Vor gut einem Monat hat Google damit begonnen, das erst Maintenance-Update von Android unter der Version 7.1 auszurollen und in Form einer Developer Preview an die eigenen Smartphones zu verteilen. Jetzt hat man ohne große Ankündigung eine zweite und leicht verbesserte Developer Preview hinterher geschoben und verteilt diese zur Zeit unter der Versionsnummer 7.1.1. Da es keine großen Updates gegeben hat, soll es dieses mal auch kein OTA-Update sondern nur eine manuelle Installation geben.
Mit den Play Services betreibt Google ein Framework für Android, in dem viele wichtige Grund-Funktionen ausgelagert sind und allen Apps zur Verfügung gestellt werden. Dabei spielt es normalerweise keine große Rolle unter welcher Android-Version die Play Services laufen - bis jetzt. Nun haben die Entwickler angekündigt, schon in wenigen Monaten den Support für Android Gingerbread und Android Honeycomb einzustellen.
Schon seit einigen Monaten steckt in Googles Laptop-Betriebssystem Chrome OS die Möglichkeit, Android-Apps auszuführen und auf den Play Store zuzugreifen - was dem Chromebook völlig neue Einsatzgebiete beschert. Bisher wurden allerdings nur drei Geräte in der ersten Testphase unterstützt, so dass noch nicht all zu viele Nutzer diese neue Möglichkeit ausprobieren konnten. Jetzt wird die Liste der unterstützten Chromebooks um vier weitere Geräte erweitert.
Gerade als die ganze IT-Welt im Rausch von Android Nougat gewesen ist, platzten erste Berichte über Andromeda herein, bei dem es sich laut den ersten Gerüchten um ein völlig neues Betriebssystem handeln soll. Bisher hält sich Google noch komplett bedeckt, aber natürlich brodelt die Gerüchteküche weiter. Laut neuesten Informationen soll Andromeda im Herbst nächsten Jahres veröffentlicht werden und komplett in Android 8.0 aufgehen - oder anders herum.
Dass Android ein Fragmentierungs-Problem hat ist kein großes Geheimnis, und schon seit einiger Zeit unternimmt man einige Anstrengungen um dieses zu lösen - allerdings bisher mit nur sehr wenig Erfolg. In Android Nougat und der dazugehörigen Dokumentation für Smartphone-Hersteller sind nun Hinweise auf eine neue Technik mit der Bezeichnung Android Extensions aufgetaucht, mit der man sich etwas unabhängiger von den Herstellern machen könnte.
Im April dieses Jahres hatte die EU-Kommission ein Verfahren gegen Android gestartet, in dem man Google vorwirft, die Marktmacht des Betriebssystems auszunutzen. Angesichts der Marktanteile von knapp 90 Prozent ist ein solches Verfahren kaum verwunderlich, aber die Argumente der EU sind nur an den Haaren herbeigezogen - behauptet nun zumindest Google in der offiziellen Antwort. Wenig überraschend weist man alle Vorwürfe von sich - und das durchaus überzeugend.
Obwohl man bereits einige Anstrengungen unternommen hat um Android Fit für den Desktop zu machen, hält sich Google sehr bedeckt über eine mögliche Zukunft des Betriebssystems auf dem großen Bildschirm. Nun hat es einen weiteren kleinen, aber nicht zu unterschätzenden, Schritt in diese Richtung gegeben: Das Team hinter dem populären Android-Emulator LeapDroid stellt die Arbeit an dem Produkt ein und wird ab sofort bei Google arbeiten.
Die brandaktuelle Android-Version Android Nougat wurde vor gut zweieinhalb Monaten veröffentlicht und wird seitdem für viele Nexus-Smartphones ausgerollt. Doch bekanntlich haben diese nur einen sehr geringen Anteil am Smartphone-Markt und haben entsprechend nur ein geringes Gewicht bei der Versionsverteilung von Android. Auf den ersten offiziellen Zahlen kommt das Betriebssystem nun auf 0,3 Prozent.
Android ist seit Jahren das führende mobile Betriebssystem und kann seinen Marktanteil immer noch von Quartal zu Quartal stark ausbauen, wie eine neue Statistik von Strategy Analytics nun zeigt. Im dritten Quartal dieses Jahres wurden knapp 88 Prozent aller Smartphones mit Android als Betriebssystem ausgeliefert, wobei der Trend immer noch deutlich nach oben zeigt. Windows Phone wird als Plattform mittlerweile schon gar nicht mehr aufgeführt.
Unter anderem über den Play Store hat Google einen sehr guten Überblick über die aktiven Android-Smartphones und kann so monatlich unter anderem auch die Statistik über die Verbreitung der einzelnen Versionen aufstellen. Unter der Auflistung "Meine Geräte" kann man sich auch die eigenen Geräte anzeigen, die im Laufe der Zeit immer länger geworden ist. Jetzt wurde diese aufgeräumt und zeigt nur noch die aktiven Geräte an.
Nicht erst seitdem mit Sundar Pichai ein Inder an der Spitze von Google steht, fokussiert sich das Unternehmen zunehmend auf diesen gigantischen Zukunftsmarkt. In einem Interview hat der Geschäftsführer von Google Indien nun von den großen Zielen und Plänen berichtet, die man in den kommenden Jahren hat und gibt Einblicke in die aktuell laufenden Projekte. Schon in 10 Jahren möchte man mehr als 1 Milliarde Inder online gebracht haben.
Googles Entwickler und Designer sind für ihre kleinen Späße und Eastereggs bekannt, die sie zu Dutzenden in praktisch alle Produkte und Angebote einbauen. Nun gibt es wieder ein neues Easteregg in Form eines kleines Spiels, das direkt auf der offiziellen Android-Seite gespielt wird. Aber Vorsicht, bei dem Spiel besteht höchste Suchtgefahr.
Erst gestern haben wir darüber berichtet, dass sich der Google Assistant unter Android Nougat aktivieren lässt, auch ohne ein überteuertes Pixel-Smartphone zu besitzen. Doch auch der Kreis der Nutzer die bereits über Android Nougat verfügen ist noch nicht wirklich groß. Jetzt ist es einem Nutzer gelungen, den Assistant auch unter der Vorgängerversion Android Marshmallow zu aktivieren. Dazu ist allerdings ein etwas tieferer Eingriff ins System über das Xposed Framework nötig.
Gemeinsam mit den Pixel-Smartphones wird Google am Dienstag auch den neuen Pixel Launcher vorstellen, der Google-typisch sehr minimalistisch gehalten ist und nur über eine handvoll neuer Funktionen verfügt. Eine dieser neuen Funktionen sind die Launcher Shortcuts oder auch '3D Touch', mit denen Apps schon auf dem Homescreen ein Menü bekommen und an einer bestimmten Stelle gestartet werden können. Mit dem Action Launcher lässt sich diese Möglichkeit schon jetzt ausprobieren.
Die letzten zwei Jahre waren für Google in der EU nicht gerade leicht, denn insgesamt hängen dem Unternehmen nun schon ganze drei Verfahren wegen Wettbewerbsmissbrauch an - und diese betreffen naturgemäß die wichtigsten Produkte. In dem Verfahren gegen Android steht nun offenbar schon bald eine Entscheidung an, denn die Wettbewerbshüter sollen ein 150 Seiten starkes Dokument verfasst haben, aus dem hervorgeht dass Google die Bündelung der einzelnen Komponenten in Zukunft untersagt werden soll. Außerdem droht eine hohe Strafzahlung.