Eine ganze Reihe von Unternehmen aus mehreren Branchen arbeiten derzeit fieberhaft an der Entwicklung autonomer Fahrzeuge, und natürlich möchte jeder der Erste und natürlich auch Beste sein und DAS Fahrzeug bzw. DIE Fahrzeug-Technologie vorstellen. Doch bei Uber bedient man sich laut der Alphabet-Tochter Waymo an fremden Technologien und hat Unterlagen im ganz großen Stil entwendet. Nach der Klage gegen Uber geht die Angelegenheit nun in die nächste Runde.
Der extrem hohe Marktanteil von Android bei den Smartphones sorgt bei Googles Rechtsabteilung wieder einmal für Probleme. Nach einer mehrmaligen Beschwerde der russischen Suchmaschine Yandex hat das Kartellamt in der Türkei nun ein Ermittlungsverfahren gegen Google eingeleitet. Es geht wieder einmal um die Bündelung des Betriebssystems mit den vorinstallierten Google-Apps.
Die Entwicklung der selbstfahrenden Fahrzeuge läuft in den Unternehmen bereits seit vielen Jahren, aber mittlerweile befinden sich die meisten in einer heißen Phase und möchten als Erste am Markt sein. Natürlich gibt es dabei auch jede Menge Misstrauen zwischen den einzelnen Unternehmen, und nun finden sich zwei prominente Entwickler bald vor Gericht wieder: Die Google-Schwester Waymo verklagt den Rivalen Uber wegen angeblichem Technologie-Diebstahl.
In vielen großen Firmen herrscht hinter den verschlossenen Türen strenge Geheimhaltung über aktuelle Projekte, Entwicklungen oder kommende Produkte. Die großen Technologie-Unternehmen haben diese Geheimhaltung aber schon vor langer Zeit deutlich verschärft und lassen sich überhaupt nicht mehr in die Karten blicken. Google wurde nun von einem Mitarbeiter verklagt, dem diese Geheimhaltung und die Spionage rundherum zu weit geht.
Im April dieses Jahres hatte die EU-Kommission ein Verfahren gegen Android gestartet, in dem man Google vorwirft, die Marktmacht des Betriebssystems auszunutzen. Angesichts der Marktanteile von knapp 90 Prozent ist ein solches Verfahren kaum verwunderlich, aber die Argumente der EU sind nur an den Haaren herbeigezogen - behauptet nun zumindest Google in der offiziellen Antwort. Wenig überraschend weist man alle Vorwürfe von sich - und das durchaus überzeugend.
Es kommt immer dicker für Google: Nachdem die EU-Kommission bereits zwei Verfahren gegen das Unternehmen führt, hat man heute nun die Eröffnung eines dritten angekündigt. In diesem Fall geht es um Googles Werbegeschäft, mit dem man ebenfalls die Konkurrenz ausgebootet und selbst die eigenen Nutzer unter Druck gesetzt haben soll. Die Vorwürfe wiegen zwar schwer, aber wirklich verständlich sind sie nicht.
Mehr als fünf Jahren langen standen sich Oracle und Google in einem endlosen Gerichtsverfahren gegenüber und haben ihren Streit um die Verwendung von Java in Android vor Gericht ausgetragen. Vor wenigen Wochen ist Google als Sieger hervorgegangen und hat in allen Punkten Recht bekommen. Jetzt schlägt man dennoch noch einmal zurück und verklagt Oracle wegen der Veröffentlichung von Geschäftszahlen.
Wenn die EU-Kommission ein Unternehmen erstmal ins Visier genommen hat, dann gibt man so einfach wohl nicht mehr auf: Nachdem aktuell bereits zwei Verfahren gegen Google laufen, strengt man nun noch ein drittes weiteres Verfahren an: Laut einem Bericht steht diesmal die Werbeabteilung in der Schusslinie, gegen die man derzeit Beweise und Fakten sammelt um ein weitere Untersuchung zu starten.
Der seit vielen Jahren tobende Streit zwischen Google und Oracle ist vorerst beendet: Gestern Abend hat das Gericht geurteilt, dass Google keine Urheberrechte von Oracle verletzt hat und keine Lizenzgebühren oder Strafen nachzahlen muss. Damit ist Google vorerst freigesprochen - und das nicht zum ersten mal - und den Anwälten dürfte ein großer Stein vom Herzen fallen. Oracle will die Sache aber noch nicht auf sich beruhen lassen und hat angekündigt in Berufung zu gehen.
Schon seit über einem Jahr ermittelt die EU-Kommission offiziell gegen Google wegen des Vorwurfs des Machtmissbrauchs durch den hohen Marktanteil der Suchmaschine. Bisher ist das Verfahren eher im Stillen abgelaufen ohne dass Informationen nach außen gedrungen sind, doch jetzt gibt ein Bericht Grund zur Sorge: Laut einer US-Zeitung soll Google schon in den nächsten Wochen eine Strafzahlung von 3 Milliarden Euro und weitreichende Änderungen an der Suchmaschine aufgebrummt bekommen.