Viele Menschen sind in diesen Tagen verreist oder stehen kurz vor dem Urlaubsantritt - das erfordert einiges an Organisation. Die Google Trips-App hat es den Nutzern stets sehr leicht gemacht, viele wichtige Eckdaten, Dokumente und Informationen zu einer Reise an einem Ort gebündelt zu finden - doch nun hat Google mitten in der Hauptsaison den Stecker gezogen. Die App ist seit heute nicht mehr nutzbar und die potenziellen Nachfolger bieten leider noch nicht den vollen Funktionsumfang.
Google Maps bietet den Nutzern sehr viele Möglichkeiten an, um mit der Kartenplattform zu interagieren und eigene Inhalte hinzuzufügen. Nur die Wenigsten dürften wissen, dass es noch eine separate App gibt, mit der sich eigene Karten erstellen lassen, die mit anderen Nutzern geteilt werden können. Jetzt hat die App Google My Maps nach langer Zeit mal wieder ein Update erhalten, das eine neue Funktion im Gepäck hat, die es in der Form im Browser noch nicht gibt.
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Google Maps und Google Earth? Wer sich mit beiden Plattformen nur wenig beschäftigt, wird wohl sagen, dass es die Darstellung unseres Planeten im Browser ist. Das ist aber schon seit längerer Zeit nicht mehr korrekt, denn seit dem vergangenen Jahr wird die Erde nicht mehr als Scheibe, sondern in Kugelform dargestellt. Das bringt einige Vorteile mit sich und ermöglicht die Darstellung zusätzlicher Informationen.
Google Maps Streetview und das kommende Apple Maps Look Around sind eine feine Sache, denn sie ermöglichen es jedem Nutzer, direkt vom Smartphone oder Computer virtuell durch die Straßen und Städte dieser Welt zu reisen - doch es gibt Barrieren. Weder Google noch Apple werden neue Aufnahmen aus Deutschland veröffentlichen, sodass man sich für solche Aufnahmen alternativen Anbietern zuwenden muss. Der wohl größte ist Mapillary, das den großen Plattformen in puncto Abdeckung schon heute überlegen ist.
Google Maps unterhält eine riesige Datenbank über nahezu alle Orte und jegliche Einrichtungen dieser Erde und kann sehr viele dazugehörige Details liefern. Diese Datenbank will natürlich auch aktuell gehalten werden, sodass man auf die Hilfe der großen Community setzen muss, um Änderungen zeitnah zu erfassen. Jetzt haben sich einige Nutzer erneut einen Scherz erlaubt und bringen die österreichische "Schredder-Affäre" zu Google Maps.
Ab heute fahren die Apple Maps-Autos durch Deutschland und werden in den kommenden sechs Wochen jede größere Stadt und viele Regionen befahren, um Daten für den eigenen Kartendienst zu gewinnen. Allerdings lohnen sich wilde Posen oder auch Versteckspiele vor den Kameras wohl nicht, denn Apple soll gegenüber Datenschützern versichert haben, die Bilder nicht zu veröffentlichen und Look Around in Deutschland somit nicht anzubieten.
Google Maps bietet dem Nutzer sehr viele Möglichkeiten, mit den Einträgen auf der Karte umzugehen bzw. zu interagieren. Schon seit längerer Zeit lassen sich einzelne Einträge in Listen ablegen, mit denen beliebig viele Sammlungen von Orten, Geschäften oder auch Sehenswürdigkeiten angelegt werden können. Jetzt wurde dieser Bereich überarbeitet und hat einige Neuerungen bekommen, die den Umgang erleichtern und mehr Personalisierung ermöglichen.
Die Oberfläche von Google Maps hat sich im Laufe der vielen Jahre überraschend oft gewandelt und viele Bedienelemente haben nicht nur einmal ihren Platz oder ihr Aussehen geändert. Eine Elementgruppen, die von Beginn an dabei gewesen ist, sind die Elemente zum Zoomen der aktuellen Kartenansicht. Derzeit kommen dazu zwei Buttons zum Einsatz, aber auch der klassische Zoom-Slider ist nach wie vor vorhanden und kann in wenigen Schritten eingeblendet werden. Dieser hat dann auch gleich viele zusätzliche Zoom-Stufen mit einer stufenlosen Visualisierung im Gepäck.
