Diese beiden Screenshots hat Philipp in einem Artikel veröffentlicht: Die Tabs Share und Publish sind anscheinend verschwunden: Erst vor wenigen Tagen wurde die Leiste angepasst. Desweiteren wurde ihm ein Screen zugespielt der vielleicht die Alpha Version von Google Mail zeigt. Das Logo ist ein buntes "Caribou". Wobei zu beachten ist, dass das a exakt dem a in Google Mail entspricht Weiß jemand welche Schrift das ist? Catull ist es auf jeden Fall nicht). Dort wo in der heutige Zeit BETA steht kann man ALPHA lesen. Ansonsten hat das User Interface eine verblüffende Ähnlichkeit zur Google Mail. Weitere interne Screenshots von anderen Google Diensten und moma bei Blogoscoped [Quelle der Screens: #1; #2; #3] Dieses PDF zeigt weitere Neuerungen, über die wir auch schon berichtet haben: zum Beispiel: Google Docs Offline. Im Übrigen wird der Chat in Spreadsheets integriert (Diskussion schon vorhanden). Außerdem bekommt Google Docs eine Seitenansicht.
Salesforce
Im Sommer 2007 ging Google eine Kooperation mit Salesforce im Bereich der Online-Werbung ein und gewinnt seitdem auch darüber neue AdWords-Kunden. Jetzt scheint man bereit für den nächsten Schritt und eine weitere Vertiefung der Kooperation zu sein: Bei Salesforce gibt es erste Hinweise auf eine Integration von Google Mail und Google Docs. Salesforce Integration
Original In der Salesforce-Administrationsoberfläche findet sich seit neuestem die Checkbox "Compose Google Mail". Scheinbar wird man also demnächst direkt von der SF-Oberfläche eMails via Google schreiben können. Einige User sollen neben diese Checkbox auch eine entsprechende für Google Docs haben - wahrscheinlich wird man auch auf seine Dokumente zugreifen können. Die Aktivierung der Checkboxen bewirkt derzeit aber überhaupt nichts - aber das kann sich ja minütlich ändern ;-) Salesforce Favicon
Aber auch auf Seiten von Google gibt es Hinweise für eine Integration in die andere Richtung. In einer CSS-Datei der Google Apps finden sich neue Einträge die eindeutig auf Salesforce hinweisen. Außerdem ist mittlerweile auch ein Favicon für Salesforce auf dem Google-Server zu finden. Einem baldigen Start steht also nicht mehr viel im Wege ;-) » GoKubi: Salesforce-Entdeckung » Google: CSS-Datei [Google OS]
Google Mail Benutzer der Google Mail-Backup Software G-Archiver (aus verständlichen Gründen nicht verlinkt) sollten die Software schleunigst von ihrem PC löschen und sich nicht mehr mit dieser Software einloggen. Wie ein User der Software jetzt herausgefunden hat, verwendet die Software das Passwort zum Google-Account nicht nur für sich selbst, sondern leitet die Zugangsdaten auch an den Entwickler der Software weiter... Google Mail Inbox
Original Coding Horror hat durch Reverse Engineering herausgefunden dass sich in der Software die Zugangsdaten für den Google Mail-Account jterry79@Google Mail.com befunden haben. Er hat sich dann in diesen Account eingeloggt und traute seinen Augen kaum: Im Posteingang befanden sich insgesamt 1.777 Mails mit Zugangsdaten zu allen Google-Accounts bei denen die Backup-Software eingesetzt worden ist. Coding Horror hat dann das einzig richtige getan: Alle Mails gelöscht, die Zugangsdaten für den Account geändert und den Google-Support darüber informiert. Ob und wie Google reagiert hat ist derzeit nicht bekannt, wahrscheinlich wurde der Account aber deaktiviert.
