Health Lange haben wir nichts mehr von dem zur Zeit in Entwicklung befindlichen Google Health gehört. Vor einigen Wochen wurde zwar ein Health Blog gestartet, aber der hat keinerlei Aufsehen erregt oder sonst welche Spekulationen angeregt. Dass dieser Blog nicht ganz zufällig gestartet ist, zeigen erste jetzt aufgetauchte Screenshots von Google Health. In den vergangenen Tagen hat Google verschiedensten Vertretern der Gesundheitsindustrie einen Prototyp des neuesten Produkts vorgestellt und erstmals einen Einblick gegeben, worum es sich bei Health überhaupt handelt. Die bei dieser Präsentation gemachten bzw. vorgestellten Screenshots wurden freundlicherweise an Philipp Lenssen verschickt der sie in seinem Blog veröffentlicht hat. Die virtuelle Krankenakte Google Health soll nicht, wie anfänglich angenommen, eine Suchmaschine werden die bei Krankheiten helfen soll - das wäre wohl auch viel zu gefährlich - sondern eine virtuelle Krankenakte vorstellen. Statt Befunde, Röntgenbilder und ähnliche Dinge von Arzt zu Arzt zu schleppen, sollen all diese Dinge bei Google Health unter dem Google Account gespeichert werden. Krankheiten, Allergien, Befunde, Arztbesuche, Operationen und alle weiteren Dinge sollen hier auf ewig gespeichert und immer und überall abrufbar gemacht werden. Teilnehmende Ärzte können dann mit einem Knopfdruck auf die gesamte Krankenakte des Patienten zugreifen - vorausgesetzt der Patient hat den Arzt dafür freigeschaltet - und kann so im Notfall eine schnellere Diagnose und eventuell auch Behandlung durchführen. Eine verunfallte Person könnte etwa eine Art GoogleCard mit den Zugriffsinformationen bei sich tragen. Bei einem Unfall hat der Arzt so in Sekundenschnelle Zugriff auf alle Eventualitäten die berücksichtigt werden müssen. Aber nicht nur bei Notfällen kann dieses System zum Einsatz kommen, sondern auch beim einfachen Wechsel des Arztes, oder bei der Weiterleitung zu einem Spezialisten. Und natürlich auch beim abholen des Rezepts in der Apotheke. Screenshots: Google Health Screenshot
Die Anwendung ist in 2 Tabs geteilt. Einmal Profil und einmal Medizinische Kontakte. Im Profil werden alle Daten von der Person oder einem behandelndem Arzt eingetragen und dauerhaft gespeichert. Im Kontakte-Tab findet sich eine Liste aller Ärzte die auf diese Informationen Zugriff haben soll. Aber was passiert bei einem Unfall, wenn man nicht in der Lage den Arzt "freizugeben"...? Google Health Screenshot
Hier können die auftretenden Symptome eingetragen werden, die derzeit auftreten. Die Autovervollständigen-Funktion hilft dabei. Google Health Screenshot
Auf dieser Seite kann man zu seinem eigenem Profil entsprechende Ärzte oder Beratungsstellen finden. Dabei wird im Grunde schon vorgeschlagen zu welchem Arzt man mit seinen Beschwerden gehen sollte. Google Health Screenshot
In dieser Sektion können alle bekannten Allergien eingetragen werden. Wohl eine der wichtigsten Informationen bei einem Arztbesuch Google Health Screenshot
Hier können bevorstehende oder schon getätigte Operationen eingetragen werden. Google Health Screenshot
Unter dem Menüpunkt "test results" können alle bekannten Werte wie z.B. Blutgruppe, Cholesterinspiegel und ähnliche Dinge eingetragen werden. Google Health Screenshot
Hier können alle Krankheiten aufgezählt werden, gegen die man in der Vergangenheit geimpft worden ist. Wenn eine Impfung abläuft, informiert Google Health darüber. Google Health Screenshot
Ein einfaches Profil mit allen allgemeinen Daten wie dem Namen, Geburtsdatum sowie Größe und Gewicht. Google Health Screenshot
Auch die Krankheiten von Verwandten müssen natürlich bei einer Diagnose berücksichtigt werden, hier können sie eingetragen werden. Google Health Screenshot
Und schlussendlich, der Kontakte-Tab, hier kann eingetragen werden welche Doktoren Zugriff auf all die eingetragenen Daten haben dürfen. -- Das ganze klingt schon sehr futuristisch, da der User im Grunde seine komplette Gesundheit und dessen Pflege in die Hände von Google legt. Mein Impfbuch brauche ich also nicht mehr, ich verlasse mich blind darauf dass Google mich an die Spritze schon erinnern wird. Und ich verlasse mich darauf dass Google auf meine Daten aufpasst und ihnen dabei kein Fehler unterläuft. Nicht dass aus Blutgruppe A mal schnell Blutgruppe B wird und ich bei der nächsten Not-Transfulsion mein blaues Wunder erlebe... bzw. nicht...! Ich denke das ganze kann funktionieren und wird sich auch eines Tages durchsetzen. Aber spätestens dann wird der Google Account zum Heiligtum und man sollte noch besser darauf aufpassen dass niemand Fremdes darauf Zugriff erhält. Bleibt nur noch die Frage, wer Google diese mehr als persönlichen Daten anvertrauen möchte... [Google Blogoscoped]
