrome auf dem iPad doch schon eine relativ interessante Sache werden.

Wie der Chrome Browser auf dem iPad aussieht, was er mitbringt und kann, bleibt letzten Endes eine Frage des Entwickler-Teams. Noch ist nicht entschieden, ob es überhaupt solch einen Browser gibt.
YouTube

YouTube hat ein tolles Feature den Videos hinzugefügt, die schon automatische Untertitel können. Mit dem "Transcript" hat man eine virtuelle Timeline der Untertitel-Ereignisse geordnet nach Zeit. So wechselt auch der Hintergrund, wenn der Untertitel - und damit das Video - an einer bestimmten Stelle ist.

YouTube: Transkription von Untertiteln
In der Google-Hilfe kann man auch schon sehen, wie man diese Transkripte formatiert. Ein Beispielvideo gibt es hier

Danke Alex.
Denis Gabor
Mit diesem Doodle feiert Google heute den 110. Geburtstag des ungarischen Ingenieurs Denis Gabor, der später die britische Staatsbürgerschaft annahm.

"Er absolvierte das Studium der Ingenieurswissenschaften 1920 an der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität Budapest. Weitere Studien an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg folgten von 1921 bis 1924. nach der Promotion 1927 ging er zur Siemens & Halske AG (heute Siemens AG) in Berlin, wo er seine ersten Erfindungen (Hochdruck-Quecksilberdampflampe) machte. Als Folge der politischen Entwicklungen im Dritten Reich emigrierte er 1933 nach England und erhielt dort die britische Staatsbürgerschaft. In England war er für die Firma Thomson-Houston tätig." (wikipedia)

Das Doodle zeigt Google als Holografie dessen Prinzip Gabor im Jahr 1947 entwickelte.
Docs

Unter docs.google.com/demo kann man Google Docs auch ohne ein Google Konto testen. Google erlaubt den Blick auf Text, Drawing und Spreadsheets. Die Funktionen der Demo entsprechen eigentlich dem richtigen Google Docs.

Auch das gemeinsame Testen ist möglich. Die Datei steht lediglich 24 Stunden zur Verfügung und wird danach gelöscht. Möglicherweise möchte Google so skeptischen Menschen zeigen, was Google Docs alles kann und dass man es produktiv in Unternehmen einsetzen kann.