Die User die diese Software eingesetzt haben sollten aber dennoch dringend ihr Passwort ändern. Auch wenn die Mails gelöscht sind, muss es ja nicht heißen dass die Zugangsdaten nicht schon längst weitergeleitet oder per Outlook & co. abgerufen worden sind. Und was lernen wir daraus? Niemals die Zugangsdaten zu eurem Google-Account (das gilt äquivalent natürlich auch für andere Internet-Accounts und Zugangsdaten) einer fremden Person oder Software anvertrauen. Wahrscheinlich war die Backup-Software zwar ganz nützlich, aber ich denke unter diesen Gesichtspunkten kann man auf die Nutzung durchaus verzichten ;-) » Posting bei Coding Horror [Google Blogoscoped]
Google Mail Anstelle immer OR zwischen den einzelnen Wörtern des Suchbegriffes zu schreiben, kann man auch eine geschweifte Klammer und Anführungszeichen verwenden: Wenn man also nach Nachrichten sucht, kann man bspw. entweder dan OR "brian clouse" OR teja oder {dan "brian clouse" teja} Das ganze funktioniert auch bei den versteckten Labels. Gibt man label:{unread starred Arbeit} (oder: l:{unread starred Arbeit} ein bekommt man alle Mails, die entweder ungelesen sind, mit Sternen markiert oder das Label Arbeit haben. Hier einige weitere Beispiel: label:(unread inbox) - ungelesene Nachrichten im Posteingang label:(starred chats) - favorisierte Google Talk Gespräche label:(unread muted) - "muted" Nachrichten, die ungelesenen sind filename:{pdf doc xls ppt} - Dateien des Typs PDF, doc, xls oder ppt label:unread subject:{wichtig googlewatchblog} - nicht gelesene Mails, die im Betreff "wichtig" oder "googlewatchblog" haben Eigentlich soll ja die Google Mail Suche sofort jede Nachricht finde, wonach der Nutzer sucht. Mir ist es schon öfters passiert, dass ich nicht sofort die gesuchte Mail gefunden habe. Durch diesen Tipp mit Klammern {} lassen sich gleichzeitig unterschiedliche Bereiche durchsuchen, was wiederum zeitsparen kann. [GoogleOS]
Google Schon Anfang 2007 gab es erste Hinweise auf eine Google Contacts API und mittlerweile ist der Contactpicker in einigen Anwendungen im Einsatz - und jetzt wurde das ganze endlich als richtige API veröffentlicht. Die Google Contacts Data API lässt sowohl euch als auch, sofern ihr die Zugangsdaten herausgebt, auf eure Kontakte per GData-API zugreifen. Nur wird das Google Mail-Problem dadurch umso schlimmer... Die API ist vorallem zur Synchronisierung der Google-Kontakte mit mobilen Endgeräten und Social Networks gedacht. Anwendungen können nicht nur auf die Kontakte zugreifen, sondern diese auch verändern und neue Kontakte anlegen. Die neue API dürfte sehr schnell zum Standard-Google-Zugriff werden, bisher haben alle Web-Anwendungen immer nur auf die Google Mail-Kontakte zugegriffen und diese dadurch nur exportieren können. Das Problem ist jetzt, dass es einerseits Google Mail-Kontakte und andererseits Google-Kontakte gibt. Jeder dem ihr einmal eine Mail geschrieben habt, erscheint nämlich automatisch in eurer Kontaktliste - so dass die meisten User ein Adressbuch besitzen dass eher an ein umfangreiches Telefonbuch als eine Kontaktliste erinnert. Dieses Problem ist schon beim Reader Shared Items Feature negativ aufgefallen. Als nächstes wird jetzt erwartet dass Google eine echte Kontaktverwaltung außerhalb von Google Mail anbieten wird - bisher ist man nämlich auf Google Mail angewiesen wenn man Kontakte im Account verwalten möchte. Eine echte Kontaktverwaltung ala Google Contacts müsste auch sehr viel mehr Details über eine Person aufnehmen - Google Mail ist in diesem Punkt doch eher sehr mickrig und bietet nicht einmal die Möglichkeit ein Geburtsdatum einzutragen... » Google Contacts Data API » Ankündigung im GData-Blog » Liste der Google-APIs [Google OS]
