Google

Google hat gestern zwei Screenshots von frühen Instant-Designs veröffentlicht. Außerdem geht Ben Gomes auf einige Änderungen hinter den Kulissen ein. So gab es mehrere Herausforderungen, die zu lösen waren bevor man es veröffentlichen kann. 

Mit dem Update auf Google Instant hat sich Google von statischen HTML-Seiten verabschiedet und setzt auf AJAX. Diese Technik kommt auch bei Google Mail, Google Maps, Wave und Docs zum Einsatz. Die Entwickler standen von vor zwei Problemen: Design und Infrastruktur.

Das Design sollte möglichst relevant sein und nicht als störend empfunden werden. Die Nutzer sollen relevante Ergebnisse sofort erkennen ohne, dass sie durch das Design abgelegt werden. Um das richtige Design zu bekommen hat Google mehrere Prototypen entwickelt und dann getestet. Bei den Tests kamen zum einen sogenannten Trusted Tester und Google-Mitarbeiter (dogfooding) zum Einsatz. Weiterhin erhalten regelmäßig einige zufällig ausgewählte Nutzer so einen Test. 

Einer der ersten Tests zeigte Ergebnisse zwar ohne den bisher nötigen Druck auf Enter an, aber der Nutzer musste aufhören seine Anfrage einzutippen. Google stellte fest, dass das schneller arbeiten muss. Google hat auch mit einem Interface experimentiert, das die Ergebnisse mit Wahrscheinlichkeiten gewichtet gruppiert. Die Designs sahen zum Beispiel so aus (anklicken zum Vergrößern):

Groupedblended

Google stellte dann fest, dass die "grouped and blended interfaces" zu kompliziert sind.  Daher hat man sich dann für ein Design entschieden, das nur zu einem Suchbegriff Resultate zeigt. Google hat dann an zwei Features gearbeitet, die meistens sehr gut funktionierten. Erstens der Vorhersage des Begriffes (grauer Text) und dann die Ergebnisse für die Vorhersage. Bei den Studien merkte man dann, dass die meisten Personen schon recht schnell damit zurecht kamen. Sie gaben ihren Begriff soweit ein bis die Vorhersage passte und schauten dann sofort auf die Ergebnisse. Einige Nutzer merkten nicht einmal, dass sich was geändert hat, sie empfanden Google nur schneller.

Die Herausforderung bei der Infrastruktur: 5-7x mehr Ergebnisseiten für typische Suchen. Google arbeitet seit über zehn Jahren daran die Performance und die Geschwindkeit zu optimieren, da jeder Sekunde zählt. Als man mit der Idee von Instant an das Team herantrat und ihnen mitteilte, dass man fünf- bis siebenmal Ergebnisse bei jeder Anfrage über Instant zeigen wird, waren diese begeistert (Ironie ;). Dann aber fanden sie einen Weg wie man das schaffen kann. Google lieferte auch vor Instant täglich mehr als eine Milliarde Ergebnisse aus und die System waren dazu optimiert diese so schnell wie möglich zu schalten. Doch wie hat Google das gemacht?

Eine dieser Lösungen wäre es gewesen Geld in die Hand zunehmen und in weitere Kapazitäten für Server zu investieren, aber Google wollte einen smarteren Weg für das Problem finden. Google hat die Kapazitäten des Back-End aufgestockt, aber man verfolgte auch einige Strategien, um die steigende Zahl von Anfragen durch Instant effizienter zu machen. Einige davon waren es sehr technisch. Hier einige Beispiele:
- Google nutzt nun neue Caches, die mit hohen Request raten zurecht kommen, aber gleichzeitig die Ergebnisse aktuell halten (Stichwort Caffeine)
- Man führte "user-state data" im Back-End ein. Diese soll verhindern, dass Ergebnisseiten, die dem Nutzer schon gezeigt wurden erneut komplett neu geladen werden. 
Search

Bei Google Instant hat Google ein kleines Easter Egg versteckt. Klickt man bisher ohne eine Suchanfrage auf den "Auf gut Glück"-Button, dann zeigte Google den folgenden Text an - jetzt hat der Button aber eine neue Funktion.

