Wie bereits vorher bekannt geworden ist, stimmen die Mitglieder der EU-Kommission derzeit über eine mögliche Zerschlagung von Google ab und haben diesbezüglich noch bis Donnerstag Zeit ihr Stimme abzugeben. Während sich in den letzten Tagen viele Befürworter einer Zerschlagung zu Wort gemeldet haben, stellt sich EU-Kommissar Günther Oettinger nun gegen dieses Vorhaben und begründet dieses vor allem damit, dass die Politik nicht zu sehr in die Wirtschaft eingreifen sollte - vor allem nicht in diesem Bereich.
Schon vor einiger Zeit hatte Google angekündigt, den NPAPI-Support aus dem Chrome-Browser entfernen zu wollen und damit in Zukunft keine direkten Browser-PlugIns mehr zu ermöglichen. Jetzt hat man einen Zeitplan vorgelegt, der sehr straff ist und schon in wenigen Monaten die komplette Unterstützung entfernen wird. Schon im Januar wird die erste Stufe in Kraft treten und die benötigten PlugIns standardmäßig deaktivieren. Google begründet diesen Schritt mit dem technischen Fortschritt und der geringen Nutzung.
Vor wenigen Tagen wurde in New York die größte Videoleinwand in New York enthüllt. Direkt am Times Square werden dort in Zukunft überdimensional große Werbespots angezeigt, für den ersten Monat hat sich aber Google die Nutzungsrechte gesichert und dafür ganze 2,5 Millionen Dollar hingeblättert. Während in den ersten Tagen noch nicht bekannt war wofür Google diese Werbefläche nutzen möchte, hat man diese nun in Betrieb genommen: Google verwendet es als überdimensionale Spielfläche für Android-Figuren.
Vor etwa zwei Wochen hat YouTube nach einer endlos langen Entwicklungszeit das Streaming-Angebot YouTube Music Key vorgestellt, das dem Nutzer für 9,99 Dollar im Monat unbegrenzten Zugriff auf Musikvideos der Plattform bieten wird. Als zusätzlichen Vorteil wurde auch der volle Zugriff auf Google Play Music angepriesen, was etwas für Verwirrung gesorgt hat. Mittlerweile ist klar, dass das ganze auch umgekehrt funktioniert und alle Play Music-Abonnenten vollen Zugriff auf YouTubes Streaming bekommen.
Der EU-Kommission ist Googles Marktmacht in Europa und der gesamten Welt schon länger ein Dorn im Auge und man versucht mit immer wieder neuen Verfahren und Sanktionen dem Datenhunger Einhalt zu gebieten, bisher aber - aus EU-Sicht - ohne großen Erfolg. Jetzt will man laut Informationen der Financial Times einen Schritt weiter gehen und den ganz großen Schlag gegen Google planen. Angeblich gibt es Entwürfe die vorsehen, dass das Unternehmen in zwei Teile aufgespalten werden soll.
Millionen von Nachrichten-Portalen, Webseiten und Blogs finanzieren rein oder zu großen Teilen durch eingeblendete Werbebanner und konnten davon in der Vergangenheit sehr gut leben. Doch bereits seit einigen Jahren zeichnet sich ab, dass die Klickpreise immer weiter in den Keller gehen und auch die Nutzer vermehrt auf Adblocker setzen, die die komplette Webseite werbefrei anzeigt. Google reagiert nun auf diese Entwicklung und hat das neue Angebot "Contributor" vorgestellt, das dieses Problem durch freiwillige Zahlungen lösen soll.
Der New Yorker Times Square ist bekannt für seine überdimensionale Video-Werbung und dem fast schon Las Vegas-artigen blinkenden Reklametafeln. Am Dienstag wurde dort nun die größe Videoleinwand der Welt eröffnet, die mit einer gigantischen Größe und Auflösung von keinem Touristen oder Einwohner mehr übersehen werden kann. Als erstes Unternehmen hat sich Google bis zum Januar 2015 die gesamte Leinwand mit einer Länge von mehr als 100 Metern gemietet.
Knalleffekt in den USA: Seit 10 Jahren war Google im Mozilla-Browser Firefox die Standard-Suchmaschine und hat sich das von Google auch sehr gut bezahlen lassen, aber damit ist nun Schluss. Schon ab Dezember wird nun Yahoo! die Standard-Suchmaschine sein, vorerst aber nur in den USA. Mozilla beschwichtigt aber, dass die Standard-Suchmaschine natürlich auch weiterhin vom Nutzer umgestellt und auch in Zukunft Google oder eine weitere Alternative genutzt werden kann.
Seit vielen Jahren gab es in den Google Maps einen eigenen Layer für das Wetter, der die Temperaturen und die Vorhersagen direkt auf der Karte darstellen konnte. Dieser wurde nun eingestellt und durch eine einfachere Ansicht für den gerade ausgewählten Ort ersetzt. Dafür ist es nun schon seit einiger Zeit möglich, Informationen aus dem Knowledge Graph direkt über die Maps zu suchen und diese auf der großen Karte anzuzeigen. Insgesamt sind die Maps damit deutlich praktischer geworden.
Bereits vor über einem Monat hatte Google das neue Nexus-LineUp vorgestellt, dabei aber beim Nexus 6 nur ein sehr ungenaues Erscheinungsdatum genannt. Seit dem gestrigen Nachmittag scheint der offizielle erste Verkaufstag nun festzustehen, denn das Smartphone ist ab sofort bei vielen großen Händlern gelistet und war sogar im Play Store kurzzeitig zu haben - ist dort aber mittlerweile schon wieder ausverkauft.
Mit dem Project Tango hat Google Anfang des Jahres ein Konzept vorgestellt, das es dem Smartphone oder Tablet erlaubt, die Umwelt deutlich besser wahr zu nehmen und durch viele zusätzlich verbaute Sensoren den Entwicklern mehr Möglichkeiten zu geben. Anfänglich hatte Google nur einige Smartphone-Prototypen gebaut, hat dann aber schon wenige Monate später auch ein Tablet mit dieser Technologie vorgestellt. Dieses steht nun im Play Store zum Kauf zur Verfügung - allerdings wieder einmal nur in den USA.
Da die Smartphone-Hersteller in vielen Fällen sehr Update-faul sind und ältere Geräte gar nicht mehr aktualisieren, hat Google vor einigen Jahren die Play Services etabliert und erweitert diese nun kontinuierlich um neue Funktionen. Derzeit wird wieder ein Update ausgerollt, das vor allem die Nutzung der Google Maps in Dritt-Apps vereinfachen soll, die Integration und Nutzung des Google Drive in Apps vereinfacht und auch die Kommunikation mit Google Fit wird in der aktuellen Version noch besser unterstützt.