Es ist noch keine zwei Monate her dass Google die YouTube Kids-App vorgestellt hat, und schon bekommt man Ärger mit den Verbraucherschützern: Diese haben sich zusammengeschlossen und bei der US-amerikanischen Handelsbehörde FTC eine Beschwerde eingereicht. In dieser wird moniert, dass die App nicht eindeutig zwischen Inhalten und Werbung trennt und es für das Kind nicht sichtbar ist, ob es nun gerade ein Video oder einen Werbespot sieht. Dafür legte man einige Beispiel vor.
In einer aktuellen von Google veröffentlichten Statistik gibt man einen kleinen Einblick in die Nutzung des VP9-Codecs auf der Videoplattform YouTube. Allein im vergangenen Jahr 2014 haben die Nutzer mehr als 25 Milliarden Stunden Video mit diesem Codec abgespielt, wobei die Tendenz stark steigend ist. Viele dieser Videos konnten nur durch die Nutzung des VP9-Codecs in HD-Qualität abgespielt werden. Und in diesem Jahr soll die Unterstützung noch weiter ausgebaut werden.
Im Rahmen des Bug Bounty-Programms zahlt Google seit vielen Jahren eine Prämie für gemeldete Sicherheitslücken in den eigenen Produkten und hat Anfang diesen Jahres ein neues Programm gestartet, mit dem man den Bugjägern auch die Arbeitszeit zur Auffindung bezahlt. Jetzt hat ein Teilnehmer dieses Programms eine schwere Lücke in YouTube entdeckt mit der es ohne großen Aufwand möglich gewesen ist, JEDES beliebige YouTube-Video ohne Berechtigung zu löschen. Nachdem Google die Lücke gestopft hat, veröffentlicht Kamil Hismatullin nun seine Vorgehensweise.
In der vergangenen Woche gab es erste Berichte darüber, dass YouTube einen völligen Neustart der eigenen Livestream-Plattform plant und dabei einen Schwerpunkt auf Gaming legen wird. Während sich Google normalerweise nicht an solchen Gerüchten beteiligt und diese nur sehr selten kommentiert hat man nun einer US-Webseite eine sehr merkwürdige Stellungnahme geschickt: Diese besteht aus einem einzelnen GIF das wohl mehr Verwirrung stiftet als Klarheit schafft.
Um die Milliarden von Videoabrufen pro Tag stemmen zu können betreibt YouTube bzw. Google eine gigantische Infrastruktur die alle Videos mühelos auch in HD-Qualität ausliefern kann ohne ins stocken zu geraten. Doch offenbar hat YouTube hier immer noch Reserven und kann auch deutlich höhere Bandbreiten verkraften: YouTube hat nun eine Reihe von Videos vorgestellt, die mit einer so hohen Qualität ausgeliefert werden können dass sie jeden durchschnittlichen PC in die Knie zwingen und das Video nicht abspielen können.
Vor knapp einem halben Jahr hat sich Facebook das ambitionierte Ziel gesetzt, die größte Videoplattform der Welt zu werden - und hat sich seitdem ordentlich ins Zeug gelegt. Tatsächlich hat das Videoangebot von Facebook in den vergangenen Monaten ein beeindruckendes Wachstum hingelegt - und dabei zumindest innerhalb der eigenen Plattform YouTube bereits überholt. Auf der eigenen Entwicklerkonferenz F8 hat Facebook nun ein Feature angekündigt dass YouTube tatsächlich wehtun könnte: Ab sofort können Facebook-Videos auch auf externen Webseiten eingebettet werden.
Schon seit Mitte 2010 bietet YouTube ausgewählten Partnern die Möglichkeit an, Livestreams auf der Plattform abzuhalten und hat diese Möglichkeiten im Laufe der Zeit immer mehr Nutzern zur Verfügung gestellt und an der Technologie dahinter gearbeitet. Zwar werden heute regelmäßig Livestreams mit fünfstelligen Zuschauerzahlen abgehalten, aber dennoch konnte YouTube eine sehr wichtige Nische bisher noch nicht besetzen: Den Livestream von Spielen. Jetzt arbeitet ein 50-köpfiges Team daran, YouTube Live einen Neustart zu verpassen und auch in diesen wichtigen Bereich zu bringen.
