Vor über fünf Jahren hat Google das Vulnerability Reward Program (VRP) gestartet, mit dessen Hilfe die eigenen Angebote sichern werden und besser vor bösartigen Angriffen geschützt werden sollen. Im Rahmen des Programms kann jeder Nutzer entdeckte Sicherheitslücken in Google-Angeboten einreichen und dafür hohe Prämien vom Unternehmen kassieren. Zu Anfang des Jahres wurde nun ein Rückblick veröffentlicht, der zeigt wie sehr sich das Programm für beide Seiten lohnt. Allein im vergangenen Jahr wurden 2 Millionen Dollar ausgezahlt.
Nachdem man das Thema lange Zeit hat schleifen lassen, nimmt Google nun vollen Anlauf auf das Thema Virtual Reality. Eigentlich ist Google sogar ein Vorreiter, da man mit dem Cardboard schon seit langer Zeit am Markt ist und so in aller Ruhe eine Infrastruktur aufbauen konnte. Um dies auch nach außen hin zu zeigen, und der Konkurrenz um nichts nach zu stehen, hat man nun einige beeindruckende Zahlen zum Cardboard verkündet.
Googles Suchmaschine dominiert sowohl auf Desktop als auch auf dem mobilen Markt, wobei bei letzterem natürlich vor allem die Suchleisten in Android und iOS für einen Großteil der Anfragen sorgen und äußerst wichtig sind. Während Google selbst die Standard-Suchmaschine unter Android bestimmen kann, und dabei natürlich auf das hauseigene Angebot setzt, sieht das auf Apples Plattform ganz anders aus. Apple lässt sich diesen prominenten Platz nämlich sehr gut bezahlen und bekommt dafür von Google 1 Milliarde Dollar pro Jahr.
Da Google den Smartphone-Herstellern das Betriebssystem Android kostenfrei zur Verfügung stellt, verdient das Unternehmen auf direktem Wege kein Geld mit dem Betriebssystem. Diese Gratis-Verteilung ist auch mit ein Grund dafür, dass Android den Markt so extrem schnell umkrempeln und zum dominierenden System werden konnte. Über indirekte Umsätze durch das Betriebssystem spricht Google nicht, und wollte diese Zahlen auch nie bekannt geben, doch genau das ist nun passiert: Durch das Verfahren gegen Oracle wurde nun bekannt, dass Google bisher mehr als 31 Milliarden Dollar Umsatz mit Android generiert hat.
In den Anfangstagen von YouTube bestand die Plattform gefühlt nur aus kurzen Clips, in denen in bester Heimvideo-Manier erschrockene Katzen, dämliche Unfälle und andere halbwitzige Dinge zu sehen waren. Auch wenn sich der Qualitätsanspruch längst gesteigert hat, gibt es diese kurzen Clips noch immer - und viele Nutzer sehen sich diese dutzende Male nacheinander an. Genau für solche Nutzer hat YouTube nun eine neue Funktion eingeführt, mit der Videos in Dauerschleife gespielt werden können. Allerdings ist diese derzeit noch sehr gut versteckt.
Fast 90 Prozent des gesamten Umsatzes erwirtschaftet Google durch Werbeeinnahmen bzw. dem Verkauf von Werbeflächen. Der Löwenanteil des Umsatzes wird dabei von der Google Websuche erwirtschaftet, aber auch andere Web-Angebote, Smartphone-Apps oder Drittseiten über das AdSense-Programm spülen jährlich Milliarden Dollar in die Kassen des Unternehmens. Umso erstaunlicher sind die Zahlen, die Google heute veröffentlicht hat, und die einen Einblick in geblockte Anzeigen geben: Allein im vergangenen Jahr hat man 780 Millionen Anzeigen abgelehnt.
Googles Betriebssystem Android kämpft seit Jahren mit einem sehr großen Problem, das im Laufe der Zeit eher noch schlimmer statt besser geworden ist: Die extreme Fragmentierung, die nach unten hin immer weiter zunimmt. Die Schuld liegt dabei aber nicht unbedingt bei Google, sondern viel mehr an der Update-Faulheit der Hersteller, die gar nicht daran denken ihre Geräte mit einer aktuellen Android-Version zu versorgen. Dieser Tatsache haben niederländische Verbraucherschützer nun den Kampf angesagt, und haben Smartphone-Primus Samsung auf regelmäßige Update verklagt.
