Auf der diesjährigen VidCon hat YouTube-Chefin Susan Wojcicki nicht nur ein neues App-Design und neue mobile Features angekündigt, sondern auch wieder einmal einen Einblick in die Nutzungszahlen der Videoplattform gegeben. Diese Zahlen zeigen vor allem im Vergleich zum vergangenen Jahr noch einmal ein mehr als beeindruckendes Wachstum, denn tatsächlich konnte die Google-Tochter die Nutzungsdauer um ganze 60% im Vergleich zum Vorjahr steigern.
Vor zwei Tagen wurde der mobilen YouTube-App für Android ein neues Design verpasst das teilweise auch einige neue Strukturen geschaffen hat. Diese neue Oberfläche wurde allerdings nicht per Update über den Play Store ausgerollt, sondern wurde bei den meisten Nutzern schon jetzt direkt serverseitig aktiviert. Seit einigen Tagen steht ein weiteres Update in den Startlöchern, das nun erweiterte Bearbeitungsfunktionen für Videos mit sich bringt.
Zuletzt haben vor allem die YouTube-Stars Googles Videoplattform dominiert und sind Hauptverantwortlich dafür, dass sich die Nutzer immer länger in dem Portal aufhalten. Doch natürlich wachsen auch alle weiteren Themenbereiche täglich um tausende Videos und es gibt mittlerweile kaum noch etwas, dass es nicht mehr gibt. Jetzt hat die Nachrichtenagentur AP (Associated Press) angekündigt, dass man sein gesamtes Archiv auf YouTube zugänglich machen wird. Die Videos reichen dabei bis in das Jahr 1895 zurück.
So wie viele andere Android-Apps auch, setzt YouTube zur Darstellung der Navigation auf das berühmte Hamburger-Menü und bringt dort eine ganze Reihe von Einträgen und Links unter, mit denen der Nutzer durch die einzelnen Bereiche der App wechseln kann. Doch jetzt scheint man dieses Menü vorerst wieder aufzugeben und hat die gesamte Navigation auf nur noch 4 Einträge zusammengestutzt. Diese wird jetzt auch nicht mehr in einem Seitenmenü versteckt, sondern direkt an in der Oberfläche angezeigt.
Seit gut vier Monaten unterstützt YouTube offiziell frei bewegliche 360 Grad-Videos und gibt den Zusehern damit völlige neue Möglichkeiten tiefer in das Geschehen einzusteigen. Natürlich war es dann nur eine Frage der Zeit, bis diese Funktion auch für Werbespots genutzt wird - und jetzt ist es soweit. Vor wenigen Stunden hat YouTube angekündigt, dass man ab sofort allen Werbepartnern die Möglichkeit geben möchte, Werbespots mit einer Rundumansicht direkt vor einem YouTube-Video zu schalten.
In den guten alten Zeiten, als Videos noch ausschließlich mit (Digital)kameras gedreht wurden, wäre wohl niemand auf die Idee gekommen die Aufnahme im Hochformat zu erstellen - doch mit der zunehmenden Verlagerung auf das Smartphone hat sich in den vergangen Jahren das "Vertical Video Syndrome" auf den Videoplattformen breit gemacht. Nun haben die Entwickler bei YouTube endlich ein Erbarmen gehabt, und ermöglichen mit der neuesten Version der App nun auch das Abspielen von Hochformat-Videos im Vollbild.
Heute morgen konnte Google sehr gute Quartalszahlen verkünden und die Anleger durch einen stark gestiegenen Umsatz und einen weit über den Erwartungen gewachsenen Ertrag erfreuen. Der Löwenanteil (mehr als 90 Prozent) der Einnahmen kommt noch immer aus dem Werbegeschäft, wobei dieser Anteil sogar wieder leicht gestiegen ist. Ein großer Wachstumstreiber ist dabei vor allem YouTube und die mobile Websuche. Im Rahmen der Quartalszahlen hat das Unternehmen einige Zahlen und Details rund um die beiden Angebote bekannt gegeben.
