Noch vor wenigen Jahren wäre es fast undenkbar gewesen, dass ein populärer Browser oder gar ein ganzes Betriebssystem keine Flash-Unterstützung hat - doch die Zeiten ändern sich. Das Format hat sich längst selbst überlebt und steht selbst bei seinem Entwickler Adobe schon längst auf dem Abstellgleis. Jetzt hat Google angekündigt, dass man schon in wenigen Tagen den nächsten Sargnagel in das vorbereitete Grab von Flash schlagen wird: Ab dem 1. September wird der Chrome-Browser automatisch Werbeanzeigen im Flash-Format blockieren und diese standardmäßig nicht mehr anzeigen und abspielen.
Unter Android hat Google die Suche-App nicht nur als reine Websuche platziert, sondern kann dort auch Inhalte aus Apps anzeigen und listet unter anderem auch Ergebnisse aus dem Play Store auf. Da viele Nutzer offensichtlich auch mit der Websuche nach Apps suchen, statt dafür in den Play Store zu wechseln, hat Google nun die Integration der App-Ergebnisse verbessert. Diese werden nun deutlich prominenter angezeigt und zeigen bereits einige wichtige Details direkt in der Websuche an - und dabei liefert man sogar ein besseres Layout als der Play Store.
Schon seit einiger Zeit testet das Chrome-Team eine Veränderung der Neuer Tab-Seite in der mobilen Android-Version des Browsers. Statt den bekannten sechs Screenshots der meistbesuchten Seiten, werden stattdessen nur die Favicons oder ein anderer Platzhalter angezeigt. Bisher musste dieses neue Design noch explizit per Flag aktiviert werden, jetzt ist es in einer leicht angepassten Version in der Beta-Version des Browsers zum Standard geworden. Das deutet daraufhin, dass es sehr bald auch in der stabilen Version ankommen wird.
Seit etwas mehr als drei Monaten zeigt Google wieder Tweets in den Suchergebnissen an, allerdings hatte man dies bisher nur auf die mobile Websuche beschränkt und auch in der englischen Oberfläche angezeigt. Offenbar ist dieser erste Test für beiden Seiten erfolgreich verlaufen, so dass man das ganze nun ausweitet und die Tweets ab sofort auch in der Desktop-Version der Websuche anzeigt. Die Beschränkung auf die englische Oberfläche bleibt aber auch weiterhin vorerst erhalten.
Mit den diversen Oneboxen und vor allem dem Knowlege Graph versucht Google schon seit langem, den Nutzern möglichst viele Fragen direkt beantworten zu können und passende Fakten zu den wichtigsten Themen auszuliefern. Das gelingt in den vergangenen Jahren immer besser und tatsächlich ist es bei vielen einfachen Recherchen kaum noch nötig, überhaupt eine Webseite aufzurufen. Wie groß die Auswirkung auf die Klickzahlen der eigentlichen Ergebnisse tatsächlich ist, zeigt nun eine neue Statistik der Wikipedia: Die Online-Enzyklopädie hat in den vergangenen sechs Monaten mehr als eine halbe Milliarde Google-Besucher verloren.
Ein Großteil aller Anbieter, inklusive YouTube, haben mittlerweile für das Abspielen von Videos vom Flash-Player auf HTML5 gewechselt. Dabei bleibt es dann dem Browser überlassen, die Kontrollelemente für das Video einzublenden - wobei man bei Chrome for Android eine äußerst hässliche und unpraktische Lösung gewählt hat. Mit der aktuellen Developer-Version des mobilen Browsers ändert sich das nun, denn hier hat man jetzt eine freundlichere Oberfläche gewählt, die auch das Ausblenden der Kontrollelemente deutlich zuverlässiger erledigen soll als bisher.
Gestern Abend hat uns Google mit der Ankündigung überrascht, dass das Unternehmen in Zukunft Zur Alphabet-Holding gehören wird und sich damit auch einiges an der Struktur des Unternehmens ändern wird - unter anderem auch der Wechsel des CEOs. Zwar sollte man meinen dass ein Unternehmen wie Google vorher die Markenrecht abklärt, aber offenbar hat man dies nicht getan - denn der Markeninhaber BMW, der auch die Domain alphabet.com besitzt, zeigte sich ebenso überrascht von der Ankündigung. Außerdem mischt sich auch Microsoft ein und trollt mit der eigenwilligen Domain von Alphabet.