Eric Schmidt
Während einer Pressekonferenz wurde Google-Chef Eric Schmidt eine interessante Frage gestellt: Der Reporter wollte eine Prognose, worum es sich beim Web3.0 handeln könnte. Laut Schmidt ist das Web3.0 ein miteinander verbundenes Web das auf jedem Endgerät läuft. Es macht keinen Unterschied mehr zwischen Computer, Handy oder Kühlschrank und greift komplett ineinander. Interessant wäre jetzt natürlich, ob das von Schmidt wirklich eine objektive Antwort ist oder ob er nur einen Einblick in aktuelle Entwicklungen bei Google gegeben hat. Die mobile Offerte ist ja in vollem Gange und auch die Integration einzelner Anwendungen läuft derzeit auf Hochtouren. Da stellt sich natürlich die Frage: An welchem Punkt beginnt Web3.0 - und wo ist der genaue Unterschied zu dem was heute schon geboten wird? Hier Erics Antwort: Was ist eure Definition von Web3.0? [Mobile Zeitgeist]
Peter Norvig
Das Heise-Magazin Technology Review hat ein Interview mit dem Googler Peter Norvig, Chef der Forschungsabteilung, über vergangene Erfolge, aktuelle Forschungsarbeiten und zukünftige Herausforderungen geführt. Dabei ließ Peter unter anderem durchblicken dass Google Video demnächst auch den eigentlichen Inhalt eines Videos durchsuchen wird. Laut Peter hängen die beiden größten Forschungsbereiche bei Google Research mit dem Thema Sprache zusammen. Das erste Projekt beschäftigt sich mit Spracherkennung und das zweite mit der Analyse der gesprochenen Sätze und deren automatisierte Übersetzung in eine andere Sprache. Zu beiden Themen hat Peter eine Menge zu erzählen: Videosuchmaschine & Spracherkennung
Wir wollten eine Sprachtechnologie, die als Interface für Telefone und auch zur Indizierung von Audiotext verwendet werden kann. Nach der Betrachtung existierender Ansätze entschieden wir uns, etwas Eigenes zu entwickeln. Wir denken, dass wir mit den Daten und Rechenkapazitäten, die uns zur Verfügung stehen, das Feld nach vorne bringen können.
Auch wenn man es bisher - GOOG-411 mal ausgenommen - nicht bemerkt hat, so hat Google doch auf dem Gebiet der Spracherkennung jede Menge KnowHow gesammelt und kann sich damit rühmen eine der besten Spracherkennungssoftwares zu besitzen. Diese Software soll aber nicht nur für die Websuche eingesetzt werden sondern auch für die Video-Suche, bzw. für die Suche IN den Videos. Bisher kann Google bzw. YouTube nur aus der Beschreibung, dem Titel, den Tags und eventuell noch den Kommentaren und Verlinkungen Schlüsse ziehen worum es sich bei diesem Video handelt - aber das soll sich mit der Spracherkennung bald ändern. Mithilfe dieser Technik könnte endlich auch der Inhalt des Videos erkannt und durchsuchbar gemacht werden - sofern in diesem Video gesprochen wird. Bis die Suchmaschine in der Lage ist auch den visuellen Inhalt des Videos soweit zu erkennen dass daraus wichtige Informationen geschlossen werden können, werden sicherlich noch ein paar Jahre vergehen - aber die Spracherkennung könnte eigentlich jederzeit gestartet werden. Ich bin mir auch relativ sicher dass Google bereits damit begonnen hat die Videos nach ihrem Audio-Inhalt zu scannen. Und sobald alle Videos indiziert sind kann das ganze dann an den Start gehen.
Die Leute suchen nicht nach Stellen, in denen dieser oder jener Mann über dieses oder jenes geschichtliche Thema gesprochen hat. Aber all diese Informationen sind vorhanden und mit Spracherkennung wird man auf sie bald zugreifen können.
Websuche Unter der Haube hat sich bei Googles Websuche in den letzten Jahren so einiges getan - von 99% dieser Änderungen und Verbesserungen hat der gemeine User aber nichts bemerkt, daher wird Google oft vorgeworfen seine Websuche zu vernachlässigen. Das liegt zum einen daran dass sich die Oberfläche bewährt hat und nicht viel daran gedreht werden muss, und zum anderen daran dass die Probleme vor die die Googler gestellt werden mehr als komplex sind:
Wir schauen nicht nur auf die eingetippten Worte. Auch Schreibvarianten und die Länge der Suchanfrage werden überprüft, dann erst wird sie in Teile zerlegt. Vielleicht meinte der Nutzer einige der Worte ja als Suchbegriff, andere wieder nicht.