"Mit "Auf gut Glück!TM" gelangen Sie automatisch zur ersten Webseite, die für Ihre Suchanfrage angezeigt wird. Wenn Sie "Auf gut Glück!" suchen, verbringen Sie weniger Zeit mit der Suche nach Webseiten und mehr Zeit damit, sich diese anzusehen."
Klickt man bei aktivierten Instant auf der Startseite auf den Button dann öffnet Google die Übersicht der meisten Doodles.

Auf google.com ist Google Instant auf für Nutzer ohne Account nutzbar.
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Dass Google Opera teilweise nicht wirklich unterstützt, dürfte schon bekannt sein. Dies war übrigens schon lange Zeit vor Chrome der Fall. Google Instant funktioniert nur in Chrome 5+, Firefox 3+, Safari 5 (auf der Hilfeseite steht zwar nur Mac, aber es funkitoniert auch mit Safari auf Windows) und dem Internet Explorer 8. Opera sucht man leider vergebens.

Doch mit der Änderung einer Einstellung in Opera kann man Google Instant auch im Browser aus Norwegen nutzen. Ein Plugin oder ähnliches ist nicht nötig. So geht es:

Einstellungen OperaLoggt Euch in eurem Google Account ein, da man Instant sonst nicht nutzen kann. Klickt nun - wenn ihr auf google.de seid - einfach irgendwo auf der Seiten mit der rechten Maustaste. Im Kontextmenü klickt ihr nun auf "Seitenspezifische Einstellungen...". 

Jetzt öffnet sich ein Fenster. Öffnet hier den Tab Netzwerk. Bei Browser-Identifikation wählt man aus dem Drop-Menü als "Als Firefox ausgeben" aus. Hierbei steckt im Useragent weiterhin Opera. Die Option "Als Firefox maskieren" gibt den Useragent vom Firefox 3.5.6 aus.

Opera als Firefox 

Wer auch auf google.com sucht, musst das noch einmal für www.google.com wiederholen.  
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Google hat heute auf der Pressekonferenz mit Marissa Mayer, Google Vice President of Search Products & User Experience und Ben Gomes, Google Distinguished Engineer wurde wie von uns eigentlich schon erwartet die Live-Suche vorgestellt. Google Instant heißt der Service und steht nach den erstens Tests nur Nutzern mit einem Google Account zur Verfügung. Der Rollout für alle Nutzer dürfte noch einige Zeit dauern.

Mayer warf einen Blick zurück. So gab es 2009 insgesamt 550 Änderungen an der Google Suche, 2010 waren es bisher 500. Darunter Caffeine, Suche in Echtzeit (Tweets), Korrektur von Tippfehler und das neue Design. 2010 hat Google auch zum ersten Mal für seine Suche Werbung im TV gemacht. Zum Super Bowl gab es einen Werbespot.

Die beiden Doodles der vergangenen Tagen haben mit der Ankündigung heute zu tun. Sie zeigen wie schnell Google ist. Mayer sagte, dass gestern sehr viele Nutzer mit den Bällen gespielt haben. Vom Eintippen eines Begriffs bis zum Ergebnis dauert es ungefähr 25 Sekunden. Neun Sekunden für das Tippen, ungefähr eine Sekunde dauert die Anfrage an Google übertragen wurde, Google die Ergebnisse gesucht und die Daten zurückgeschickt hat und dann nochmal 15 Sekunden bis die Ergebnisse vom Nutzer angeschaut wurden und er sich entschieden hat.

Um das zu beschleunigen, hat Google schon Suggest eingeführt und Änderungen vorgenommen. Mit Google Suggest werden die 15 gekürzt. Beim Eintippen werden dann sofort die Ergebnisse geladen. Google nutzt hierbei den ersten Vorschlag. Mit den Pfeiltasten kann man einen anderen wählen. Die Ergebnisse passen sich ohne Enter an.

