Im Laufe der letzten Jahre sind praktisch alle Google-Angebote auf das Material Design umgestellt worden und haben so mehr oder weniger eine neue Oberfläche bekommen. Lange Zeit sah es so aus, als wenn der Google Calendar dabei vergessen worden wäre oder man einfach mit der Oberfläche zufrieden war. Doch jetzt haben Googles Designer endlich geliefert und rollen ab sofort eine neue Oberfläche im Material Design für den Calendar aus.
Im Laufe der Jahre hat Google all seinen Angeboten immer wieder mal ein neues Design verpasst und hat die Oberflächen entsprechend angepasst, doch irgendwie ist ein Produkt dabei immer wieder durch das Raster gerutscht: Der Google Calendar. Doch das wird sich bald ändern, denn noch in diesem Jahr wird auch der Kalender ein modernes Design bekommen. Jetzt sind Screenshots von dieser neuen Oberfläche geleakt worden.
Mit dem Google Calendar lassen sich nicht nur Termine für den eigenen Bedarf speichern und organisieren, sondern es können bekanntlich auch andere Personen zu Terminen eingeladen und so Gruppen-Termine erstellt werden. In manchen Fällen kann diese Gruppe auch mal etwas größer werden und weit über den Freundeskreis oder die eigene Familie hinausgehen - und genau dafür bekommt der Google Calendar nun eine verbesserte Unterstützung.
Schon seit vielen Jahren unterstützt der Google Calendar den Datenaustausch mit Microsoft Exchange um die Termine der jeweils anderen Plattform anzuzeigen und auch untereinander zu synchronisieren. Jetzt wird diese Unterstützung auf beiden Seiten ausgebaut und erlaubt ab sofort auch das automatische Finden eines Termines durch die Kombination der beide Kalender und allen darin enthaltenen Personen.
Als der Google Calendar vor weit über 11 Jahren gestartet wurde, ließ er viele bis dahin bekannte Kalendar-Apps alt aussehen und brachte eine sehr einfache Bedienung in die Oberfläche: Termine ließen sich per Drag & Drop verschieben oder auch in der Dauer verändern ohne sich durch Menüs zu hangeln. Jetzt, ganze 11 Jahre später, bekommt auch die Android-App des Calendars diese Funktion. Allerdings nicht ganz so komfortabel.
Viele Familien verwenden mittlerweile Google-Produkte in ihrem Alltag und greifen auf die ganz unterschiedlichen Anwendungen und Inhalte gemeinsam zu. Um dies zu erleichtern wurden vor zwei Wochen die Familiengruppen eingeführt, mit der sich Inhalte einfacher als bisher mit allen Mitgliedern teilen lassen sollen. Seit gestern kam nun auch der Google Calendar dazu, in dem ein neuer gemeinsam genutzter Kalender aktiviert werden kann.
Schon seit vielen Jahren besteht Googles Websuche nicht nur aus globalen Ergebnissen aus dem Web, sondern zeigt auch persönliche Ergebnisse für den Nutzer aus den diversen Google-Diensten an. Diese Ergebnisse haben in der Websuche nun einen eigenen Tab bekommen und können so noch gezielter aufgerufen werden. Das deutet darauf hin dass es demnächst wohl noch mehr Integrationen von weiteren Diensten in die Websuche geben wird.
Jeder Google-Nutzer besitzt seinen eigenen Account und verwaltet dort seine eigenen Daten und Inhalte. Das gilt sowohl auf dem PC als auch auf dem Smartphone, das normalerweise auch nur von einer Person genutzt wird. Doch gerade digitale Inhalte werden oft von mehreren Familienmitgliedern verwendet und stehen dennoch oft nur in einem Account zur Verfügung. Google geht dieses Problem nun an und hat den Start von "Family Group" angekündigt.
Im Laufe der Jahre wurden die meisten Google-Dienste einem Redesign unterzogen oder haben zumindest immer wieder mal einen frischen Anstrich bekommen - doch der Google Calendar war davon stets ausgenommen. Doch nun könnte es schon in einigen Monaten soweit sein, dass der Kalender im Browser ein komplettes Redesign bekommt. Ein entsprechender Hinweis stammt ausgerechnet direkt von Google und verrät sogar einen ungefähren Zeitraum.
Der Google Calendar gehört mittlerweile zu den ältesten Angeboten in Googles Ökosystem und erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Umso überraschender ist es, dass man das Angebot offenbar nicht für mobile Plattformen im Fokus hat und sich sehr viel Zeit mit der Entwicklung bzw. Verbreitung von Apps gelassen hat. Erst heute konnte man sich nun dazu durchringen, eine mobile App für das iPad zu veröffentlichen.