Graphsense
Die AdSense-Reporte zeigen zwar jede Menge Zahlenkolonnen, doch trotz Googles guten Visualisierungs-Tools beschränkt man sich bis heute auf die reinen nackten Zahlen. Mit dem Greasemonkey-Script Graphsense können die Reporte jetzt via Linien-, Kreis- und Balken-Diagramme visualisiert werden. Ist zwar nicht wirklich komfortabel, sieht aber schick aus ;-) Graphsense
Einmal installiert, schaltet sich das Script selbstständig ein wenn "Advanced Reports" angezeigt werden. Direkt über den eigentlichen Zahlen kann man erst auswählen welchen Diagrammtyp man wünscht und danach aus welchen Zahlen und in welchem Zeitraum dieser erstellt werden soll. Dadurch gewinnt man z.B. ganz leicht Erkenntnisse wie ich: Am Donnerstag werden die meisten Einnahmen erzielt, am Freitag die wenigsten. Wäre mir durch die reinen Zahlen nie aufgefallen... Die erzeugten Diagramme können natürlich auch heruntergeladen und zur Auswertung archiviert werden. Achtung: Die Diagramme werden nicht von der Erweiterung direkt erstellt, diese kommen direkt vom Graphsense-Server. Eure Daten werden also an den Server übermittelt - sind aber natürlich ohne Logindaten vollkommen wertlos für den Server-Betreiber. Das Tool steht sowohl als Firefox-Erweiterung als auch als Greasemonkey-Script zur Verfügung. » Graphsense [thx to: Felix]
YouTube YouTube hat seine Videosuche mal wieder um 2 nützliche Funktionen erweitert und zeigt dass man auch beim Thema Videoerkennung längst nicht mehr am Anfang steht. Videos, die in mehrere Teile unterteilt sind, werden ab sofort als Gruppenvideos in den Suchergebnissen verlinkt und doppelte Videos werden jetzt ebenfalls erkannt und können einzeln angezeigt werden. Gruppen-Videos YouTube Suche
Durch die zeitliche Begrenzung von YouTube-Videos, ist es manchmal nötig Filme in mehrere Teile aufzuteilen und diese als einzelne Videos hochzuladen. Leider ist es für den User nicht immer ganz so einfach die fehlenden Teile zu finden, da auch in der Liste "Ähnliche Videos" oft ganz andere Videos auftauchen. In den Suchergebnissen wird jetzt direkt eine Liste aller Teile angezeigt und diese komplett verlinkt. Ob YouTube diese dazugehörigen Videos einzig und allein durch den Titel erkennt (die meist im Formt "VIDEO X 2/4" aufgebaut sind) oder auch Videoerkennungssoftware dafür einsetzt ist zur Zeit nicht bekannt. Denkbar wäre es, dass YouTube die Zusammengehörigkeit erst einmal nur durch den Titel erkennt, und dann überprüft ob das letzte Bild des vorherigen Videos mit dem ersten des nächsten übereinstimmt bzw. nur geringe Abweichungen darstellt. Das gleiche könnte man auch mit dem Sound machen. Schön wäre es natürlich, wenn diese Links zu den weiteren Videos auch innerhalb der eigentlichen Videoseite angezeigt werden. Das würde die neu designte Playerseite zwar noch weiter überladen, wäre aber wenigstens einmal eine sinnvolle Information. Das gleiche gilt natürlich auch für die doppelten Videos. » Beispielsuche mit mehrteiligen Videos Doppelte Videos YouTube Suche
