Google Maps: Blitzerwarnung in der Navigation anzeigen – diese Apps machen es möglich & rechtliche Situation

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Google Maps bietet rund um die Routenplanung und Navigation sehr viele Informationen und zusätzliche Funktionen, die den Nutzern dabei helfen sollen, sicher und zuverlässig an das Ziel zu gelangen. Allerdings stehen nicht alle Informationen global zur Verfügung, was in den allermeisten Fällen gesetzliche Gründe hat – so wie bei den Blitzerwarnungen. Heute stellen wir euch drei populäre Apps vor, mit denen sich Beifahrer und Fahrgäste sehr leicht während der Google Maps-Navigation vor bekannten Blitzern warnen lassen können.


Google setzt für die zahlreichen Informationen innerhalb der Kartenplattform auf ganz verschiedene Datenquellen, wobei gerade in jüngster Zeit die Nutzer eine sehr große Rolle spielen und nicht weniger als 20 Millionen Beiträge pro Tag veröffentlichen. Zu diesen Beiträgen gehören natürlich auch die Meldungen rund um die Verkehrsstörungen, zu denen wiederum auch die Meldung und Warnung vor Blitzern gehört.

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Viele Nutzer können sich aktiv bei Google Maps einbringen und seit dem vergangenen Jahr auch in Deutschland und vielen anderen Ländern Verkehrsstörungen melden und sich dementsprechend auch davor warnen lassen. Hierzulande betrifft das vor allem Baustellen oder Staus, während es in einigen anderen Ländern auch noch weitere Kategorien gibt. Das kann für alle Nutzer sehr praktisch sein, ist aber gerade im Auto bzw. Straßenverkehr von starken Reglementierungen betroffen.

Natürlich ist die Meldung und Warnung vor Verkehrsstörungen sehr hilfreich, aber man kann auch darüber diskutieren, dass dafür wohl viele Fahrer während der Fahrt ihr Smartphone zücken und somit nicht nur gegen die Gesetze verstoßen, sondern auch eine große Gefahr geschaffen wird. Man kann auch einfach davon ausgehen, dass der Beifahrer diese Aufgabe übernimmt, was dann wiederum die Tür für eine weitere Kategorie öffnet, die in Deutschland gerade erst ausdrücklich verboten wurde – für den Fahrer.

Wir haben euch vor wenigen Tagen ausführlich über die neue rechtliche Lage informiert und heute folgt nun die logische Fortsetzung. Wir zeigen euch drei Blitzerwarner-Apps, die vom Beifahrer und den Fahrgästen problemlos verwendet werden dürfen. Aber Achtung: Der Fahrer darf nicht aktiv von den Fahrgästen vor einem Blitzer gewarnt werden. Mehr dazu im verlinkten Artikel.

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Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung da und kann eine solche auch nicht ersetzen. Der Autor ist für eventuelle Missverständnisse oder falsch interpretierte Aussagen nicht verantwortlich und auch nicht haftbar. Der Autor hat außerdem nicht die Absicht, zu Geschwindigkeitsübertretungen aufrufen!

Google Maps pflegt tatsächlich eine eigene Blitzer-Datenbank, allerdings nur für die wenigen Länder, in denen das nicht per Gesetz verboten ist – was in vielen europäischen Ländern inklusive Deutschland bekanntlich der Fall ist. Es gibt aber auch zahlreiche weitere Blitzer-Apps im Play Store, die ebenfalls über eine sehr große Community und somit stets aktuelle Daten verfügen. In diesem Artikel stellen wir nur die Apps vor, die durch ein Overlay nahtlos in die Google Maps-Navigation eingebunden werden können.

Blitzer.de

Blitzer.de ist nach eigenen Angaben die größte Verkehrs-Community in Europa und soll 4 Millionen aktive Nutzer haben – womit die App rein statistisch wohl jeden Blitzer kennen dürfte. Die App bietet in der kostenlosen Versionen einen ausreichenden Funktionsumfang, warnt allerdings nur bei aktiver Nutzung im Vordergrund. Möchtet ihr das für diesen Artikel versprochene Widget, das schwebend über der Google Maps-Navigation platziert werden kann, müsst ihr die Plus-Version für einmalig 4,99 Euro kaufen.

Blitzer.de
Blitzer.de
Entwickler: Eifrig Media GmbH
Preis: Kostenlos
Blitzer.de PLUS
Blitzer.de PLUS
Entwickler: Eifrig Media GmbH
Preis: 4,99 €
TomTom

TomTom kennen die meisten Nutzer von ihren Navigationsgeräten und erst jüngst ist das Unternehmen dadurch aufgefallen, nun in großem Umfang mit Huawei zu kooperieren. Die Zuverlässigkeit der Kartendaten und auch der eingetragenen Blitzer sollte also nach wie vor gegeben sein. TomTom ist kostenlos und bietet ein schwebendes Widget an, das entweder horizontal oder vertikal dargestellt werden kann und euch sowohl die erlaubte Höchstgeschwindigkeit als auch die Warnung vor Blitzer visuell und akustisch übermittelt.

Allein in puncto Design, Markenbekanntheit und natürlich auch Preis (eben kostenlos) die beste Variante. Laut den Nutzerwertungen auch sehr zuverlässig. Das Design der gesamten App wird aktuell eher schlecht bewertet, aber hier geht es nur um das Overlay.

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Radarwarner

Radarwarner bietet eine sehr große Community und somit ebenfalls zuverlässige Warnungen vor Blitzern und anderen Verkehrshindernissen. Die App bietet jede Menge zusätzliche Funktionen und will sich als echter Assistent für das Auto bzw. den Beifahrer etablieren. Kann natürlich auch vom Fahrer visuell und akustisch verwendet werden – wenn denn die Blitzerwarnung ausgeschaltet ist! Die Warnung vor den Blitzern erscheint in der kostenlosen Version nur innerhalb der App.

Möchtet ihr das Overlay einblenden, das natürlich auch in diesem Fall wieder über die Google Maps-Navigation geschoben werden kann und dann ebenfalls den Beifahrer visuell und akustisch warnen kann, wird ein einmaliger In-App-Kauf in Höhe von 5,99 Euro fällig. Aber Achtung: Der Fahrer darf die Warnung laut der neuen Gesetzeslage nicht mitbekommen – schaltet also den Ton ab. Gilt natürlich auch für die anderen beiden Apps.


Beachtet bitte die neuen gesetzlichen Grundlagen und auch den Hinweis, dass dieser Beitrag keine Rechtsberatung darstellt und der Autor keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernimmt. Dieser Artikel soll nicht zu Geschwindigkeitsübertretungen aufrufen, sondern hat lediglich informativen Charakter.

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