Es ist leider schon zu einer traurigen Gewohnheit geworden, dass öffentliche Gebäude nach Drohungen evakuiert oder herrenlose Gepäckstücke gesprengt werden müssen. Am späten Freitagabend gab es in Googles Hauptquartier in Mountain View eine sehr ähnliche Situation: Nach einer Drohung mussten einige Teile des Googleplex evakuiert werden. Nach einer gründlichen Durchsuchung konnte aber Entwarnung gegeben werden und die Mitarbeiter an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.
Eigentlich verdient man als Google-Mitarbeiter nicht schlecht, vor allem wenn man direkt in der Zentrale in Mountain View arbeitet - dem Googleplex. Doch als junger Mitarbeiter, der noch dazu seinen Studentenkredit zurückzahlen muss, bleibt dann bei den Mietpreisen in der Bay Area dennoch nicht mehr viel übrig. Der Google-Mitarbeiter Brandon S. hat für dieses Problem nun eine genau so verrückte wie auch interessante Lösung gefunden: Er wohnt seit fünf Monaten in einem Truck auf dem Firmenparkplatz.
Als wenn wir es gewusst hätten: Wenige Stunden nachdem wir Marshmallow als potenziellen Android-Namen ausgerufen haben, hat Google sich geschlagen gegeben und die Bezeichnung auch tatsächlich öffentlich gemacht: Android M, wie das Betriebssystem bisher genannt worden ist, trägt nun offiziell die Bezeichnung Marshmallow und wird die Versionsnummer 6.0 haben. Die entsprechende Figur wurde im Googleplex vor wenigen Stunden aufgestellt und wird für diese Version als Maskottchen herhalten.
Seit vielen Jahren hat Google seinen Hauptsitz im Googleplex in Mountain View und hat dieses Gebäude im Laufe der Zeit immer weiter vergrößert und nahezu alle anliegenden Grundstücke gekauft - aber mittlerweile platzt das Hauptquartier dennoch aus allen Nähten. Jetzt hat Google Pläne für ein neues Hauptquartier bekannt gegeben das nicht nur sehr futuristisch anmutet, sondern auch auf ein völlig neues Konzept setzt. Das Projekt, das unter dem Titel "Rethinking Office Space" angekündigt wurde, soll in der ersten Stufe ab dem Jahr 2020 bezogen werden.
Traditionell nach der Veröffentlichung einer neuen Android-Version hat Google gestern wieder eine neue Figur im Googleplex aufgestellt: Im Vorgarten der Hauptzentrale befindet sich seit gestern nun auch das Maskottchen der neuen Android-Version 5.0 Lollipop, die durch einen großen Androiden symbolisiert wird der einen Lutscher (Lolli) in der Hand hält. Die Enthüllung wurde natürlich auch wieder auf Video festgehalten.
Googles Niederlassungen, allen voran das Googleplex, sind bekannt für ihre sehr lockere Arbeits-Atmosphäre und dem ausgiebigen Angebot an Freizeit- und Pausen-Aktivitäten. In einer neuen Foto-Galerie sind nun alle Annehmlichkeiten die das Googleplex bietet zusammengefasst und zeigen auch einige bisher weniger bekannte Möglichkeiten.
In den USA werden nicht nur die Schüler von einem Schulbus abgeholt, sondern auch die Mitarbeiter von großen Technologie-Firmen per Bus-Shuttle chauffiert. Google sucht nun auch in diesem Bereich nach alternativen Möglichkeiten und testet seit einigen Tagen den Transport seiner Mitarbeiter per Katamaran. Pro Fahrt können 75 Googler Platz nehmen.
Google und viele weitere Technologie-Unternehmen im Silicon Valley betreiben in ihrer Heimat eigene Busflotten um ihre Mitarbeiter bequem zu ihrem Arbeitsplatz zu chauffieren. Abgeholt werden die Mitarbeiter dabei zwar von eigenen Bussen, gestoppt wird aber an den öffentlichen Haltestellen von San Francisco, was der Stadt seit langer Zeit ein Dorn im Auge war. Nun hat man sich auf eine Gebühr geeinigt.
Google setzt sein Wachstum nicht nur unermüdlich im Internet fort, sondern mittlerweile immer mehr auch im Immobilien-Sektor: Allein in den letzten 6 Monaten hat sich Google Grundstücke im Wert von mehreren hundert Millionen Euro und einer Fläche von mehr als 77.000 m² gekauft - und das allein in der Heimatstadt Mountain View.
Anfang des Jahres hat Google bekannt gegeben, ein neues Googleplex in Mountain View zu bauen, dessen erste Ausbaustufe 2015 bezogen werden sollte. Kurz vor der Grundsteinlegung des Bay View zieht man aber nun die Reißleine und bringt das Projekt zurück in die Planungsphase - der Erstbezug soll sich dabei um etwa ein Jahr verschieben.