Das größte Problem aller Suchmaschinen dürfte wohl sein, dass der User einfach zuviel von seiner Suchmaschine abverlangt. Die meisten sind einfach zu faul mehr als 3 Wörter einzutippen um eine fertige Doktorarbeit präsentiert zu bekommen. Für die Suchmaschine ist es hierbei natürlich sehr schwierig - wenn nicht sogar unmöglich - herauszufinden wonach der User eigentlich sucht. Oftmals wäre bei den Suchanfragen sicherlich auch ein Mensch vollkommen überfragt...
Am weitesten von einer Lösung entfernt sind wir aber bei der Eingabe von vollständigen Sätzen in englischer Sprache, die dann auch eine echte Antwort in natürlicher Sprache ergibt.
Die Suchmaschine muss seinen User kennen lernen um ihm die optimalen Ergebnisse liefern zu können. Wenn die Suchmaschine weiß an welchem Thema der User gerade arbeitet, dann könnte der Trefferkreis natürlich stark eingeschränkt werden und das gesuchte Dokument wäre ganz weit oben in den Suchergebnissen. Das Problem dabei ist, dass der User der Suchmaschine diese Informationen garnicht geben möchte - ein Teufelskreis.
Eines der Forschungsvorhaben, die wir prüfen, betrifft Möglichkeiten, den Nutzer stärker einzubeziehen, ihn dazu zu bringen, uns mehr über das zu sagen, was er will. Die Menschen geben beispielsweise "Karte" bei Google ein und sind dann enttäuscht, wenn nicht gleich die Karte kommt, an die sie dachten. Die Menschen sind viel eher dazu bereit, etwas zu sagen, als etwas zu tippen. Vielleicht hilft ja auch ihnen mehr Vorschläge zu unterbreiten, was sie gemeint haben könnten, aber nicht eingegeben haben.
Daher bleibt der Suchmaschine nichts weiter übrig, als blind zu raten was gemeint sein könnte und den User einfach explizit nach weiteren Details zu fragen. Aber auch bis dahin dass das perfekt funktioniert ist es sicherlich noch ein sehr weiter weg... » Das komplette Interview bei Technology Review
GooglePhone
Im Hause Google Mobile ist mal wieder so einiges los: Nachdem sich Google vor einigen Wochen offiziell um eine US-Mobilfunklizenz beworben hat brodeln die Gerüchte rund um die zukünftigen mobilen Pläne des Unternehmens wieder auf - mit dabei ist auch mal wieder Google-Browser und das Google Phone. Derzeit stehen alle Zeichen dafür dass das Jahr 2008 das große "mobile Jahr" von Google werden wird. An allen denkbaren mobilen Fronten wird zur Zeit gekämpft und sich auf einen großen Einstieg vorbereitet. Scheinbar will Google nicht schrittweise in den Markt einsteigen sondern gleich mit einem großen Knall das komplette Paket anbieten. Das schafft nicht nur Unabhängigkeit sondern bindet auch die User die eventuell nur eines der angebotenen Produkte nutzen möchten/wollten. Hardware GooglePhone
Eigentlich hatten wir uns von dem GooglePhone ja schon längst verabschiedet, wenn nicht doch noch vor einigen Tagen das Gerücht aufgekommen wäre dass der Hersteller HTC das GooglePhone bauen wird. Bestätigt wurde dieses Gerücht bisher noch nicht, aber dafür steht auch LG als möglicher Hersteller wieder einmal im Raum. Das Google-Handy, wovon angeblich schon einige verschiedene Prototypen existieren sollen, soll auf dem LG KU-580 basieren und mit einer Kamera, GPS, WLAN, UMTS und vielen weiteren Extras aufwarten können. Laut aktuellen Gerüchten ist Google mit diesen Prototypen schon bei verschiedensten Mobilfunkern in den USA vorstellig geworden - unter anderem bei Verizon und T-Mobile, wobei letztere derzeit als der wahrscheinlichste Partner gelten. Software Auch die Gerüchte rund um ein Handybetriebssystem von Google kursieren schon seit längerer Zeit und bekommen vorallem jetzt natürlich jede Menge neue Nahrung. Angenommen das GooglePhone wird tatsächlich gebaut, dann muss es ja auf irgendeinem Betriebssystem basieren - und es ist sehr unwahrscheinlich dass sich Google diese Chance entgehen lässt und auf das OS eines Mitbewerbers zurückgreift. Browser Auch die Pläne für einen mobilen Browser scheinen jetzt doch verwirklicht zu werden. Schon vor 1,5 Jahren hat Google den mobilen Browser-Entwickler Reqwireless übernommen - seitdem dürfte man sicherlich so einiges an dem Browser gebastelt und ihn zu einem Google-Portal ausgebaut haben. Was die weitere Software und Dienste angeht kann Google ja mittlerweile auch mit einer ganzen Menge aufwarten und spätestens bei der Verwirklichung der ersten mobilen Pläne dürfte sich diese Liste noch einmal stark erweitern. Mobilfunk