Larry PageSergey BrinEric Schmidt Die 3 Chef Googler Page, Brin und Schmidt haben vor dem Börsengang 2004 einen Pakt geschlossen. Dieser formlose Kontrakt enthält eine 20-jährige Zusammenarbeit. "Einen Monat vor dem Börsengang vereinbarten wir, dass wir noch 20 Jahre lang zusammenarbeiten werden", sagte Schmidt. Schmidt wäre dann 69. Die beiden Gründer 50 bzw. 51 Jahre alt.Spätestens 2024 werden wir es ja sehen, ob die Drei noch Chefs sind, außer wenn der Verleger DuMont Schütte Recht haben sollte und Google 2017 stirbt.[Golem]
AndroidLaut MarketingWeek arbeiten Google und Dell bereits an einem Handy, welches das Betriebssystem der Open Handset Alliance (kurz Android) einsetzen soll.Angeblich soll der Plan im Februar auf der Mobilfunkmesse 3GSM in Barcelona vorgestellt werden. Das würde dann auch zu diesen Spekulationen passen.Es ist schon erstaunlich was Android bewirken kann: Dell ist erst vor wenige Jahren aus dem PDA-Markt ausgestiegen. Im Grunde genommen soll ja nichts anderes aus dem Projekt werden, als ein PDA.[Winfuture]
Maps Mit Google Maps kann man so einige suchen und hoffentlich auch finden: Bücher, Videos, Fotos, Benutzerkarten, Adressen, Unternehmen und noch einige mehr.Seit heute gibt es bei der Suche bei Google Maps den Link Suchoptionen anzeigen. Dieser öffnet eine Drop Menü, mit dem man auswählen kann, worauf sich die Ergebnisse beschränken sollen.Standorte: Es werden nur nach Ortsnamen, interessanten Plätzen und Adressen gesucht. Zum Beispiel Storm in Finnland Branchen: Hier werden Unternehmen angezeigt, die den Suchbegriff im Namen haben. Beispiel: Unternehmen mit Storm Vom Nutzer erstellter Content: Hier werden die Karten durchsucht, die von Nutzern erstellt wurden, die sogenannten MyMap. Wieder das Beispiel "Storm": Interessante Bilder In San Francisco.LatLong Blog: Find more with Google Maps
Google Mail Vor nun schon über drei Monaten für man bei Google Mail IMAP eingeführt. Allerdings funktionierte das auf Windows Mobile nicht wie man es vorgestellt hatte.So erhielten einige komplett leere Nachrichten, andere konnten den Header nicht lesen und wussten dann nicht wer der Absender ist. Google hat bei diesem Problem mit Microsoft zusammengearbeitet und es schon letzte Woche gelöst, wie einige Blogger festgestellt haben. Wie man IMAP auf Windows Mobil einstellt, kann man hier nachlesen.» Google Mail Blog: IMAP on Windows Mobile devices
Maps Man ist im Urlaub und sucht eine Pizzeria in der Nähe. Man weiß aber nicht genau wie die Orte in der Umgebung heißen. Google Maps konnte bei der Suche nach einer Pizza bisher nicht weiterhelfen, weil man einen Ort eingeben musste. Diesen "Fehler" hat auch Google erkannt und die Suche verbessert.So kann man jetzt einfach nach folgendem Muster suchen: "Standort" to "Suchbegriff", zum Beispiel N 34th St, Seattle to pizza. Hier kann man dann die Suche noch anpassen und alle Pizzerien in der Nähe werden auf der Karte angezeigt.Wenn man aber den Namen kennt, kann man einfach den Namen anstelle von "Suchbegriff" eintippen. Zum Beispiel: Andra Hotel Seattle to Wild Ginger» LatLong Blog: No address required
Nokia + Maps Nokia hat vor einiger Zeit eine Anwendung namens Nokia Sports Tracker veröffentlicht, mit der jeder Nokia-Besitzer seine eigenen Jogging-Zeiten und - Routen aufzeichnen und mit der Community teilen kann. Doch das Programm und die dazugehörige Community kann natürlich auch zweckentfremdet werden und ein komplettes Bewegungsprofil über eine Person aufgebaut werden. Big Nokia is watching you!Nokia Sports Tracker
