In diesem Jahr sind die Schotten nun schon seit 81 Jahren auf der Suche nach dem Monster von Loch Ness - besser bekannt als Nessie. Da es die Schotten in den vergangenen Jahrzehnten nicht geschafft haben das Monster zu finden, hatte sich nun vor einigen Wochen auch Google eingeschaltet. Und offenbar dürfte man Nessie gefunden haben, denn in den Maps wird das Monster nun als Transportmittel angeboten.
Aktuell rollt Google wieder eine neue Version der Maps-App für Android aus, die eine Reihe von Verbesserungen mit sich bringt. Diese sind zwar nur im Detail sichtbar, bringen an ihrer jeweiligen Stelle aber eine deutliche Verbesserung mit sich. Die bereits angekündigte Offline-Navigation gibt es mit der Version allerdings immer noch nicht.
Schon vor über drei Jahren hat Google das Projekt SeaView gestartet, mit dem man die StreetView-Technologie auch in die Ozeane bringen und die Nutzer in die Gewässer dieser Welt abtauchen lassen möchte. Den Anfang machten Ende 2012 die ersten Fotos des Great Barrier Reef und im Laufe der Zeit einige weitere Aufnahmen. Jetzt bringt man anlässlich des anstehenden World Ocean Days ein großes Update und zeigt weitere Aufnahmen aus dem Atlantischen und Pazifischen Ozean.
Vor ziemlich genau acht Jahren wurde Google Transit eingeführt und hat erstmals Verkehrsinformationen auf die Google Maps gebracht. Im Laufe der Jahre haben tausende Verkehrsbetriebe ihre Fahrplandaten auch für Google zur Verfügung gestellt, so dass die Nutzer sich in vielen Orten dieser Welt über die planmäßigen Abfahrtszeiten aller Linien informieren können. Ab sofort stellt Google nun in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben auch Live-Daten zur Verfügung.
Obwohl Google seine gigantischen Nutzungszahlen kaum verstecken müsste, hält man sich in diesem Punkt stets bedeckt und gibt nur äußerst selten einen Einblick in die Zahlen & Statistiken der verschiedensten Angebote. Doch während der zweitägigen Google I/O wurden diesmal sogar ungewöhnlich viele Einblicke gegeben, die teilweise auch sehr überraschend gewesen sind. Nur selten hat Google so umfangreich über die Zahlen berichtet.
Schon seit vielen Jahren können die Google Maps Verkehrsinformationen anzeigen und die Nutzer vor einem Stau oder einem stockenden Verkehrsfluss warnen. Diese Layer können für jede größere Straße eingeblendet werden und zeigen sowohl die Länge des Verkehrsstaus als auch die zu erwartende Verzögerung an. Mit dem letzten Update der Maps-App für Android werden diese Verkehrsinformationen nun endlich auch in der Routenplanung berücksichtigt und mit weiteren Details versehen.
In den letzten Wochen hat es das Team der Google Maps wahrlich nicht leicht gehabt: Standorte auf der Karte wurden mehrmals manipuliert, Landschaftsformen wurden großflächig verändert und in "Kunstwerke" umgewandelt - woraufhin man die Notbremse gezogen und den Map Maker eingestellt hat. Doch damit hat sich das Problem nur verlagert, denn erst vor zwei Tagen gab es einen rassistischen Eintrag der wieder einmal durch alle Medien gegangen ist. Google hat sich nun offiziell entschuldigt und verspricht Besserung.
Die Google Maps kommen einfach nicht aus den negativen Schlagzeilen heraus: Nachdem bereits vor einigen Monaten Edward Snowden ins Weiße Haus verfrachtet und eine urinierende Android-Figur auf die Karte gemalt wurde, gibt es nun den nächsten Fall: Dieser bezieht sich auf rassistische Weise auf US-Präsident Obama, und funktioniert jetzt immer noch: Gibt man in die Maps "Nigger King" oder "Nigger House" an, wird man wieder einmal zum Weißen Haus geleitet.
Mit dem gestrigen Update der Google Maps-App wurden nicht nur kosmetische Änderungen an der Statusleiste vorgenommen, sondern auch die volle Unterstützung für Android Wear eingeführt. Mit der Version 9.9 kann erstmals auch die gesamte Karte interaktiv auf dem Handgelenk angezeigt werden, allerdings setzt dies die aktuellste Version von Android Wear voraus - und ist noch sehr fehleranfällig.