Im vergangenen Jahr hat Google das Android One Programm ins Leben gerufen und möchte sich damit vor allem auf die Schwellenländer wie Indien, Bangladesch oder auch die Philippinen konzentrieren, denen man eine große Zukunft im mobilen Bereich vorhersagt. Ziel des Programms ist es, möglichst viele Menschen mit günstigen Geräten zu erreichen und die eigenen Angebote in die Hände möglichst vieler neuer Nutzer zu bringen. Doch bisher war das Programm nur wenig erfolgreich, was Google nun zu einem Neustart veranlasst.
Erst vor wenigen Tagen hat Microsoft die Windows Bridges vorgestellt, mit denen sich Android- und iOS-Apps auch unter Windows 10 ausführen bzw. auf die Plattform portieren lassen. Während man eine erste Vorabversion für iOS-Apps bereits zur Verfügung gestellt hat, wurde die Android-Version aber bisher noch unter Verschluss gehalten. Jetzt wurde das Tool allerdings von einem chinesischen Software-Entwickler geleakt und kann heruntergeladen und verwendet werden. Doch die Version zeigt auch bereits eine große Schwachstelle des Tools.
Seit Ende Juli schwebt das Schreckgespenst Stagefright über allen Android-Nutzern und verwandelt fast 1 Milliarde Geräte in ein mobiles Sicherheitsrisiko. Zwar hat Google bereits vor Wochen Patches an die Smartphone-Hersteller ausgeliefert, doch bisher ist davon noch keines bei den Endnutzern angekommen. Mit zwei simplen Apps lässt sich nun testen, ob das eigene Gerät ebenfalls von der Lücke betroffen ist, bzw. ob ein ausgeliefertes Update bereits Wirkung gezeigt hat.
Schon seit langer Zeit arbeiten YouTubes Entwickler und Designer gemeinsam an einer neuen Oberfläche für den YouTube-Player, der schon seit einigen Monaten über den bekannten Cookie-Trick verwendet werden konnte. Seit gestern ist dieser nun, nach einer doch sehr langen Testphase, als offizielle Version freigeschaltet und wird für alle Nutzer angezeigt. Der optionale Wechsel zum alten Design ist ab sofort nicht mehr möglich.
Mit Windows 10 scheint Microsoft nach dem Debakel mit Windows 8.x wieder einmal alles richtig zu machen und hat die aktuelle Version des Betriebssystems nach wenigen Tagen bereits auf Dutzenden Millionen Rechnern installiert. Zum ersten mal in der Geschichte des Betriebssystems gibt man dieses vollkommen Gratis an die Nutzer, was ein extremer Richtungswandel für Microsoft ist. Und genau mit diesem Wandel bringt man, so will es ein Bericht von BusinessInsider, auch Google in Bedrängnis. Tatsächlich könnte Microsoft innerhalb kürzester Zeit wieder zu einem ernsthaften Konkurrenten aufsteigen.
Schon seit Anfang des Jahres kann Google Translate Text in Bildern live übersetzen, unter anderem auch in Deutsch, doch erst mit dem gestrigen Update wurde der Umfang der Sprachen noch einmal deutlich erweitert und die Geschwindigkeit und Genauigkeit der Übersetzungen erhöht. Diese Live-Übersetzung ist zwar nur eine Kombination aus verschiedenen bekannten Technologien, doch das Endprodukt ist sehr beeindruckend. Jetzt geben die Entwickler einen kleinen Einblick in die Funktionsweise der App.
Immer wieder einmal tauchen in Android Sicherheitslücken auf, die aber in den meisten Fällen keine große Verbreitung finden und ein Zutun des (naiven) Nutzers erfordern. Jetzt ist eine Lücke aufgetaucht, bei der ein Angreifer komplett ohne zutun des Nutzers die volle Kontrolle über das Smartphone übernehmen kann - und das ohne dass der Nutzer dies bemerkt. Betroffen sind ca. 18 Prozent aller Android-Nutzer - eine gigantische Masse von 950 Millionen betroffenen Nutzern. Und ein Patch wird es für die meisten wohl nicht geben.
Auf der diesjährigen VidCon hat YouTube-Chefin Susan Wojcicki nicht nur ein neues App-Design und neue mobile Features angekündigt, sondern auch wieder einmal einen Einblick in die Nutzungszahlen der Videoplattform gegeben. Diese Zahlen zeigen vor allem im Vergleich zum vergangenen Jahr noch einmal ein mehr als beeindruckendes Wachstum, denn tatsächlich konnte die Google-Tochter die Nutzungsdauer um ganze 60% im Vergleich zum Vorjahr steigern.