Es kommt nicht oft vor, dass Google Änderungen und Verbesserungen an Produkten ankündigt die nicht aus dem eigenen Hause stammen - doch gestern war es wieder einmal soweit. Wie im offiziellen Google Drive-Blog angekündigt worden ist, wird WhatsApp in den nächsten Wochen ein Update erhalten, dass dem Messenger einen tieferen Zugriff auf das Drive erlaubt und das Anhängen von Dateien vereinfachen soll. Auch Yahoo! Mail wird diese Möglichkeit bekommen.
Die YouTube-App bekommt in der letzten Zeit regelmäßig Updates, die aber stets nur kleinere Details an der Oberfläche ändern - und auch die seit gestern ausgerollte neue Version macht dabei keinen Unterschied. Mit der Version 11.13 können während der Wiedergabe eines Videos nun die grundlegenden Informationen wie der Titel oder auch der Kanal eingeblendet werden. Außerdem wurde ein Bug im Zusammenhang mit Android N behoben.
Es ist mittlerweile schon zehn Jahre her dass der Google Calendar gestartet wurde, und anlässlich dieses Geburtstags werden die Nutzer mit einem der seltenen Updates und einer neuen Funktion beschenkt: Neben Terminen und Erinnerungen kennt der Calendar für Android und iOS ab sofort noch eine weitere Form von Einträgen: Ziele - oder auf englisch "Goals". Diese Ziele können definiert werden, und der Calendar versucht selbstständig einen passenden Zeitpunkt dafür zu finden.
Etwas mehr als vier Wochen nachdem Google überraschend die Developer Preview von Android N veröffentlicht hat, legt man nun nach: Wie auf dem Android-Blog nun angekündigt worden ist, kann ab sofort die zweite Preview-Version des Betriebssystems heruntergeladen werden. In der zweiten Version gibt es natürlich nicht ganz so viele Änderungen wie bei der Vorstellung der ersten Version, aber dennoch sind einige neue Funktionen mit an Bord, inklusiver einer neuen Grafikengine.
Nach den doch etwas größeren Updates der vergangenen Wochen gibt es in dieser Woche nur eine kleine Verbesserung bei den Google Photos, die aber sehr bequem sein kann: Mit der neuesten Version ist es nun möglich, Fotos oder Videos vom Smartphone ganz einfach hochzuladen und so Online ein Backup zu erstellen. Bisher waren dafür einige Umwege nötig.
Mit Google Fiber ist Google schon vor über vier Jahren in den Provider-Markt eingestiegen und bietet in ausgewählten Städten den eigenen Internetzugang an. Dabei punktet man gegenüber der Konkurrenz vor allem mit der Gigabit-Geschwindigkeit und einigen weiteren starken Argumenten, wovon nun allerdings eines wegfällt: Der Gratis-Internetzugang mit 100 MBit/s wird nun ersatzlos für alle Neukunden gestrichen und schlägt ab sofort mit 50 Dollar pro Monat zu Buche.
Mit der Beta-Version von Remix OS 2.0 hat der Hersteller Jide schon vor einigen Monaten ein sehr interessantes Projekt gezeigt, mit dem Android auch auf dem Desktop zum Einsatz kommen kann. Doch auch den Ursprung des Betriebssystems hat man dabei natürlich nicht vergessen und geht nun zusätzlich auch zurück zu den Wurzeln: Ab sofort steht die Beta-Version auch für die Google-Tablets Nexus 9 und Nexus 10 zur Verfügung.
Im Laufe der Zeit hat Google eine sehr starke Spracherkennung entwickelt und ermöglicht so schon seit längerem die Steuerung von bestimmten Funktionen auf dem Smartphone. Jetzt haben Googles Entwickler eine App im Play Store veröffentlicht, mit der sich tatsächlich das gesamte Smartphone komplett per Sprache steuern lässt. Dazu werden alle auf dem Display angezeigten Elemente mit einer Nummer versehen und können so gezielt angesprochen werden.
In loser Folge veröffentlichen Marktforscher immer wieder Statistiken rund um die Verteilung der mobilen Betriebssysteme auf Grundlage der eigenen Erfassungen. Dabei gibt es natürlich immer wieder Schwankungen, doch im groben kann man sich auf die Zahlen verlassen. Jetzt hat das das Unternehmen Kantar World Panel seine Zahlen veröffentlicht und zeigt das übliche Bild, das sich immer mehr in Richtung einer Android-Dominanz verschiebt.
Vor etwa zwei Monaten hatte Google mit der Ankündigung überrascht ab sofort keine Anzeigen mehr neben den Suchergebnissen anzuzeigen und nur noch die Werbeplätze über und unter den Ergebnissen übrig zu lassen. Für diese Änderung gab es diverse Gründe, über die Auswirkungen hat Google bisher allerdings noch nicht gesprochen. Eine Eye Tracking-Studie zeigt nun, dass viele Nutzer schon gar nicht mehr auf die Anzeigen in der Websuche achten und diese gekonnt ignorieren.