Natürlich nützt das beste Handy mit der besten Software nichts wenn der Mobilfunkbetreiber nicht mitspielt. Um sich von den großen amerikanischen Mobilfunkern unabhängig zu machen hat man in Mountain View nun beschlossen einfach selbst zum Mobilfunker zu werden - und hat dafür 4,6 Milliarden Dollar bei Seite gelegt. Man darf gespannt sein wie sich Google von den anderen Anbietern unterscheiden wird - und ob auch hier der User alles für Lau bekommt... -- Bisher ist noch so gut wie garnichts bestätigt und alles sind lediglich Spekulationen - allerdings jeweils mit sehr guten Quellen und teilweise guten Beweisen. Ich könnte mir vorstellen dass Google sein komplettes Paket ohne große Vorankündigung veröffentlichen wird - und mit irgendwelchen Extra-Features alles bisher da gewesene in den Schatten stellt. Vielleicht ein kostenloses Handy mit kostenloser Software und 0 Gebühren? ;-) [standard.at]
Yahoo
Durch den Wechsel an der Spitze von Yahoo! hat mittlerweile auch der letzte mitbekommen dass der Internet-Gigant ein ernstes Problem hat dass mittlerweile scheinbar sogar an die Existenzbedrohung geht. Investoren sind der Meinung dass Yahoo! seine Suchmaschine extern auslagern sollte oder gar ein erstklassiger Übernahmekandidat ist. In beiden Punkten kommt natürlich auch Google ins Spiel. Laut Einschätzungen von Experten und Investoren hat Yahoo! den Anschluss am Suchmaschinenmarkt endgültig verloren und sollte diesen Bereich an einen externen Dienstleister austragen. Bei Yahoo! gibt man sich zwar noch zuversichtlich den Marktanteil wieder steigern zu können, räumt sich aber selbst nur noch eine Frist von einigen Monaten ein. Sollte der Marktanteil dann nicht steigen oder gar sinken kommt man um eine Einstellung des Yahoo!-Suchdienstes nicht drumrum. Größter Anwärter hierfür ist Google. Schon vor einigen Jahren hatte Yahoo! seine Suchergebnisse von Google bezogen und hatte lange Zeit keine eigene Suchmaschine. Vor einigen Jahren hat sich Yahoo! dann dazu entschlossen eigene Spider durchs Web zu schicken und dem damaligen Partner Konkurrenz zu machen - mit eher mäßigem Erfolg. Wenn Yahoo! seine Suche wirklich auslagern sollte und Google den Zuschlag bekommt dürfte dies sowohl Googles Bilanz als auch dem Marktanteil sicherlich mehr als gut tun. Immerhin hat Yahoo! immer noch einen sehr starken zweiten Platz auf dem Suchmaschinenmarkt und dürfte natürlich eben soviele Banner-Klickfreudige User haben. Sogar von einem Verkauf der Firma Yahoo! ist die Rede. Größter Interessent dürfte zur Zeit Microsoft sein, schließlich hatte man schon vor einigen Wochen versucht Yahoo! zu übernehmen. Die Google-Suche wäre dann natürlich passé und Microsoft würde seinen Marktanteil mehr als verdreifachen. Vorstellbar wäre natürlich auch dass Google seine Geldbörse öffnet und den behäbigen Riesen übernimmt. Die beiden passen zwar so überaupt nicht zusammen und würden sich mit den einzelnen Angeboten nur gegenseitig bekriegen, aber der Effekt der Marktbereinigung wäre für Google natürlich enorm. Die Frage ist nur ob Google das finanziell stemmen kann. Mit einer Investmentfirma sicherlich, aber alleine müsste man sich wohl Microsoft geschlagen geben. Ich denke rund um Yahoo! wird es in den nächsten Monaten noch sehr spannend werden... [heise]
Google hat sich mal wieder ein sehr interessantes Patent gesichert das den Weg hin zur Suchmaschine als intelligenten Wegbegleiter für den Web-Alltag beschreibt und ermöglicht. Patentiert wird eine Technik bei der die Suchmaschine als Sidebar in eine Webseite eingebaut werden kann und je nach Kontext andere Suchergebnisse liefert und dem User sogar dabei helfen soll Texte zu schreiben bzw. zu vervollständigen. Das Patent beschreibt erst einmal den heutigen Alltag: Angenommen der User verfasst eine eMail an Kollegen, Freunde oder andere die eine Reihe von Links enthalten die sich mit einem Thema beschäftigen. Dann muss er diese Links entweder aus seinen Bookmarks heraussuchen, vom Notizblock abtippen oder sie erneut mit dem Suchverlauf oder einer Suchmaschine heraussuchen. Das ist zeitraubend und man findet eventuell nicht gleich das wieder was man eigentlich gesucht hat. Und jetzt die Verbesserung durch die neue Technologie: Die Suchmaschine wird nicht mehr als externe Webseite aufgerufen sondern ist direkt im eMail-Fenster, in dem Fall wohl Google Mail integriert und jederzeit