Google baut die Unterstützung für die eigene AMP-Technologie weiter aus: Nachdem bereits die mobile Websuche und die mobile Version von Google+ die schlanken und schnellen Webseiten verlinkt, zieht nun auch die Android-App von Googles Netzwerk nach. Mit dem letzten Update der App werden nun automatisch die AMP-Versionen einer Website verlinkt, wenn diese zur Verfügung stehen.
Seit Anfang an erfreute sich Google+ bei Fotografen großer Beliebtheit, die dort ihre Werke veröffentlichen und sich in großen Communitys organisiert haben. Schon öfter hat Google die dort veröffentlichten Bilder in anderen Angeboten verwendet, und jetzt können sich noch mehr Nutzer die Kunstwerke täglich ansehen: Sowohl in der neuen Google Wallpaper-App als auch mit einer neuen Desktop-App können diese Fotos nun verwendet werden.
Google+ war und ist ein sehr bildlastiges Social Network und ermöglicht nicht nur das Einfügen einer Grafik in einen Beitrag, sondern auch direkt in den Kommentaren. Bisher mussten diese allerdings noch über den Datei-Dialog ausgewählt und hochgeladen werden, was je nach Speicherort immer in einer kleinen Klick-Orgie enden kann. Ab sofort ist das nun nicht mehr nötig, denn Google+ unterstützt nun auch Drag & Drop von Bildern direkt in das Browser-Fenster.
Langsam aber sicher wird die Unterstützung für das Project AMP bzw. für die Accelerated Mobile Pages immer breiter und ist in immer Google-Produkten integriert. Als neuester Zuwachs verlinkt nun auch die mobile Version von Google+ ab sofort auf die AMP-Version einer Webseite - wenn denn eine vorhanden ist. In der App ist diese Änderung noch nicht umgesetzt worden.
Jeden Tag werden bei Google Produkt-Entscheidungen getroffen, Funktionen und Features getestet und diese ausgerollt oder wieder zurück gezogen - das ist völlig normal. Doch dass man sich bei einer so simplen Sache wie das Filtern von Benachrichtigungen in der Google+ so oft umentscheidet ist schon ziemlich kurios. Seit einigen Tagen wird die Filterfunktion wieder ausgerollt und sollte nun endgültig allen Benutzern zur Verfügung stehen.
In den letzten Jahren haben praktisch alle großen Social Networks immer wieder an der Sortierung ihrer Streams gebastelt und die Reihenfolge der einzelnen Beiträge angepasst. Statt auf eine simple chronologische Reihenfolge zu setzen, verwenden alle mittlerweile eine automatische Sortierung nach Relevanz. Auch die Google+ Communities werden im Laufe der nächsten Tage auf diesen Quasi-Standard wechseln und die Beiträge der Nutzer nicht mehr zeitlich sortiert anzeigen.
Eine Reihe von Google-Angeboten gehören zu den populärsten Webdiensten in Deutschland und haben teils sehr hohe Marktanteile. Wie eine Umfrage von Statista nun ergeben hat, ist aber ausgerechnet die so populäre und wichtige Suchmaschine nicht auf dem ersten Platz der meistgenutzten Angebote. Gerade einmal 72 Prozent aller Befragten Personen haben angegeben, dass sie die Google Websuche gelegentlich verwenden. Dieser doch sehr niedrige Wert dürfte sich wohl aus einem Missverständnis ergeben haben.
Schon seit langer Zeit kursiert immer wieder mal das Gerücht, dass Google das eigene Netzwerk Google+ einstellen und das Thema "Social Network" in Zukunft mit anderen Produkten und Strategien bedienen wird. In den letzten Monaten haben sich diese Gerüchte zwar wieder beruhigt, aber dennoch bleiben diese natürlich im Hinterkopf. Doch jetzt setzt Google ein sehr deutliches Zeichen, dass das Netzwerk noch eine lange Zukunft haben wird: Es ist ab sofort ein Kernservice von Google for Work.
Vor etwas mehr als zwei Wochen gab es eine Reihe von Änderungen bei Google+, bei denen unter anderem die Web Preview-Version zum Standard erklärt wurde und endlich auch die Möglichkeit integriert wurde, Kommentare mit Bildern zu versehen. Jetzt gibt es ein erneutes Update für die Android-App von Google+ in der die Bilder-Kommentare einen deutlich größeren Funktionsumfang bekommen und die Schwachstellen der ersten Tage ausmerzen.