Was früher Klebezettel und Eselsohren in Büchern gewesen sind, sind heute digitale Notizen oder eine Sammlung von Zitaten in E-Books. Doch gerade wer lang und breit über ein Thema recherchieren möchte, kann dabei schon auf eine ganze Reihe von Notizen und herauskopierten Texten kommen, die allesamt aus dem Zusammenhang gerissen sind. Google Play Books möchte dies nun vereinfachen und hat seit dem letzten Update eine neue Funktion, mit der sich Texte mit nur einem Touch in ein Google Docs-Dokument kopieren und dort sammeln lassen.
Das im vergangenen Jahr eingeführte Recht auf Vergessen kann wohl als das ambitionierteste Projekt der europäischen Datenschützer angesehen werden, denn sie kämpfen einen Kampf gegen Windmühlen. Das Gesetz gibt Privatpersonen die Möglichkeit, jederzeit negative Inhalte über ihre eigene Person aus den Suchergebnissen entfernen zu können - und Google & Co. müssen dieser Forderung auch nachkommen. Doch da dies oftmals auch Medienberichte ausgelöst hat, gehen die Datenschützer nun noch einen Schritt weiter: Sie möchte auch Links zu Artikeln über die Löschung aus den Ergebnissen löschen.
Seit etwas mehr als drei Monaten zeigt Google wieder Tweets in den Suchergebnissen an, allerdings hatte man dies bisher nur auf die mobile Websuche beschränkt und auch in der englischen Oberfläche angezeigt. Offenbar ist dieser erste Test für beiden Seiten erfolgreich verlaufen, so dass man das ganze nun ausweitet und die Tweets ab sofort auch in der Desktop-Version der Websuche anzeigt. Die Beschränkung auf die englische Oberfläche bleibt aber auch weiterhin vorerst erhalten.
Jedem Hersteller steht es frei, das Betriebssystem Android für seine eigenen Zwecke zu nutzen und soweit wie nötig anzupassen. Wer aber auch den Play Store und die Play Services vorinstallieren möchte, benötigt eine Google-Zertifizerung. Diese ist mit weiteren Pflichten verbunden und schreibt den Herstellern etwa auch vor, welche Apps sie auf dem Smartphone oder Tablet vorinstallieren müssen. Diese Liste wurde von Google nun überraschend wieder gekürzt: Das prominenteste Opfer der Streichung ist die Google+ App.
Das Streaming von Videoinhalten über das Internet oder das eigene Wlan-Netzwerk wird immer populärer und ist ein immer heißer umkämpfter Markt. Doch nicht nur diverse Plattformen zur Verbreitung von Videoinhalten buhlen um die Nutzerschaft, sondern auch die Hersteller für die dafür notwendige Hardware. Eine jetzt veröffentlichte Statistik zeigt nun, dass sich lediglich vier große Marken den Löwenanteil des US-Marktes untereinander aufteilen. Google ist dabei mit dem eigenen Chromecast-Stick in prominenter Gesellschaft und befindet sich auf dem zweiten Platz.
Das Project Ara-Team scheint in den vergangenen Tagen einen ziemlichen Spaß auf seinem twitter-Account zu haben, denn anders lassen sich die Tweets der letzten Tage inklusive der verbreiteten Falsch-Informationen nicht erklären: Nachdem man erst vor zwei Tagen eingestehen musste, dass die Befestigung der Module den Falltest nicht bestanden haben, zieht man diese Aussage nun wieder zurück und bezeichnet es als Joke. Tatsächlich hat man einfach nur eine bessere Lösung zur Befestigung der Module an das Grundgerüst gefunden und verfolgt diese nun weiter.
Mit den diversen Oneboxen und vor allem dem Knowlege Graph versucht Google schon seit langem, den Nutzern möglichst viele Fragen direkt beantworten zu können und passende Fakten zu den wichtigsten Themen auszuliefern. Das gelingt in den vergangenen Jahren immer besser und tatsächlich ist es bei vielen einfachen Recherchen kaum noch nötig, überhaupt eine Webseite aufzurufen. Wie groß die Auswirkung auf die Klickzahlen der eigentlichen Ergebnisse tatsächlich ist, zeigt nun eine neue Statistik der Wikipedia: Die Online-Enzyklopädie hat in den vergangenen sechs Monaten mehr als eine halbe Milliarde Google-Besucher verloren.
Nach einer längere Funkstille geht es nun Schlag auf Schlag bei den Google Photos: In den letzten Tagen gab es kleinere Updates in der Browser-Version und für die Android-Version, und jetzt kommt das nächste neue Feature: Photos kann den Nutzer nun an vergangene Momente erinnern und Fotos bzw. ganze Alben aus der Vergangenheit anzeigen, die mindestens ein Jahr oder auch schon deutlich länger zurück liegen. Dabei soll die Funktion intelligent genug sein, um den Nutzer nicht mit Foto-Spam zu nerven.
Besitzer einer Android Wear Smartwatch haben im Play Store mittlerweile die Auswahl aus über 1000 Watch Faces, die die aktuelle Uhrzeit in vielen verschiedenen Formen und Farben anzeigen können. Zusätzlich können diese auch noch beliebige Zusatzinformationen auf der Oberfläche der Uhr platzieren, doch bisher war es nicht möglich, mit diesen auch zu interagieren. Ab sofort wird nun ein Update für Android Wear ausgerollt, dass nun auch interaktive Watch Faces ermöglicht. Zum Start stehen im Play Store gleich 20 verschiedene Oberflächen zur Verfügung.
Nach einer Reihe von verwirrenden Tweets hat das Team hinter dem modularen Smartphone Project Ara bekannt gegeben, dass der geplante Erscheinungstermin erst einmal auf das nächste Jahr verschoben worden ist. Eine wirklich nachvollziehbare Begründung hatte man dafür nicht genannt, und so gab es weitere Verwirrungen um den aktuellen Status des Projekts. Jetzt hat man sich erneut bei twitter zu Wort gemeldet, und nun endlich den wahren Grund für die Verschiebung genannt: Die Module haben den Falltest nicht bestanden und das Smartphone hat sich in seine Einzelteile zerlegt.