Feedburner

Seit Google im Jahre 2007 Feedburner übernommen hat, hat sich zumindest am Design eigentlich nichts getan. Jetzt hat Google eine Beta für alle Nutzer online gestellt, die einige neue Features bringt, aber noch nicht alle alten Features enthält.

Die Statistiken werden nun teilweise in Echtzeit angezeigt. Die Zahl der Abonnenten ist nach wie vor die Zahl des Vortages, aber die Anzahl an Views, Clicks und Podcasts Downloads werden in Echtzeit angezeigt und visualisiert. Das Design passt nun zu AdWords. Auch bei AdSense läuft derzeit eine Beta mit diesem Design. 

Die Beta zeigt sehr gut an wann welcher Post am häufigsten aufrufen wurde. Nutzt man die Twitter-Integration sieht man die Klicks binnen weniger Augenblicke in Feedburner. Wichtig wäre es hierbei aber noch, dass man den PubSubHubbub-Server anpingt. Dieses Protokoll von Google ist deutlich schneller als die herkömmlichen Pings.

Das neue Design steht entweder über feedburner.google.com/gfb oder über den Link "Try out the NEW (beta) version" auf der normalen Seite zur Verfügung. Wer aber zum Beispiel einen Feed löschen, die URL bearbeiten oder transferieren möchte, muss wieder aufs alte Interface zu greifen. Weiterhin rücken nun Fehlermeldungen zum Feed mehr in den Mittelpunkt. Diese werden auf dem Dashboard ganz oben angezeigt.

Feedburner neu Feedburner neu
Auf Deutsch steht das Interface noch nicht zur Verfügung, wobei auch die alte Version nur teilweise übersetzt war.
Google Google hat wieder einmal einen Mitarbeiter abgegeben: Johann Butting wird ab sofort die Geschäftsführung im Online-Geschäft des Holtzbrinck-Verlages übernehmen. Zuvor hat er bei Google als Director für AdSense bei Google Europe gearbeitet. Johann Butting wird ab sofort wichtige Aufgaben übernehmen - aber in einem anderen Unternehmen. In der Holtzbrinck Digital GmbH, dem Online-Geschäft, wird er die führende Person sein. Holtzbrinck Digital vereint die Netzwerke (VZ-Netzwerke), die Investoren von Startups (Holtzbrinck Ventures) und viele andere unter einem Dach. Damit löst Butting Michael Brockhaus als bisherigen Geschäftsführer der Online-Sparte ab. Dieser wird aber nicht in Rente gehen, sondern wechselt in die Strategie-Abteilung, die vor Allem für Holtzbrinck Ventures verantwortlich ist. _via dpa
Google

Wie die WiWo berichtet, liegen dem Bundeskartellamt derzeit eine zweistellige Anzahl an Beschwerden vor, die als ernst zunehmend eingestuft sind. Die Firmen werfen Google vor eigene Angebote in den Ergebnissen zu bevorzugen und Webseiten, die AdSense nutzen, höher zu platzieren.

Erneut soll sich der Betreiber von stadtplandienst.de "Euro-Cities" beschwert haben. Eine erste Beschwerde gab es bereits letztes Jahr, war aber erst im Januar 2010 bekannt geworden. Damals hatte sich die Microsoft-Tochter Ciao wegen AdSense beschwert. In der neuen Beschwerde heißt es: "42 Prozent aller Klicks entfallen auf den ersten Treffer bei den Google-Suchergebnissen", auf Platz 2 gerade einmal 8%.

Auch der Kartografiedienst Hot-maps erwägt eine Beschwerde. So seien die Klicks von 750.000 auf 250.000 eingebrochen, seit Googles-Chef Eric Schmidt die eigenen Online-Angebote an der Spitze der Suchergebnisse einsortieren lasse - so steht es wirklich bei WiWo.

Euro-Cities und der Düsseldorfer Betreiber der Webseiten Zumabheben.de und Last-minute.de haben inzwischen auch Strafanzeige gegen das Unternehmens wegen gewerbsmäßigen Betrug, versuchten gewerbsmäßigen Betrug und Computerbetrug gestellt. Wegen ihrer schlechten Platzierung haben sie Werbung über AdWords gekauft. Google habe dann die Preis schrittweise auf das 26-fache angehoben. Eine Zivilklage soll ebenfalls in diesen Tagen folgen. 

