Die amerikanische Handelskommission FTC hat in einem Schreiben an zwei Dutzend US-Suchmaschinen die striktere Trennung von Inhalten und Werbung angemahnt. Die Grenzen verschwimmen zunehmend und sind vor allem auf mobilen Geräten kaum zu erkennen. Tatsächlich sind bei Google die Grenzen kaum noch wahrzunehmen.
Generalanwalt Niilo Jääskinen des Europäischen Gerichtshofs hat bewiesen, dass er das Internet und die Funktionsweise einer Suchmaschine verstanden hat: Laut seinem Gutachten kann Google nicht dazu verpflichtet werden, Inhalte aus dem Index zu löschen bzw. ist überhaupt nicht für diese verantwortlich.
Einer der wohl unbekanntesten und am wenigsten genutzten Operatoren der Google Websuche wurde nun eingestellt: Der Tilde (~) Operator hat die Websuche angewiesen, nach diesem Wort und dessen Synonymen zu suchen und diese gemeinsam in den Ergebnissen anzuzeigen. Dies ist allerdings schon seit mehr als 3 Jahren kaum mehr nötig.
Wer auf der Suche nach lokalen Ergebnissen, wie etwa Restaurants, ist, erhält von Google eine spezielle Ansicht der Websuche mit einer Google Map und einer lokalen Ergebnisliste. Jetzt wird diese komplett überarbeitet und die Auflistung der Ergebnisse durch eine interaktive Karussell-Ansicht ersetzt - allerdings mit weniger Details.
Google hat angekündigt, sich künftig noch mehr gegen Kinderpornografie im Internet einzusetzen und etwaige Bilder aus dem Netz zu verbannen. Dafür baut das Unternehmen nun eine Datenbank mit Hash-Werten solcher Bilder auf und will in Kooperation mit weiteren Unternehmen, Behörden und Hilfsorganisationen dafür sorgen, dass einmal entfernter Content nicht mehr veröffentlicht werden kann.
Genau so heimlich wie die Quick View Funktion in der mobilen Websuche gekommen ist, wurde sie nun wieder abgeschafft: Nach genau 2 Monaten ist der Button zur schnellen Ansicht einer Webseite, mit einer Ladezeit von knapp 100ms, wieder verschwunden. Google scheint offenbar kein Interesse mehr an Quick View-Funktionen zu haben.
Schon bald werden sich die Pakistani eine neue Suchmaschine suchen müssen: Die Regierung droht Google nun offen mit einer kompletten Sperrung der Internetseiten, wenn sich das Unternehmen nicht bereit erklärt eine gefilterte und zensierte Version von YouTube in Pakistan anzubieten. Google gibt sich allerdings stur.
Apples Abschied von Googles Software und Dienstleistungen geht mal wieder einen Schritt weiter: Bei der gestrigen Präsentation von iOS 7 hat Apple unter anderem auch eine neue Version von Siri angekündigt. Diese bietet nun nicht nur einen größeren Funktionsumfang und verschiedene Stimmen, sondern nutzt auch Microsofts Bing als Standard-Suchmaschine.
Vor vielen vielen Jahren hatte Google einmal das Versprechen gegeben, dass es in der Websuche keine grafische Werbung geben wird - und hat sich über mehr als 10 Jahre auch daran gehalten. Nun scheint dieses Versprechen allerdings in Vergessenheit geraten und es werden erstmals Anzeigen mit Text UND Bildern in der Websuche getestet.
Gerade in Zeiten von Social Networks und dem damit verbundenen Überfluss an Informationen ist Googles Ranking wichtiger denn je. In einer aufwendig erstellten Infografik werden jetzt die 200 (!) Faktoren, sortiert in 10 Kategorien, zusammengefasst und kurz erklärt. Die Bibel für SEOs.
Mit einem der letzten Updates von Google Now hat Google der App eine Funktion beigebracht, die es bisher so nur in den USA gab: Die Musik-Erkennung. Die App muss, ähnlich wie bei Platzhirsch Shazam, nur wenige Sekunden des Songs hören, um diesen zu erkennen und ihn zum Kauf anzubieten.
Microsoft versucht wieder einmal mit aller Kraft gegen Google zu schießen und sich auf der Beliebtheitsskala noch weiter unten anzusiedeln: Bing-Chef Stefan Weitz wirft Google vor, nicht genügend für den Datenschutz zu tun und nur das Ziel zu haben, mit den Daten der Nutzer soviel Geld wie möglich zu verdienen.