aufrufbar. Das ganze wird etwa via AJAX Search API bewerkstelligt und die einzelnen Adressen können mit einem Klick - wie bei Linkify - eingefügt werden. Doch das soll noch längst nicht alles sein. Die Suchergebnisse sollen nicht nur komplett personalisiert sondern auch kontextsensitiv sein. Wird also gerade eine Mail zum Thema 2. Weltkrieg verfasst, und die Suchmaschine erkennt dies, dann werden die Suchergebnisse stark auf dieses Thema ausgerichtet und der User findet leichter die gewünschte Information. Zusätzlich sollen aber auch die Bookmarks, der bisherige Suchverlauf zu diesem Thema und nicht zuletzt die Web History mit einbezogen werden. All diese Quellen zusammengefasst ergeben dann eine Suchmaschine die wirklich nur die Webseiten und Links anzeigt die benötigt werden. Schwenkt der Inhalt der Mail dann auf ein anderes Thema um werden sich auch die Suchergebnisse verändern. Als letzten Schritt dieser Technik ist sogar die Rede davon dass es dem User dabei helfen soll Texte zu verfassen. Denkbar wäre, dass der gerade geschrieben Satz per Auto-Vervollständigung schon angezeigt wird bevor man ihn eingetippt hat. Angenommen diese Technik funktioniert eines Tages zuverlässig, dann könnte man Google sogar damit beauftragen eine Mail zu einem bestimmten Thema an Person X zu schreiben. Wenige Sekunden öffnet sich dann das Google Mail-Fenster mit der fertigen Mail über die man nur noch einmal drübersehen und eventuell ergänzen oder Dinge streichen muss. Bis dahin ist es zwar noch ein sehr weiter Weg, aber man sollte nicht vergessen dass Google all die dafür benötigten Techniken und vorallem Daten schon heute von Millionen Usern besitzt... » Das Patent [Google OS]
Feedburner
Am Samstag hatte ich es aus Zeitmangel nur kurz vermeldet: Google hat Feedburner übernommen, für nicht weniger als 100 Millionen Dollar. Kritiker könnten wieder daran zweifeln ob Feedburner tatsächlich soviel Wert ist, obwohl es natürlich verglichen mit anderen Übernahmen ein Schnäppchen gewesen ist. Tatsächlich könnte Feedburner wunderbar in Googles Netzwerk integriert werden. Feedburner bietet derzeit einen Premium-Dienst an mit dem sich erweiterte Funktionen und Statistiken freischalten lassen. Ich denke dass diese Zusatzfunktionen in einigen Tagen oder Wochen, je nachdem wann die Übernahme zu 100% abgeschlossen ist, komplett für alle User freigeschaltet werden - wie bei Google üblich. Außerdem dürfte Feedburner wohl nicht mehr all zu lange existieren - das Schicksal von Writely wird sich sehr wahrscheinlich ein zweites mal wiederholen. Hier mal meine Vorstellungen wie sich Feedburner bzw. dessen Funktionen und Techniken in die anderen Dienste integrieren lassen: Google-Suche Feedburner sammelt eigentlich alle nur vorstellbaren messbaren Daten über Feeds die man sich vorstellen kann - aber nur wenn der betroffende Feed über den Dienst "geburnt" wird. Googles Suchtypen wie z.B. die Websuche, Blogsuche und auch die News-Suche hingegen indizieren und erkennen beinahe jeden öffentlich zugänglichen Feed, stellen aber nicht viel mehr damit an als die Inhalte zu analysieren. Der eine hat also die Statistiken, der andere die Daten. Packt man diese beiden Dinge nun zusammen bekommt man geballte Feed-Power. Es wäre Google zuzutrauen alle Feed-Links die in den einzelnen Suchtypen auftauchen automatisch durch Feedburner-Links zu ersetzen. Durch die Möglichkeit dadurch nahezu über jeden Feed Daten zu sammeln kann natürlich auch das Ranking eines Feeds und der dazugehörigen Webseite wieder einmal stark verbessert werden. Fraglich ist dann nur ob eine Seite mit vielen Besuchern und wenigen Feed-Abonnenten höher gerankt wird als eine Seite mit wenigen Besuchern aber vielen Feed-Abonnenten. Ich tippe auf ersteres. AdSense Lange Zeit hat Google Feeds in seinem AdSense-Programm komplett außer acht gelassen. Längst sind Feeds aber viel zu wichtig und zu weit verbreitet um dies weiterhin zu tun, und bevor die Konkurrenz Werbung für Feeds anbietet wird Google eben zuvorkommen. Eine schnelle Integration von AdSense in alle Feedburner-Feeds - sofern der Webmaster dies aktiviert hat - haben die beiden Teams schon angekündigt, ich denke das wird der erste Arbeitsschritt sein. Außerdem erhöht sich dadurch auch wieder einmal die Reichweite von Googles Werbenetzwerk um eine neue Technologie. Fraglich ist nur ob das an diesem Punkt nicht eher nach hinten