Julia Holtz, Google Leiterin für Wettbewerbsrecht, sagte der WiWo, dass der Konzern nur  versuche die beste Qualität zu liefern: "Wir machen eine Suchmaschine für Nutzer, nicht für Web-Sites." Eine Bevorzugung von Webseiten mit AdSense schließt sie aus.
Google

Google hat soeben die Quartalszahlen für das abgelaufene zweiten Quartal 2010 veröffentlicht. Bei einem Umsatz von 6,82 Milliarden $ machte Google einen Gewinn von 1,84 Milliarden. Gegenüber Q1 stieg der Umsatz zwar, aber der Gewinn ging leicht zurück.

Im ersten Quartal waren es 6,77 Milliarden Umsatz und 1,95 Milliarden Gewinn. Gegenüber 2009 war der Umsatz 24% höher. 66% des Umsatzes haben Googles eigene Seiten generiert, was 4,5 Milliarden Dollar entspricht, über AdSense nahm man 2,06 Milliarden ein. Die Hälfte des Umsatzes (53%) wird außerhalb der USA eingenommen. 

Google verfügt mit dem Ende des zweiten Quartals über 30 Milliarden $ an flüssigen Mitteln (Bargeld, Bankguthaben, sowie kurzfristige Einlagen). Mit 21.805 Mitarbeitern gab es am 30. Juni 1184 mehr Googler als 2009 zum gleichen Zeitpunkt.

» Google-Quartalszahlen in der Übersicht
Google Burning Man
Die Doodles zu Ehren von Geburtstagen, Ereignissen oder Feiertagen gehören wohl zu den am häufigsten betrachteten Kunstwerken - zumindest im Internet. Doch wer steckt hinter diesen Doodles.

Doodles (engl. für Gekritzel) haben bei Google eine lange Tradtion. Das erste Doodle gab es bereits 1998. Hiermit wollten die beiden Google-Gründen den ersten Nutzern von Google zeigen, dass man derzeit auf dem Burning Man-Festival ist und man daher keine Fehler an der Suche ausbessern kann. Das Doodle ist oben eingebunden. Nach und nach gab es immer wieder ein Doodle (2000 waren es lediglich 33). So waren Doodles noch etwas besonderes.

Bastille DayDie meisten Doodles dürften aber von Dennis Hwang stammen. Dieser zeichnet in seiner sogenannten 20%-Zeit die Doodles. Jeder Googler darf einen ganzen Arbeitstag für eigene Projekte verwenden. Zahlreiche 20%-Projekt sind zu erfolgreichen Google Produkten geworden. Einige dieser sind Google Mail, Google News und AdSense for Content. Sein allererstes Doodle ist hier rechts eingebunden. 

Inzwischen gibt es zahlreiche Doodler. Diese beschäftigen sich einen Großteil ihres Arbeitstages mit dem Zeichnen von Doodles. In eingebunden Videos sprechen einige der Doodler über ihre Arbeit, ihre Lieblingsdoodles und wie sie überhaupt zum Zeichnen gekommen sind.

Alle Google Doodles listet das Unternehmen auf dieser Seite auf. Bisher kam es erst einmal vor, dass der Konzern ein Doodle von seinen Servern löschen musste. Dies ist das Doodle zu Ehren von Salvador Dali aus dem Jahre 2002.

Hier mit den Themen: Optimierungen bei Google Search, die Ziegen sind zurück, Updates bei Street View, Google Services nun in Plesk verfügbar.

Optimierungen bei Google Search
Viele haben die Erfahrung gemacht, dass die Vorschlags-Suche (Suggest) von witzigen über sinnlosen Vorschlägen alles bringt, bestenfalls aber nicht lokalisierte Ergebnisse zeigt. Das möchte Google ändern und hat daher eine bessere Lokalisierung von Vorschlägen vorgelegt. So wird z. B. in San Francisco statt Bart als Name, Bart, also der Transit, angezeigt. 

Nun gibt es außerdem Rechtschreibvorschläge für Namen. Das hat Google bisher meistens ignoriert und versuchte, mit den Ergebnissen zurecht zukommen. Jetzt gibt es für die häufigsten Namen Vorschläge, damit man noch schneller zur Person findet.

