Die Nutzerbasis von Android hat längst die Schallmauer von mehr als 1 Milliarde aktiven Nutzern überschritten, und mit dem weiteren Wachstum purzeln nun auch einige weiter Rekorde im Play Store: Mit Play Books und dem Facebook Messenger haben gestern gleich zwei Apps die Grenze von 1 Milliarde Downloads durchbrochen und komplettieren damit die langsam anwachsende Liste von Apps die bisher rein nur von Google und Facebook dominiert wird.
Erst vor wenigen Tagen konnte Googles selbstfahrendes Auto die 1 Millionste Meile zurück legen und wird in Zukunft deutlich öfter auf Amerikas Straßen anzutreffen sein. In all den Jahren in denen man sich auf öffentlichen Straßen bewegt, hatte man nur sehr wenige Unfälle - wovon das Auto selbst an keinem einzigen die Schuld getragen hat. Um mehr Transparenz für dieses Projekt zu schaffen, wird Google ab sofort monatlich einen Report über Erfahrungen und Unfälle veröffentlichen.
Morgen beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Kanada, was bei Google schon heute mit einem weltweiten Doodle zelebriert wird. In diesem Jahr wird man diese WM, die erst zum siebten mal in der Geschichte ausgetragen wird, umfangreicher begleiten als in der Vergangenheit und mehrere Doodles zu diesem Event schalten. Kurz vor dem Start des Turniers gibt man nun Such-Statistiken zu diesem Thema bekannt und kündigt umfangreiche Informationen über diesen Sport an.
In den letzten Monaten hat das Self Driving Car von Google Riesensprünge nach vorne gemacht und konnte dabei einige Meilensteine mitnehmen: So hat man bisher eine lupenreine Unfallstatistik und darf auch mit den eigenen Fahrzeugen auf öffentlichen Straßen fahren. In der vergangenen Woche wurde nun ein weiterer Fleiß-Meilenstein genommen: Das Self Driving Car hat in der letzten Woche seine 1 Millionste Meile zurück gelegt.
Obwohl Google seine gigantischen Nutzungszahlen kaum verstecken müsste, hält man sich in diesem Punkt stets bedeckt und gibt nur äußerst selten einen Einblick in die Zahlen & Statistiken der verschiedensten Angebote. Doch während der zweitägigen Google I/O wurden diesmal sogar ungewöhnlich viele Einblicke gegeben, die teilweise auch sehr überraschend gewesen sind. Nur selten hat Google so umfangreich über die Zahlen berichtet.
In den letzten Monaten tritt Facebook zunehmend in Konkurrenz zu einigen Google-Angeboten und kann dabei stets mit seiner gigantischen Nutzerbasis punkten und beeindruckende Werte liefern. Schon vor einigen Monaten hat man dabei YouTube als größten Videosharer überholt und will dies nun auch bei der Anzahl der täglich abgespielten Videos geschafft haben. Doch natürlich sollte man keiner Statistik trauen die man nicht selbst gefälscht hat, denn Facebook nutzt einige Tricks um die eigenen Zahlen ordentlich aufzupeppen.
Mit dem Betriebssystem Android hat sich Google vor einigen Jahren strategisch sehr gut im damaligen Zukunftsmarkt platziert und so langfristig sicher gestellt, dass die Nutzer auch von ihrem Smartpone und Tablet aus fleißig die Google-Suche und nicht etwa ein Produkt der Konkurrenz nutzen. Bei dem explodierenden Wachstum der letzten Jahre ist es fast schon verwunderlich, dass Google erst heute verkünden kann dass die mobilen Suchanfragen nun den Desktop überrundet haben. Aber das bringt auch Probleme mit sich.
Am Rande einer Werbekonferenz in New York hat YouTube-Chefin Susan Wojcicki einige Zahlen zu den Nutzungsstatistiken rund um Googles Videoplattform genannt und konnte dabei beeindruckende Werte und ein riesiges Wachstum verkünden. Allein im vergangenen Jahr soll YouTube ein Wachstum von ganzen 40 Prozent hingelegt haben. Außerdem dominiert YouTube die wichtigste Zielgruppe noch vor den TV-Sendern und erreicht deutlich mehr Zuseher als diese.
Google gibt sich schon längst nicht mehr damit zufrieden, "nur" Webservices zu entwickeln, sondern stellt immer wieder auch seit Jahren herrschende Standards in Frage bzw. versucht sich an der Entwicklung von performanteren Lösungen. Vor einiger Zeit hat sich Google die Protokolle TCP + TLS vorgenommen, mit dem die eigentliche Verbindung zwischen dem Server und dem Client hergestellt wird. Googles Lösung QUIC (Quick UDP Internet Connections) wird mittlerweile im großen Stil eingesetzt und soll nun schon bald zum Standard hinzugefügt werden.
Vor dem Verkaufsstart der Apple Watch waren die Erwartungen der Fachwelt sehr hoch und jeder Analyst erwartet, dass die Smartwatch aus Cupertino den gesamten Markt anschieben und dem neuen Gadget am Handgelenk endlich zum Durchbruch verhelfen wird. Zwar gibt Apple keine offiziellen Zahlen heraus, aber Marktforscher haben in den meisten Fällen doch recht präzise Zahlen zu den Verkäufen von Apple-Produkten - und diese sind mehr als beeindruckend. Apple hat an einem einzigen Tag mehr Smartwatches verkauft, als Google in einem ganzen Jahr.
Rein zufällig an dem Tag an dem überall die Apple Watch Reviews im Web aufpoppen, hat Google zwei neue Erfolgsmeldungen für die eigene Plattform Android Wear zu verkünden. Im Play Store stehen mittlerweile mehr als 1.000 Watch Faces zur Verfügung und Google konnte gleich drei neue Partner für Armbänder gewinnen.
In einer aktuellen von Google veröffentlichten Statistik gibt man einen kleinen Einblick in die Nutzung des VP9-Codecs auf der Videoplattform YouTube. Allein im vergangenen Jahr 2014 haben die Nutzer mehr als 25 Milliarden Stunden Video mit diesem Codec abgespielt, wobei die Tendenz stark steigend ist. Viele dieser Videos konnten nur durch die Nutzung des VP9-Codecs in HD-Qualität abgespielt werden. Und in diesem Jahr soll die Unterstützung noch weiter ausgebaut werden.
In den vergangenen Monaten und Jahren hat Google sehr viel Arbeit darin investiert, Android sicherer zu machen und das Betriebssystems weiter gegen schadhafte Apps abzuschotten. Dazu hat man vor allem an der Quelle damit begonnen, schadhafte Apps direkt zu erkennen und diese gar nicht erst auf das Smartphone zu bringen. Sowohl der Play Store als auch das Betriebssystem selbst haben dafür verbesserte Sicherheitsfunktionen bekommen - und diese zeigen nun Wirkung. Innerhalb von einem Jahr hat man die Verbreitung von Malware halbiert.
Laut einer Statistik der Sicherheitsforscher von Secunia hat ein Google-Produkt im Jahr 2014 eine unrühmliche Topliste angeführt: Google Chrome ist laut dem "Vulnerability Report 2014" die Software mit den meisten Sicherheitslücken und liegt dabei noch weit vor den Konkurrenten Internet Explorer oder Firefox. Gemessen wurden die Daten auf der Grundlage von insgesamt 15.000 Sicherheitslücken in 3.900 verschiedenen Produkten. Doch viel Aussagekraft hat diese Statistik nicht.