Foto- und Videoportale haben das Problem, dass jeder User der Meinung ist seine Videosammlung hochladen zu müssen ohne vorher nachzusehen ob das Material eventuell schon in dem Portal vorhanden ist. Dadurch passiert es, dass manche Videos hundertfach bei Videoportalen wie YouTube erscheinen und sich so quasi die gesamte Video-Community auf mehrere Videos verteilt. Aus diesem Grund wird jetzt innerhalb der Suchergebnisse ein Link zu den selben Videos von anderen Usern angezeigt. Das ist beispielsweise praktisch, um noch mehr Informationen über ein Video zu bekommen - z.B. durch einen anderen Titel oder eine andere Beschreibung, und natürlich um die komplette Meinung der Community einzuholen. Nur weil bei dem aktuellen Video kaum oder garkeine Kommentare vorhanden sind, heißt dass ja nicht dass es bei dem gleichen Video, nur bei einem anderen User, auch so ist. Durch diese doppelten Videos verteilen sich die gesamten User und Kommentare auf alle Videos, also sollte YouTube jetzt konsequenterweise es irgendwie versuchen die doppelten Videos zusammenzuführen. Vielleicht eine Option "View All Video Comments" mit der dann alle Kommentare aus allen Videos gleichzeitig angezeigt werden. Oder "View alternative Description" für die verschiedensten Beschreibungstexte. Es dürfte Googles Server-Verwaltern übrigens Tränen in die Augen treiben, dass im Grunde so gut wie jedes Video doppelt und dreifach - teilweise hundertfach - hochgeladen worden ist. Meiner Meinung nach sollte YouTube Videos nur noch 1x hosten und andere User können diese dann einfach mit ihrem Account verknüpfen - so als wenn sie sie selbst hochgeladen hätten. Das würde auch das Problem mit der Community-Verteilung lösen. Wahrscheinlich bastelt man gerade an so einer Option, das Duplicate-Feature lässt drauf hoffen. » Beispielsuche mit doppelten Videos [thx to: Dr. House]
Google Morgen wird Google seine aktuellen Quartalszahlen veröffentlichen und den Anlegern und Analysten sehr wahrscheinlich einen großen Schock versetzen. Zwar wächst das Anzeigengeschäft immer noch, aber das Tempo hat sich verlangsamt und auch der Umsatzsprung wird nicht mehr ganz so hoch ausfallen wie in den letzten Jahren. Die großen Online-Analysten haben bereits vor einigen Wochen vorhergesagt, dass Googles Klickzahlen rückläufig sind bzw. nicht mehr so schnell steigen wie es der Markt erwartet. Bis jetzt konnte Google in jedem Quartal sowohl die Klickzahlen als auch den Umsatz und den Gewinn steigern. Das wird sich zwar morgen fortsetzen, aber sehr wahrscheinlich werden die Analysten recht behalten. Bisher hatte sich Google nicht dazu geäußert. Die rückläufigen Zahlen können jetzt von einer ganzen Reihe von Gründen beeinflusst werden: - Googles verbesserte Erkennung von Klickbetrug - Einschränkung des Klickbereichs - Abstumpfung der User gegenüber Online-Werbung - Rezessionsängste in den USA - Der schwache Dollar Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte und alle 5 Gründe spielen mit hinein - und sicherlich auch eine Reihe anderer Gründe die ich nicht beachtet habe. Das Handelsblatt hat 2 sehr gute Artikel über dieses Thema geschrieben und beschäftigt sich mit der Frage, wann und wie Google erwachsen wird und was das für Auswirkungen auf die 16.000 Googler haben könnte. Seien wir gespannt auf die morgigen Zahlen... [heise, Handelsblatt #1, #2]
Shared Stuff Schon vom Start an war Google Shared Stuff ein merkwürdiges Angebot: Es wurde nirgendwo angekündigt, verlinkt und wurde auch sonst an keiner Stelle im Google-Netz erwähnt. Dennoch wurde mit dem Angebot das Google Profile eingeführt dass mittlerweile auch in einigen anderen Diensten zu finden ist. Mittlerweile scheint Google die Notbremse gezogen zu haben und hat Shared - wahrscheinlich - eingestellt. Shared Stuff