Autokorrektur in 31 Sprachen: Google hat jetzt außerdem die Autokorrektur für Suchbegriffe hinzugefügt. Statt "Did you mean... ?" wird man jetzt direkt zu den (möglicherweise) richtigen Ergebnissen weitergeleitet.
» Mehr im Google Blog 

Die Ziegen sind baaahhhk!
Google hat wieder seine Ziegen auf die Weide gebracht, die eine umweltschonende Art zu den Rasenmähern darstellen. Für eine Woche dürfen rund 200 Vieher bei Google für Klarschiff sorgen und die Grünflächen kürzen.

Updates bei Street View
Angeblichen seien wieder kleinere Updates bei Google Street View von Statten gegangen. Dabei soll der Umfang von Street View in Mexico gestiegen sein. Auch in UK soll es Updates gegeben haben, wie z. B. den Lego-Park und weitere Themenparks.

Google Services nun in Plesk und anderen Hosting-Panels verfügbar
Die Google-Services von Webmaster Tools, AdSense, Custom Search und Site Search wurden nun in das Kontroll-Panel von Plesk und anderen Hosting-Panels integriert. Dabei kann der Administrator verschiedene Elemente zur Seite hinzufügen und über seine Google-Services verwalten. Gut ist dabei, dass man ohne weiteres konfigurieren mit Plesk 9.5 loslegen kann. Plesk kommt vom führenden Unternehmen für Hosting-Verwaltung und (Server-)Virtualisierungs-Software, Parallels.
Google

Das deutsche Kartellamt hat drei Beschwerden gegen Google erhalten. Während eine Beschwerde indirekt von Microsoft kommt, stammt eine von einem Kartenanbieter und die dritte von Verlegern.

Microsoft hat letztes Jahr den Shoppingdienst Ciao übernommen. Grund für die Beschwerde sind die Vertragsbestimmungen zwischen Google und Ciao. Über AdSense verdient nicht nur der Webmaster etwas sondern auch Google. Laut einem Bericht der New York Times erhält der Publisher 78,5%. 

Der Kartendienst Euro-Cities bietet wie Google Stadtpläne an, allerdings gegen Entgelt. Google bietet Karten kostenlos an und Euro-Cities sieht dadurch seine Existenz bedroht. 

Die umfangreichste Klage stammt von den Verbände der Zeitungs- und Zeitschriftenverleger BDZV und VDZ. Diese wollen nun von den Kartellwächtern wissen, ob Google die Inhalte wie bisher kostenlos darstellen darf. Seit Juli 2009 fordern sie in der Hamburger Erklärung eine Beteiligung an den Umsätzen. 

Noch sind die Beschwerden nur eingegangen und das Kartellamt räumt Google noch die Möglichkeit zu einer Stellungsnahme ein. Wenn das Kartellamt der Argumentation Googles nicht folgt, kann es bei einzelnen Beschwerden ein Verfahren einleiten. 

"Wir sind natürlich gern bereit, dem Bundeskartellamt unsere Produkte und Geschäftspraktiken zu erklären, und wir sind davon überzeugt, dass sie den deutschen und europäischen Gesetzen entsprechen," sagte Sprecher Kay Oberbeck. 

[Welt
Jahresrückblick November
Im November hat Google die Quellcode vom Chrome OS veröffentlicht, angekündigt, dass man öfters neue Aufnahmen für Earth freigeben will und die Preise für den Share Storage deutlich gesenkt.

Im November gab Google bekannt, dass man öfters neue Aufnahmen für Gogle Earth veröffentlichen möchte. Während man die neuen Orte bisher immer in einem Quiz vorgestellt hat, stellt man nun eine Datei zur Verfügung, die die neuen Bilder rot hervorhebt. Google veröffentlicht nun ungefähr im vierzehntägigem Rhythmus neue Aufnahmen. Bei den Updates waren bisher auch Bilder dabei, die erst wenige Wochen vor der Veröffentlichung geschossen wurden.

Mit Friend Connect können Webseiten Betreiber quasi ein kleines soziales Netzwerk auf ihrer Seite einrichten. Mit dem Update im November ist es zudem möglich Newsletter zu verschicken, Umfragen zu machen, Interessen seiner Mitglieder in die Werbung von AdSense einzubeziehen.

