Vor dem Verkaufsstart der Apple Watch waren die Erwartungen der Fachwelt sehr hoch und jeder Analyst erwartet, dass die Smartwatch aus Cupertino den gesamten Markt anschieben und dem neuen Gadget am Handgelenk endlich zum Durchbruch verhelfen wird. Zwar gibt Apple keine offiziellen Zahlen heraus, aber Marktforscher haben in den meisten Fällen doch recht präzise Zahlen zu den Verkäufen von Apple-Produkten - und diese sind mehr als beeindruckend. Apple hat an einem einzigen Tag mehr Smartwatches verkauft, als Google in einem ganzen Jahr.
Rein zufällig an dem Tag an dem überall die Apple Watch Reviews im Web aufpoppen, hat Google zwei neue Erfolgsmeldungen für die eigene Plattform Android Wear zu verkünden. Im Play Store stehen mittlerweile mehr als 1.000 Watch Faces zur Verfügung und Google konnte gleich drei neue Partner für Armbänder gewinnen.
In einer aktuellen von Google veröffentlichten Statistik gibt man einen kleinen Einblick in die Nutzung des VP9-Codecs auf der Videoplattform YouTube. Allein im vergangenen Jahr 2014 haben die Nutzer mehr als 25 Milliarden Stunden Video mit diesem Codec abgespielt, wobei die Tendenz stark steigend ist. Viele dieser Videos konnten nur durch die Nutzung des VP9-Codecs in HD-Qualität abgespielt werden. Und in diesem Jahr soll die Unterstützung noch weiter ausgebaut werden.
In den vergangenen Monaten und Jahren hat Google sehr viel Arbeit darin investiert, Android sicherer zu machen und das Betriebssystems weiter gegen schadhafte Apps abzuschotten. Dazu hat man vor allem an der Quelle damit begonnen, schadhafte Apps direkt zu erkennen und diese gar nicht erst auf das Smartphone zu bringen. Sowohl der Play Store als auch das Betriebssystem selbst haben dafür verbesserte Sicherheitsfunktionen bekommen - und diese zeigen nun Wirkung. Innerhalb von einem Jahr hat man die Verbreitung von Malware halbiert.
Laut einer Statistik der Sicherheitsforscher von Secunia hat ein Google-Produkt im Jahr 2014 eine unrühmliche Topliste angeführt: Google Chrome ist laut dem "Vulnerability Report 2014" die Software mit den meisten Sicherheitslücken und liegt dabei noch weit vor den Konkurrenten Internet Explorer oder Firefox. Gemessen wurden die Daten auf der Grundlage von insgesamt 15.000 Sicherheitslücken in 3.900 verschiedenen Produkten. Doch viel Aussagekraft hat diese Statistik nicht.
In den letzten Jahren ist Google weltweit zunehmend in das Visier der Behörden gerutscht und musste so einige langwierige Verfahren über sich ergehen lassen bzw. noch immer bestreiten. Auch in den USA ist es in der letzten Zeit ungemütlich für das Unternehmen geworden, so dass man sich auch verstärkt auf die Lobby-Arbeit konzentriert hat um mildere Urteile zu erwirken. Dabei haben Googles "Investitionen" in den vergangen vier Jahren dazu geführt, dass man durchschnittlich 1x pro Woche zu Gast im Weißen Haus ist.
Im vergangen Jahr haben viele Unternehmen den so genannten "Diversity Report" veröffentlicht, bei dem es um eine allgemein Statistik über alle Mitarbeiter eines Unternehmens geht - vor allem drehte sich diese um die Herkunft und auch das Geschlecht. Dabei hatte Google in seinem eigenen Diversity-Report eingestehen müssen, dass nur 17 Prozent aller Techniker des Unternehmens weiblich sind - und möchte an dieser Statistik in Zukunft arbeiten. Gemeinsam mit SPARK arbeitet man nun daran, dass in Zukunft auch die Doodles mehr weibliche Personen ehren.
Gestern hat das World Wide Web seinen 26. Geburtstag gefeiert und das Thema Sicherheit und Datenschutz ist heute wichtiger denn je. Zu diesem Anlass hat Google die eigene Sicherheits-Technologie Safe Browsing in den Mittelpunkt gerückt und blickt auf die Entwicklung und Erfolge der vergangenen 8 Jahre zurück. Heute werden mehr als 1,1 Milliarden Nutzer täglich durch Safe Browsing geschützt und so vor dem Besuch von gefährlichen Webseiten gewarnt.
Google ist in den letzten Jahren sehr gut darin geworden, Fragen eines Nutzers direkt zu beantworten ohne dass dieser sich durch die Links der Websuche klick und selbst recherchieren muss. Was früher die häufig angezeigten OneBoxen gewesen sind, ist heute der Knowledge Graph, der ebenfalls immer weiter ausgebaut wird. Eine großangelegte Studie hat nun ergeben, dass Google mittlerweile zu fast jeder 5. Suchanfrage eigene Inhalte ausliefert - und so den Webmastern potenziell Traffic wegnimmt.
Auch wenn sie bei weitem noch nicht an jedem Handgelenk angekommen sind, kann man das Jahr 2014 durchaus als das Jahr des Durchbruchs für die Smartwatches bezeichnen. Dutzende Hersteller haben ihre eigenen Modelle auf den Markt gebracht und so insgesamt mehr als 4,6 Millionen Geräte verkauft. Eine neue Statistik hat nun ergeben, dass dies derzeit aber noch nicht der Verdienst von Android Wear ist. Googles Betriebssystem kommt nur auf einen Marktanteil von 15,6 Prozent.
In den USA musste Google im Dezember erstmals einen starken Verlust an Marktanteilen bei den Suchmaschinen verzeichnen und nahezu den ganzen Verlust an Yahoo! abgeben. Dies war allerdings keine große Überraschung, da der Google-Konkurrenz seit Ende November die Standard-Suchmaschine im Firefox ist und sich damit viele Millionen potenzielle Nutzer gesichert hat. Allerdings ging die Abwärtsspirale auch im Januar weiter nach unten, so dass Google erstmals seit 7 Jahren wieder unter 75 Prozent Marktanteil gerutscht ist.
Laut dem Marktforschungsinstitut Strategy Analytics konnte der Smartphone- und Tablet-Markt weiter ein starkes Wachstum hinlegen. Insgesamt wurden 2014 mehr als 1,3 Milliarden Geräte ausgeliefert - ein Wachstum von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Entwicklung hat vor allem auch den Marktanteil von Android weiter positiv beinflusst, das nun ganze 81 Prozent vom großen Kuchen abbekommt. Erstmals wurden im vergangenen Jahr mehr als 1 Milliarde Android-Geräte verkauft.