Autor: Jens
Bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen gab Google auch eine Änderung im Management bekannt. Der bisherige CEO von Google Eric Schmidt wird zum 4. April sein Amt an den Firmengründer Larry Page übergeben. Schmidt bleibt aber bei Google und auch Sergey Brin wird eine neue Position einnehmen.
Laut einem Geschäftsbesitzer in New York, ist Google gerade dabei das Projekt StreetView um eine Innenansicht von Geschäften zu erweitern - genannt "StoreView". Dafür sollen Mitarbeiter von Google in sein Geschäft gekommen sein und jeden Zentimeter des Ladens abgelichtet haben, dadurch wäre später von zu Hause aus eine virtuelle Begehung des Geschäfts möglich. Wahrscheinlich hat sich der Ladenbesitzer die Story zwar nur ausgedacht, aber in Zukunft könnte ich mir schon vorstellen, dass Google auch vorhat IN die Häuser hineinzublicken - sofern es Sinn macht.
» Die "Beweis"-Fotos

Innerhalb der Google Labs wurde vor einigen Tagen eine neue App für Orkut online gestellt, mit der sich Gesichter von Freunden untereinander morphen lassen. Dazu müssen einfach nur 2 Gesichter in die Anwendung gezogen werden und wenige Sekunden später wird in 10 Schritten aus dem Gesicht des einen, das Gesicht des anderen. Das besondere an dieser Applikation ist jetzt, dass die "gemorphten" Gesichter nicht künstlich berechnet worden sind, sondern zu real existierenden Personen gehören.
Zwischen 2 Fotos wird ein Verlauf mit möglichst ähnlichen Gesichtern berechnet, so dass man einen nahezu fließenden Übergang hat. Laut Google arbeitet dieses Tool komplett ohne Gesichtserkennung und vergleicht nur Ähnlichkeiten zwischen Bildern - dafür arbeitet es aber erstaunlich gut. Gerade in den ersten 2-3 Schritten lassen sich so Personen finden die dem ersten Gesicht sehr ähnlich sind - man kann quasi ein "lebendes" Spiegelbild von Freunden oder von sich selbst finden, und das weltweit.
Das Tool arbeitet übrigens über "opt-out", dass heißt wer sein Profil öffentlich gemacht hat, dort aber nicht auftauchen möchte, muss dies explizit in den Orkut-Einstellungen angeben. Da der Großteil der User aber sicherlich so schnell nichts von dieser App erfahren werden, ist der Datenbestand groß genug um fließende Übergänge zu garantieren. Manchmal geht die App beim Suchen von Gesichtern auch merkwürdige Wege - bei obigem Vergleich von meinem und einem anderen männlichen Gesicht, tauchen auf einmal 6 weibliche Gesichter auf :-D
Wenn man das Tool irgendwann mal außerhalb von Orkut nutzen oder in andere Social Networks integrieren kann, lassen sich sicherlich sehr viele Menschen finden die einem selbst komplett ähnlich sehen - heißt es nicht das jeder Mensch auf der Welt einen Zwillig hat? Mit diesem Tool wird man ihn finden ;-)
» People Hopper

Der Upload einer beliebigen Datei funktioniert ganz genauso wie der Upload eines normalen Dokuments. Neu hinzugekommen ist die Abfrage, ob kompatible Dateien in Docs-Dokumente umgewandelt werden sollen oder nicht. Ist die Datei einmal hochgeladen, kann man diese öffnen oder herunterladen (je nach Möglichkeit, TXT- und Bild-Dateien können direkt im Browser angezeigt werden). Erscheinen tun die Dateien ganz normal in der Liste der Dokumente.

Die Dateien können frei in die verschiedensten Ordner verteilt werden, genau wie gewöhnliche Dokumente. Der neue File-Filter unter "Show Items by Type" ermöglicht es, nur Dateien anzuzeigen die mit Docs inkompatibel sind. Das teilen von Dateien ist auf die gleiche Art und Weise möglich wie bisher mit Dokumenten, auch eine öffentliche Freigabe ist möglich - woraus man aus Docs eine kleine Tauschbörse basteln könnte. Mangels Suchfunktion wird diese Entwicklung aber eigentlich schon im Keim erstickt. Ein wirkliches GDrive ist aus Docs jetzt nicht geworden, eher eine Ablage für kleinere Dateien, aber das konnte man auch bisher schon in Google Mail tun (und hat dort sehr viel mehr Speicherplatz). Eine vernünftige Ansicht, außer der standardmäßigen Listen-Struktur, ist ebenfalls (noch) nicht möglich. Nicht einmal die Größe der Datei wird in der Übersicht angezeigt, dazu muss erst deren Seite geöffnet werden. Was die Umwandlung von Dateitypen angeht, sollte Google schnellstens weitere Dienste integrieren: Warum nicht Fotos optional gleich in Picasa-Alben umwandeln lassen? Warum werden Videos nicht automatisch (privat) auf YouTube eingestellt? Und warum ist der Zugriff auf Dateien aus eben diesen Diensten nicht auch via Docs möglich? Eine Integration der Dienste untereinander würde den Komfort der Google-Produktpalette deutlich erhöhen und die User sicherlich auch dazu motivieren noch mehr Dateien hochzuladen. Noch ist die Docs-Festplatte nichts halbes und nichts ganzes, und ich bin immer noch skeptisch ob es wirklich die richtige Entscheidung gewesen ist diesen Online-Speicher in das "Office-Paket" zu integrieren. Ein externer Dienst mit Zugriff auf alle anderen Anwendungen und Dateien, Google Central wäre m.E. besser gewesen. Was meint Ihr? P.S. Wenn ihr es noch nicht habt, stellt mal die Sprache auf Englisch (US). » Google Docs » Google Docs: Upload any File
» Themenübersicht: Das lange Warten auf das GDrive
Google hat vor einigen Wochen einen Countdown auf der Google Startseite vorgestellt. Dieser Countdown hat noch ein zweites Easter Egg. Klickt man auf Google.com (einfach auf den Link Google.com in English klicken) auf den I'm feeling Lucky Button, zündet Google ein Feuerwerk.

Wir berichteten am Sonnabend, dass bereits Verhandlungen zur Übernahme von Yelp stattgefunden haben. Heute berichtet der TechCruch-Blog, dass der Deal geplatzt sei.
Am Freitag wurde bekannt, dass Verhandlungen mit Yelp im Gange wären und es sich um eine Summe um 500 Millionen Dollar handelt. Heute berichtete aber TechCrunch, dass der Deal gescheitert ist. Zu den Gründen wollte man sich aber bedeckt halten.
Yelp hat sich vorallem auf die Suche von lokalen Empfehlungen im englischsprachigem Raum spezialisiert. Das Unternehmen selbst existiert schon seit 2004 und wurde von Jeremy Stoppelman gegründet. Das deutsche Gegenstück zu Yelp lautet Qype, welches sich auf die selben Services spezialisiert hat.