In den vergangenen Wochen hat sich sehr viel bei Google getan, was natürlich nicht zuletzt an der Entwicklerkonferenz Google I/O gelegen hat. Rund um die Konferenz herum wurden einige Apps und Plattformen angekündigt, die hierzulande aber aus unterschiedlichsten Gründen noch nicht verwendet werden können. Dennoch kann es nicht schaden, die Apps schon einmal per Sideloading auf das Smartphone zu bringen und immer wieder mal die Verfügbarkeit zu checken.
In der vergangenen Woche hat Google die neue Streaming-Plattform YouTube Music angekündigt, die in Zukunft das bisherige Angebot Google Play Music ersetzen soll. Obwohl der Rollout bereits begonnen hat, waren einige Fragen rund um den Übergang von einem Produkt zum anderen noch ungeklärt. Jetzt hat der verantwortliche Manager der beiden Dienste weitere Details genannt und kann aufgeregte Play Music-Nutzer beruhigen.
Google steckt viel Energie in den Aufbau von starken Marken, die gemeinsam mit dem Google-Logo die Nutzer anziehen und für Vertrauen sorgen. Auf der anderen Seite hat man aber auch keine Skrupel, eine aufgebaute Marke auf das Abstellgleis zu schieben. Derzeit stehen die Zeichen darauf, dass auch die Marke "Google Play" nur noch für wenige Dienste statt für ein gesamtes Ökosystem verwendet wird. Damit ist es mit "Android" in guter Gesellschaft.
Google ist nicht nur bekannt dafür, die Nutzer teilweise mit mehreren Produkten für die gleiche Aufgabe zu beglücken, sondern diese dann auch genauso rigoros wieder einzustellen und auf den ewigen Google-Friedhof zu befördern. Dazwischen gibt es dann noch die Gruppe der Zombie-Apps, von denen das Unternehmen ebenfalls einige im Angebot hat. Erst in den vergangenen zwei Wochen wurden drei neue Apps in diesen Status gebracht.
In den letzten Jahren hat sich YouTube von der einzelnen Videoplattform zu einer Sammlung von Diensten entwickelt, die natürlich allesamt mit dem Bereich Video verbunden sind. Eines dieser Angebote ist YouTube Red, mit dem zahlende Nutzer Zugriff auf exklusive Inhalte, eine werbefreie Plattform und einiges mehr bekommen. Jetzt zeigt sich, dass das Angebot wohl schon bald umbenannt und für eine Internationalisierung fit gemacht wird.
Es ist für Google nicht unüblich, zwei oder mehr Apps für die gleiche Aufgabe im Angebot zu haben: Das ist bei den Messengern ganz extrem, bei der E-Mail-Verwaltung beschränkt man sich mit GMail und Inbox immerhin nur auf zwei Lösungen. In puncto Musik-Streaming wird man sich nun bald nur noch auf ein Produkt beschränken, denn Google Play Music wird wohl Ende 2018 eingestellt.
Zur Promotion des eigenen Streaming-Angebots Google Play Music setzt Google immer wieder auf Aktionen und bietet kostenlose Probe-Abonnements an. Diese Abos erfreuen sich großer Beliebtheit und werden zu besonderen Anlässen immer wieder einmal beworben und vermutlich auch von vielen Nutzern verwendet. Aktuell gibt es wieder eine Aktion, die möglicherweise auch für bestehende Nutzer interessant sein könnte, die gerade erst ihr Abo beendet haben.
Viele Menschen haben heute ein Abo bei einem der großen Musikstreaming-Dienste, über das sie ihre Musik beziehen und den Zugriff auf Millionen von Songs erhalten. Aber dennoch sollte man die eigene über die Jahre aufgebaute Musiksammlung deswegen nicht aufgeben und bequem integrieren können. Amazon zieht bei seinem Musik-Angebot nun den Stecker, das aber ohnehin nur wenig zu bieten hatte. Google Play Music ist dabei die deutlich bessere Wahl.
Zur Promotion des eigenen Streaming-Angebots Google Play Music setzt Google immer wieder auf Aktionen und bietet kostenlose Probe-Abonnements an. Diese Abos erfreuen sich großer Beliebtheit und werden zu besonderen Anlässen immer wieder einmal beworben und vermutlich auch von vielen Nutzern verwendet. Aktuell gibt es wieder eine Aktion, die möglicherweise auch für bestehende Nutzer interessant ist.
Durch eine glückliche Fügung fällt der 24. Dezember in diesem Jahr auf einen Sonntag, so dass viele Mensche in diesem Jahr gleich drei oder gar vier Tage am Stück frei haben. Wer in diesen Tagen zwischen all den Familienbesuchen noch Zeit findet, kann sich auch zu Weihnachten wieder einen Film im Google Play Store ausleihen und dafür nur 99 Cent auf die virtuelle Ladentheke legen. Außerdem gibt es noch einige weitere Aktionen für Spielefreunde sowie noch immer die Musik-Aktion.
Google und Amazon sind nicht unbedingt bekannt dafür, die eigenen Plattformen und Produkte gegenseitig zu unterstützen - deswegen kommt Amazons neuer Schritt jetzt einigermaßen überraschend. Die Amazon Music-App unter Android unterstützt ab sofort Googles Chromecast und kann Musik und Playlisten wie aus anderen Apps bekannt auf diesen übertragen. Angedeutet hatte sich diese Unterstützung schon vor einigen Tagen.
Um die eigenen Abo-Angebot zu promoten, startet Google immer wieder mal Aktionen mit kostenlosen Inhalten oder auch Probemonaten - vor allem in Richtung der Feiertage gibt es immer jede Menge Aktionen. Jetzt beginnt die Saison wieder erneut und man kann sich gleich für ganze vier Monate kostenlosen Musikgenuss mit Google Play Music holen - also schon weit bis in das Jahr 2018 hinein. Alles was ihr tun müsst, ist einem Link zu folgen.
Eine größere Geschäftsbeziehung zwischen Google und Amazon hat es niemals gegeben und es scheint eher so, dass sich beide Unternehmen gekonnt ignorieren und die Technologie des jeweils anderen nicht unterstützen. Umso überraschender ist es nun, dass Amazon offenbar eine Integration von Googles Cast-Protokoll testet und plötzlich das Streamen der eigenen Musik auf einen Chromecast anbietet.
Es gibt es ein kleines Update für die Google Play Music-App, das diese auf die Version 7.12 bringt und an der Oberfläche erst einmal keine sichtbaren Veränderungen vornimmt. Tatsächlich gibt es nur eine einzige neue Option in den Einstellungen, die man auf den ersten Blick vielleicht ignorieren und kaum hinterfragen würde. Allerdings könnte es sich dabei endlich um das Ende einer für viele Menschen sehr nervige Funktion handeln.
Für Google ist es nichts ungewöhnliches, einen Markt mit mehreren sehr ähnlichen Produkten zu bedienen und sich so nicht nur gegenseitig Konkurrenz zu machen, sondern auch die Nutzer zu verwirren. Doch jetzt scheint Google im Medien-Bereich aufzuräumen und hat nun die Zusammenlegung von zwei mehr oder wenigen populären Diensten angekündigt: Aus Google Play Music und YouTube Red wird in Zukunft ein gemeinsames Angebot werden.