Das war ein kurzes Intermezzo: Am gestrigen späten Abend hat Google überraschend bekannt gegeben, dass man Motorola Mobility für 2,9 Milliarden Dollar an den chinesischen PC-Produzenten Lenovo verkaufen wird. Vor gerade einmal 20 Monaten hatte man für das Unternehmen noch mehr als das 4-fache dafür auf den Tisch gelegt, dennoch dürfte es kein all zu schlechtes Geschäft sein, denn einige wichtige Teile verbleiben auch weiterhin bei Google.
Auch wenn Google Glass immer noch nicht offiziell im Handel erhältlich ist, scheint Google mit den bisher entwickelten Apps und auch Spielen nicht zufrieden zu sein, da diese in den meisten Fällen die Möglichkeit dieses neuen Gadgets kaum ausnutzen. Um die Entwickler zu neuen Projekten zu inspirieren, hat Google nun 5 Mini-Games veröffentlicht, die zeigen wie man mit einfachsten Mitteln kleine Spiele für Zwischendurch erstellen kann.
Anfang Dezember letzten Jahres hat Google die neue Chrome Kamera-App vorgestellt, mit der die Nutzer ganz einfach Fotos mit der Laptop-Kamera schießen und diese einfach bearbeiten können. Innerhalb von Chrome OS ist diese App bereits vorinstalliert, für alle anderen Nutzer steht diese nun auch in einer erneut überarbeiteten Version im Web Store zur Verfügung.
Googles Entwickler haben einen mittelschweren Bug in GMail entdeckt, durch den einige Nutzer unwissentlich Mails als Spam markiert oder gar gelöscht haben. Das Problem ist zwar mittlerweile behoben, aber die Auswirkungen des Bugs konnten die Entwickler natürlich nicht beheben, daher bittet man nun die Nutzer einiger Plattformen ihren Spam- und Trash-Ordner durchzusehen und diese Mails evt. wiederherzustellen.
Ende letzten Jahre hatte Google angekündigt, schon bald die Möglichkeit zu schaffen Chrome Apps auch auf das Smartphone zu bringen - und jetzt ist es soweit: Ab sofort gibt es eine Developer Preview eines Frameworks, das die Portierung von Chrome Apps auf die mobilen Plattformen übernimmt und dem Entwickler die ganze Arbeit abnimmt. Allerdings haben diese Apps mit dem Chrome-Browser nicht viel zu tun.
Googles hauseigene Smartphones unter dem Label Nexus waren am Anfang noch richtige Geheimtipps, haben sich aber vor allem in den letzten zwei Jahren zu einer bekannten und beliebten Marke unter den Nutzern entwickelt. Die hochgesteckten Ziele dürfte Google damit auf jeden Fall erreicht haben, Grund genug also jetzt den Stecker zu ziehen? Laut einer gut informierten Quelle soll 2015 Schluss sein.
Google kann sich wieder einmal über kostenlose Werbung für Glass freuen, auch wenn sie in diesem Fall vielleicht mehr als Kritik zu verstehen ist: In der neuesten Folge der Simpsons bekommen einige Bewohner der Stadt Googles Datenbrille zu Weihnachten geschenkt und kommen damit in den Genuss des Informations-Overkills. Dabei decken sie natürlich auch einige Geheimnisse auf.
Samsung Die mobile Branche war in den vergangenen Jahren nicht nur durch die rasanten Entwicklungen geprägt, sondern vor allem auch durch viele große Patentstreitigkeiten und Gerichtsverfahren zwischen den IT-Giganten. Jetzt haben die beiden Schwergewichte Google und Samsung ein 10 Jahre währendes Patent-Abkommen bekannt gegeben, dass die gemeinsame Nutzung aller Patente erlaubt - ein Gewinn für beide Seiten, der millionen-teure Prozesse erspart.
Noch Ende 2013 hatte Google angekündigt, sich in diesem Jahr verstärkt auf die Entwicklung von Robotern konzentrieren zu wollen und hat dazu eine Reihe von Unternehmen übernommen. Gestern Abend hat Google nun überraschend den Kauf eines weiteren KI-Unternehmens bekannt gegeben, das sich perfekt in das Portfolio einschmiegt: Deepmind.
Schon im September 2012 ist der Ex-FIA-Präsident Max Mosley gegen Google vor Gericht gezogen und hat die Löschung einiger pikanter Bilder aus einer feuchtfröhlichen Partynacht gefordert. Erst Ende letzten Jahres hat ihm ein französisches Gericht Recht gegeben und Google zur Löschung der Fotos gezwungen. Jetzt hat das Landgericht Hamburg genau so geurteilt, aber das ist Mosley noch lange nicht genug.
Google Alerts gehört zu den ältesten eigenständigen Angeboten und war damals einer der ersten Gründe, sich einen Google-Account zuzulegen - dennoch hat sich im Laufe der Jahre kaum etwas an dem Service geändert. Vor einigen Wochen haben die Designer sich dieses Urgesteins angenommen und das Layout und die Funktionen des Mail-Newsletters überarbeitet - natürlich inklusive Sharing.
Immer mehr unabhängige Online-Shops akzeptieren die virtuelle Währung Bitcoin als Zahlungsmittel und eröffnen sich damit in vielen Fällen einen größeren Kundenstamm. Da Bitcoin derzeit kaum als stabile Währung angesehen werden kann, wird das digitale Geld noch von allen größeren Anbietern bzw. Zahlungsdienstleistern ignoriert. In Zukunft könnte Google der Währung zur weiteren Verbreitung helfen und diese akzeptieren.