losgehen könnte. Feeds gehören schließlich zu den Kommunikationsmethoden die am meisten geparst und technisch weiterverarbeitet oder aufbereitet werden. Bei den Google News z.B. würden dann zwischen den einzelnen Schlagzeilen plötzlich fremde AdSense-Banner auftauchen. Natürlich könnte der Bannercode problemlos ausgefiltert werden, die Frage ist natürlich nur wieder inwiefern das rechtlich möglich ist. Der Webmaster findet es bestimmt nicht lustig wenn seine Einnahmequelle einfach weggeparst wird und der Inhalt ohne Werbung weiter verbreitet wird. Natürlich haben Feed-Banner aber auch den Vorteil, dass auch Webseiten die Volltext-Feeds anbieten etwas mehr verdienen können. Analytics Google Analytics wird mit hoher Wahrscheinlichkeit der Dienst sein in dem Feedburner in nächster Zeit aufgehen dürfte. Es dürfte dann nicht mehr viel mehr übrig bleiben als eine simple Feed-Kategorie in der Analytics-Oberfläche. Wenn man die beiden Statistiken geschickt miteinander verbindet lassen sich sicherlich wieder interessante neue Schlüsse ziehen die man durch die einzelne Website- oder Feed-Statisitk so niemals bekommen hätte. Analytics würde dann beinahe das volle Statistik-Paket bieten, denn genau wie Analytics lässt auch Feedburner so gut wie keine Statistik-Wünsche offen und analysiert alle Daten die man sich nur vorstellen kann und bereitet diese grafisch auf. Ich freue mich schon sehr auf diese Integration, da ich von Feedburner zur Zeit noch nicht so begeistert bin. Zwar schau ich ab und an mal rein, aber eine übersichtlichere Darstellungsmethode wie beim neuen Analytics wäre wünschenswert. Reader Das Feedburner-Team selbst spekuliert darüber dass Feedburner auf irgendeinem Wege in den Google Reader integriert werden könnte. Als einziges Anwendungsgebiet könnte ich mir nur wieder die Statistiken vorstellen. Ab und an würde es mich schon interessieren wieviele Personen die gleichen Feeds lesen wie ich - die Daten wären jetzt vorhanden, da in der nächsten zeit sicherlich noch sehr viel mehr Feeds geburnt werden als in der Vergangenheit. Blogger Blogger dürfte demnächst standardmäßig all seine Feeds über Feedburner vertreiben und seinen Usern so ebenfalls die volle Analyse-Power dieses Tools geben. Ich denke bei der Anzahl von Blogs die derzeit bei Blogger gehostet werden dürfte das die Kundenzahl von Feedburner in kürzester Zeit mehr als verdoppeln. Alle anderen Feeds die Google anbietet könnten dann natürlich ebenfalls geburnt werden - eine Kurzstatistik wäre dann sehr wünschenswert. Position in der Blogwelt Von den 3 großen hat Google derzeit meiner Meinung nach die beste Stellung in der Blogging-Welt. Hosting: Blogger Suche: Google Blogsearch Monetarisierung: Google AdSense Blogs lesen: Google Reader Feedstatistiken: Feedburner Zugriffsstatistiken: Google Analytics Ich würde einmal sagen das ist das volle Paket und lässt zumindest in der Grundstruktur keine Wünsche offen. Als einzige verbliebene Perle in der Blogging-Welt gibt es jetzt nur noch Technorati. Zwar hat Google mit seiner Blogsuche Technorati schon überholt, aber die Stellung in der Blogwelt und die Möglichkeit neue Blogs zu entdecken ist bis jetzt einzigartig. Schon lange wird darüber gerätselt wer Technorati wohl übernehmen könnte. Ich denke realistisch gesehen kommen nur Yahoo! und eben Google in Frage. Ich könnte wetten dass hinter den Kulissen schon eine kleine Bieterschlacht um die grüne Suchmaschine abläuft - ich bin gespannt wer gewinnt... Technorati geht auf jeden Fall noch in diesem Jahr über den Tisch. » FAQ: Feedburner-Übernahme » Ankündigung im Feedburner-Blog » Ankündigung im Google-Blog
Eric Schmidt
Google-Chef Eric Schmidt dürfte sich unter Kritikern und Datenschützern mit seinen neuesten Aussagen mal wieder wenig Freunde machen: Gegenüber der Financial Times gab Schmidt Googles Ziel bekannt, noch sehr viel mehr Daten über seine User sammeln zu wollen. Das langfristige Ziel dieser Datensammlung soll sein, dass Google seinen User kennen lernt und ihm eines Tages sagen kann wo er in den Urlaub fahren könnte, welches Produkt er sich kaufen sollte und noch sehr viel mehr. Wie genau Google die vermehrten Datensammlungen aufbauen möchte sagte Schmidt bisher zwar nicht, aber er ist sich sicher dass Google die Daten unbedingt für seine Zukunt benötigt und auch demnächst die Kapazitäten und Rechenleistung dafür besitzen wird.
