Die Streitigkeiten rund um die unberechtigte Sammlung von WLAN-Daten mit StreetView-Fahrzeugen ist für Google immer noch nicht ausgestanden: Laut einem Bericht von AllThingsD steht das Verfahren der Staatsanwaltschaft gegen Google in den USA kurz vor dem Abschluss und wird mit einer Geldstrafe in Höhe von 7 Millionen Dollar enden.
Vor mittlerweile mehr als 5 Jahren hat Google StreetView gestartet, und die Google Maps damit auf eine neue Stufe gehoben. Die Entwicklung der dafür nötigen Technologie begann schon 2 Jahre früher und enstand ursprünglich aus einem der bekannten 20%-Zeit Projekte. TechCrunch hat sich mit der Geschichte von StreetView ausführlich beschäftigt.
Einen Großteil der öffentlich zugänglichen Straßen in den USA hat Google für Streetview bereits fotografiert und macht sich seit einiger Zeit daran, auch unwegsames Gelände mit speziellem Gerät zu digitalisieren. Heute wurden die 3D-Ansichten des Grand Canyon veröffentlicht - mehr als 75 Meilen können jetzt virtuell bewandert werden.
Was kommt dabei raus, wenn man Google Instant + Google Maps API + Google StreetView miteinander kombiniert? QSView. Die Website QSView basiert auf der Maps-API und zeigt Satelitenfotos und StreetView-Bilder noch während der Eingabe im Vollbild an. Selbst Google ist begeistert.
Google hat sich mit StreetView in Deutschland keine Freunde gemacht: Erst musste der Start um viele Monate verschoben und das (gefühlt) halbe Land gepixelt werden, und dann kam ans Licht dass die Fahrzeuge WLAN-Daten gesammelt haben. Das damals eingeleitete Ermittlungsverfahren wurde jetzt, wie die Hamburger Staatsanwaltschaft mitteilte, eingestellt.
Etwas mehr als 7 Monate nach der ersten Ankündigung von Google SeaView sind die ersten Fotos heute endlich online gegangen. Dabei handelt es sich um Fotos von unter anderem dem weltbekannten Great Barrier Reef die direkt über die StreetView-Engine in die Karte eingebunden sind.
In vielen wichtigen Hauptstädten bietet Google bereits seine populären Streetview-Fotos an und hat diese via Pegman auch relativ deutlich gekennzeichnet. Anders sieht es bei den Business-Fotos, nämlich den 360°-Ansichten innerhalb von Gebäuden aus, diese waren bisher nur sehr schwer zu finden. Ab heute sind sie auf der Streetview-Karte orange unterlegt.
Bereits vor über 2 Jahren wurde festgestellt, dass Google bei seinen StreetView-Fahrten nicht nur Fotos geschossen, sondern auch jede Menge WLAN-Daten gesammelt hat. Damals sprach Google noch von einem Programmierfehler und dass man sich der Datensammlung nicht bewusst war. Doch Untersuchungen ergaben dass die Daten nun doch ganz gezielt gesammelt wurden.