Google führt schon seit längerer Zeit einen Kampf gegen veraltete Browser und informiert den Nutzer bei vielen Diensten immer wieder durch (nervige) Anzeigen darüber, dass der eigene Browser doch bitte aktualisiert werden soll. Bisher konnte man sich aber so gut wie immer dennoch zum eigentlichen Angebot durchklicken und dieses nutzen. Auf der Startseite versucht Google nun etwas völlig neues, und zeigt einfach ein ebenso altes Design an.
Für einige populäre Webseiten bietet Google in der Websuche die Möglichkeit an, diese Ergebnisse noch einmal direkt zu durchsuchen und blendet zu diesem Zweck ein weiteres Suchfeld unter den ersten Sitelinks ein. Diese wurde nun im Zuge eines Tests aktualisiert und ist jetzt deutlich größer als in der Vergangenheit, außerdem hat nun auch diese eine Vorschlagsfunktion. Und für amazon hat Google sogar noch eine Sonderregelung geschaffen.
Vor gut drei Jahren hat Google den Authorrank bzw. die Authorship Informationen in der Websuche eingeführt und hat damit den Versuch gestartet, die Suchergebnisse bzw. das Ranking sozialer zu gestalten. Dabei wurde vor allen bei redaktionellen Inhalten ein sehr starker Fokus auf den Autor einer Meldung statt auf den eigentlichen Inhalt gelegt, doch offenbar hat man sich nun gegen diese Methode entschieden. Mit sofortiger Wirkung wurde der Authorrank nun wieder eingestellt.
Dass Google und Microsoft in diesem Leben keine Freunde mehr werden dürfte jedem klar sein, aber das hindert beide Unternehmen natürlich nicht daran sich stets beim anderen etwas abzuschauen und die besten Ideen in die eigenen Produkte zu übernehmen. Vor allem im Bereich der Suchmaschine hat sich Bing schon des öfteren schamlos bei Google bedient - und schon bald könnte es wieder so sein. Derzeit testet Microsoft ein Bing-Design, das dem von Google zum verwechseln ähnlich sieht.
Vor gut zwei Jahren hat Google den Knowledge Graph in der Websuche eingeführt und kann seitdem zu vielen Suchanfragen harte Fakten und nützliche Informationen liefern, die für grobe Recherche-Arbeiten des Nutzers meist schon ausreichen. Bisher müssen diese Informationen allerdings händisch eingepflegt werden und sind daher sehr zweitaufwendig. Jetzt möchte Google diesen Prozess automatisieren und hat den "Knowledge Vault" entwickelt.
Mitte Juni hat die VG Media eine Klage beim Bundeskartellamt gegen Google eingebracht und wollte das Unternehmen auf Grundlage des Leistungsschutzrechts zur Zahlung für die Nutzung von Text-Auszügen in den Suchergebnissen zwingen. Das Kartellamt hat diese Beschwerde nun abgeschmettert und hat dem Verband sogar mit Konsequenzen bei weiteren Vorgehen gedroht.
Die Google Maps sind schon seit längerer Zeit ein fester Bestandteil der mobilen Websuche und werden bei allen Anfragen mit geographischem Schwerpunkt eingeblendet. Bisher beschränkte sich Google dabei auf grundlegende Informationen und (meistens) einen Kartenausschnitt der dann mit einem Klick die Maps-App geöffnet hat und weitere Informationen und Interaktionen anbot. Jetzt scheint man schrittweise noch mehr Interaktionen direkt in die Websuche bringen zu wollen und lässt den Nutzer derzeit gleich in der Websuche das Transportmittel ändern.
Die Qualität der Spracherkennung in der Google Websuche bzw. Google Now hat sich in den letzten Monaten und Jahren immer weiter gesteigert und kann mittlerweile auch mit nicht ganz so deutlichen Aussprachen umgehen und diese relativ zuverlässig erkennen. Jetzt bereitet Google den nächsten großen Schritt vor und will schon bald mehrere Sprachen gleichzeitig in einer Anfrage erkennen und verstehen.
Wer Informationen zu einem bestimmten Thema benötigt, der gibt diese Anfrage Heute ganz einfach und selbstverständlich in den Google-Suchschlitz ein und bekommt nach einer Sekunde alle Informationen. Doch was, wenn gerade kein Internetzugang zur Verfügung steht? Richtig, man schreibt einfach einen handgeschriebenen Brief an Google. Dies haben in der vergangenen Woche zwei Nutzer aus Otterndorf getan und prompt eine handgeschrieben Antwort erhalten.
Google lässt sich normalerweise nicht gerne in die Karten blicken wenn es um die Technologien und die Ranking-Faktoren hinter der Suchmaschine geht, aber wenn es um die Sicherheit geht macht man immer wieder einmal eine Ausnahme: Jetzt wurde in einem Blog-Post angekündigt, dass Google in Zukunft Webseiten mit einer verschlüsselten Verbindung deutlich höher ranken und damit auch belohnen wird.
Die Diskussion um die Löschung von Links aus den Suchergebnissen auf Grundlage des Recht auf Vergessens bekommt wieder einmal neues Öl ins Feuer: Nachdem bisher zu großen Teilen nur News-Webseiten und Blogs aus dem Index gelöscht worden sind, ist nun erstmals auch die Wikipedia betroffen: Gründer Jimmy Wales, der ebenfalls zu Googles Beirat gehört, zeigt sich empört.
Mit dem Knowledge Graph kann die Google Websuche schon seit längerer Zeit Fakten rund um viele Themengebiete anzeigen und diese sowohl grafisch als auch tabellarisch aufbereiten. Wie jetzt aufgetauchte Screenshots belegen, arbeiten die Googler an einer neuen Darstellungsform, die größere Ereignisse auf einer Zeitachse anzeigen direkt über den Suchergebnissen anzeigen.
Das vor wenigen Monaten beschlossene Recht auf Vergessen wurde nicht nur von vielen Beobachtern als "schlechter Witz" und "nicht zeitgemäß" aufgenommen, sondern war auch in der Konsequenz der Ausführung mehr als dürftig. Google hat die laschen Vorschriften für sich selbst genutzt und durch die eigene Vorgangsweise das ganze Gesetz eher ad absurdum geführt und die Politiker und Datenschützer vorgeführt. Jetzt wollen die Datenschützer nachlegen und die alten "Fehler" beseitigen.
Seit einigen Wochen kann Googles Websuche nicht nur Fakten anzeigen, sondern in einigen Fällen - vor allem im englischsprachigen Bereich - auch Antworten auf speziellere Fragen geben. Diese werden dann mit Anleitungen, Fakten-Auflistungen oder anderem Material angezeigt und stammen komplett aus den indexierten Webseiten. Jetzt werden diese in den meisten Fällen auch noch mit einem Bild oder Foto hinterlegt.
Es ist noch gar nicht so lange her, dass das gefühlte halbe Internet aus Flash-Ansammlungen bestanden hat und ganze Webauftritte einzig und allein aus einer Flash-Anwendung bestanden. Auf die Smartphones hat es Flash aber (glücklicherweise) nie wirklich geschafft, auch wenn Android das Plugin lange Zeit unterstützt hat. Jetzt geht Google so weit, dass man sogar vor Webseiten warnt die auf Flash setzen.