Diese Situation kenn wohl jeder: Nach einer längeren Surf-Session sind im Chrome-Browser dutzende von Tabs geöffnet, die sich aufgrund ihrer Anzahl nicht mehr sinnvoll auseinander halten lassen. Dabei stellt sich am Ende heraus, dass viele offene Tabs gar nicht mehr benötigt werden und dann mühsam von Hand geschlossen werden müssen. Die Chrome-Extension Tab Wrangler nimmt dem Nutzer nun diese Arbeit ab und kann diese automatisch und teilweise auch intelligent schließen.
Google gibt sich schon längst nicht mehr damit zufrieden, "nur" Webservices zu entwickeln, sondern stellt immer wieder auch seit Jahren herrschende Standards in Frage bzw. versucht sich an der Entwicklung von performanteren Lösungen. Vor einiger Zeit hat sich Google die Protokolle TCP + TLS vorgenommen, mit dem die eigentliche Verbindung zwischen dem Server und dem Client hergestellt wird. Googles Lösung QUIC (Quick UDP Internet Connections) wird mittlerweile im großen Stil eingesetzt und soll nun schon bald zum Standard hinzugefügt werden.
Schon seit langer Zeit arbeitet Google daran die beiden Ökosysteme Android und Chrome OS miteinander zu vereinen, möchte aber keine der beiden Plattformen aufgeben bzw. beide für ihre jeweiligen Einsatzzwecke weiter anbieten. Bereits im September hat Google daher ein Tool vorgestellt, mit dem es möglich war Android-Apps auf Chrome OS auszuführen - allerdings nur sehr eingeschränkt. Jetzt wurde das Tool ARC in der Beta-Version veröffentlicht und kann beliebige Android-Apps innerhalb des Chrome-Browsers ausführen.
Laut einer von Google in Auftrag gegebenen Studie haben etwa fünf Prozent aller Chrome-Nutzer ein Browser Plug-In installiert das besuchte Webseiten mit unerwünschter Werbung vollstopft - und in vielen Fällen auch ohne, dass der Nutzer etwas davon weiß. Um dem ein Ende zu bereiten hat Google nun einen Großteil dieser Plug-Ins aus dem Web Store entfernt und möchte auch in Zukunft verhindern dass solche Erweiterungen überhaupt zugelassen werden. Dazu hat man auch eine neue Erkennungs-Technik entwickelt.
Es war stets ein großes Ziel von Google, den Nutzern ein möglichst angenehmes Leben zu bereiten und so viel Arbeit wie möglich abzunehmen. Das Chrome-Team ist diesem Ziel nun wieder ein großes Stück näher gekommen, in dem man das Browsern im Web nun völlig neu erfunden hat. Schon in der Vergangenheit hat man dem Nutzer durch Autocomplete möglichst viel Arbeit beim eintippen von URLs abgenommen, aber jetzt ist man noch einmal einen Schritt weiter gegangen: Chromebooks können nun völlig autonom surfen, ohne zutun des Menschen.
Mit dem mobilen Chrome-Browser für Android ist es sehr einfach eine Webseite zu teilen und diesen Link per Mail zu versenden, auf ein soziales Netzwerk zu stellen oder an eine andere App weiter zu reichen. Doch da ein Link ohne weitere Kommentare oft nicht viel wert ist, hat das Chrome-Team nun eine Funktion hinzugefügt die ab dem morgigen Mittwoch freigeschaltet wird: Ab sofort kann ein Screenshot der Webseite inklusive einem #Selfie verschickt werden.