Ab Montag wird Apple Maps mit Kamerawagen durch Deutschland fahren und Aufnahmen für die kürzlich vorgestellte neue Look Around-Funktion machen. Apple wird Google Maps Streetview mit weltweit Konkurrenz machen, aber in Deutschland haben die Aufnahmen eine besondere Brisanz und könnten vielleicht dafür sorgen, dass auch Google die jahrelange Blockadehaltung überdenken wird. Das wird für Google aber wohl nicht ganz so einfach werden.
Google Maps ist nicht nur für den Endnutzer ein sehr nützliches Werkzeug um allerlei Geo-Informationen bis hin zu Fahrrad-Stationen oder gar Toiletten zu finden, sondern spielt auch in der Wirtschaft eine immer größere Rolle. Unternehmen mit vielen positiven Bewertungen auf Google Maps haben eine höhere Chance, neue Kunden zu gewinnen. Allerdings erleben viele Business-Besitzer in den letzten Wochen immer wieder böse Überraschungen, denn zahlreiche Bewertungen sind plötzlich verschwunden.
Der mehr als ungleiche Konkurrenzkampf um den deutschen Markt beginnt: Apple Maps schickt Kamerafahrzeuge auf deutsche Straßen und wird Daten für die eigene Kartenplattform sammeln. Ob diese Bilder später auch veröffentlicht werden, wurde offiziell noch nicht entschieden. Jetzt hat Apple eine Liste aller Städte erstellt, in denen die eigenen Fahrzeuge unterwegs sind. Und diese ist deutlich länger als die von Google Maps.
Es zeichnet sich immer mehr ab, dass Google Maps einen neuen starken Konkurrenten bekommt, der sowohl finanzkräftig ist, als auch eine hohe Reichweite aufweist: Apple Maps. Erst kürzlich hat Apple die Streetview-Alternative Look Around vorgestellt und nun geht es schon an die Internationalisierung. Bereits ab der kommenden Woche werden Dutzende Apple Maps-Fahrzeuge für einige Wochen durch Deutschland fahren und Aufnahmen für diverse Zwecke anfertigen.
Seit wenigen Tagen zeigt Google Maps Leihstationen für Fahrräder auf der Karte und liefert zusätzlich Live-Daten über die Auslastung der einzelnen Stationen. Das funktioniert derzeit nur in vier deutschsprachigen Städten, wird aber permanent ausgebaut und somit vielleicht eine wichtige Anlaufstelle für alle gelegentlichen Hobby-Biker. Aber Google Maps bietet noch sehr viel mehr Spezialfunktionen für Fahrradfahrer an und lässt sich auch gut mit Google Fit kombinieren.
In diesen Tagen sind anlässlich des 50. Jahrestags der Mondlandung alle Augen auf den Mond gerichtet und auch Google informiert mit vielen Produkten über unseren Nachbarn. Wer sich den Mond oder auch die Planeten unseres Sonnensystems ganz genau ansehen und erkunden möchte, kann dies direkt im Browser bei Google Maps tun. Mit Google Maps Space sind nicht nur die Planeten unseres Sonnensystems, sondern auch viele ihrer jeweiligen Monde im Detail zu betrachten. Am Ende wartet dann noch ein Ausflug auf die ISS.
Das Branchenverzeichnis von Google Maps ist extrem umfangreich und enthält Details zu nahezu allen existierenden Unternehmen mit lokaler Präsenz und erst seit zwei Tagen auch Leihfahrrad-Stationen. Dennoch gibt es noch immer einige Bereiche, die einen zuverlässigen Ausbau der Datenbank vertragen könnten - wie zum Beispiel Toiletten und Waschräume. In Indien hat Google nun ein Pilotprojekt gestartet und sehr viele neue Toiletten inklusive Fotos, Bewertungen und vielen weiteren Details aufgenommen.