Google agiert seit vielen Jahren recht glücklos im Messenger-Markt und hat sich trotz aller Misserfolge niemals aus diesem zurückgezogen, sondern häufig auf Strategiewechsel gesetzt. In den letzten Jahren ist es recht ruhig geworden, denn man hat endlich eine gewisse Kontinuität erreicht und entwickelt die bestehenden Apps behutsam weiter. Der aktuelle Anlauf umfasst drei Produkte, die jeweils völlig unterschiedliche Ansätze verfolgen.
Googles GMail feiert im nächsten Jahr den 20. Geburtstag und hat im Laufe der letzten knapp zwei Jahrzehnte das eine oder andere Mal Features eingeführt, die über die technischen Möglichkeiten einer E-Mail hinausgehen. Jetzt scheint man das Medium weiter modernisieren und vielleicht auch ein wenig beschleunigen zu wollen. Denn die jüngsten Entwicklungen zeigen: Google drückt GMail in Richtung Messenger.
Das Team von GMail scheint sich vorgenommen haben, die Mailplattform ein wenig zu modernisieren und etwas mehr in Richtung eines Messengers zu entwickeln. Nachdem kürzlich die nicht bei allen Nutzern populären Emoji-Reaktionen eingeführt wurden, zeigt sich jetzt eine neue Oberfläche in der Android-App, die ein dauerhaft sichtbares Antworten-Feld bringt. Wie in einem Messenger.
Das Team von GMail hat offenbar die Emojis für sich entdeckt. Denn nachdem erst kürzlich die neuen Emoji-Reaktionen ausgerollt wurden, wird jetzt endlich die Integration der Bildchen in der Mail-Oberfläche aktualisiert. Mit dem jüngsten Update bringt man jetzt alle Emojis in den bekannten neun Kategorien und ermöglicht zusätzlich die Auswahl von Hautfarbe und Geschlecht.
Google hat in den letzten Monaten viele Android-Apps für faltbare Smartphones wie das Pixel Fold optimiert und auch die Tablet-Oberflächen ins Visier genommen - das gilt auch für GMail. Jetzt wird ein Update ausgerollt, das das Verhalten im Zusammenspiel mit externen Links verändert. Diese werden bei entsprechender Orientierung nun standardmäßig im Splitscreen geöffnet.
Nutzer von GMail erhalten eine neue Möglichkeit, auf E-Mails zu reagieren - nämlich mit Emojis. Statt E-Mails wie bisher nur beantworten oder weiterleiten zu können, lassen sich diese jetzt mit einem Emoji versehen, das als Reaktion von allen Teilnehmern der Konversation sichtbar wird. Das bereits für Android-Nutzer freigegeben Feature wird in diesen Tagen für alle Nutzer freigeschaltet, auch im Web.
Google betreibt mit GMail seit vielen Jahren den mit Abstand größten Freemailer und hat daher einen hohen Anteil am weltweiten E-Mail-Verkehr. Diese Stellung hat man schon häufiger ausgenutzt, um bestimmte Technologien zu etablieren und schon sehr bald dürfte es wieder soweit - nämlich mit den Emoji-Reaktionen. Doch in diesem Fall könnte die neue Funktion zu einem großen Ärgernis für das gesamte Medium E-Mail werden.
Google baut die Smartwatch-Plattform Wear OS weiter aus und startet nun endlich eine App, die man schon vor Monaten angekündigt hat und eigentlich von Beginn an hätte anbieten sollen: GMail. Ab sofort lassen sich auch vollständige E-Mails auf dem Smartwatch-Display abrufen und mit diesen interagieren. Allerdings lassen sie sich noch nicht beantworten.
Nutzer von GMail erhalten eine neue Möglichkeit, auf E-Mails zu reagieren - nämlich mit Emojis. Statt E-Mails wie bisher nur beantworten oder weiterleiten zu können, lassen sich diese jetzt mit einem Emoji versehen, das als Reaktion von allen Teilnehmern der Konversation sichtbar wird. Das kürzlich geleakte neue Feature wird in diesen Tagen für Android-Nutzer ausgerollt, wird in Kürze aber auch im Web und iOS zur Verfügung stehen.
Google will das Spam-Aufkommen bei GMail weiter verringern und hat jetzt eine Reihe von Maßnahmen angekündigt, mit denen man das erreichen will. Schon ab Februar 2024 erhöht man die Anforderungen für den Empfang von E-Mails, die vor allem Spam-Versendern wehtun dürften und daher tatsächlich etwas bewirken könnten: Ein Abbestellen-Link wird verpflichtend und die Spam-Rate darf nicht überschritten werden.
Die Mail-Plattform GMail gehört für viele Menschen zum Alltag und es dürfte einige Nutzer geben, die den Browsertab ständig geöffnet haben. Solltet ihr zu diesen Nutzern gehören, könnt die simple HTML-Ansicht für euch interessant sein, denn diese benötigt deutlich weniger Ressourcen und ist blitzschnell geladen. Allerdings dürfte sich diese schon bald etwas verändern.
Google wird in Kürze die neuen Emoji-Reaktionen in GMail einführen, die schon vor einigen Wochen erstmals wurden und sich jetzt innerhalb der Android-App aktivieren ließen. Das gibt uns die Möglichkeit, einen ersten umfangreichen Blick auf diese Funktion zu werfen, die bisher noch nicht offiziell angekündigt wurde. Ob dieses Feature allerdings bei den Nutzern so gut ankommt, bleibt abzuwarten.
Mit GMail hat Google vor knapp zwei Jahrzehnten eine Web-App geschaffen, die damals als eine der ersten ihrer Art die schnelle Nutzung ohne lange Wartezeiten im Browser ermöglicht. Das erfordert einiges an Browser-Ressourcen, sodass es seit vielen Jahren die HTML-Ansicht als Fallback für nicht-unterstütze oder ältere Browser gibt. Jetzt hat man angekündigt, diese Oberfläche schon in wenigen Monaten einzustellen.
Nach bald zwei Jahrzehnten findet das Team von GMail immer wieder neue Möglichkeiten, um den Umgang mit E-Mails zu verbessern und neue Features in das doch recht alte Medium zu integrieren. Jetzt zeigt sich im Teardown ein neues Feature, das bisher nur von Messengern bekannt ist und mit der E-Mail eigentlich nicht möglich ist: Emoji-Reaktionen auf einzelne Nachrichten.
Googles GMail ist seit Jahren der weltweit meistgenutzte E-Mail-Dienst und bietet den Nutzern viele Vorteile, die vom üppigen Speicherplatz über die starken Spam-Filter bis hin zur Integration einiger Google-Dienste reichen. Natürlich muss man diese Vorteile auch zu nutzen wissen. In einer kurzen Videoserie gibt das GMail-Team vier Tipps zur optimalen und schnelleren Nutzung der Plattform.