Die Google Webmaster Zentrale wurde in den letzten Jahren schon mehrmals von Grund auf neu gestaltet, und auch zu diesem Jahresanfang hat man die Designer wieder auf die Seite losgelassen: Das Portal für Webmaster hat wieder einmal eine neue Struktur bekommen und wirkt von der Optik nun so, als wenn sie sich vor allem an Anfänger widmet. In dem Portal hat Google alle Ressourcen und Informationen zusammengefasst, die Webmaster für ihren Auftritt in den diversen Google-Angeboten und im Internet benötigen.
In den Suchergebnissen der Google-App für Android finden sich nicht nur reine Links zu Webseiten, sondern mittlerweile auch viele Deep Links direkt in eine auf dem Smartphone oder Tablet installierte App hinein - und dazu gehört natürlich auch der Play Store. Sucht man nach dem Namen einer App, wird ein Ergebnis aus dem Store direkt über den Suchergebnissen angezeigt und leitet den Nutzer nach einem Touch direkt in den Store weiter. Jetzt testet Google eine Möglichkeit, mit der eine dort aufgelistete App direkt aus den Suchergebnissen heraus installiert werden kann.
Nein, die Hölle ist doch nicht zugefroren: Das vor wenigen Tagen durch das Netz geisternde Gerücht, dass Apple eine Move to Android-App entwickelt wurde nun ganz offiziell von Apples Pressestelle dementiert. Im Gegenteil sei man (natürlich) nur daran interessiert, die Nutzer genau in die andere Richtung wechseln zu lassen - nämlich weg von Googles Android hin zum hauseigenen iOS-Betriebssystem. Doch so wie jedes Gerücht, könnte auch an diesem dennoch ein Fünkchen Wahrheit sein.
Google ist bekannt dafür, neue Features erst mit einem relativ kleinen Kreis von Nutzern zu testen, die dann oft wenige Wochen später in dieser oder leicht veränderter Form für alle Nutzer freigeschaltet werden. In der mobilen Google-App für Android ist nun wieder eine Funktion aufgetaucht, die der Websuche völlig neue Funktionen verpasst. Statt hier nur die letzten Suchanfragen aufzulisten, wird dem Nutzer mit einem Touch ermöglicht, die Umgebung zu erkunden und aktuelle Trends anzuzeigen.
Durch die Cloud ist der Wechsel des Smartphones heute kein Problem mehr, da bei den meisten Nutzern alle Daten ohnehin in der Cloud liegen und ständig synchronisiert werden. Anders sieht es da schon aus, wenn man das komplette Ökosytem wechseln möchte - denn das ist in den meisten Fällen nicht mehr ganz so einfach. Sowohl Google als auch Apple bieten dafür seit einiger spezielle Apps für die Konkurrenzplattform an, mit der die Nutzer sehr leicht auf das eigene System wechseln können. Laut einem Bericht arbeitet Apple nun aber an einer App, die den Wechsel von iOS zu Android vereinfachen soll.
Ein Großteil des Online-Lebens findet heute in den Sozialen Netzwerken statt, in denen die meisten von uns ständig teilen, kommentieren oder Likes bzw. +1 vergeben. Dabei kann man sehr schnell den Überblick verlieren und sich schon nach kürzester Zeit nicht mehr an bestimmte Beiträge oder Aktionen erinnern - was in der schnelllebigen Welt der Netzwerke auch kein Wunder ist. Innerhalb von Google+ gibt es nun ein Tool, das einem dabei helfen kann, den Überblick zu behalten und jede einzelne Aktion nachvollziehen zu können.
Zwar sind Browser nicht ganz so sehr auf Extensions angewiesen wie mobile Betriebssysteme auf Apps, doch auch in diesem Bereich gilt: Wer die meisten Apps/Extensions im Store hat, der hat bei den Nutzern einen großen Vorteil. Da der Chrome Web Store mittlerweile sehr gut gefüllt ist, schauen auch andere Browser-Hersteller wieder neidisch auf diese Fülle und können diese mit einfachsten Mitteln anzapfen. Mit einer einfachen Erweiterung lassen sich nun z.B. alle Chrome-Extensions auch im Opera-Browser nutzen.
Eine der populärsten Suchanfragen bei Google weltweit ist die Frage nach dem aktuellen Wetter bzw. der Wettervorschau. So wundert es auch nicht, dass die Wetter-Onebox in der Websuche eine der ersten Zusatzinformationen gewesen ist, die die Suchmaschine anzeigen konnte - und diese hat sich im Laufe der Jahre immer wieder stark verändert. Während es in den letzten Jahren nur kleine Feinschliffe an dieser Information gegeben hat, zeigen Screenshots nun eine völlig neue Karte für die Wetter-Informationen, die deutlich farbenfroher aussieht als bisher.