Google Mail Assistant ist ein kleines aber feines OpenSource Tool und zeigt neue Mails von vielen Google Mail Accounts an. Nach dem Download öffnet man die Datei Google MailAssistant.jar aus dem .zip. Danach kann man beliebig viele Accounts hinzufügen. Um es richtig nutzen zu können, muss man bei jedem Account IMAP aktiviert haben. Loggt man sich ein, ohne dass IMAP aktiviert ist, erscheint eine Meldung die einen dazu auffordert die POP Alternativ freizugeben. Folgende Einstellungen sind möglich: Benachrichtigungen bei *neuen Nachrichten im Posteingang *neuen Nachrichten *neuen Nachrichten bei einem bestimmten Label (hier kann man bis zu 6 einstellen.) Zusätzlich kann man den PopUp deaktivieren und einen Sound optional einschalten. So schaut der Test Alert aus: Wenn man will, kann man auch die LED über dem "Num"-Taste zu blicken bringen, wenn eine oder mehrere Nachrichten gekommen sind. Für die verschiedenen Accounts kann man auch andere Farben wählen. Dieses Tool finde ich sehr nützlich. Gerade wenn man bei neuen Mails einen Hinweis bekommen möchte, aber Google Talk nicht verwenden will. Ohne einen Account aus der Liste zu löschen, ist das Deaktivieren ebenfalls wie das nachträgliche Bearbeiten möglich. Schade finde ich, dass man dieses Programm, weil es eine .jar Datei ist, nicht mit Windows starten lassen kann. Außerdem ist die Anzeigezeit des PopUps mir persönlich zu kurz gewählt. Im PopUp wird übrigens auch angezeigt vor wie vielen Minuten die Mail gekommen ist: » Download » Projektseite PS: Bleiben bei Euch die Einstellungen nach einem Restart des PCs erhalten?
Google Mail Über beide Wege haben wir schon mal berichtet: auf den Punkt gebracht und Google Mail-Tipp: Wer hat meine Adresse verkauft?. Beide Tipps "gräbt" Google Mail Blog heute noch einmal aus: Das Plus: Man hängt einfach ein seinen Nutzernamen ein + und irgendeine Buchstaben-Zahlen-Kombination an. Wenn man sich zum Beispiel beim GoogleWatchBlog registriert und die eMail Adresse hikingfan [at] Google Mail.com heißt, verwendet man zum Beispiel hikingfan+GWB [at] Google Mail.com bei der Registrierung. So lässt sich, wie hier schon beschrieben herausfinden, wer die Adresseweiter gibt. Der GWB gibt die Email Adressen in keinem Falle weiter. Punkte: Bekanntlich ignoriert Google Mail Punkte in der Adresse. Es ist also egal ob man hikingfan [at] Google Mail.com oder hi..........king..........fan [at] Google Mail.com eine Nachricht schickt. Sie landet immer im richtigen Konto. Theoretisch ist unendlich viele Adressen möglich. Aus diesem Grund kann man sich bei heise mit einer Google Mail Adresse nicht anmelden. Durch beide Methoden lassen sich leichter Filter erstellen, wie ohne diese. Das ganze hat meiner Ansicht aber auch den ein oder anderen Nachteil: Wenn man sich auf einer Seite mit der Adresse hi.....king......fan [at] Google Mail.com registriert und dann sein Passwort vergisst, muss man manchmal die Mail Adresse mit angeben. Dann eröffnet sich die Frage, wo hab ich noch mal wie viele Punkte gesetzt. Aber auch das Plus hat einen Nachteil: Einige Seiten lassen es nicht zu, dass in der Adresse ein + vorkommt. » Google Mail Blog: 2 hidden ways to get more from your Google Mail address Von hier auch die hikingfan [at] Google Mail.com Adresse. PS: Ich weiß, viele haben beide schon gekannt, aber es gibt immer wieder neue Leser, die sich über solche Tipps freuen.
