Das Google einige Suchergebnisse zensiert war schon lange bekannt - und spätestens seit der China-Zensur dürfte es dann auch der letzte mitbekommen haben. Doch in Googles Support-Center stand bisher etwas ganz anderes, nämlich das niemand die Suchergebnisse manipuliert und sie komplett automatisch erstellt werden. Das hat sich nun geändert. Bis vor einigen Tagen war hier noch zu lesen:
Does Google ever manipulate its search results? The order and contents of Google search results are completely automated. No one hand picks a particular result for a given search query, nor does Google ever insert jokes or send messages by changing the order of results. Occasionally, when a particular website is the subject of public attention, other sites begin linking to it. This may elevate . . .
Und nun erscheint stattdessen folgender Text:
Does Google ever insert jokes or send messages by changing the order of its results? No. Occasionally, when a particular website is the subject of public attention, other sites begin linking to it. This may elevate its importance as gauged by our ranking software, which assigns a PageRank value based in part on who links to a given page. Higher ranking in Google results may lead to more awareness, which may lead to more links, and so on.
Mal schauen ob sich Google irgendwann doch noch gegen die chinesische Zensur durchsetzen kann, versuchen will man es ja - mit kleinen Schritten. Aber so lange sie nicht im deutschsprachigen Raum zensieren müssen ists mir eigentlich egal .p » Google Support-Eintrag [Google Blogoscoped]
Vor einigen Wochen kündigte Matt Cutts in seinem Blog an, dass Google nun stärker gegen deutsche Suchmaschinenspammer vorgehen wird. Dabei wurde auch schon die erste Seite rund ums Auto herausgeworfen und Nummer 2 folgte dann in den letzten Tagen: bmw.de. Doch die Münchner Automobilbauer, oder besser gesagt deren Site-Admins, sind selbst daran schuld. BMW hatte eine sogenannte Doorway-Page auf seiner Homepage, die nur für die Benutzer mit deaktiviertem JavaScript sichtbar wurde - oder eben für Suchmaschinenbots. Durch die agressive Verlinkung auf dieser Seite tauchte diese Webseite natürlich ganz oben bei Google auf. Ob BMW das nun wirklich nötig gehabt hätte wage ich mal zu bezweifeln... Da dürften in der zuständigen Abteilung wohl einige Köpfe gerollt sein, obwohl BMW offiziell nur 0,4% seiner Besucher über Google empfängt. Laut der heise-Meldung steht man aber mit Google in Kontakt und hofft auf eine baldige Wideraufnahme in den Index. Immerhin wurde die betroffene Webseite schon einen Tag vor dem Ausschluss bereinigt und verhält sich nun Regelkonform. Doch die nächsten Kandidaten lassen auch nicht mehr lange auf sich warten... Deutsche Site-Admins sollten also schnell ihre Spammer-Methoden über Bord werfen, wenn sie auch weiterhin gefunden werden wollen. Hier mal wieder eine kleine Linkliste zum weiterlesen: » Suchmaschinen News: Google zum Kick von BMW » Google Blogoscoped: More German Search Spam News » Google Blogoscoped: German BMW banned from Google » Matt Cutts: Stellungnahme » heise: Google sperrt nun auch deutsche Webseiten mit versteckten Suchwörtern aus » golem: Google setzt BMW vor die Tür
Jetzt hat sich Google auch das erste mal öffentlich zum China-Problem geäußert. Zwar nur in Form eines Blog-Eintrags, doch dieser gilt ja schon fast als inoffzielle Google-News-Site. Darin beschreiben sie ihre Beweggründe für die Zensur und dass Ihnen keine andere Wahl gelassen wurde. Bisher war Google nur sehr sporadisch für die chinesische Bevölkerung erreichbar, was sich nun geändert hat - jetzt eben zensiert... » Googles Stellungnahme
Google wurde von der chinesischen Regierung bekanntlich gezwungen die Ergebnisse der lokalen Suchmaschine zu zensieren. Dies zog weite Kreis durch die Medienlandschaft und machte aus Google plötzlich den "Evil" dass es nie werden wollte. Blogoscoped hat dazu eine Menge Artikel geschrieben, daher stelle ich hier einfach mal eine Liste zusammen: » Google zensiert in China » AdSense-Kunden demonstrieren » Googles Vergangenheit in China » Chinesische Suchergebnisse unter der Lupe » Sergey Brin über Google China » Reaktion der chinesischen Google-Nutzer » Überblick über zensierte Webseiten
Google wird im Laufe des heutigen Tages eine Musik-Suche in die Websuche integrieren. Dies ist aber keine eigene Suche, wie bei einigen anderen Suchmaschinen, sondern lediglich eine Schnell-Information über den Suchergebnissen. Dies reiht sich dann in die Google-Funktionen ein. Die Links werden die User dann auf Seiten weiterleiten auf denen man Musik online kaufen, wie z.B. iTunes. iTunes dürfte wohl der größte Partner von Google in der Sache sein. Ebenfalls will man in nächster Zeit auch auf Songtext-Seiten und Starportraits verweisen. Zum Start wird erst einmal nur ein Downloadlink zum jeweiligen Suchbegriff angeboten. In den USA bietet Google noch viele weitere solcher Informationen an, z.B. die Flugsuche Sobald Google diese Funktion startet sollte diese Suche funktionieren. [N24.de]
Das Google viel mehr Funktionen in seiner Websuche versteckt als "nur" jede mögliche Seite zu finden hat mittlerweile jeder mitbekommen. Doch kaum einer kennt diese Befehle komplett, oder wenigstens die hälfte davon auswendig. Dem soll nun Abhilfe geschaffen werden, mit der Google-Referenz. Hier werden viele Funktionen schnell und in wenigen Worten erklärt, und sind zum sofortigen ausprobieren auch verlinkt. Vielleicht entdeckt der eine oder andere noch eine interessante Funktion. Beispielsweise die Rechenfunktion von Google kennen erstaunlich wenige Leute. Und die die sie kennen, die nutzen sie nicht, dabei kann Google viel mehr als so mancher Taschenrechner. [gefunden bei: junihausen.de]
Nicht wenige von euch haben sicher schon von den erweiterten Suchfunktionen von Google gehört. Von einem Taschenrechner, Einheitenumrechner über die Tarif-Auskunft bis zur Bahnverbindung ist mittlerweile für jeden etwas dabei. Nun bietet Google in den USA zusätzlich zu den Zugverbindungen auch Flugverbindungen an. In meinem Test habe ich in 0,35 Sekunden zusätzlich zu den 14.400.000 Ergebnisse zu "Berlin Vienna" auch noch ein Formular für Flugverbindungen bekommen. Anhand dieser Daten kann mit den Webseiten Expedia, Hotwire und Orbitz weitersuchen. Standardmäßig plant Google den Urlaub auf 1 Woche ein, und legt das Startdatum 2 Wochen vom heutigen Datum entfernt. Ein praktischer neuer Service, der sicherlich auch in einigen Wochen in Deutschland an den Start gehen wird. Sicherlich verdient Google auch mit diesen Verlinkungen Geld, denkbar wäre eine prozentuale Beteiligung.