Google Instant

Wer das nicht möchte, kann es über das Menü deaktivieren. Anschließend ist es wieder nötig, Enter zu drücken. Ich konnte das Tool bereits heute Nachmittag testen. Die Kollegen von Zorgloob.com waren so nett und hatten mir einen angepassten Link geschickt. Anfangs ist es vielleicht etwas nervig, wenn sich die Seite sofort ändert, aber nach wenigen Suchen war ich total begeistert. Für Nutzer ohne Google Account steht es derzeit leider nicht zur Verfügung. 

Google Instant funktioniert in Chrome, Firefox, Safari sowie Internet Explorer 8. Google Instant wird in den kommenden Tagen für alle angemeldeten Nutzer einigen Ländern darunter auch Deutschland veröffentlicht. Ob man es hat, erkennt man sofort an der Startseite. Das Logo ist größer und der Suchschlitz breiter. Die Ergebnisse werden zentriert angezeigt.

Bei der Eingabe eines Begriffs ergänzt Google dann die Suche. Drückt man auf den Button Suche bzw. Search dann sucht Google in seinem Index nur nach den eingetippten Buchstaben. Exakt wie bisher auch. In der Demo wurde nach ny gesucht. Der Vorschlag ist "ny times". Drückt man dann auf Search, sucht Google nur nach "ny" (ny steht für New York)



Durch das Update kann man sich bei vielen Begriffen die Eingabe des vollständigen Begriffs sparen. Auch der Druck auf Enter ist nicht mehr nötig. Weiterhin funktionieren natürlich auch die sogenannten Oneboxes. Für das Wetter reicht es nun aus einfach ein "W" in die Box zu tippen. Auf der mobilen Seite wird Google dies auch demnächst anbieten.

Einige waren der Meinung, dass es unmöglich ist Google Instant zu schaffen, andere meinten, Google Instant sei zu kompliziert und wieder andere meinten, Google MUSS das erstellen (hier wurde in der Demo ein Bild von Larry Page, Sergey Brin und Eric Schmidt gezeigt.

Bei den Tests setzte man auch auf Brillen, die die Augen aufzeichnet. Dabei hat man festgestellt, dass viele Nutzer nach einigen Suchen schon sofort auf die Ergebnisse schauen, sobald die Vorschlag (grau) korrekt ist. Einige waren so schnell, dass ihr Auge schon wenige Millisekunden vor den Ergebnissen auf den Bereich blickte.



Die Vorteile von Google Instant im Überblick:
- Dynamische Ergebnisse: Relevante Suchergebnisse werden dynamisch angezeigt, noch während der Eingabe. So können sich Nutzer interaktiv zu den gewünschten Inhalten durchklicken. Sie brauchen ihre Anfrage folglich nicht mehr komplett in die Suchleiste einzugeben und die Eingabetaste drücken – die Suche startet automatisch während der Nutzer tippt.
- Vorausschauender Text: Sagt den Rest einer Suchanfrage in hellgrauem Text voraus, noch bevor Nutzer ihre Begriffe vollständig in die Suchleiste eingegeben haben. Sie sehen somit auf einen Blick den für sie relevanten Suchbegriff in der Vorschlagsliste.
- Scrollen zum Suchen: Nutzer können einfach durch die Vorschläge scrollen und die jeweiligen Ergebnisse werden unverzüglich für jeden Treffer angezeigt.

Google setzt bei der Suche nun auf AJAX. Diese Technik wird schon bei Maps und Google Mail eingesetzt. Bei den Vorschlägen setzt Google einen Jugendschutzfilter ein. So gibt es zu manchen Begriffen nicht sofort Resultate an. Hierfür ist dann der Druck auf Enter nötig.

Während der Q&A-Session sagte Mayer, dass man Instant in den kommenden Monaten in die Adressleisten der Browsers integrieren möchte.
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Google testet regelmäßig bis zu 200 Experimente an der Suche weltweit. Viele Tests werden gar nicht entdeckt, da die zufällig ausgewählten Nutzer sich vielleicht gar nicht für Google interessieren, wie es viele von uns tun. Das Blog Google OS hat nun einige Screenshots veröffentlicht, die zeigen was Google derzeit testet und vermutlich nur sehr wenige Nutzer sehen: Ein neue Design für den Headerbereich und die Linkbar.

