In den letzten Jahren ist die Videoqualität im Internet rapide angestiegen und in Zeiten des Streamings sind hochauflösende Videos auch keine Ausnahme mehr, sondern die Regel. Um dem Rechnung zu tragen hat YouTube vor einigen Wochen auch die Unterstützung für 4K-Videos mit 60 FPS eingeführt, die aber kaum ein Nutzer flüssig abspielen konnte. Jetzt hat man auch dieses Problem in Angriff genommen und spendiert der Dev-Version von Chrome einen neuen Video-Renderer, der auch solche Videos problemlos schultern kann.
Im September 2013 haben Google und Nestle mit einer ungewöhnlichen Kooperation überrascht und die damals neu vorgestellte Android-Version nach dem Schokoriegel KitKat benannt. Auf den Tafeln prangte in dieser Zeit das Android-Logo und das Logo der Version des Betriebssystems war an das Design des Schokoriegels angelehnt. Jetzt geht die Kooperation in eine zweite Runde, diesmal aber mit YouTube als Partner-Marke, und ist nicht weniger ungewöhnlich: Der Riegel wird vorübergehend in "YouTube" umbenannt.
Der ewige Streit zwischen YouTube und GEMA wird sich wohl nie endgültig lösen lassen, und die deutschen Nutzer haben sich schon längst an die Tatsache gewöhnt dass viele Musikvideos einfach nicht aufgerufen werden können. Doch hinter den Kulissen geht der Streit natürlich weiter: Aktuell konnte die GEMA einen kleinen Erfolg vermelden, der die Sperrtafeln von YouTube betrifft. Diese dürfen in der aktuellen Form nicht mehr angezeigt werden, da die GEMA sich in ein schlechtes Licht gerückt sah.
Wer viele Kanäle bei YouTube abonniert hat kann sehr schnell die Übersicht verlieren und möglicherweise wichtige Videos verpassen. Um etwas Ordnung in die lange Liste der Abos zu bringen konnte man bei YouTube schon seit vielen Jahren die einzelnen Kanäle in Collections ablegen. Doch dieses Feature wird nun schon in wenigen Tagen eingestellt, so dass einige Nutzer schon sehr bald wieder ein Chaos in ihren Listen vorfinden werden.
In den letzten Monaten haben sich Apps wie Meerkat und die Twitter-Tochter Periscope eine kleine Nische geschaffen die immer mehr an Bedeutung gewinnt: Das kommentierte Livestreaming. Eigentlich ist es verwunderlich dass solche Angebote erst jetzt wie Pilze aus dem Boden schießen, nachdem die technischen Möglichkeiten längt geschaffen waren - andere hatten solche Pläne aber schon länger in der Schublade. Laut Informationen des Wall Street Journal hatte YouTube ein solches Angebot schon vor 8 Jahren in Planung, hatte aber nicht genügend Ressourcen zur Entwicklung.
In den letzten Jahren hat YouTube in Metropolen rund um die Welt sogenannte YouTube Creator Space-Studios eröffnet, in denen sich lokale YouTuber professionelles Equipment ausleihen und sich schulen lassen können. Gestern wurde nun im Beisein von vielen deutschen YouTubern die erste Niederlassung in Deutschland eröffnet - und das mitten in Berlin. Auch hier hat sich YouTube nun das Ziel gesetzt, die YouTuber zunehmend zu professionalisieren.
Am Rande einer Werbekonferenz in New York hat YouTube-Chefin Susan Wojcicki einige Zahlen zu den Nutzungsstatistiken rund um Googles Videoplattform genannt und konnte dabei beeindruckende Werte und ein riesiges Wachstum verkünden. Allein im vergangenen Jahr soll YouTube ein Wachstum von ganzen 40 Prozent hingelegt haben. Außerdem dominiert YouTube die wichtigste Zielgruppe noch vor den TV-Sendern und erreicht deutlich mehr Zuseher als diese.
Große Streaming-Plattformen wie Netflix oder Amazon fahren mit ihren selbst produzierten Serien mittlerweile gigantische Erfolge ein und machen dem klassischen TV damit zunehmend Konkurrenz - und dem will nun auch YouTube in nichts mehr nachstehen. Schon vor einiger Zeit hat man begonnen ebenfalls eigenen Content zu produzieren, doch bisher mit eher mäßigem Erfolg. Jetzt will YouTube die ganze Sache noch einmal vollkommen neu angehen und setzt auf seine Zugpferde: Es sollen Filme rund um die YouTube-Stars entstehen.
Obwohl es nur den eigenen Index durchsucht, gilt YouTube als eine der größten und meistgenutzten Suchmaschinen der Welt und hat eine entsprechend mächtige Suchfunktion. Diese ermöglicht zwar bei weitem nicht alle Features als möglichen Suchfilter, lässt die Nutzer nun aber wieder nach einem neuen Videotyp suchen: Ab sofort können die Suchergebnisse auf Videos mit frei beweglicher 360°-Ansicht gefiltert werden.
YouTube ist mittlerweile bekannt dafür, ständig Tests am Design des Players und der Webseite vorzunehmen und diese stets nur mit einem kleinen Nutzerkreis durchzuführen. Jetzt gesellt sich wieder ein neues Testobjekt der Designer dazu, das sich diesmal ganz auf die Suchbox des Videoportals konzentriert. Diese rückt in diesem Test doch etwas mehr in den Hintergrund und ist durch den fehlenden Rahmen um das Eingabefeld kaum noch zu sehen.
Viele Geräte zur Medienwiedergabe verfügen über eine integrierte YouTube-App, mit der Videos von Googles Videoportal bequem durchsucht und abgespielt werden können. Doch da die meisten Geräte keinen integrierten Browser haben, setzen viele Hersteller auf eine selbstentwickelte App die über die API auf die Videos zugreift - doch genau hier zeigt sich nun ein Problem. Vor zwei Tagen hat YouTube die Version 2 der Data API eingestellt und verweigert damit vielen älteren Geräten nun den Zugriff auf das eigene Videoportal.
Streaming-Dienste erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und haben für den Nutzer im Vergleich zu bezahlten Downloads oder gar dem Verkauf von CDs einen gewaltigen finanziellen Vorteil. Die großen Plattenfirmen haben sich lange Zeit dagegen gewehrt und haben ihre Einnahmen wegbrechen sehen - aber tatsächlich ist es eher andersherum. Eine vor wenigen Wochen veröffentlichte Statistik zeigt nun sehr eindrucksvoll wie wenig der eigentliche Künstler tatsächlich für jeden abgespielten Song bei YouTube, Google Play & Co. bekommt.
Vor einer Woche ist erstmals ein neuer YouTube-Player mit transparenten Kontrollelementen aufgetaucht, der allerdings bisher noch nicht getestet werden konnte. In den letzten Tagen ist dieser bei immer mehr Nutzern aufgetaucht, so dass es nun weitere Details zu der neuen Oberfläche innerhalb des Videos gibt. Außerdem kann der Player nun bereits jetzt schon mit dem altbekannten Cookie-Trick genutzt werden.
Schon seit langer Zeit gibt es Spekulationen darüber dass YouTube ein werbefreies und kostenpflichtiges Angebot plant - und jetzt hat man es konkret angekündigt. Millionen von YouTuber, die am Partnerprogramm teilnehmen und Geld mit ihren Videos verdienen, wurden mit einer knappen E-Mail darüber informiert dass sie demnächst an dem Programm teilnehmen müssen.