Schon vor vielen Jahren hat YouTube mit den Annotations eine Möglichkeit eingeführt, bestimmte Bereiche im Video zu verlinken und den Nutzer mit einem Klick an eine andere Steller weiter zu leiten. Über die Jahre haben sich einige sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für diese Links gefunden, doch wirklich durchsetzen konnten sie sich eigentliche nie. Jetzt führt YouTube eine neue Möglichkeit ein, bestimmte Dinge im Video zu verlinken: Die YouTube Cards.
Angesichts der Massen von Videos hat YouTube eine sehr starke Suchfunktion, die mit Googles Technologie eine gute Erkennungsrate und eine hohe Trefferquote hat. Die gefundenen Ergebnissen können, anders als bei der Google Websuche, auch nach bestimmten Kriterien neu sortiert werden und ermöglich eine genauere Recherche. Mit einem kleinen Trick lässt sich der gesamte YouTube-Index auch ganz ohne Suchanfrage nach diesen Kriterien sortieren.
Vor gut vier Monaten hat YouTube das kostenpflichtige Musik-Abo YouTube Music Key eingeführt und damit erstmals in größerem Stil auf Bezahlinhalte auf der eigenen Videoplattform gesetzt. Laut Insidern soll das ganze nun weiter ausgebaut und die Plattform um eine weitere Abo-Möglichkeit ergänzt werden. Schon seit Jahren gibt es Gerüchte darüber, dass es in Zukunft auch reine Pay-Kanäle geben wird und nun könnte es dann bald soweit sein: Die "YouTube Originals" bitten ihre Nutzer in Zukunft zur Kasse.
Anfang des Jahres hat YouTube angekündigt, demnächst 360 Grad-Videos zu unterstützen und jetzt ist es soweit: Ab sofort gibt es die ersten Beispielvideos auf der Plattform, die sich während des Abspielens frei in alle Richtungen bewegen können. Um die Verbreitung solcher Videos zu fördern, hat Google mit einigen Kameraspezialisten zusammen gearbeitet um es auch dem Durchschnittsnutzer in Zukunft zu ermöglichen, solche Videos zu erstellen.
Viele YouTube-Videos werden mittlerweile direkt vom Smartphone oder Tablet auf die Plattform geladen, und dem trägt Google nun mit einer neuen Funktion in der YouTube-App Rechnung: Ab sofort können Videos nach dem hochladen und noch vor der Veröffentlichung direkt in der App geschnitten werden, so dass unwichtige Teile am Anfang oder Ende direkt entfernt werden können. Im gleichen Zug gibt es nun außerdem noch eine Vorschau-Funktion für das eben hochgeladene Video.
Mittlerweile ist es mehr als 8 Jahre her, dass Google YouTube übernommen hat und die Videoplattform in die eigene Infrastruktur integriert worden ist. Trotz immer weiter steigender Umsätze hat Google es bisher aber immer noch nicht geschafft YouTube profitabel zu betreiben. Im vergangenen Jahr soll die Plattform einen Umsatz von 4 Milliarden Dollar erwirtschaftet haben und dabei nur knapp unter den schwarzen Zahlen abgeschlossen haben. Jetzt soll ein neues Werbesystem endlich die Lösung bringen.
Am Freitag der vergangenen Woche wurde bereits bekannt, dass YouTube im Laufe des Montags eine kinderfreundliche YouTube-App vorstellen wird - und genau so ist es wenig überraschend nun auch gekommen. YouTube Kids steht ab sofort im Play Store und im App Store zum Download bereit, ist allerdings derzeit nur auf die USA beschränkt. Der Funktionsumfang der App ist recht umfangreich und hat noch einiges mehr zu bieten, als bisher bekannt gewesen ist.