Google Mail Ionut hat wieder mal etwas gepostet, was wahrscheinlich nur die wenigsten kennen bzw. nutzen: Feeds für Google Mail. Google Mail hat diese Feeds wohl als einziger Webmailer (mir ist kein anderer bekannt. Wenn man zum Beispiel einfach über neue Nachrichten informiert werden will und nicht die Google Talk Software verwendet, weil man von den Freunden nicht zugequasselt werden möchte, abonniert man einfach diese Adresse als Live Bookmark (auch bekannt als Dynamisches Lesezeichen) im Firefox: http://mail.google.com/mail/feed/atom/unread/. Nun hat man im Browser ein Menü, das ungefähr so ausschaut: Will man nun nach Updates suchen, führt man einen Rechtsklick aus und klickt schließlich auf Dynamisches Lesezeichen neuladen. Dann wird das Lesezeichen aktualisiert und zeigt von neuen Mails den Betreff an. Für mehr Sicherheit sorgt das Verwenden von https:// anstelle von http://. Diese Feeds funktionieren nur wenn man im Browser in einen Google Mail Account eingeloggt ist. Mit iGoogle oder dem Google Reader funktionieren solche Feeds übrigens nicht. Wenn man nur neue Nachrichten das Labels Newsletter haben nimmt man einfach diese URL für den Feed: http://mail.google.com/mail/feed/atom/newsletter/ Prinzipiell gilt dieses Schema http://mail.google.com/mail/feed/atom/labelname Schönere wäre es natürlich noch wenn man im Firefox einstellen könnte, wie oft automatisch das Live Bookmark neu geladen wird und dass die Anzahl der neuen Mails angezeigt wird. [GoogleOS]
Captcha
Bislang galten Captchas eigentlich als relativ sichere und unknackbare Barriere für Spam-Bots und haben selbige von automatisierten Registrierungen, allen voran bei Freemailern, ferngehalten - doch damit scheint es jetzt vorbei zu sein. Spammer haben jetzt eine Software entwickelt mit der Captchas mit einer Erfolgsrate von 20% geknackt werden - allen voran Googles Captchas. Googles Captchas galten bisher als sehr effektiv, sie sind waren leicht für den aber sehr schwer für Bots lesbar. Da dieser Schutz jetzt geknackt zu sein scheint, steht Google Mail jetzt für alle Spam-Bots der Welt offen und Googles Mail-Dienst könnte innerhalb weniger Tage zur Spamschleuder werden. Bisher war das eher Hotmails und Yahoo!s Problem, Google Mail hingegen galt als sauber und steht auf viele Whitelists - fragt sich nur wie lange noch... Jetzt muss man sich natürlich fragen wie man Spam-Bots noch aussperren kann. Sind wir schon soweit dass Quizfragen beantwortet werden müssen und wir damit einen Großteil aller User aussperren? Es ist schon traurig genug dass Captchas heutzutage kaum noch lesbar sind (bei vielen Seiten muss ich mehrmals aktualisieren um das lesen zu können) und trotzdem immer noch geknackt werden. Für Google Mail wäre die optimale Lösung jetzt eine Mail-Out-Begrenzung. Sagen wir 50 Mails am Tag, danach muss erneut per Captcha freigeschaltet werden. Für die Outlook- und Thunderbird-Nutzer gehts halt nach 50 Mails nicht weiter - anders geht es eben nicht mehr. Wäre schade wenn Google Mail den gleichen Ruf bekommt wie Yahoo!s und Microsofts Mail-Dienste. [Standard]
Reader+Google Mail Im Dezember wurde share with friends bei Google Reader gestartet. Allerdings waren die Google Mail Nutzer nur passiv mit von der Partie. Dieses Problem hat man vor wenigen Minuten behoben und man sieht nun auch die Google Mail Kontakte, die die Sharing Funktion vom Reader verwenden. Einen Hinweis auf die Lösung des Bugs habe ich nicht in der Google Reader Group gefunden. Solange das jetzt funktioniert, ist mir das auch wurscht ...