Um das Programm nutzen zu können müsst ihr entweder ein GPS-fähiges Nokia-Handy haben oder euer aktuelles Nokia-Handy mit einem GPS-Stick ausrüsten. Dann noch das dazugehörige Programm installiert und die Aufzeichnung kann losgehen. Das Programm zeichnet automatisch euren Standortwechsel auf und sendet die fertige Route dann nach Beendung an den Sports Tracker-Server. Hier ist die Route dann öffentlich gespeichert und kann in Formate wie XLS, KML uns CSV exportiert werden.Aber das ist noch nicht alles: Auch unterwegs geschossene Fotos werden wahlweise mit einem Geotag versehen und gleich an die Website mitgesendet. So könnt ihr eure Routen nicht nur via Linie auf dem Stadtplan präsentieren, sondern das ganze auch noch mit Fotos unterlegen und andere eventuell dazu animieren sich ebenfalls mal dieser Route anzunehmen.Auf der dazugehörigen Website wird das ganze - und hier kommt die Google-Verbindung - auf einer Google Map angezeigt und kann auch in das Google Earth-Format exportiert werden. Interessant hierbei ist, dass Nokia nicht nur die X- und Y-Koordinaten sondern auch die Z-Koordinate aufzeichnet. Wenn ihr also per Flugzeug unterwegs seid könnt ihr das in Earth auch eindrucksvoll an einer erhöhten Linie sehen. Mit dem Earth Flugsimulator kann dann sogar die gleiche Strecke noch einmal abgeflogen werden.Ist wirklich ein interessantes Tool, hätte ich aber von Nokia garnicht erwartet. So etwas ähnliches erwarte ich viel mehr schon seit einiger Zeit von Google. Wird sicherlich mit erscheinen von den ersten offiziellen android-Handys nachgerüstet ;-)» Nokia Sports Tracker » Beispielroute[LokPopp Blog]
Yahoo In den letzten Wochen hatte Yahoo! mit der geplanten Entlassung von 1.000 Mitarbeitern - vorallem in Europa - Schlagzeilen gemacht. Die gestrige Präsentation der Bilanzen hat das ganze dann auch bestätigt: Der Umsatz ist zwar um 8% gestiegen, aber dafür der Gewinn gleich um ein Viertel auf 206 Millionen ? eingebrochen. Die Schuld an diesem Debakel geben die meisten vorallem Google. Hat Yahoo! zu lange geschlafen?Der neue alte Chef Jerry Yang hatte schon bei seiner Rückkehr im vergangenen Jahr angekündigt dass bei Yahoo! kein Stein auf dem anderen bleiben wird und mit massiven Stellenstreichungen und Umdispositionen zu rechnen ist. Dabei ist man wohl darauf gestoßen dass das europäische Geschäft mehr schlecht als recht läuft und gerade hier die meisten Stellen abgebaut werden müssen. In der Tat ist Yahoo! im Vergleich zu den USA hier den meisten nur noch eine Erinnerung an vergangene Tage.Ich denke dass größte Problem von Yahoo! ist aber nicht Google, sondern einfach die sensationelle Ziellosigkeit. Yahoo! macht seit eh und je nichts halbes und nichts ganzes. Auf jedem Bereich möchte man präsent sein und hat zu jedem erdenklichen Thema ein Portal zu bieten. In der Theorie erreicht man so jede Zielgruppe, aber in der Praxis sieht das wohl ganz anders aus. Kaum jemand dürfte Yahoo!s Sonderangebote nutzen.Im Unterschied zu Google bietet Yahoo! auch Original-Content an. Yahoo! beschäftigt jede Menge Redakteure die Nachrichten, Rezepte, Auto-Tests usw. schreiben und auf das Portal einstellen. Das kostet natürlich jede Menge Geld. Google hingegen lässt sich immer alle Daten kostenlos von seinen Usern zukommen und stellt eher den Informationshoster da. Genau diese unterschiedlichen Ansatzweisen werden Yahoo! zunehmend zum Verhängnis. Zwar produziert man vorbildlicherweise Content, aber leider will den niemand mehr lesen.Meiner Meinung nach sollte Yahoo! zumindest die Hälfte seiner Portale dicht machen und sich auf die wirklichen Perlen konzentrieren: Einerseits die Websuche, die durchaus Potential hat, und andererseits auch auf die zugekauften Dienste flickr und del.icio.us. Die Integration solcher Dienste in die Yahoo!-Portale wäre längst überfällig. In der Praxis merkt der User auch einige Jahre nach den Übernahmen nicht dass man sich auf einer Yahoo!