Mit dem Google Dashboard will man Google Account-Nutzern zeigen welche Daten in welchem Produkt gespeichert sind. Auf einer Seite bekommt man so einen Überblick. Der Datenschutzbeauftragte von Hamburg sagte: "Hinter dem Google Dashboard steht die Idee, den Nutzern künftig einen Überblick darüber zu verschaffen, welche Daten sie Google anvertraut haben und welche Einstellmöglichkeiten hierfür bestehen. Dies stärkt die eigene Verantwortung im Umgang mit den Daten und führt zu einer größeren Transparenz für die Nutzer."

Die Preise für den Shared Storage von Picasa Web und Google Mail wurden im November stark gesenkt. So kosten 20 GB für ein Jahr nur noch 5$, vorher haben 25 GB 75$ gekostet. Google hat den Speicherplatz verdoppelt und den Preis um 75% gesenkt.

Der Schweizer Datenschützer Hanspeter Thür reichte beim Bundesverwaltungsgericht Klage gegen Street View ein. Thür sagte damals: "So kündigte Google bspw. an, hauptsächlich Stadtzentren zu fotografieren, stellte in der Folge jedoch viele Städte flächendeckend ins Internet. In Aussenquartieren, wo die Bevölkerungsdichte auf den Strassen rapid abnimmt, ist das einfache Blurring von Gesichtern aber nicht mehr ausreichend. Dies gilt insbesondere angesichts der Zoomfunktion, die es dem Street-View-Benutzer erlaubt, Personen auf dem Bildschirm herauszuisolieren und zu vergrössern." Thür stört auch die Höhe der Kameras, die mehr zeigt, als ein Passant sehen kann, wenn er durch die Stadt läuft. Rund einen Monat später hat man sich geeinigt und Google darf weiter fotografieren. Das Hauptverfahren bleibt aber unberührt.

Im Vorfeld gab es viele Spekulationen was Google auf der Pressekonferenz Ende November bekanntgeben will. So gab es das Gerücht, dass man das Chrome OS in einer Beta-Version freigeben wird. Im Grund genommen war bereits seit Juli klar, was Google machen wird. Damals hieß es, dass man Ende des Jahres den Quellcode vom Chrome OS freigeben wird, was dann am 19. November auch geschah. Eine Beta-Version soll im ersten Halbjahr erscheinen, erste Geräte mit dem Chrome OS sollen Ende 2010 erscheinen.

Google testet ständig Änderungen mit einer recht geringen Zahl an Nutzer. Einer dieser Tests ist eine bunte Sidebar. Die Meinungen über diese gehen recht weit auseinander. Die Sidebar ermöglicht es die Suche zu verfeinern ohne dass man auf eine andere Seite wechseln muss. Außerdem zeigt das Experiment, dass Google möglicherweise ein neues Logo bekommt. Die Farben bleiben die selben, aber schauen deutlich moderner aus.
Jahresrücklick März

Im März hat Google historische Karten vom Mars veröffentlicht, den Google Reader etwas sozialer und die Google Mail Labs wurden international verfügbar.

Einer der Kritikpunkte an Google AdSense war die Abrechnung in Dollar. Immer am Ende des Monats wurde der Betrag in Euro umgerechnet und dann ausgezahlt. Seit März kann man aber sein Konto auch in Euro führen. Intern rechnet Google zwar weiter in Dollar, aber die Einnahmen werden einmal am Tag zum tagesaktuellen Kurs in Euro umgerechnet und dann ausgezahlt. Während das anfangs nur in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlande zur Verfügung steht, gibt es das jetzt auch in weitere Ländern wie Österreich.

Mit Interest Based Ads will Google die Relevanz der Anzeigen erhöhen. Google setzt unterschiedliche Methoden ein. In den Suchergebnissen werden die Anzeigenplätze zu Keywords versteigert, auf Webseiten mit AdSense sollen diese Anzeigen zum Content der Website passen. Mit den interessenbasierten Anzeigen kommen noch die Interessen der Nutzer hinzu. Google nutzt dafür Daten, die man aus den Suchanfragen gewonnen hat. Über den Anzeigenmanager kann man diese einsehen, einzelne entfernen, hinzufügen oder ganz deaktivieren.

Google hat die sozialen Funktionen vom Google Reader erweitert und ermöglicht es den Nutzer seit März direkt im Google Reader einen Kommentar zu schreiben. Diese Kommentare sehen Freunde des Nutzers, aber auch Freunde von Freunden, wenn diese den selben Feed abonniert haben.