Die Links sind nicht mehr unterstrichen. Beim Überfahren (?hovern?) wird der Hintergrund eingefärbt. Über dem Link gibt es einen farbigen Balken. Die Einstellungen sind ? wie bereits jetzt ? über ein Menü zu erreichen. Neu ist aber, dass es einen Icon anstelle von Text gibt.

Hier findet ihr die Screenshots:
Google Search Test September 2010Google Search Test
Google Search TestGoogle Search Test

Solltet ihr das Experiment sehen, wäre es schön, wenn Ihr uns Euer PREF-Cookie über das Kontaktformular schicken würdet.

Uns wurden zwei Cookies geschickt. Bei unseren Tests hat es mit beiden funktioniert, allerdings nicht immer gleich beim erste Mal. Es kann helfen das vorhandene PREF-Cookie zu löschen. Ruft zum installieren Google.com auf und kopiert das JavaScript in die Adresszeile. Drückt danach auf Enter.




 
Search

In Texas ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Google. dem Konzern wird vorgeworfen die Ergebnisse manipuliert zu haben. Einige Firmen hatten sich beschwert, dass sie zu weit unten gelistet werden. Google widerspricht diesen Vorwürfen.

Hinter der Beschwerde vermutet Google Microsoft, da an zwei Firmen, die sich beschwert haben Microsoft beteiligt ist. Weitere Details zu Sache gibt es im Public Policy Blog auf Englisch. Auch in Deutschland hat Microsoft über seine Tochter Ciao Beschwerde bei Kartellamt eingereicht. Google weist die Vorwürfe zurück. Die Reihenfolge der Ergebnisse lege man durch verschiedene Faktoren fest.
Search

Googles Websuche kann jetzt nach langer Zeit endlich den Grafik-Dateityp SVG indexieren. Dazu kann man etwa den "filetype"-Parameter verwenden, oder man sucht gewöhnlich.

Bisher konnte Google leider noch nicht SVG, das Dateiformat für skalierbare Vektorgrafiken, etwa Logos oder Diagramme. SVG ist ein Dateityp, welcher in XML Informationen über eine Grafik bereit hält. Das ändert sich jetzt - und so kann man SVG über Google finden und natürlich auch in Webseiten einbinden, damit Google dies findet. 

Im Webmaster Blog schreibt Google, dass SVG nur in HTML eingebettet gefunden wird. Sollte man das nicht wünschen, ist der übliche Weg via X-Robots-Header-Tag.

Ein Beispiel für eine svg-Suche ist via Parameter "filetype:svg" oder diese Seite, die eine Sitemap im SVG-Format breit hält.

Google Realtime

Seit Dezember bietet Google seine Suche auch in Echtzeit an. So erscheinen Tweets in den Suchergebnissen bereits nach wenigen Sekunden. Nun hat Google eine eigene Seite für die Echtzeitsuche geschaffen. Somit ist es einfach direkt auf diese zuzugreifen. 

Zwar war es auch schon bisher möglich Tweets, Status-Updates und Blogposts direkt in den Suchergebnissen zu finden, doch auf der neuen Seite bietet Google noch weitere Möglichkeiten an, die die Suche nach aktuellen Ereignissen leichter machen können. 

So kann man einen Ort wählen und erhält dann auf diese Weise auch Tipps für Sehenswürdigkeiten, Aktionen in der Gegend u.ä. in Echtzeit. Neu ist auch "conversations view" Hiermit ist es einfacher einer Diskussion auf Twitter zu folgen. Google sortiert die Updates dann nach Datum, wobei die älteste Nachricht zu erst angezeigt wird. 

Vor wenigen Tagen hat Google bei den Google Alerts Updates zum Menü hinzugefügt. Taucht das gewünschte Thema auf Twitter auf, dann verschickt Google umgehend eine Mail.