Damals schien es so, als wenn Shared Stuff nie veröffentlicht werden sollte und nur durch Zufall entdeckt worden ist. Seit Ende September scheint Google diesen damaligen Patzer geduldet zu haben und hat die User weder zur Nutzung eingeladen noch von der Nutzung abgehalten. Seit einigen Stunden sind weder der Dienst noch das Share-Popup, die einzelnen Profil-Seiten und natürlich auch die dazugehörigen Feeds erreichbar. Jetzt kann man sich natürlich fragen ob Google den Missstand durch das abschalten einfach beheben wollte, es demnächst einen Nachfolgedienst gibt, es einfach eine Planänderung gab oder ob der Dienst schlicht und einfach nur für einige Stunden nicht erreichbar ist. Wie dem auch sei, die User sind sauer - einige haben dieses Angebot intensiv dazu genutzt Links, Webseiten und weitere Inhalte zu speichern - leider gehöre ich auch dazu. Natürlich steht es Google frei einen Dienst einfach abzuschalten, vorallem natürlich wenn er nie offiziell geworden ist, aber dennoch wäre es sicherlich kein Beinbruch gewesen die User ein paar Tage vorher darauf hinzuweisen dass man die Daten wo anders speichern sollte. Da auch das Share-Widget von Google Video verschwunden ist, gehe ich einfach mal davon aus dass der Service nicht mehr wiederkommt. Und so reiht sich Shared Stuff in die Reihe der verstorbenen Google-Dienste ein... » Screenshots von Shared Stuff » Shared Stuff (offline) [Google Blogoscoped] » Nachtrag: Google Shared Stuff nicht eingestellt
Doodle4Google
Anscheinend plant Google pünktlich zur Fußball EM 2008 den Doodle4Google-Wettbewerb auch in Deutschland erstmals zu starten. Einen Hinweis darauf gibt Google selbst durch eine AdSense-Anzeige die auf den Wettbewerb hinweist. Nachdem es in letzter Zeit Wettbewerbe in der Türkei, USA & Australien gegeben hat, wird es langsam Zeit für ein deutsches Pendant. AdSense-Anzeige
Obige Anzeige wurde auf dieser Seite entdeckt und verlinkt wahrscheinlich direkt hier her: google.de/doodle4google, auch wenn nur die Halbe URL angezeigt wird. Bisher enthält die deutsche Seite nur den amerikanischen Contest - aber soweit ich mich erinnere existierte bis vor kurzem noch kein Inhalt unter dieser URL. Das Ziel dürfte es wohl sein Doodles zur EM zu gestalten. Allerdings ist Google damit ein bißchen spät dran, in knapp 2 Monaten ist schließlich Anstoß und so ein Wettbewerb will gut vorbereitet sein... Eine Fake-Anzeige ist übrigens ausgeschlossen, da es für niemanden möglich ist Anzeigen zu erstellen die das Wort "Google" enthalten. Entweder wurde die Anzeige zu früh geschaltet, oder Google ist erst jetzt aufgefallen dass die EM nicht in Deutschland sondern in Österreich und der Schweiz stattfindet und hat das ganze gecancelt ;-) » Doodle4Google Deutschland (?) [thx to: Hauke Michael Maaß]
Website Optimizer Im Oktober 2006 ist der Google Website Optimizer als internes Tool für die AdWords-Kunden erschienen und hilft seitdem bei der Optimierung der Landingpages und deren Erfolgsmessung. Jetzt hat sich das Tool seinen Weg in die Freiheit geebnet und steht auch außerhalb von AdWords und noch dazu auf deutsch zur Verfügung. So ganz scheint sich das Website Optimizer-Team sich noch nicht entschieden zu haben zu welchem Projekt man sich gesellen möchte. Der Optimizer liegt mittlerweile im Verzeichnis von Google Analytics, beim Klick auf das Logo landet man bei AdWords und