Anfang des Jahres hat sich das YouTube-Team in die Karten blicken lassen, und hat verkündet, dass man demnächst auch Videos mit 360 Grad-Rundumblick unterstützen wird. Jetzt hat YouTube in einem sehr klein angelegten Test ein ganz ähnliches Feature vorgestellt, das uns schon einmal einen Vorgeschmack auf diese Funktion geben soll: In einem Video der YouTube Music Night kann der Nutzer während des laufenden Videos zwischen vier Kamera-Ansichten wechseln.
Genau 5 Jahre nachdem YouTube erstmals einen HTML5-Videoplayer getestet hat und diese jedem Nutzer optional angeboten hat, hat man diesen nun zum Standard erklärt. Die Technologie hat sich in dieser Zeit mit Hilfe vieler Partner und aller Browser-Hersteller weiter entwickelt, so dass diese nun nicht mehr nur auf Augenhöhe mit Flash war, sondern das alte Format längst überholt hat. Der Nutzer bekommt von dieser Umstellung, die Heute vorgenommen wurde, im besten Falle gar nichts mit.
Vor einigen Jahren hat Google die Professionalisierung von YouTube in Angriff genommen und durch diverse Maßnahmen die Qualität der gesamten Plattform gesteigert. Weg von lustigen Web-Videos hin zu abertausendenen TV-artigen Sendungen und sogar Shows, die von der Qualität dem großen Vorbild Fernsehen in nichts mehr nachstehen. Anlässlich des Super Bowls plant YouTube nun den nächsten großen Angriff auf das Fernsehen: Man produziert eine eigene Halbzeitshow für den Super Bowl und wird diesen exklusiv nur auf der eigenen Videoplattform zeigen.
In den letzten Wochen ist YouTube wieder fleißig am testen von neuen Features und kleineren Design-Änderungen, die in einigen Fällen kaum auffallen. Aktuell läuft wieder ein Test, der aber deutlich mehr bringt als die bisherigen und den Nutzer auch dabei helfen kann, sich mehr auf das eigentliche Video zu konzentrieren. Lässt man das Video laufen, und schiebt den Cursor aus dem Player heraus, werden die kompletten Kontrollelemente ausgeblendet. Per Cookie-Trick könnt ihr wieder an dem Test teilnehmen.
Normalerweise lassen sich sowohl YouTube als auch Google nicht gerne in die Karten schauen, aber am Rande der CES hat ein Sprecher der Videoplattform nun angekündigt, dass man schon bald auch 360°-Videos unterstützen wird. Das bedeutet, dass man demnächst auch die mit Spezialkameras aufgenommenen Rund-um-Videos bei YouTube hochladen kann und die Nutzer sich dann offenbar bei der Wiedergabe für einen Blickrichtung bzw. einen Blickwinkel selbst entscheiden können. Eine völlig neue Dimension des Online-Videos.
Vor mehr als drei Jahren hat Google auf dem eigenen Android-Betriebssystem eine neue Schriftart eingeführt, die angelehnt an das Maskottchen die Bezeichnung "Roboto" bekommen hat. Mittlerweile wird sie sowohl auf allen Android-Smartphones als auch bei einigen Google-Diensten als Standard verwendet. Schon bald wird sich auch ein weiteres populäres Angebot in die Liste der Nutzer einreihen: YouTube. Derzeit wird die Schriftart bei einigen Nutzern getestet, mit dem altbekannten Cookie-Trick könnt ihr auch daran teilnehmen.
Bei Sony dürfte man das letzte Quartal dieses Jahres wohl am liebsten ganz schnell vergessen: Nicht nur dass beinahe täglich neue peinliche Informationen aus der Unternehmens-Interna an die Öffentlichkeit kommen, auch eine Hollywood-Allianz gegen Google wurde dadurch publik, sondern auch der neueste Kinostreifen The Interview stand im Mittelpunkt des Geschehens. Während man die Premiere und den Kinostart aufgrund von Drohungen vorerst abgesagt hatte, wird er nun doch in vielen US-Kinos anlaufen - und auch auf YouTube und Google Play steht er nun zur Verfügung.
In den vergangenen Jahren hat das fast schon ausgestorbene GIF-Dateiformat ein kleines Revival im Internet gefeiert und hat sich wieder als Standard für kurze Animationen etabliert. Natürlich kann es nicht ernsthaft mit einem Video, und sei die Qualität noch so schlecht, mithalten, aber es lässt sich sehr einfach teilen und wird auf vielen Plattformen mittlerweile automatisch abgespielt - und genau das ist das Erfolgsrezept. Jetzt testet auch YouTube ein Tool, mit dem automatisch GIFs aus einem Video erstellt werden können.