Mit Google Earth 5.0 macht Google eine Zeitreise möglich. Seit rund neun Monaten kann man auch auf historische Karten des Mars zugreifen. Die Karten zeigen Material von Giovanni Schiaparelli, Percival Lowell und einigen weiteren. Diese sind die ersten Marsforscher. Gleichzeitig hat Google auch die aktuellsten Bilder von der NASA zugänglich gemacht.

Mit dem Großbritannien und den Niederlanden waren Mitte März dann fünf europäische Ländern online. In den Niederlanden wurden Aufnahmen von Amsterdam, Rotterdam und Groningen online gestellt. In Großbritannien unter anderem London, Belfast, Glasgow, Liverpool und Manchester.

Nach rund 9 Monaten hat Google die Experimente von Google Mail Labs lokalisiert und bietet sie in 47 Sprachen an. Zwar konnte man die meisten auch bisher schon auf Deutsch nutzen, wenn man die Sprache auf Englisch stellte, die gewünschten Labs aktivierten und wieder auf Deutsch stellte. "Wir freuen uns, dass der internationale Start von Google Mail Labs mit dem 5. Geburtstag von Google Mail zusammenfällt", sagt Eric Tholome, Director of Product Management bei Google.

Was wenige Wochen zuvor in Großbritannien passierte – nein ich meine nicht Street View – musste Google leider Ende März auch in Deutschland machen. Zahlreiche Musikvideos kann man nicht mehr anschauen, da der Vertrag zwischen der Gema und YouTube ausgelaufen ist. Die Gema forderte von Google genaue Nutzungsdaten und circa 12 Cent pro Video. Auch ein Spitzentreffen von Gema-Chef Harald Heker und Googles Europa-Chef Schindler fand statt. Eine Lösung wurde bis heute leider nicht gefunden...

Frohes Fest!
Der dritte Teil des Logos ist online. Dieses Jahr hat Google auf Geschenke für erfolgreiche AdSense-Nutzer und treue AdWords-Kunden verzichtet. Stattdessen setzte Google das Geld für die Allgemeinheit ein und spendete 20 Millionen an mehrere Organisationen.

In einer Mail an Nutzer schreibt Google: Wir nähern uns dem Ende des Jahres und deswegen wollen wir Euch für Eure Zeit, Energie und das Vertrauen, das ihr uns entgegen gebracht habt, bedanken. Dieses Jahr haben wir uns entschieden das Fest etwas anders zu feiern und wir hoffen, dass ihr damit einverstanden seid. 

» Happy Holidays from Google
Toolbar Feedburner

Langsam erkennt Google das Potential von Echtzeit-Diensten wie Twitter, Digg, Facebook oder Delicious. Denn jetzt hat Google neue Sharing-Features in die Google Toolbar für Mozilla Firefox und Internet Explorer integriert. Damit verbunden startet Google seinen Short-URL-Service "goo.gl" für die Toolbar und FeedBurner (wir berichteten).

Die neueste Version der Google Toolbar beinhaltet eine Freigabefunktion für nahezu alle Services, angefangen von E-Mail, über Google Reader und Delicious bis hin zu zum deutschen Bookmarking-Service YiGG. Damit ist es nun möglich, von jeder Webseite aus, Links zu bookmarken und sozial weiterzuverbreiten. 

Weiterhin wurde im Internet Explorer die "My Location"-Funktion aus den Toolbar-Labs integriert, die dafür sorgt, dass man Standortbezogene Suchen und -Informationen bekommt. Firefox liefert diese Funktion seit Version 3 von Haus aus mit, daher wurde dieses Feature für die Toolbar nur aktiviert.

Die wirkliche Neuigkeit verbirgt sich aber im Hintergrund der Toolbar, sowie auf dem Analysierungs- und Optimierungs-Dienst FeedBurner. Mit dem URL-Shortener "goo.gl" schlägt Google neue Wege im Kurznachrichtengeschäft ein.

Jeder Link, der über die Toolbar an Twitter gesendet wird, wird zunächst über Googles eigenen Kurz-URL-Dienst gekürzt. Da man auf Twitter nur Nachrichten mit einer Länger von 140 absenden kann, machen sich platzsparende URLs ("Short-URLs"), wie z. B. vom Dienst bit.ly, tr.im oder tinyurl.com, hervorragend, da dadurch die Zeichenlänge um einiges verkürzt wird. Außerdem hat FeedBurner jetzt das Feature "Socialize" aufgeschaltet, mit dem man neue Feed-Einträge automatisch an Twitter absetzen lassen kann. Dabei greift auch FeedBurner auf goo.gl zurück. Damit verbunden ist auch, dass man jetzt seinen Feed aus FeedBurner auf Google Analytics über die Klickzahlen der goo.gl-Kurz-URLs auswerten lassen kann.  

