Obwohl sich Google und Facebook in den vergangenen Jahren in immer mehr Geschäftsbereichen in die Quere gekommen sind, herrscht zwischen den beiden Unternehmen kein böses Blut und es gibt eine friedliche Koexistenz. Doch dieser Frieden steht auf wackligen Füßen und kann von beiden Seiten sehr schnell gebrochen werden - das weiß auf Facebook. Wie jetzt bekannt geworden ist, hält Facebook ein solches Szenario für sehr wahrscheinlich und hat sich hinter den Kulissen darauf vorbereitet, dass die eigene App aus dem Play Store fliegen könnte.
Wenn es zwei Unternehmen in der IT-Branche gibt, die wohl keine Freunde mehr werden, sich aber trotzdem gegenseitig respektieren, dann sind es Google und Apple. Im Laufe der Jahre sind sich die beiden Unternehmen in immer mehr Produktkategorien in die Quere gekommen, doch der bekannteste Schauplatz ist natürlich der der mobilen Betriebssysteme. Googles Chefdesigner für Android hat nun Öl ins Feuer gegossen und hat sich über das aus sicher Sicht rückständige Design von iOS ausgelassen und es gar als "schwerfällig und lästig" bezeichnet.
Mit dem rasanten Aufstieg von Android als Betriebssystem für Smartphones kam für Google nicht nur der Durchbruch auf dem schon damals wichtigen mobilen Markt, sondern das Unternehmen musste sich auch von allen Seiten gegen Klagen wegen angeblichen Urheberrechtsverletzungen wehren. Das wohl bekannteste Verfahren fand zog sich von 2010 bis 2012 und hatte eine Klage von Oracle als Grundlage, das Google wegen der Verwendung von Java im Betriebssystem verklagte. Google hatte das Verfahren zwar damals gewonnen, doch die rechtliche Gefahr besteht bis heute. Jetzt hat man angekündigt, in der nächsten Android-Version nur noch OpenJDK zu verwenden.
Nach jahrelanger Entwicklung im stillen Kämmerlein ist Google in diesem Jahr in die Offensive gegangen und hat die Medien ständig mit Informationen und Fortschritten versorgt, und jetzt bereitet man die Zündung der nächsten Stufe vor: Schon im Jahr 2018 sollen die Fahrzeuge auf die Straße gebracht werden, wobei es bisher aber noch keine Details zu dieser Umsetzung gegeben hat. Im Januar 2016 sollen nun Fakten geschaffen werden, denn offenbar hat man einen Partner zur Produktion gefunden: Ford wird wohl der erste Produzent der Fahrzeuge sein.
Der selbst gesetzte Starttermin für das Self Driving Car im Jahr 2018 rückt immer näher und so langsam müssen sich natürlich auch die Behörden Gedanken über die unweigerliche Zukunft machen. Jetzt hat die kalifornische Kraftfahrzeugbehörde einen Entwurf für eine Reihe von Gesetzen vorgelegt, die speziell für die selbstfahrenden Autos erlassen werden sollen. Dieser Entwurf besteht im groben aus vier Hauptpunkten, die teilweise nachvollziehbar sind. Google zeigte sich von den strikten Regeln aber enttäuscht und sieht in diesen eine Innovationsbremse.
In wenigen Tagen wird YouTube eine der ältesten Funktionen der Plattform einstellen, die gerade in den Anfangsjahren rege genutzt worden ist: Das direkte Aufnehmen eines Videos per Webcam innerhalb der Plattform. Am 16. Januar 2016 ist nun Schluss damit und die Videos müssen wieder über den klassischen Weg hochgeladen werden. YouTube nennt gleich zwei Gründe für die Einstellung, die beide sehr gut nachvollziehbar sind.
Trotz der Möglichkeit vieler Social Networks, eigene Videos hochladen zu können, ist YouTube noch immer die weltweit größte Videoplattform. Viele virale Videos sind auf der Plattform gehostet und werden durch diverse Verlinkungen bei Facebook, twitter oder auch Reddit erst verteilt bzw. bekannt gemacht. Jetzt hat auch YouTube eine neue Sektion auf der eigenen Plattform angekündigt, in der aktuell beliebte Videos aufgelistet werden. Dieser Trending Tab ist sowohl auf dem Desktop als auch in den mobilen Apps enthalten.
