Translate Die Übersetzungen von Google Translate sind zum Textverständnis zwar völlig ausreichend, erzeugen aber manchmal oft Texte die mehr zum schmunzeln anregen als dass sie man irgendwo ernsthaft verwenden könnte. Um so etwas in ferner ferner Zukunft zu verhindern, hat man jetzt die Möglichkeit die angebotenen Übersetzungen zu verbessern.Translate Suggest
Wenn man sich einen Text übersetzen hat lassen, befindet sich unter der Übersetzung der Link "Suggest a better tranlation". Bei einem Klick darauf scrollt ein weiteres Eingabefeld heraus in dem der übersetzte Text steht und sich bearbeiten lässt. Hier kann jetzt die korrekte Übersetzung eingegeben und an Google übermittelt werden.Was mit dem gesendeten Text nun geschieht, ob er maschinell ausgewertet wird oder von einem Menschen gelesen wird hält Google leider geheim. Ich tippe aber auf Automatisierung. Wenn entsprechend viele User einen ähnlichen Übersetzungsvorschlag für Sätze mit den gleichen Schlagwörtern liefern dürfte sich der Translator automatisch anpassen und diese Ergebnisse wieder auswerten - bis zur zukünftigen Perfektion?Mit dem Übersetzungsproblem kämpft die gesamte Industrie schon seit Anbeginn und hat bis heute noch keine wirklich zufriedenstellende Lösung gefunden die Dolmetscher-Qualitäten erreichen kann. Manch einer versucht es über Sprachforschung und mit künstlicher Intelligenz, wieder andere füttern den Übersetzer mit endlosen Textzeilen und hoffen darauf dass der Übersetzer daraus irgendetwas lernt. Google setzt halt auf die Masse der User.Ich glaube zwar dass man mit diesem neuen Feature die Übersetzungen im Ansatz verbessern kann, aber keine merklichen Erfolge erzielen wird. Die Übersetzung selbst ist nicht das Problem, sondern vorallem der Satzbau und die Grammatik - und diese lässt sich auch mit Millionen User-Vorschlägen wohl nicht perfektionieren. An diesem Punkt kommen wir um künstliche Intelligenz wohl nicht mehr herum... aber ob es die jemals geben wird steht ja auch noch in den Sternen.Bisher stand dieses Feature übrigens nur für BETA-Sprachen zur Verfügung.[thx to: Tino Teuber]
Google Google hat sich mal wieder einige neue Domains registriert die Anlass zu Spekulationen geben: Die Domains mit den Stichwörtern "Search Addon" lassen darauf schließen dass es demnächst ein großes Update an der Websuche geben wird. Eventuell kann man sich schon bald eigene Suchmodule hinzufügen und sich seine eigene Suche basteln.Folgende Domains hat Google registriert: - googleaddons.net - googleaddons.org - googleaddon.net - googleaddon.org - googlesearchaddon.net - googlesearchaddon.org - googlesearchaddons.net - googlesearchaddons.org - searchaddon.net - searchaddon.org - searchaddons.net - searchaddons.orgWas kann nun dahinter stecken? Mit Google Co-op kann man sich eine eigene Onebox basteln, mit Universal Search mixt Google sich selbst Suchergebnisse zusammen und mit dem Join Experimental Search-Feature kann man sich Zusatzinformationen zu Suchergebnissen anzeigen lassen. Mixt man dies alles zusammen und fügt noch einige Funktionen hinzu bekommt man einen Suchmaschinen-Baukasten.Ich könnte mir jetzt vorstellen das man zur eigenen Suche Gadgets und erweiterte Suchen, wie z.B. Suche auf einer bestimmten Webseite, Bildersuche oder Videosuche einfach mit einbauen kann. Der perfekte Platz dafür wäre - wie schon bei Searchmash die rechte Sidebar, aber dann fragt sich natürlich wo die Werbeanzeigen Platz finden...Wie auch immer, es wird langsam Zeit dass Google mal wieder etwas revolutionäres im Bereich der Websuche anbieten wird. Und AddOns bzw. eine komplett personalisierte Suche wären wirklich nicht schlecht ;-)[Google Blogoscoped]
Google Mail Die letzte Aktualisierung des Intervalls von Google Mails Speichercounter liegt mittlerweile über ein halbes Jahr zurück und ist nach dem unbegrenztem Speicherplatz von Yahoo! 3600 MB in 5 Jahren fast schon lächerlich. Das neueste Update sieht da schon besser aus und die Speicherschraube geht auf 42 GB, allerdings 2038.Laut dem Counter-Code sieht der Speicherplatz so aus: - Heute: 2912 MB - 23. Oktober: 4,2 GB - 4. Januar 2008: 6 GB - 2038: 42 GB - 1. Februar 3456, 7:00 Uhr: 2.70266701 × 10^72 TBIch freue mich schon auf das 3456 :-)[Googlified, thx to: Pascal]
GooglePhone
