Eine Reihe von Google-Angeboten gehören zu den populärsten Webdiensten in Deutschland und haben teils sehr hohe Marktanteile. Wie eine Umfrage von Statista nun ergeben hat, ist aber ausgerechnet die so populäre und wichtige Suchmaschine nicht auf dem ersten Platz der meistgenutzten Angebote. Gerade einmal 72 Prozent aller Befragten Personen haben angegeben, dass sie die Google Websuche gelegentlich verwenden. Dieser doch sehr niedrige Wert dürfte sich wohl aus einem Missverständnis ergeben haben.
Praktisch jeder bekannte Browser verfügt heute über einen Inkognito-Modus in dem die Aufzeichnung von Daten oder eingegebenen Adressen deaktiviert ist und so zumindest lokal auf dem Gerät nicht nachzuvollziehen ist. Jetzt hat die Google-App für iOS ein kleines Update bekommen, mit dem eine solche Funktion auch direkt in die Suchmaschine gebracht wird. Diese wird zur weiteren Absicherung mit dem Fingerabdruck des Nutzers gesichert und kann so von Unbefugten nicht aufgerufen werden.
Schon seit langer Zeit erfasst Google mit Hilfe der Android-Smartphones den Standort vieler Nutzer und wertet diese anonymisiert aus. Mit der im vergangenen Jahr eingeführten Popular Times-Funktion nutzt man diese Daten unter anderem auch dazu, den zu erwartenden Andrang an einem bestimmten Ort anzuzeigen. Ein Nutzer hat nun eine leicht veränderte Oberfläche in der Websuche bekommen, in der tatsächlich auch Live-Daten des Andrangs angezeigt werden.
Mit dem Project AMP hat sich Google das Ziel gesetzt, das mobile Web deutlich zu beschleunigen und einen neuen Standard zu schaffen. Webmaster hatten nun schon seit einigen Monaten die Gelegenheit, eine Accelerated Mobile Page ihrer Seite zu erstellen und frühzeitig an dem Programm teilzunehmen. Seit gestern ist die Verlinkung der AMP-Webseiten in der Google Websuche nun scharf geschaltet und wird standardmäßig für alle Nutzer verwendet.
Vor einem halben Jahr hat Google in der mobilen App die Destinations-Funktion gestartet, mit der man sich über ein Reiseziel in der Websuche informieren und einen Trip komplett planen kann. Seit einigen Tagen gibt es dieses Portal auch in der Desktop-Version der Google-Suche und steht nun unter der Bezeichnung "Destinations" oder auf Deutsch "Reiseführer" zur Verfügung. Zugänglich ist es allerdings derzeit nur über die Websuche.
Schon seit vielen Jahren zeigt die Websuche Bewertungen von externen Webseiten an und fasst diese in eine Gesamtbewertung zusammen. Diese beziehen sich auf alle möglichen Bereiche wie Produkte, Webseiten oder auch Filme und wurden bisher nur von einer kleinen Auswahl an Quellen gesammelt. Ab sofort kann nun jeder Webmaster Bewertungen in den Meta-Daten der eigenen Webseite aufnehmen, die dann direkt in der Google Websuche angezeigt werden.
Glaubt man Googles Statistiken, sind sich mehr als 90 Prozent der Online-Shopper am Anfang ihrer Shoppingtour nicht sicher, welche Produkte oder Marke sie eigentlich kaufen möchten. Zusätzlich informiert sich mittlerweile jeder zweite Onlineshopper in den USA auf den diversen Blogs oder Social Media-Portalen über aktuelle Trends und Ideen. Um dem Rechnung zu tragen führt AdWords nun eine neue Werbeform ein, die genau auf diese beiden Ergebnisse abzielt: Shop the Look.
Für viele Menschen ist die Google Websuche trotz aller Sozialen Netzwerke auch heute noch das Tor zum Internet und ist die erste Anlaufstelle für die Suche nach Informationen. In vollem Umfang dürfte die Websuche aber wohl kaum jemand nutzen, da Google viele spezielle Suchanfragen und Parameter versteckt hält, die eigentlich sehr nützlich sind. Eine Infografik fasst sehr viele dieser "geheimen" Parameter übersichtlich zusammen und zeigt auch weitere Möglichkeiten der Websuche auf.
In den vergangenen Jahren hatte Google mit dem Problem zu kämpfen, dass immer mehr Informationen nicht mehr öffentlich einsehbar im Web lagern, sondern nur über auf dem Smartphone oder Tablet installierte Apps zugänglich sind. Um dieses Problem zu lösen wurde schon vor einigen Jahren das App Indexing eingeführt, mit dem die Informationen auch ohne den Aufruf der App abgerufen werden können. Um dies umfangreicher nutzbar zu machen, bekommt die Google-App nun eine neue Kategorie.
Das Such-Widget ist für immer mehr Nutzer das Tor zur Google-Welt und wurde dennoch lange Zeit vernachlässigt. In den letzten Monaten experimentiert man aber immer wieder mit Änderungen an diesem Widget und möchte dort noch mehr Informationen und Inhalte unterbringen. Dazu gibt es nun wieder ein neues Experiment, das die bisherigen Suchanfragen zusammenstaucht und nicht mehr jedem Eintrag eine eigene Zeile einräumt. Mit einem kleinen Trick kann dieses Design schon jetzt getestet werden.