Die Echtzeitsuche steht in 40 Sprachen - darunter auch Deutsch - zur Verfügung, aber einige Funktionen wie conversations view sowie die Wahl eines Ortes gibt es nur auf Englisch, Russisch, Japanisch und Spanisch. Die neue Echtzeitsuche kann man unter google.com/realtime ausprobieren.  



Google rollt die Funktion noch aus, sodass der Aufruf von google.com/realtime noch den Error 404 wiedergeben kann. Klickt man den Link (über dem Video an) an, kann man es schon jetzt mal testen.
Google

Wie die WiWo berichtet, liegen dem Bundeskartellamt derzeit eine zweistellige Anzahl an Beschwerden vor, die als ernst zunehmend eingestuft sind. Die Firmen werfen Google vor eigene Angebote in den Ergebnissen zu bevorzugen und Webseiten, die AdSense nutzen, höher zu platzieren.

Erneut soll sich der Betreiber von stadtplandienst.de "Euro-Cities" beschwert haben. Eine erste Beschwerde gab es bereits letztes Jahr, war aber erst im Januar 2010 bekannt geworden. Damals hatte sich die Microsoft-Tochter Ciao wegen AdSense beschwert. In der neuen Beschwerde heißt es: "42 Prozent aller Klicks entfallen auf den ersten Treffer bei den Google-Suchergebnissen", auf Platz 2 gerade einmal 8%.

Auch der Kartografiedienst Hot-maps erwägt eine Beschwerde. So seien die Klicks von 750.000 auf 250.000 eingebrochen, seit Googles-Chef Eric Schmidt die eigenen Online-Angebote an der Spitze der Suchergebnisse einsortieren lasse - so steht es wirklich bei WiWo.

Euro-Cities und der Düsseldorfer Betreiber der Webseiten Zumabheben.de und Last-minute.de haben inzwischen auch Strafanzeige gegen das Unternehmens wegen gewerbsmäßigen Betrug, versuchten gewerbsmäßigen Betrug und Computerbetrug gestellt. Wegen ihrer schlechten Platzierung haben sie Werbung über AdWords gekauft. Google habe dann die Preis schrittweise auf das 26-fache angehoben. Eine Zivilklage soll ebenfalls in diesen Tagen folgen. 

Julia Holtz, Google Leiterin für Wettbewerbsrecht, sagte der WiWo, dass der Konzern nur  versuche die beste Qualität zu liefern: "Wir machen eine Suchmaschine für Nutzer, nicht für Web-Sites." Eine Bevorzugung von Webseiten mit AdSense schließt sie aus.
Web Search

Bereits vor wenigen Tagen viel mir auf, dass die Google Suchergebnisse bei mir im Chrome nicht mehr linksbündig gezeigt werden, sondern zentriert sind. Ich hielt es für einen Bug, da es bereits nach wenigen Minuten wieder weg war. Nun gibt es einen weiteren Blogger, der die Ergebnisse zentriert angezeigt bekommen, aber sogar ein weiteres Feature mehr hat.

Tippt er in das Suchfeld auf der Ergebnisseite etwas ein, dann erscheinen die Resultate für das eingetippte fast in Echtzeit und passen sich bei weiteren Buchstaben für den Suchbegriff weiter an. Das Drücken auf Enter oder auf Search ist nicht mehr nötig. Google liefert auch hier weiterhin Vorschläge zum Suchbegriff über Google Suggest.

Wie die Live-Updates ausschauen sollen, zeigt dieses Video:


Inzwischen kann ich die zentrierten Ergebnisse erneut sehen. Während man häufig Tests von Google über den "PREF"-Cookie auch in anderen Browsern testen kann, funktionierte es bei unseren Versuchen nicht. Wird in den Ergebnissen Werbung rechts neben den Resultaten angezeigt, schaut es einigermaßen ok aus. Fehlt die Werbung allerdings, wirkt es als hätten die Ergebnisse weiterhin einen Drang sich links anzuordnen.