Google Mail Eine der zentralen Anwendungen neben der Websuche ist bei Google ganz klar Google Mail. Was kaum jemand weiß ist, dass Google Mail nicht aus strategischen Gründen entstanden ist, sondern als 20%-Projekt begonnen hat und vorallem im Anfangsstadium von nur einem Googler, Paul Buchheit entwickelt worden ist. In seinem Blog gibt Paul jetzt einen kleinen Einblick in den frühen Entwicklungsprozess. Google Mail, oder dessen Vorgänger, hat nicht etwa als eMail-Provider begonnen, sondern als Suchmaschine: In nur einem Tag hatte Paul all seine eMails in die Suchengine der Google Groups eingepflegt und sie so leichter durchsuchbar gemacht. Andere Googler waren davon so begeistert, dass er deren eMails auch in die Suchmaschine integriert hat. Die Mail-Suchmaschine wäre damit vollständig. Im Laufe der Zeit entstand dann der Wunsch, eMails nicht nur lesen zu können sondern auch darauf zu antworten - direkt über die Suchmaschinenoberfläche. Dadurch war dann auch der Schritt zum Mail-Provider getan und die Geburtsstunde von Google Mail hatte geschlagen. Das setzte sich dann immer weiter fort und nach mehrjähriger interner Benutzung konnte Google seinen Freemailer der Welt präsentieren. Zitat von Paul:
I wrote the first version of Google Mail in one day. It was not very impressive. All I did was stuff my own email into the Google Groups (Usenet) indexing engine. I sent it out to a few people for feedback, and they said that it was somewhat useful, but it would be better if it searched over their email instead of mine. That was version two. After I released that people started wanting the ability to respond to email as well. That was version three. That process went on for a couple of years inside of Google before we released to the world.
Im Grunde möchte Paul damit nur aussagen, dass sich jedes gute Projekt entwickeln muss und alle Features nur nach und nach hinzugefügt werden sollten - statt alle auf einen Haufen. Das würde zur Gefahr führen am User vorbei zu programmieren und am Ende würde eine Eierlegende Wollmilchsau dabei herauskommen die niemand benutzt. » Posting über Entwicklungsstufen in Pauls Blog [Google OS] Update: » Google Mail 0.1: Screenshots von frühen Google Mail-Versionen
Google Mail Gut mit meiner Behauptung, Google Mail 2.0 in Deutsch würde Ende Januar starten, lag ich falsch. Nun verkündet der Google Mail Blog, dass heute Nacht mit dem Ausrollen (Rollout/Markteinführung) der lokalisierten Versionen von Google Mail 2.0 begonnen wurde. Nun stehen alle Features von Google Mail 2 in 37 Sprachen zur Verfügung. Integriert wurden auch: Farbige Labels Gruppenchats Smileys und die 5 unbekannten Features Wie es mit AIM ausschaut lässt sich für mich nicht aus dem Posting ablesen. Meine Accounts haben in Deutsch noch das alte Google Mail. Zwar haben nun alle Accounts wenn man sie auf Englisch (US) setzt Google Mail 2.0, aber bis die lokalisierten Versionen ausgerollt sind, wird es wahrscheinlich noch ein bisschen dauern. Desweiteren erfolgt nun nochmals der Hinweis, dass einige Scripte, Addons oder sonstige Tools zum neuen Google Mail (noch) nicht kompatibel sind. Könnt ihr AIM im deutschen Google Mail 2.0 sehen? » Google Mail Blog: New version of Google Mail soon available in 37 languages
