Mittlerweile gibt es schon eine ganze Reihe von Smartwatches mit Android Wear, doch sie stammen allesamt nicht von klassischen Uhren-Herstellern sondern von Technologie-Unternehmen die im Grunde nur ihre Smartphones zusammengeschrumpft haben. Gestern konnte Google nun eine interessante Partnerschaft verkünden, aus der die erste Luxus-Uhr mit Android Wear-Betriebssystem hervorgehen dürfte: Gemeinsam mit Tag Heuer und Intel arbeitet man an einer Smartwatch die sich im oberen Preissegment ansiedeln dürfte.
Anfang 2013 hat die amerikanische Handelsaufsicht FTC (Federal Trade Commission) eine groß angelegte Untersuchung gegen Google begonnen, und ist dem Vorwurf nachgegangen dass das Unternehmen die eigenen Angebote in den Suchergebnissen höher rankt als die Konkurrenz-Angebote. Die Untersuchung ist schon im August vergangenen Jahres zu Ende gegangen, das Ergebnis wurde aber nicht öffentlich verkündet - bis jetzt. Das Interessante an dem Ergebnis ist, dass nahezu alle Vorwürfe belegt werden konnten - und Google dennoch straffrei davon kommt.
Auf der letztjährigen Entwicklerkonferenz Google I/O im Juni hat Google das neue Betriebssystem Android Auto angekündigt, das direkt für Inboard-Systeme im Auto entwickelt worden ist. Zwar hat Google eine lange Liste von Partnern, darunter nahezu alle großen Namen aus Branche, doch bisher hat man von dem Betriebssystem in der Wildnis noch nicht viel gesehen. Gestern hat Google nun endlich die erste Version der App veröffentlicht, mit der das Smartphone und das Auto-System verbunden werden kann.
Es ist kaum noch zählbar wie oft Politiker, allen voran die europäischen, in der Vergangenheit gefordert haben dass Google seinen Such-Algorithmus offen legen muss - und diesen Forderungen haben sich auch immer wieder gerne die Konkurrenten angeschlossen. Vor zwei Wochen war nun wieder der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein Torsten Albig (SPD) vorgeprescht und erneuerte die Forderung auf eine Offenlegung. Nun hat sich ein Google-Sprecher zu dem Thema geäußert und warnt vor den Gefahren dieser möglichen Offenlegung.
Der morgige 20. März wurde von der United Nations Foundation zum "Global Happy Day" ausgerufen. Mit dieser Aktion sollen vor allem junge Leute auf den Klimawandel aufmerksam gemacht werden, und Google wir die UN bei dieser Aktion unterstützen. Gemeinsam hat man, mit Unterstützung von Pharrell Willams, die Website Global Happy Day geschaffen, auf der Menschen weltweit miteinander tanzen. Durch einfaches hochladen von 4 Fotos kann jeder an der virtuellen Riesenparty im GIF-Format teilnehmen.
Mit dem Release von Google Chrome vor 7 Jahren hatte Google wieder einmal die Latte nach oben gesetzt und gleich zwei Dinge in der Browser-Landschaft grundlegend verändert: Zum einen das deutlich schlankere Design, das schon nach kurzer Zeit von allen großen Konkurrenz-Browsern übernommen wurde, und zum anderen die Geschwindigkeit. Vor allem mit der von Grund auf neu entwickelten V8 Engine wurde die Geschwindigkeit von JavaScript extrem verbessert. Mit der aktuellen Chrome-Version konnte Google die Geschwindigkeit nun wieder um mehr als 10 Prozent steigern.
Google arbeitet seit über fünf Jahren offiziell an dem Projekt Self Driving Car und intern dürfte das Projekt schon sehr viel länger in Planung sein, aber erst seit einigen Monaten zeigen auch die großen Auto-Hersteller Interesse an dieser zukünftigen Technologie und stellen ebenfalls erste Ergebnisse vor. Mittlerweile ist ein wahrer Kampf darum entbrannt, wer als erstes ein zugelassenes und verkaufsfähiges Auto auf die Straße stellen kann - und Googles Zeitplan ist dabei relativ straff. Schon 2020 sollen die ersten Google Cars in den Verkauf kommen.
Mit Google Now bzw. der Sprachsuche lassen sich nicht nur Suchanfragen per Stimme starten, sondern auch viele weitere Funktionen des Smartphones und der installierten Apps steuern. Google hat nicht unbedingt große Eile damit, den Umfang der Sprachfunktionen zu erweitern, dennoch wissen viele Nutzer gar nicht was sich alles per Stimme steuern lässt. Eine Infografik zeigt nun mehr als 70 Befehle und deren Abwandlungen mit denen die Sprachsuche durchaus den Alltag erleichtern kann.
In den letzten Tagen gibt es einige Probleme mit Apples iCloud, die dazu geführt haben dass viele Apple-Services nicht erreichbar waren und Nutzer sich nicht mit ihrem Apple-Account einloggen konnten. Aktuell gibt es nun ein weiteres Problem, von dem viele GMail-Nutzer betroffen sind: Die iClouod-Server lehnen derzeit Mails von GMail ab oder stellen sie nur sehr verspätet zu.
Endgame Ancient Truth Die Google-Tochter Niantic Labs hat mit dem Real World-Spiel Ingress einen großen Hit gelandet und kann damit bis heute Hunderttausende von Spielern an sich binden, die ständig Portale erobern bzw. in gemeinschaftlicher Arbeit große grüne bzw. blaue Netze über den virtuellen Globus spannen. Jetzt hat Niantic Labs ein neues Projekt offiziell angekündigt, bei dem es sich ebenfalls wieder um ein Real World-Spiel handelt, aber natürlich mit einer völlig anderen Storyline. Das Punkte sammeln für Endgame: Ancient Truth kann schon jetzt begonnen werden.
Der Chef von Google X mit dem schnittigen Namen Astro Teller (Der Herr heißt wirklich so!) hat auf der SXSW-Konferenz etwas mehr Einblick in die verschiedenen Projekte aus Googles nicht-ganz-so-geheimen Forschungslabor gegeben. Er spricht dabei vor allem über die Fehler die man in der Vergangenheit gemacht hat, mit dem Schwerpunkt auf den Fehlern, die man sogar gerne gemacht hat. Insbesondere in der Kommunikation rund um das viel diskutierte Thema Google Glass ist einiges schief gelaufen.
Im Laufe des letzten Jahres wurde Google Now mit immer mehr Informationen ausgestattet und holt immer weitere Details und Daten aus den Google-Apps heraus, um diese dem Nutzer zeitgerecht anzuzeigen. Seit Ende Januar war es erstmals möglich, dass auch Drittanbieter Karten anzeigen konnten und so wichtige Informationen oder Benachrichtigungen in die Now-Oberfläche bringen. Die damit gemachten Erfahrungen dürften positiv sein, so dass Google nun eine offene Now-API angekündigt hat und sich für alle Entwickler öffnen möchte.
Mit den Sprachbefehlen der Google-App für das Smartphone lassen sich schon seit längerer Zeit SMS oder E-Mails verschicken, und jetzt könnte es Google endlich auch geschafft haben die Unterstützung für eigene Hangouts-App zu integrieren. Offiziell wurde die neue Möglichkeit zwar noch nicht angekündigt, bei vielen Nutzern funktioniert es aber seit einigen Stunden - zumindest in englischer Sprache.