Die Algorithmen werden besser und wir werden besser personalisieren können. Wir können noch nicht einmal die grundlegendsten Fragen beantworten, weil wir zu wenig über Sie wissen. Das ist der wichtigste Aspekt von Googles Expansion.
Die reine Datensammlung könnte Google natürlich einfach mit riesigen Umfragen und Profilseiten bewerkstelligen, aber so wird es dass sicherlich nicht tun. Das Problem ist, dass niemand einfach so seine Daten einer Firma zur Verfügung stellen wird - dies geschieht immer erst dann wenn der User einen echten Mehrwert davon hat. Dass heißt im Grunde, dass Google für jeden einzelnen Informationsfetzen den es von seinen Usern haben möchte ein neues Angebot starten muss. Ich könnte mir aber vorstellen dass wir in einigen Monaten irgendein neues Produkt erwarten dürfen, welches viele Daten außerhalb des Internets von seinen Usern organisieren wird. Wie genau das aussehen wird kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber ich wette dass da etwas in Mountain View in der Entwicklung ist. P.S. Ich bin mal gespannt wie lange es bis zu den GoogleDots, die eigentlich genau das tun was Schmidt sich wünscht, noch dauern wird... » Artikel bei heise [thx to: Stefan2904]
Google Images
Die Googler haben sich mal wieder ein großes Ziel gesetzt: Die perfekte Erkennung von Inhalten auf Bildern und Fotos. Während das Image Labeler-Spielchen eher auf menschliche Hilfe setzt, wird zur Zeit an einem Algorithmus gearbeitet der automatisch erkennen soll ob auf dem Foto ein Mann oder eine Frau zu sehen ist. Wofür das später eingesetzt werden soll ist noch relativ unklar. Um Fotos zu analysieren werden diese erst in ein Graustufen-Bild umgewandelt, verkleinert und dann von entsprechender Software analysiert. Laut ersten Aussagen der Googler werden zur Zeit schon Trefferquoten von 80-90% erzielt - was ich aber eher für unwahrscheinlich halte. Ich denke alleine schon die Erkennung ob sich auf dem Foto ein Mensch befindet dürfte nicht ganz so einfach sein. Ich weiß nicht wie weit die Technik auf diesem Gebiet zur Zeit schon ist. Es gab mal eine Webseite, bei der man Fotos hochladen konnte und innerhalb weniger Sekunden war das Gesicht der Person auf diesem Bild mit einem Logo verdeckt - leider habe ich die URL vergessen. Die Erkennung des Gesichts ist also möglich, der Vergleich von Gesichtern auch. Und selbst wenn Google es geschafft hat das Geschlecht zu erkennen, dann bleibt immer noch die Frage nach dem Anwendungsgebiet. Bis zu einer wirklichen Foto-Erkennung, so dass mir der Rechner sagen kann wer und was auf dem Foto zu shen ist, wird es wohl noch Jahrzehnte dauern. Laut internen Aussagen soll die Software vorallem dafür eingesetzt werden, die Bildersuche von pornographischem Content freizuhalten. Ich denke aber dass dieser Grund nur vorgeschoben ist - zumindest mit der reinen Gesichtserkennung könnte es schwer werden ;-) Und ob der Algorithmus die Strand-Fotos im Bikini und Badehose von den Porno-Fotos unterscheiden kann wage ich auch mal leicht zu bezweifeln... [ZDNet-Blog]
Google
Auch wenn es in den letzten Monaten nicht so aussieht, der Kampf um den Suchmaschinenmarkt ist noch lange nicht beendet und scheint langsam in die nächste Runde zu gehen. Das Web zu indizieren, durchsuchen und dem User in sekundenschnelle zu präsentieren kann mittlerweile jeder. Was jetzt zählt ist eigener Content und neue Ranking-Methoden - und davon hat Google jede Menge... Eigener Content Google hat schon sehr früh verstanden dass es nicht ausreichen wird lediglich öffentlichen Content stur nach einer Übereinstimmung zu durchsuchen und zu präsentieren. Durch all die Hosting-Dienste die in den letzten Jahren gestartet worden sind. Angefangen von den Mails über die Termine und die eigenen Dateien bis hin zu den Dokumenten kann Google mittlerweile so gut wie alles durchsuchen und dem User eine komplett personalisierter Suchmaschine anbieten die sich nicht auf das Internet beschränkt - theoretisch. Eigenen Content zu bieten den die anderen Suchmaschinen nicht haben wird immer wichtiger, und Google hat davon - genau wie die Konkurrenz - jede Menge. Yahoo! hat es damals vorgemacht und seinen Usern kostenlos alle möglichen Dienste angeboten, aber leider hat Yahoo! zu spät das Potenzial dieser Datenmassen erkannt und hinkt bis heute damit hinterher die Daten zu verwenden und damit Geld zu verdienen. Andere Suchmaschinen wie z.B. MSN haben den Trend komplett verschlafen und bieten erst jetzt nach und nach Hosting-Dienste an, ask.com lässt dieses Thema sogar bis heute außer acht - wird damit aber sicherlich