Mit den Cards hat YouTube eine gute Möglichkeit geschaffen, um Verlinkungen innerhalb eines Videos zu schaffen und diese auf allen Plattformen darstellen zu können. Vor einigen Tagen hat man dann verkündet, dass es schon bald eine Reihe neuer Cards und Möglichkeiten geben soll - und die erste hat nun ihren Weg in die Videoplattform gefunden: Mit der neuen Channel Card lässt sich nun ein beliebiger YouTube-Kanal direkt aus dem Video heraus verlinken, etwa zu Promotionzwecken.
Dass die großen YouTube-Stars sehr sehr gut von ihren Werbeeinnahmen leben können ist bereits seit langer Zeit bekannt, aber welche Dimensionen dies bei einigen mittlerweile angenommen hat ist doch immer wieder erstaunlich: Der bekannte Let's Player PewDiePie hat nach eigenen Angaben allein im vergangenen Jahr 2014 einen Umsatz von 6,73 Millionen Euro eingefahren. Damit dürfte er so manchen Hollywoodstar überholt haben, und liegt auch mit einer Fanbase von fast 38 Millionen Abonnenten an der Spitze der Rangliste.
Die interessantesten Stunden im Chemie-Unterricht waren (bzw. sind) immer die, in denen der Lehrer zu Experimenten aufgerufen hat und man die Reaktion von zwei Stoffen beobachten konnte. Ob sich dabei nun die Farbe geändert hat, ein Feuer entflammt ist oder ein lauter Knall durch Raum gehallt ist - spannend war es immer. Jetzt bringt die BBC genau diese Experimente auf YouTube und hat eine sehr interessante Videoreihe erstellt, mit der man beliebige Stoffe miteinander kombinieren und die Reaktion beobachten kann.
Immer mehr Apps werden in diesen Tagen auch auf Smartwatches portiert, was die Designer in vielen Fällen aufgrund des kleinen Displays vor große Herausforderungen stellt. Dabei sind sich die meisten Designer einig, dass es derzeit nur wenig Sinn macht große Grafiken oder Videos auf den smarten Armbanduhren anzeigen zu lassen. Doch dies haben die Entwickler der folgenden Android Wear-App wohl nicht mitbekommen: Ab sofort lassen sich auch YouTube-Videos direkt am Handgelenk ansehen.
Praktisch kein Unternehmen kommt heute mehr um einen Auftritt bei den diversen Social Media-Plattformen drumrum. Doch nur einen Account bei einer solchen Plattform zu haben bringt natürlich nicht viel, wenn es denn nicht aktiv genutzt wird. Eine neue Studie hat nun ergeben, dass dieses Denken bei den 100 wertvollsten Unternehmen der Welt angekommen ist und nahezu alle die großen und bekannten Plattformen nutzen. Und überraschenderweise ist in dieser Statistik nicht Facebook der Gewinner.
Während sich Google und Facebook in den ersten Jahren kaum in die Quere gekommen sind und jeweils ihre Bereiche abgesteckt und dominiert haben, gibt es seit einiger Zeit in einer Reihe von Bereichen erhebliche Konkurrenz. Insbesondere im Bereich des Videohostings hat Facebook Google/YouTube den Kampf angesagt und hat in gewissen Bereichen bereits den Spitzenplatz erobert. Um diesen zu halten hat man in der Vergangenheit einige Maßnahmen gesetzt, aber erst jetzt setzt man zum großen Schlag an: In Zukunft möchte auch Facebook den Uploadern die Möglichkeit geben, mit ihren Videos Geld zu verdienen.
Für längere Zeit ist es ziemlich still um den ewigen Streit zwischen der GEMA und YouTube gewesen, doch nach dem gestrigen Schlappe für die GEMA gab es heute nun ein weiteres Urteil, das nun wieder negativ für YouTube ausgefallen ist. Dieses besagt, dass YouTube gemeldete Videos mit Urheberrechtsverletzungen umgehend löschen muss.
In einem kurzen Videoblog haben die YouTube-Entwickler und Produktmanager bekannt gegeben woran sie derzeit arbeiten und haben gleichzeitig auch einige neue Funktionen für die nächsten Wochen und Monate angekündigt. Dabei handelt es sich insgesamt um keine großen Updates sondern viel mehr um kleinere Verbesserungen und der einen oder anderen Drehung an der Stellschraube. Der Fokus liegt natürlich stark auf der mobilen Nutzung und es soll sowohl die Abo-Verwaltung als auch die Benachrichtigungen und die Analysen verbessert werden.