Aktuell scheint der Markt der Smartphone-Betriebssystem festgefahren zu sein und zeigt seit Jahren das gleiche Bild: Android dominiert und treibt über 80 Prozent aller weltweiten Smartphones an, Apple kommt mit einem respektablem Abstand auf den zweiten Platz und treibt mit seinen iPhones immerhin 15,8 Prozent aller Smartphones an. Dahinter kommt dann eigentlich nicht mehr viel und als drittes "großes" Betriebssystem bleibt dann nur noch Windows Phone übrig dass gerade einmal 2,2 Prozent aller Smartphones antreibt. Glaubt man den Marktforschern, wird sich an diesem Bild auch in den nächsten vier Jahren nichts ändern.
Die meisten Übernahmen im Alphabet-Universum werden von Google durchgeführt und die entsprechenden Unternehmen und Technologien in die eigenen Projekte integriert. Doch seit vielen Jahren betreibt man mit Google Ventures auch ein Investment-Unternehmen, dass vor allem als Geldgeber für Unternehmen und Projekte fungiert und so vielen aufstrebenden Start-Ups erst ihre Arbeit ermöglicht. Normalerweise werden diese Investments nichts groß publiziert, in einem Jahresrückblick listet man nun aber alle diesjährigen Beteiligungen auf.
Viele Videoportale und Streamingdienste unterstützen mittlerweile Googles Cast-Technologie und können ihre Inhalte so über den Chromecast auf den Fernseher streamen. Diesen Komfort möchte Google nun auch den Gamern ermöglichen und hat ein Plugin für die beliebte Unity-Engine entwickelt. Mit diesem können Entwickler im Handumdrehen ihre Spiele auf den Fernseher bringen und dem Nutzer so eine völlig neue Art der mobilen Spiele ermöglichen, bei denen das Smartphone oder Tablet sehr einfach zum Controller werden kann.
Pünktlich zum 1. Dezember stellt Google in jedem Jahr den Santa Tracker Online bzw. aktualisiert die Webseite des vergangenen Jahres mit neuen Inhalten - so auch in diesem Jahr. Seit dem gestrigen 1. Dezember steht die Seite wieder zur Verfügung und bietet jeden Tag neue Inhalte in Form von Spielen, Rätseln oder einfachen Aufgaben mit einem großen Lerneffekt. Dabei hat man sich auch in diesem Jahr wieder drei große Bereiche herausgepickt, in die man alle Inhalte verpackt hat: Spielen, Lernen, Beobachten.
Trotz der Konkurrenz von mehreren Bild-lastigen Social Networks ist Googles Bildersuche immer noch mit Abstand die beste und größte Quelle für Fotos und Bilder aller Art und ermöglicht das einfache Durchsuchen aller Öffentlich im Internet zugänglichen Bilder. Doch während man Links zu Webseiten ganz einfach speichern kann, sieht das bei Bildern meist schon ganz anders aus - zumindest dann, wenn man sie nicht runterladen möchte. In den USA hat Google nun ein Angebot gestartet, mit dem sich die gefunden Bilder Online speichern und organisieren lassen.
In den letzten Jahren hat Microsoft den Fokus stark auf mobile Geräte gesetzt und hat mit Windows 10 eine gemeinsame Plattform für alle Geräteklassen geschaffen, vom PC über das Tablet bis zum Smartphone. Doch der noch immer chronisch leere Windows Store stellt ein großes Problem für Microsoft dar, das man durch einen vermeintlich klugen Schachzug aus der Welt schaffen wollte: Die Unterstützung von Android-Apps. Doch jetzt musste das Unternehmen verkünden, dass aus diesen Plänen vorerst nichts wird und die Entwicklung der Astoria Bridge ins stocken geraten ist.
Vor einigen Monaten hat Microsoft den Android-Launcher Arrow vorgestellt, mit dem man einen weiteren großen Anlauf auf Googles mobiles Betriebssystem nehmen möchte. Während der Launcher damals noch in einer geschlossenen Beta-Version vorlag, ist er nun seit wenigen Tagen offiziell über den Play Store zu bekommen. Der Launcher bringt einige neue Ideen mit bzw. setzt sie auf eine eigenwillige Art und Weise um, unterscheidet sich aber nicht grundlegend von Googles offiziellem Launcher.
Aktuell wird ein Update für die Chrome for Android Beta ausgerollt, das einige Funktionen aus der Developer-Version in die stabilere Variante bringt und auch eine Reihe von neuen Features integriert hat: Neben den bereits bekannten Features bringt der mobile Browser nun unter anderem auch die Möglichkeit mit, einen Splash Screen vor dem Laden einer Webseite anzuzeigen, so dass sich auch Webseiten noch stärker wie eine App anfühlen. Außerdem soll eine neue Funktion dafür sorgen, dass der Nutzer eine Webseite noch flüssiger nutzen kann.