dennoch hat der Dienst ein eigenes Logo bekommen und erscheint eigenständig unter My Account. Am besten passt das Tool natürlich zu Analytics, da natürlich auch hier eine Analyse vorgenommen wird - wenn auch am Ende nur von einer einzigen Seite. Mit dem Website Optimizer soll die Aufenthaltsdauer auf der Website erhöht, die Conversion-Rate gesteigert und auch die Zufriedenheit der Besucher verbessert werden. Erreicht wird das durch verschiedene Landingpages die dann sehr ausführlich ausgewertet werden. » Google Website Optimizer [thx to: Data]
AdWords-Meldungen im Überfluss
So kann es aussehen wenn man sich geschätzte 2 Monate nicht mehr bei AdWords einloggt. Ich werde von 2 Warnungen, 2 Hinweisen und einer Hilfe quasi erschlagen und der eigentliche Content wandert soweit nach unten dass ich scrollen müsste. Sicherlich sind alle Hinweise nützlich, aber man kann es auch übertreiben ;-)
Bildersuche Um Thumbnails gab es schon sehr oft Rechtsstreitigkeiten - nicht nur im Bezug auf Google und Suchmaschinen. Thumbnails sind im Grunde nichts anderes als eine Vorschau - genau wie der Textausschnitt oder ein Zitat aus Webseiten, wer das Original sehen will der muss sich eben auf die Website begeben. Stephan Ott hat eine Reihe von interessanten Urteilen gesammelt und ausführlich bewertet und kommentiert. In den meisten Fällen dreht es sich darum dass Suchmaschinen es sich erlauben eine Grafik vom Server abzurufen, diese bis zur Unkenntlichkeit zu verkleinern und diese dann in den Suchergebnissen darzustellen um den Server-Besitzer noch mehr Besucher zu bringen. Genau dagegen haben aber schon einige Webseiten geklagt (#1, #2) - einmal hat der Kläger gewonnen, einmal verloren. Und eine genaue Rechtssprechung existiert bis heute nicht. Stephan sammelt auf seiner Website Links & Law Urteile mit Bezug auf Suchmaschinen und bereit sie ausführlich auf bzw. schreibt sogar Aufsätze darüber - allein der Aufsatz über das Internetrecht 2007 besteht aus 22 Seiten. Wer sich mit Rechtsstreitigkeiten rund um Thumbnails auseinandersetzen muss sollte die Artikel und deren Interpretierungsmöglichkeiten unbedingt lesen. » Aufsatz: Die Entwicklung des Suchmaschinen- und Hyperlink-Rechts im Jahr 2007 » Verletzen Suchmaschinen Urheberrechte durch die Erstellung von Thumbnails? » 11.4.2008 Thüringer Oberlandesgericht: Thumbnails urheberrechtswidrig! » Die Entwicklung des Suchmaschinen- und Hyperlinkrechts im Jahr 2007
Google hat mal wieder Geschenke verteilt: Auf der Open Source Developer Conference in Taiwan wurden an diesem Wochenende Notizblöcke mit Google Earth-Aufschrift verteilt. Kippt man diesen Block, verändert sich das Foto vom Erdball bis hin zum Googleplex - in 5-6 Zoomstufen, kann man nicht so genau erkennen. Ich wusste garnicht dass man mit diesen Kippbildern mehr als 3 Fotos darstellen kann :-D [Googlified]
Google + NCMEC
Bereits im August 2006 ist Google der National Center for Missing & Exploited Children beigetreten, und jetzt profitiert die Organisation auch davon. Angeblich haben einige Googler in ihrere 20%-Zeit Tools entwickelt die den Mitarbeitern der NCMEC dabei helfen sollen das Internet nach Kinder-Pornografischen Bildern und Videos zu durchsuchen. Was die Software von Google genau macht bzw. auf welcher Technologie sie basiert wurde nicht bekannt gegeben, es wurde lediglich verkündet dass die Software Millionen von Fotos und Videos