YouTube ist nach wie vor die dominierende Videoplattform im Internet, und derzeit gibt es keine Anzeichen dafür dass sich das in den nächsten Jahren ändern könnte - auch wenn die Konkurrenz natürlich nicht schläft. Eine neue Statistik zeigt nun, dass YouTube immer noch ein gewaltiges Wachstum an den Tag legt und mittlerweile 300 Stunden Videomaterial pro Minute hochgeladen werden, dafür verliert man aber in einem anderen Bereich: Zumindest innerhalb von Facebook ist YouTube nun nicht mehr auf dem 1. Platz.
Das Jahr 2014 nähert sich dem Ende und es wird wieder Zeit für die obligatorischen Jahresrückblicke. YouTube hat nun unter dem Titel YouTube Rewind 2014 wieder die zehn beliebtesten Videos weltweit gekürt und diese in einem großen Mix zusammengestellt. Darunter befinden sich viele bekannte Videos die in diesem Jahr viral gegangen sind, aber auch einige wohl hierzulande nicht ganz so bekannten Videos. Auch die zehn beliebtesten Musikvideos weltweit wurden wieder gekürt.
Im Streit mit der Musikindustrie hat YouTube vor einigen Jahren den Content ID-Filter eingeführt, der automatisch geschützte Musik in Videos entdeckt und diese daraufhin sperrt. Das geschieht oftmals allerdings auch zu Unrecht oder wegen einer Kleinigkeit. Diese Sperrung kam oft erst Stunden nach dem Upload, teilweise sogar erst mehrere Tage danach - was natürlich gerade für YouTuber mit vielen Abonnenten sehr ärgerlich ist. Jetzt hat YouTube das System so weit beschleunigt, dass Videos jetzt noch vor der Veröffentlichung geprüft werden.
Wie viele andere Plattformen auch steht und fällt YouTube mit seinen Nutzern und den Video-Uploadern, und gerade bei letzteren hat sich in den vergangenen Jahren eine für YouTube bedrohliche Entwicklung abgezeichnet. Während früher kurze Clips und lustige Videos der Hauptgrund zum Besuch der Videoplattform waren, sind es zunehmend die YouTube-Stars rund um die Welt. Diese haben sich mittlerweile in vielen Fällen selbst als Marke aufgebaut und wecken natürlich Begehrlichkeiten. Um diese Stars zu halten, hat YouTube nun Exklusiv-Verträge mit ihnen unterschrieben.
Google for Kids Laut Googles Nutzungsbedingungen muss man zum Anlegen eines Accounts mindestens das 12. Lebensjahr vollendet haben, ansonsten bleibt man außen vor. An diesem Grundsatz möchte Google nun aber rütteln und hat jetzt offiziell bekannt gegeben, dass man nach und nach alle Angebote Kinderfreundlich gestalten bzw. spezielle Versionen für Kids anbieten möchte. Erstmals hat sich nun Googles Produktmanagerin Pavni Diwanji über diese Pläne geäußert, einen genauen Zeitplan nannte Sie allerdings nicht.
Auch wenn der Gangnam Style schon längst niemanden mehr hinter dem Ofen vorlockt und Rapper Psy zumindest hierzulande wieder in der Versenkung verschwunden ist, ist der Song bzw. das Video zu diesem Song zu immer neuen Rekorden und Schlagzeilen gut: Nachdem dem Video die Ehre zu teil geworden ist sowohl das 1. Video mit 1 Milliarde Views und auch das 1. Video mit 2 Milliarden Views zu sein, darf Psy nun auch von sich behaupten, das erste Video zu haben das den YouTube-Counter in die Knie gezwungen hat.
Jetzt ging alles ganz schnell: Nach knapp zweijähriger Vorbereitungsphase konnte YouTube sich endlich mit den Indie-Plattenfirmen einigen und hat so alle Hürden für den Start des eigenen Musik-Streamings aus dem Weg geräumt. Das Angebot mit der Bezeichnung YouTube Music Key bietet dem (US)-Nutzer für 9,99 Dollar monatlich den Zugriff auf Millionen von Musikvideos und bietet dazu einige weitere Extras, unter anderem auch das lang geforderte Abspielen von Musikvideos im Hintergrund.