-Seite befindet - es sei denn man erblickt das kleine Yahoo!-Logo am unteren Rand der Website.P.S. Wie wäre Yahoo!s Geschichte wohl verlaufen wenn man Google damals nicht laut lachend weggeschickt hätte? Larry und Sergey wollten ihre Suchmaschinentechnik nämlich für läppische 500.000 $ an Yahoo! verkaufen... hätten sie mal angenommen...P.S.S. Da Yahoo! immer weiter in die Krise schlittert, ist auch das Thema Yahoo!-Übernahme durch Microsoft wieder ein Thema. Yahoo! wird immer billiger und Microsoft kann sich vermeintliche Millionen Kunden sichern. Schlussendlich wird aber auch das wohl keinen von beiden helfen.Letztes P.S.: Wann war euer letzter Besucher auf einer Yahoo!-Seite und gibt es einen echten Dienst (Mail mal ausgenommen) den ihr regelmäßig nutzt?[FTD, Süddeutsche, thx to: gaehn.org]
Google
Rusty Brick von Seroundtable hat sich über Googles 404-Seite Gedanken gemacht, und fragt sich warum diese wahrscheinlich doch sehr häufig angezeigte Seite nicht besser genutzt wird. Seiner Meinung nach könnte Google hier einige Produkte, allen voran die Websuche, prominent bewerben und sinnvoll einsetzen. Dazu wird es aber, aus gutem Grund, sicherlich nie kommen.Natürlich könnte Google statt der einfachen Fehler-Seite direkt die Websuche aufrufen und das entsprechend angeforderte Dokument suchen. Oder aber man könnte den User auf eine Seite mit einer Liste von Google-Diensten weiterleiten, was natürlich am effektivsten wäre. Doch das einzige was Google anzeigt ist ein Logo aus bunten Buchstaben (nicht als Grafik) und die angeforderte Datei - eine aussagekräftige Fehlermeldung fehlt.Designed for DAUs Ich denke der Grund für diese Fehlerseiten ist, dass auch der letzte DAU sofort erkennen soll dass er sich nicht auf einer "echten" Website befindet sondern quasi nur eine Fehlermeldung liest. Genau aus diesem Grund wird wohl auch das Logo nicht als Grafik angezeigt. Einerseits erkennt man durch diese bunten Buchstaben sofort dass hier etwas nicht stimmt, und andererseits erkennt man auch sofort dass man sich auf einer Google-Seite befindet.Angenommen Google würde jetzt da oben ein Logo, einen aussagekräftigen Fehlertext und eventuell eine Liste der Services oder zur Websuche anbieten - dann würde es viel zu lange dauern bis DAUs merken dass da etwas schief gelaufen ist. Wie oft habe ich andere dabei beobachtet wenn sie mal wieder eine Yahoo! Geocities-Seite aufrufen die nicht mehr existiert. Die Fehlermeldung wird einfach übersehen und der User denkt dass er sich auf der aufgerufenen Website befindet... Für die 404-Seite gilt also genau wie für die Startseite: Sie ist funktionell, zeigt nur die wirklich benötigten Informationen und kann von jedem DAU bedient werden. Also wird sie so bleiben wie sie ist ;-)» Artikel bei Seroundtable
Earth Während sich Google, Microsoft & Yahoo! gegenseitig mit Satelitenbildern und immer besseren Fotos übertrumpfen, hat die Website edushi.com den nicht unbedingt einfacherern aber dafür sehr günstigeren Weg gewählt: Es werden einfach die großen Städte nachgepixelt und als Karte online zur Verfügung gestellt. Die Detailgenauigkeit ist faszinierend und kann es locker mit Google Earth aufnehmen. Ein Vergleich:Shanghai in Google Earth Shanghai in Google Earth SimCity - ShanghaiShanghai in Google Earth SimCity - ShanghaiLink zur KarteStadion in 2 D Shanghai in Google Earth SimCity - ShanghaiShanghai in Google Earth SimCity - ShanghaiShanghai in Google Earth SimCity - ShanghaiLink zur KarteEin anderes Stadion zum Vergleich. Shanghai in Google Earth SimCity - ShanghaiBeeindruckent;-) Wer die Liebe im Detail sucht sollte SimCityMaps benutzen.» Hier geht es zur Shanghai SimCity 2D-Karte [feinheit.ch][Gastartikel von: Potsdam Blog]