demnächst auch anfangen. Ich denke Google ist mit seinem Informationsnetzwerk sehr gut aufgestellt und hat über all seine User soviele Informationen die aufbereitet und durchsuchbar gemacht werden können dass der Marktanteil auch in den nächsten Jahren so gut wie gesichert ist und auch weiterhin kräftig steigen wird. Ranking-Methoden Genauso wichtig wie der Inhalt der Suchergebnisse ist natürlich auch das Ranking, sprich die Reihenfolge, der Suchergebnisse. Damals hatte Google das Ranking mit seinem PageRank revolutioniert und hat die Informationsfindung im Web stark verbessert. Im Grunde basiert das ganze System auf der Annahme dass viel verlinkte Webseiten wahrscheinlich wertvollen Content beinhalten und damit weit oben in den Suchergebnissen stehen müssen. (Leider) wurde auch dieses System mittlerweile von allen Suchmaschinen kopiert. Zwar wurde die Perfektion von Google noch nicht erreicht, aber bis dahin ist es nur noch ein kleiner Schritt. Außerdem ist das System stark Spam-anfällig und kann durch einfache Verlinkungsnetzwerke ausgetrickst werden. Grund genug also um ein völlig neues System zu entwickeln dass niemand so einfach überlisten und vorallem die Konkurrenz nicht kopieren kann. Sobald der User die Suchergebnisseite verlässt hat die Suchmaschine keine Möglichkeit mehr zu verfolgen wie lange sich der User auf der Seite aufhält und ob sie ihm jetzt weitergeholfen hat oder nicht. Bei Google ist das anders, auf so gut wie jeder Webseite ist irgendein Google-Tool eingebunden mit dem theoretisch durch Auswertung aller Daten und IP-Vergleich die Surf-Session des Users weiterverfolgt werden kann - und sei es nur durch die Einbindung von Suchergebnissen, YouTube-Videos oder durch AdSense-Banner. Google Analytics
Doch auf die Auswertung dieser Daten ist Google mittlerweile garnicht mehr angewiesen. Viele Webseiten setzen mittlerweile dass Analysetool Google Analytics ein - dank des kostenlosen Angebots und der Vielfalt der Statistiken und Funktionen ist es weit verbreitet und hilft stark bei der Datensammlung. Durch Analytics sammelt Google mehr Daten über Webseiten als die Webmaster selbst und kann die Suchergebnisse damit natürlich stark verbessern. Google weiß genau wieviele User welche Webseite tatsächlich besuchen, wie lange sie sich dort aufhalten, wohin sie klicken und vieles mehr. Diese Daten können natürlich wunderbar in das Ranking der Seiten einfließen. Eine Seite mit starker Verlinkung auf der sich die User nur wenige Sekunden aufhalten kann demzufolge nicht so stark sein als eine Webseite mit wenige Verlinkung aber dafür vielen Besuchern die sich lange aufhalten. Wertvolle Daten die keine andere Suchmaschine hat. Dass Google derzeit Analytics ein Redesign verpasst ist kein Wunder. Das ganze Tool soll noch attraktiver und einfacher zu bedienen werden damit noch mehr User das Tool einsetzen und Google so immer mehr Daten über immer mehr Webseiten sammeln kann - eine Hand wäscht die andere. Web History Sollte es dann tatsächlich eines Tages noch Webseiten geben die Analytics nicht einsetzen, so werden die Daten auf einem anderem Wege gesammelt - noch dazu perfekt personalisiert. Durch die Web History erfährt Google auch das komplette Surfverhalten all seiner User wenn sie außerhalb des Analytics-Netzes surfen. Ein besseres Tool zum Aufbau von Nutzer- und Surf-Profilen kann man sich im Grunde garnicht wünschen. Mithilfe des Surfverlaufs erhält Google auch Daten die mit Analytics nicht gesammelt werden können. Klickt ein User bspw. auf einer Analytics-Seite einen externen Link an erfährt Analytics das - weiß dann aber nicht wie die Surf-Session weiter verläuft. Hier kommt der Webverlauf ins Spiel der die Tour durch die Webseite so lange wieder aufzeichnet bis man wieder auf einer Analytics-Seite angekommen ist. Die beiden Tools greifen also perfekt ineinander und können so gut wie jeden User erfassen, ob er will oder nicht. Die Frage ist nur was passieren wird wenn Google diese Daten eines Tages - und der ist sicher nicht weit - tatsächlich zusammenfassen und für seine Zwecke nutzen wird. Da kommt eine sehr sehr harte Zeit auf die Datenschützer zu... -- Ich denke es gibt zur Zeit keine Firma die soviele Daten über den weltweiten Internet-Traffic, das User-Verhalten und die Beliebtheit der Webseiten sammeln kann als Google. Diese ganzen Daten zusammengefasst, mit einem Schuss Personalisierung gewürzt, ergibt die perfekte Suchmaschine - und die wird garantiert demnächst kommen. Und die Konkurrenz schaut in die Röhre... » Inspirationsartikel: The knowledge and the Power [thx to: Stefan2904]