Zentrierte Ergebnisse ohne Werbung (in der Sidebar) zentrierte Ergebnisse mit Werbung (Sidebar)

Was haltet ihr von dieser Änderung?
Könnt ihr diese ebenfalls sehen?
Search

Google hat die Suche wieder einmal optimiert und stellt jetzt auch Suchergebnisse von gleichen Domains auf die Hauptseite. Vorher hatte Google diese Ergebnisse zusammengefasst und einen Link "Weitere Ergebnisse von XYZ" angezeigt.

Das Feature hat man heute beim SearchEngineLand entdeckt, Google OS hat es später auch aufgegriffen. Es geht darum, dass im Beispiel Apple mehrere Ergebnisse auf die Hauptseite bekommen hat. Vorher zeigte Google 2-3 Links zusammengefasst an - und dann dieser weiterführende Link:

Vorher: Einige Suchergebnisse

Jetzt ist es so, dass man direkt alle Ergebnisse aufgelistet bekommt - egal ob sie von einer Domain stammen:

Nachher: Mehrere Suchergebnisse

Wie hier im Beispiel [DSL Wikipedia] erkennt Google jetzt leichter, nach was man sucht. Wenn man also direkt auf Wikipedia sucht, dann ist das Google jetzt klar und bietet einige Seiten mehr an. Google selbst erklärt das heute so: "Wir erkennen jetzt, dass der User wahrscheinlich Interesse an ... [der Seite xyz] ... hat, so ergibt sich auch, dass mehrere Ergebnisse [der Seite] angezeigt wird[...] daher ist es viel wahrscheinlicher, dass man das was man sucht schneller findet. Die letzten Ergebnisse sind von anderen Websites, um die Vielfalt einiger Ergebnisse einzuhalten."

Android Google hat heute auf einer Konfernz neue Apps für Android veröffentlicht. Mit Voice Actions soll man sein Android-Phone kinderleicht mit Sprache bedienen können, vor erst steht das allerdings nur auf Englisch zur Verfügung, auch die App lässt sich im deutschen Market mit einem HTC Desire auf Froyo nicht finden. Lediglich eine aktualisiert Version von Google Search steht auch für Nutzer aus Deutschland zur Verfügung und lässt sich nutzen. Die Apps, die hier beschrieben werden setzen übrigens alle FroYo voraus. Google Voice Actions funktioniert über verschiedene Sprachkommandos wie "send text to", "call xy", "map of [address/city]" oder "go to [website]". Das funktioniert übrigens auch mit Mails, Musik, Routenberechnung und Notizen. Google greift hier dann teilweise auf andere Apps (für Musik zum Beispiel) zurück. Logischerweise steht weiterhin auch die normale Suche über Sprache zur Verfügung. Über die Google Chrome to Phone Extensions habe ich erst vor einigen Tagen in meinem Blog berichtet, daher verlinke ich jetzt einfach mal den Artikel. Ich habe ich an die neuen Infos angepasst. Update 23:43 Google hat die Apps nun auch für Nutzer außerhalb der USA veröffentlicht. Die QR Codes: Voice Search Search widget  
Web Search Chrome

Seit Mitte Mai bietet Google die Suche als verschlüsselt an. Über den Sinn dieser Verschlüsselung lässt sich streiten und es gibt sicherlich viele unterschiedliche Meinungen darüber. Für Nutzer von Google Chrome 6 gibt es eine Extension mit der man die verschlüsselte Suche recht einfach installieren kann.

Die Erweiterung stammt von Google selbst und fügt in Chrome die Verschlüsselte Suche hinzu. Nach der Installation wird eine Webseite mit einem kurzen Text und einem Button. Nachdem Klick darauf erscheint der übliche Dialog für die Installation von weiteren Suchmaschinen. Hier kann man dann noch ein Keyword festlegen. Gibt man dieses in die Omnibox ein, drückt dann auf die Taste "Tab" und tippt man anschließend noch einen Suchbegriff ein, dann führt Google die Suche dort aus. 

Die Erweiterung Google SSL Web Search verschlüsselt dann auch automatisch die Suchvorschläge, wenn man sie ans Standard festlegt. Hierfür muss man nur einen Rechtsklick in die Omnibox machen und Suchmaschinen bearbeiten auswählen. Im Dialog nun nach Google SSL Web Search (beta) suchen, anklicken und "Als Standard festlegen".