Auf der offiziellen Homepage, http://goo.gl/, findet man weitere Informationen über den neuen Kurz-URL-Service. So wird zum Beispiel damit geworben, dass die Kurz-URLs sicher sind, dadurch dass sie die originale URL erst über einen Malware-Prüfservice testen. 

» Sozialisieren Sie Ihren Feed mit Twitter
» Machen Sie URLs kürzer für Toolbar und FeedBurner
» Teilen Sie jede Webseite mit der Toolbar 
Web Elements

Mit den Google Web Elements kann man kinderleicht Karten, Dokumente, Kalender, News und einiges anderes einbinden. Google hat diese nun verbessert und neue hinzugefügt.

Ist das Translate Element installiert, erscheint automatisch eine Leiste, wenn die Sprache des Nutzers nicht mit der Sprache der Webseite übereinstimmt. Der Besucher kann sich diese dann in seine eigene Sprache übersetzen lassen.

Das Reader Element bindet die Einträge aus dem Google Reader ein, die man weiterempfohlen hat. Hier kann man die Farbe anpassen.

Orkut Element bindet einen Button ein, mit dem man den Blogpost auf orkut weiterempfehlen kann.

Google hat beim Custom Search Element nun AdSense hinzugefügt. Ist man eingeloggt kann man nun bei einigen Gadgets auf seine eigene Daten wie Tabellen, Präsentationen oder Kalender zurückgreifen. Hierfür sieht man einen Choose Button.
Friend Connect

Google hat heute eine Reihe neuer Features für Friend Connect vorgestellt. Neben Werbung, kann man nun auch Interessen seiner Community erheben und Newsletter verschicken.

Die Interessen kann man entweder durch Umfragen erheben oder man fragt seine Nutzer gleich beim ersten Besuch nach der Registrierung. Der Admin der Seite kann festlegen welche Daten für die Personalisierung der Werbung, Featured Content und Newsletter verwenden werden sollen. Standardmäßig schlägt Google hier Standort und Geschlecht vor, die nicht für Personalisierung genutzt werden. Hat man bspw. eine Musikseite kann man so die beliebtesten Bands seiner Mitglieder herausfinden. 

Google schaltet dann über ein Gadget, welches man nicht über die AdSense Oberfläche erstellen kann, passende Werbung, die dann teilweise nicht mehr zum Inhalt der Seite passt, aber zu den Interessen der Mitglieder. 

Ein weiteres neues Feature sind Private Nachrichten. Klickt man ein Profil eines Mitgliedes an, findet man dort einen Link um dem Leser eine Nachricht zu schreiben. Diese wird ihm per Mail zugestellt. Wer dies nicht möchte, kann es über die Einstellungen deaktivieren.

Neu ist außerdem eine Exportfunktion für den Admin. Dieser kann so alle Daten der Community sichern.

Mit den Interessen lassen sich Newsletter personalisieren. Wir wollen einen Newsletter anbieten, der die wichtigsten Neuigkeiten von Google der Woche zusammenfasst. Hierfür könnt ihr bei unserer Umfrage wählen, dass ihr den Newsüberblick wünscht. Diesen werden wir nach Möglichkeit einmal in der Woche verschicken.

Wir haben die einzelnen Gadgets (außer Werbung) auf dieser Seite zusammengefasst.  
Chrome

Larry Page und Sergey Brin sind sehr von Google Chrome überzeugt. Aus diesem Grund wurde den Entwickler und Mitarbeitern rund um den Browser der Founders Award verliehen. Der Adward ist ein Multimillion-Dollar Bonus in Form von Aktien. Wie hoch dieser genau ist, ist nicht bekannt.

Bereits das Team hinter Google Mail, Adsense und Google Maps haben den Preis bekommen. Google gab zudem bekannt, dass der Browser rund 30 Millionen Nutzer weltweit hat. Wie am Wochenende berichtet wurde, wird Chrome demnächst mehr Marktanteile haben als Apples Safari.