Laut den neuesten Gerüchten handelt es sich bei dem GooglePhone nicht um ein anfassbares Gerät, sondern lediglich um ein Betriebssystem für ein Mobiltelefon. Damit würde der Konfrontationskurs gegen Partner Apple zwar ein wenig entschärft, aber dennoch nicht komplett aufgegeben. Aber welche Chancen hat das GooglePhone - was immer es auch ist - auf dem Markt?Axel Postinett (kA wer das ist) ist der Meinung dass Google, wenn es denn zum Kampf gegen Apple kommen wird, problemlos gewinnen wird und gibt dafür mehrere Gründe an: Einerseits ist das iPhone jetzt schon mit Google-Software vollgestopft, ohne geht es also nicht, und andererseits ist Google auch in Sachen Markenwert, Verbreitung und Coolness-Faktor (den Punkt bestreite ich) dem angebissenen Apfel weit voraus.Sollte es sich bei dem GooglePhone aber nur um ein Betriebssystem handeln sieht die ganze Geschichte schon wieder ganz anders aus: Kein renommierter Hersteller würde auch nur einen Gedanken daran verschwenden ein fremdes Betriebssystem einzusetzen - schon garnicht von Google. Denn dadurch verlieren die Hersteller komplett die Kontrolle über ihre Geräte und Google wird sich sicherlich auch nicht rein reden lassen was die Anpassbarkeit an das Telefon und das Marken-Branding betrifft.Ob Gerät oder nur Software, das GPhone könnte zwar zum Meilenstein in der jüngeren Kommunikationsgeschichte werden - wird aber große Probleme haben sich am Markt durchzusetzen bzw. überhaupt angenommen zu werden. Es scheint fast so als wenn Google dies genau wüsste und daher vom Start weg die komplette Kette - Gerät, Software, Provider anbieten möchte und damit gegen alle anderen Riesen antreten wird. In diesem Fall stehen die Chancen garnicht mal so schlecht... vorallem wenn es kostenlose Telefonate geben wird.[Handelsblatt]
Google Im März dieses Jahres wurde bekannt dass Google einen mobilen Superspeicher plant und ein entsprechendes Patent eingereicht hat. Vor einigen Tagen hat man den Googlern dieses Patent zugesprochen und die Entwicklung dieses Modells kann problemlos weitergehen. Für den Privat-User wird dieses Angebot wohl unbezahlbar und unnötig sein, aber dennoch könnte Google mit diesem zukünftigen Angebot viele Kunden gewinnen.Bei dem Superspeicher handelt es sich um große Container die per LKW oder Schiff von einem Ort zum anderen gefahren werden können und bis oben hin mit Technik vollgestopft sind. Speicherplatz jenseits der 100 Terabyte, kein Problem, eine Rechenleistung die selbst Supercomputer alt aussehen lässt - mit der richtigen Architektur und Verbindung ebenfalls kein Problem.So ein mobiles Rechenzentrum könnte unter anderem bei Großveranstaltungen zum Einsatz kommen, wie z.B. Sport-Veranstaltungen bei denen sekündlich Millionen von Daten gesammelt und ausgewertet werden müssen. Die Frage ist nur wie Google das finanzieren möchte - mit Werbung wohl kaum - also entweder wird Google die gesammelten Daten sich aneignen - was den Erfolg stark bremsen dürfte - oder man finanziert sich rein durch die Vermietungskosten.Wie auch immer, es wird wohl noch einige Jahre dauern bis dieses Patent eine Anwendung findet, derzeit tüftelt man bei Google noch an Prototypen und denkt wahrscheinlich noch garnicht an eine finale Version dieser Container.[GoogleFokus]
Finance Schon seit langer Zeit ist Google Finance technisch darauf vorbereitet Aktienkurse auch in Echtzeit anzeigen zu können. Während sich die amerikanische Börsenaufsicht sich noch nicht dazu durchringen konnte Echtzeitkurse anzubieten, ist China jetzt das erste Land in dem die Aktienkurse beinahe sekündlich upgedatet werden.Auf die Sekunde genau sind die Kurse bei Finance China auch nicht, aber Google spricht von "nahezu Echtzeit", mehr als 10-20 Sekunden Verzögerung dürften also nicht dazwischen liegen. Google freut sich darüber als erster Anbieter diese Daten nutzen zu können, und gibt im Ankündigungsposting gleich wieder einen Seitenhieb gegen die amerikanischen Börsen. China ist den USA voraus, das dürfte den Amis garnicht schmecken und vielleicht wird sich in einigen Wochen schon etwas in diesem Bereich tun ;-)» Ankündigung im Google-Blog
GoogleJet
Schon seit über 2 Jahren besitzen Larry und Sergey eine Boeing 767 im Google-Design. Diese scheint jetzt nicht mehr auszureichen, so dass Google sich noch ein zweites bzw. viertes Flugzeug zugelegt hat: Eine Boeing 757. Und auch diese Maschine hat wieder Landerechte auf dem NASA-Flughafen.Offiziell besitzt die Google Inc. kein Flugzeug, darauf bestehen die Sprecher - wohl aus Steuergründen. Alle Flugzeuge gehören entweder Larry und Sergey oder werden vom Partner H211 verwaltet und von Google dauergemietet. Alle 4 Flugzeuge, die beiden Boeings und 2 kleinere Flugzeuge, haben Landerechte auf dem NASA-Flughafen und werden ausschließlich von Googlern - vorsätzlich natürlich der Chef-Etage - benutzt.Fragt sich nur ob das Unternehmen wirklich 4 Flugzeuge benötigt... oder rüstet man sich nur für einen bevorstehenden Betriebsausflug einmal um die Welt? Wer weiß...[NY Times, thx to: 4563214]