Google Mail Und wieder einmal hat Lifehacker.com ein sehr nützliches HowTo veröffentlicht. Einige Google Mail Nutzer hatten das Problem bereits oder werden es noch haben. Die Google Mail Adresse, die man sich zum Beispiel 2004 eingerichtet hat, ist nicht wirklich geeignet, um dem Chef die Präsentation für morgen zu senden, weil sie vielleicht strangelove45@Google Mail.com oder ähnliches lautet. Aber glücklicherweise gibt es den Mailfetcher in Google Mail. Diesen kann man nicht nur dazu verwenden zum Beispiel bei GMX oder web.de die Mails abzurufen, sondern auch für anderen Google Mail Konten. Zuerst muss man in seinem alten Account den POP Abruf aktivieren (Einstellungen > Weiterleitung und POP/IMAP). Wenn es aktiviert ist, egal ob erst vor wenigen Sekunden oder schon seit ein paar Monaten, muss man die Einstellung auf "POP für alle Nachrichten (auch bereits heruntergeladene) aktivieren" ändern. Nun muss man sich beim neuen Konto einloggen und über Einstellungen > Konten eine "Anderes E-Mail-Konto hinzufügen". Hierbei gibt man die Login-Daten des alten Google Mails an. Nach erfolgreichen Abschluss werden alle Nachrichten mit dem korrektem Empfangsdatum ins neue Konto übertragen. Wenn nun alle Google Mails im neuen Account sind, sollte man im alten Konto den POP-Abruf wieder deaktivieren und stattdessen die Weiterleitungsfunktion nutzen, weil so die Mails schon wenige Sekunden nach dem Ankommen im alten schon im neuen sind. Mit IMAP würde es zwar auch funktionieren, aber da müsste man ja die Nachrichten erst herunterladen und dann wieder hochladen. Was sicherlich wesentlich länger dauert. Allerdings hat dieser vorgestellte Weg auch mindestens einen Nachteil: Die Nachrichten verlieren ihre Labels! [Lifehacker]
Mit 20 MB für Anhänge und 6000 MB Speicher zählt Google Mail zu den größten Mailer (wenn man den Speicher betrachtet). Aber auch hier gibt es weitere Limits, die so nicht direkt in der Hilfe zu Google Mail stehen. Die Seite shodan.in hat nun - wahrscheinlich durch ein Selbstexperiment - einige Regeln gefunden. Wenn man diese bricht, wird der Account temporär ohne vorherige Warnung deaktiviert. Regel #1: Wenn man seine Google Mails via Pop oder IMAP (zum Beispiel mit Outlook abruft und versendet, kann man eine Nachricht gleichzeitig nur an 100 Leute schicken. Wenn man diese Anzahl durchbricht, wird der Account für 24 Stunden gesperrt (Mails empfangen ist noch möglich) und die Fehlermeldung "550 5.4.5 Daily sending quota exceeded." angezeigt. Regel #2: Nimmt man aber das Webinterface für das Senden so ist die erlaubte Empfängerzahl bei jeder Nachricht bei 500. Fügt man weitere hinzu - egal ob im To, CC oder BCC Feld , kann es sein, dass der Account für 24-72 Stunden deaktiviert wird. Fehlermeldung diesmal: "Google Mail Lockdown in Secton 4? Regel #3: Kontrolliere vor dem Senden lieber noch einmal ob du die Email Adressen alle richtig geschrieben hast. Wenn nämlich eine Nachricht an zu viele nicht existierende Adressen geschickt wird (25 ?), wird auch hier der Account deaktiviert, weil alle Nachrichten ja zurückkommen. Wie lange die Sperre dauert ist unbekannt. Ebenso die Meldung. Regel #4: Hört sich zwar irrelevant an, ist aber von entscheidender Bedeutung:
Ruhendes Konto Ein Google Mail-Konto, auf das sechs Monate lang keine Anmeldung erfolgte. Sie können auch E-Mails empfangen, wenn Ihr Konto ruht. Es ist jedoch erforderlich, dass Sie sich anmelden, damit Ihr Konto aktiv bleibt. Wenn Sie sich nicht innerhalb von drei Monaten, nachdem Ihr Konto als Ruhend eingestuft wurde, in Ihrem Konto anmelden - oder insgesamt für neun Monate nicht anmelden - kann Google Ihr Konto löschen.
Wenn man diese Limits, die für einen Ottonormalverbraucher nur schwer erreicht werden können, beachtet ist die Gefahr relativ gering, dass das Konto geschlossen wird. [Blogscoped-Fourm]