überprüfen wird die sonst hätten händisch ausgewertet werden müssen - also eine enorme Zeitersparnis. Aber auch Texte sollen automatisch nach Hinweisen überprüft werden. Wenn ein Googler das ganze aber wirklich in seiner 20%-Zeit entwickelt hat, dann frage ich mich wo jetzt der Beitrag der Fa. Google Inc. ist - immerhin ist die ja dem Verein beigetreten, und nicht die Mitarbeiter selbst. Alleine das bereit stellen der Technologien und Serverpower wird es ja wohl nicht sein. Das zeigt ja auch mal wieder dass es ganz gut ist, dass es eine Firma gibt die das Internet quasi völlig im Griff hat - zumindest in solchen Fällen. Ich hoffe nur dass diese ganze Technik auch funktioniert und nicht auf diese Weise etliche Fotos und Videos vom Algorithmus einfach "übersehen" werden... P.S. Als weiteres Tool wird auch Google Analytics eingesetzt ;-) » Presseerklärung von NCMEC » Ankündigung im Google-Blog
Maps Die Google Maps gelten sicherlich als eines der wertvollsten Anwendungen für unterwegs und sind auch auf dem iPhone vorinstalliert. Für alle die eine Neigung zum Verlaufen, ein iPhone und dann auch noch einen "Nicht-Flatrate-Tarif" haben, gibt es jetzt das Tool "Maps Offline" mit dem eine gesamte Google Map komplett heruntergeladen werden kann. Das Tool kann ganz einfach auf dem iPhone installiert werden, vorausgesetzt ist nur die Jiggy Oberfläche. Einmal installiert, könnt ihr einen beliebig großen Kartenausschnitt - je nachdem wieviel der iPhone-Speicher noch hergibt - als Karte oder Satelitenbild abspeichern. Bei Vielnutzern kann sich das lohnen, alleine Berlin belegt als Satelitenbild 100 MB und als Karte 40 MB. Kanns als Nicht-iPhone-Besitzer leider nicht testen, gehe aber einfach mal davon aus dass es funktioniert. Google dürfte davon sicherlich nicht begeistert sein, aber so lange das Tool noch ein Geheimtipp bleibt wird es bei der Verwendung sicherlich keine Probleme geben ;-) » Maps Offline downloaden [iPhone Ticker]
Google Wieviele Rechenzentren Google rund um die Welt betreibt bzw. in wieviele Zentren man sich eingemietet hat gilt als eines der größten Firmengeheimnisse - dementsprechend sind auch nur sehr wenige genaue Standorte bekannt. Der gesunde Menschenverstand sagt und, dass Google mittlerweile die Fläche einer Kleinstadt nur für sich beanspruchen wird - aber genau weiß das niemand. Die Website Royal Pingdom hat jetzt eine Karte veröffentlicht in der zumindest ein Großteil der Rechenzentren eingetragen ist. Rechenzentren rund um die Welt
In der Karte sind 36 Standorte eingetragen in denen Rechenzentren von Google vermutet werden - die Liste ist keinesfalls vollständig bzw. könnte auch Fehleintragungen enthalten. 19 der 36 Rechenzentren sind quer durch die USA verteilt, 12 in Europa, 3 in Asien und jeweils 1 in Russland und Südamerika. In Planung befinden sich derzeit angeblich Rechenzentren in Taiwan, Malaysia, Litauen und ein weiteres in South Carolina. » Karte der Rechenzentren » Liste der Rechenzentren
AdWords Und wieder einmal müssen sich Googles Anwälte mit einer Klage beschäftigen: Das Christian Institute aus Großbritannien betreibt Kampagnen gegen die Abtreibung und wollte diese jetzt auch via AdWords im Internet weiter ausdehnen. Leider hat Google die Anzeige abgelehnt und ist nicht bereit dafür zu werben. Jetzt droht das Institute mit einer Klage. Das Institut wollte eine Anzeige mit folgendem Text schalten:
UK abortion law - news and views on abortion from the Christian Institute
Diese Anzeige sollte bei der Suche nach "Abtreibung" erscheinen und die Menschen eventuell doch davon überzeugen von der Abtreibung Abstand zu nehmen. Google lehnte die Anzeige ab, weil die aktuellen Richtlinien die Werbung für Webseiten mit "Abtreibungs- und Religionsbezogenen Inhalten" nicht erlauben. Allerdings ist das nur die offizielle Stellungnahme, in Wirklichkeit ist diese Zeile in den Richtlinien nicht enthalten. Außerdem wirbt Google für Abtreibungskliniken, lehnt es jedoch ab für Anti-Abtreibung zu werben. Das ganze ist natürlich leicht unverständlich und könnte einem zum Schluss kommen lassen dass Google _für_ die Abtreibung ist. Ich kann den Ärger des Instituts sehr gut nachvollziehen, auch wenn ich nicht unbedingt gleich mit der Holzhammer-Methode geklagt hätte. Aber immerhin hat sich der Anzeigentext dadurch jetzt doch noch weiter verbreitet und der Link zur Website ebenfalls ;-) Bin mal gespannt wie das ausgeht... In dem Falle ist Google im Unrecht. [heise, thx to: veith]
App Engine Da kann man nur sagen: Dumm gelaufen. Ausgerechnet die Google App Engine, das Angebot auf dem Google die Webservices dieser Welt hosten will, wurde durch eine einfache XSS-Lücke gehackt: Beim Aufruf der Website kam folgende JavaScript-Meldung: "This is remote text via xss.js located at ha.ckers.org" Mittlerweile dürfte die Lücke gestopft sein, aber der Imageschaden bleibt... » Screenshot bei Inquirer [thx to: veith]
App Engine Garett Rogers hat sich einige Gedanken um die neue Google Apps Engine gemacht und ist der Meinung, dass die Plattform zwar jede Menge Vorteile bietet - sei es finanziell oder infrastrukturell - , man sich aber dennoch nicht komplett gedankenlos in Googles Netzwerk hereinbegeben sollte. Die Apps Engine ist Googles Spinnennetz - wer einmal drin ist kommt nie wieder heraus... Hier nur die wichtigsten Dinge: Ihr seid komplett von Google abhängig Wenn Google down ist, ist auch eure Anwendung down. Das kann gerade bei beliebten Anwendungen sehr ärgerlich sein. Google gibt auch in diesem Fall keine Always-Online-Garantie. Eure Anwendung bleibt bei Google gefangen Wenn eure Anwendung sich plötzlich reger Beliebtheit erfreut, wollt ihr euch sicherlich unabhängig machen und auf einem eigenen Server umziehen. Das ist aber nicht möglich, da ihr an eure eigenen Daten überhaupt nicht herankommt. Der komplett Code und die Datenbank ist in Googles BigTable gespeichert und bietet keine Export-Funktion. Keine Preis-Angabe Noch ist die App Engine kostenlos nutzbar, aber Google hat schon durchblicken lassen dass man nach der Testphase bares Geld sehen möchte - hat aber nicht gesagt wieviel. Wahrscheinlich wird man unter dem amazon-Preis liegen und natürlich weit weit unter dem Preis einer eigenen Infrastruktur - aber dennoch macht man sich auch in diesem Punkt komplett von Googles Preisgestaltung abhängig. Datenschutz-Richtlinien Google bekommt all die Daten die eure User eingeben. Zwar hat Google gute Datenschutzregeln, aber ob die User damit einverstanden sind dass all ihre persönlichen Daten zu Google gelangen? Außerdem habt ihr quasi eure gesamtes Firmen-Kapital, sofern es sich nicht um ein Hobby-Projekt handelt, bei Google und seid davon abhängig wie die Firma damit umgehen wird... » Komplettes Posting beim ZDNet-Blog » Google App Engine