Für Google stehen im US-Heimatmarkt schwere Zeiten bevor, denn das kürzliche Monopol-Urteil und das in Vorbereitung befindliche Kartellverfahren wird unabhängig vom Ausgang zu größeren Änderungen führen. Es gilt praktisch als sicher, dass die seit Jahren im zweistelligen Milliardenbereich liegenden Ausgaben für den Platz als Standardsuchmaschine der Vergangenheit angehören. Das wird auch für die bisherigen Zahlungsempfänger große Folgen haben.
Schon im kommenden Jahr könnte Google nach einem Urteil im anstehenden US-Kartellverfahren dazu verdonnert werden, den Chrome-Browser zu verkaufen. Eine entsprechende Forderung wurde in dieser Woche veröffentlicht und wenn es tatsächlich dazu kommt, wird das Gericht dies auch sehr gut begründen müssen. Denn realistisch betrachtet wäre ein Verkauf des Browsers genau das, wofür Google schon im Vorfeld vor einigen Wochen gewarnt hat: Eine Katastrophe.
In einem demnächst in den USA anstehenden Kartellverfahren wird es für Google sehr ungemütlich werden, denn in dieser Woche sind erste Forderungen des Department of Justice bekannt geworden. Die Hauptforderung besteht darin, dass Google den Chrome-Browser verkaufen soll, da dieser eine Schlüsselrolle im gesamten Monopol einnimmt. Es stellt sich unweigerlich die Frage, an wen Google den Browser überhaupt verkaufen könnte.
Mit der Plattform ChatGPT hat Google vor einiger Zeit einen großen Konkurrenten bekommen, der das Unternehmen im Bereich der KI-ChatBots regelrecht vorgeführt hat. Die Versäumnisse hat man inzwischen aufgeholt, doch OpenAI will sich nicht mehr nur auf den klugen ChatBot beschränken, sondern offenbar ein größeres Ökosystem aufbauen. Wie jetzt bekannt wurde, plant man einen eigenen Browser. Das kommt für Google zur Unzeit.
Google droht großes Ungemach im US-Heimatmarkt, das ist spätestens seit der Monopolfeststellung bekannt, die in wenigen Monaten zu einem Kartellverfahren führen wird. Jetzt hat die US-Regierung ihre Forderungen veröffentlicht, die zwar schon vorab bekannt geworden sind, aber in ihrem Umfang dennoch fast schon schockieren: Google soll den Chrome-Browser verkaufen, sich aus dem Markt zurückziehen, die Milliardenzahlungen einstellen und die Websuche freigeben. Und das ist vielleicht noch nicht alles.
Für Google brechen in den USA schon bald ungemütliche Zeiten an, denn die vor einiger Zeit von einem Gericht gemachte Feststellung, dass das Unternehmen ein illegales Monopol erreicht hat, wird nicht folgenlos bleiben. Am Mittwoch will das US-Justizministerium eine erste Forderung an Google veröffentlichen, die es in sich hat: Man will das Unternehmen dazu verdonnern, den Browser Google Chrome zu verkaufen - mit ungeahnten Folgen.
Die beiden Browser Google Chrome und Microsoft Edge konkurrieren seit Jahren um die Gunst der Windows-Nutzer, wobei diese in den meisten Fällen beim Google-Browser liegt. Um das zu ändern, lässt Microsoft seit jeher nichts unversucht, die Nutzer mit zum Teil unlauteren Mitteln zur Nutzung von Edge zu bewegen - bisher ohne großen Erfolg. Jetzt scheint man eine neue Strategie zu fahren, die sicherlich hinterfragt werden muss.
Die Teams von Google Chrome und Gemini haben sich zusammengetan, um eine erste tiefe Integration des KI-Assistenten in den Browser zu präsentieren. Das neue Feature dürfte schon bald starten, denn für wenige Stunden war eine neue Chrome-Erweiterung im Web Store gelistet, die auf die Bezeichnung "JARVIS" hört und beschreibt, wie das Tool funktionieren soll.
Google arbeitet seit einiger Zeit an einem interessanten Projekt rund um Gemini, das den KI-ChatBot noch breiter einsetzbar machen soll und dafür einen verheißungsvollen Namen gewählt hat: Jarvis. Doch im ersten Anlauf dürfte Jarvis wohl eher das Prädikat "furchtbar ineffizient" erhalten, denn im Hintergrund werden zur Funktionalität enorme Umwege beschritten. Es ist nicht so, dass Google das nicht schon einmal versucht hätte.
Viele Desktopnutzer verbringen ihren digitalen Alltag im Browser und sind auf optimierte Web-Apps angewiesen, die in angemessener Geschwindigkeit nutzbar sind. Um das sicherzustellen, hat Google Chrome schon vor längerer Zeit eine Reihe von Performance-Funktionen eingeführt. Jetzt hat man ein Update angekündigt, das neue Anpassungsmöglichkeiten mitbringt und die Nutzer auf Performance-Probleme mit einzelnen Web-Apps hinweisen soll.
Google hat den KI-ChatBot Gemini und die darunterliegende gleichnamige Plattform zuletzt in viele Produkte integriert, doch ein großer Brocken steht noch aus und könnte einen ganz neuen Ansatz bringen: In neuen Berichten heißt es, dass schon bald das Projekt Jarvis veröffentlicht werden soll, das die Nutzer innerhalb von Google Chrome bei alltäglichen Aufgaben unterstützen soll.
Google ist schon seit einiger Zeit als größerer Sponsor in der Formel 1 tätig und hat sich für diese Zwecke das traditionsreiche und derzeit aufstrebende McLaren-Team ausgesucht. Jetzt hat McLaren die Lackierung für den bevorstehenden Grand Prix der USA vorgestellt, die ganz im Zeichen von Google Chrome steht. Auf dem Wagen finden sich mehr als ein Dutzend Chrome-Logos, die nicht prominenter platziert sein könnten.
Nutzer von Google Chrome für Android werden immer wieder von der praktischen Autofill-Funktion unterstützt, die die immer gleichen Angaben in Formularfeldern automatisch ausfüllen kann. Sollte hingegen eine externe App für diese Aufgabe zum Einsatz kommen, konnte es schnell unübersichtlich werden. Das wird sich bald ändern, denn schon mit der nächsten Version öffnet sich Chrome für externe Anbieter.
Beim Browser Google Chrome steht eine große Veränderung an, die ihre Schatten jetzt sehr deutlich vorauswirft und für Diskussionen sorgt: Als Folge der baldigen Abschaltung des Manifest V2 warnt der Browser jetzt alle Nutzer von uBlock Origin und anderen Blockern vor deren Nutzung. Das wurde schon seit langer Zeit angekündigt, wird nun sehr konkret und schon bald wird die Erweiterung gar nicht mehr funktionieren. Für Google sicherlich ein netter Nebeneffekt.
Es sind wieder einige Wochen seit dem letzten stabilen Release einer Chrome-Version vergangenen und jetzt legt Google wieder mit einer neuen Version nach: In diesen Tagen wird Google Chrome 130 für alle Nutzer ausgerollt, das nach der Vorschau nun allen Nutzern als Update angeboten wird und auch in dieser Ausgabe wieder eine Reihe von neuen Funktionen im Gepäck hat. Wie üblich konzentrieren sich diese mittlerweile hauptsächlich auf Webentwickler, während funktionelle Verbesserungen für Nutzer eher nachträglich angekündigt und freigeschaltet werden.