» Anleitung für Firefox, Chrome 5 und IE
Google

Aus einem neuen Patent geht hervor, dass Google vor zwei Wochen eine Methode hat patentieren lassen, die eine Cursor-Überwachung ermöglicht und daraus benutzerdefinierte Daten ermitteln kann. So soll die Anzeige von Werbung und personalisierten Suchergebnissen noch weiter verbessert werden. 

Unter dem Decknamen "System und Methode zur Modulation der Suchrelevanz indem Zeiger-Aktivität überwacht wird" hat Google am 16. Februar 2005 ein Patent beim zuständigen Amt eingereicht. Vor genau zwei Wochen, am 13. Juli 2010, wurde es dann bewilligt.

Tooltip mit Folgen: Persönliche Einstellungen anhand von Mausbewegungen

Das Patent beschreibt eine Methode, mit der sich die persönlichen Nutzer-Einstellungen optimieren lassen, indem der Mauszeiger überwacht und ausgewertet wird. So stellt sich Google vor, in Zukunft nur "bei Mausbewegungen" oder "beim Link-Überfahren" persönliche Präferenzen zu erfahren und einzustellen. Ein Server soll dann die Bewegungen und Link-Überfahrungen zusammenrechnen und daraus erfahren, was dem Benutzer gefällt. Danach wird Google dann die Suche und die Werbeanzeigen abstimmen.

Der quasi letzte Schritt zur vollständigen Automatisierung? Benutzerprofile wurden bisher bei Google anhand von Klicks ausgemacht, nun reicht schon das bloße mit-dem-Mauszeiger-schwenken, um eine Aktion hervorzurufen? Das klingt auf jeden Fall nach einer interessanten Sache, die aber wieder einmal die Datenschützer auf den Plan rufen wird.

thx to slashdot
Die Kurznachrichten, heute mit: China: Streit um Google vorerst vorbei, Did you mean: nag a ram - Vorschläge bei Google, neues Google Mail Favicon?, Drawing mit Zoom und Buzz Api

China: Streit um Google vorerst vorbei
China gibt nun Ruhe, so heißt es aus dem Informationsministerium. Google hatte nach einem Angriff sein China-Geschäft überdacht und sich entschlossen Google China über Server in Hongkong laufen zu lassen. In Gesprächen wurde aber klar, dass man die notwendige Lizenz bei einer direkten Weiterleitung nicht verlängern wird. Daher schaltet Google nun ein Bild auf google.cn und erst nach einem Klick können die Chinesen suchen.

Easter Egg in Suche 
Bei der Suche nach anagram macht Google den Vorschlag Did you mean: nag a ram. 
anagram

Google Mail bekommt neuen Favicon
Ein Leser hat uns darauf hingewiesen, dass Google Mail bei ihm in den Lesezeichen nun die Optik geändert hat. Der Icon hat einen 3D Look bekommen. Hier noch einmal der alte: 
Google Mail Favicon alt 
Der neue:
Google Mail Favicon neu
Seht ihr es?

Google Docs Drawing mit verbessertem Zoom
Bei visuellen Anwendungen wie Docs Drawing ist es wichtig, dass der Nutzer bis ins kleinste Detail Anpassungen vornehmen kann. Google hat hierfür eine Zoomfunktion und neue Tastenkürzel veröffentlicht. So kann man mit der Lupe aus der Toolbar eine Ausschnitt aus der Zeichnung vergrößern. Da Google bei Docs Drawing auf SVG setzt, ist das unendliche Vergrößern möglich. Aber auch das Größeändern von einzelnen Elemente ist nun einfach möglich. Weitere Details liefert der Blogpost dazu.

Update bei derGoogle Buzz API
Die API von Google Buzz hat einige neue Funktionen erhalten. Nun ist es möglich die öffentlichen Kommentare von einem bestimmten Nutzer auszulesen, gleiches gilt für "Likes. Außerdem kann man auslesen wie oft eine bestimmte URL schon gebuzzt wurde. Documentation