Schon seit einigen Jahren dominieren mobile Geräte bzw. Betriebssysteme über den klassischen Desktop-PC, doch wie weit sich dieses Ungleichgewicht inzwischen verschoben hat ist fast schon erschreckend: Den Großteil der Verkaufszahlen machen wenig überraschend die Smartphones aus, nur noch jedes 7. verkaufte Gerät war ein Desktop-PC bzw. Laptop - und das mit entsprechenden Folgen für Microsoft, Apple und Google.
Über zu wenig Aufmerksamkeit in den Medien kann sich Google schon seit vielen Jahren kaum beschweren, immerhin wird weltweit über jeden kleinen Schritt des Unternehmens berichtet. Auch in den Mainstream-Medien findet sich Google immer öfter wieder und hat sich dadurch nun den Spitzenplatz als meist-erwähntes Unternehmen in den Print-Medien 2013 erarbeitet - und damit den Vorjahressieger Apple auf den zweiten Platz verwiesen.
Während es in den ersten Jahren noch verschrien war, entdecken mittlerweile immer mehr Netbook-Produzenten Googles Betriebssystem Chrome OS für sich und machen aus ihren Geräten Chromebooks. Laut einer aktuellen Statistik haben die Geräte in den USA ein derartiges Wachstum hingelegt, dass mittlerweile jeder 5. ausgelieferte Laptop ein Chromebook ist.
Während Googles Werbegeschäft seit Jahren floriert und keine Grenzen zu kennen scheint, fällt es den Print-Verlagen immer schwerer Werbekunden zu gewinnen. Eine neue Statistik zeigt nun sehr eindrucksvoll die Entwicklung der letzten Jahre und wie schnell Google die Werbedollar der Konkurrenz für sich gewinnen konnte.
Dass YouTube und Netflix nicht gerade zu den Traffic-armen Seiten des Internets gehören dürfte bekannt sein, wie viel Traffic sie aber tatsächlich generieren versetzt ins Staunen: Die beiden populären Videoseiten sind alleine für etwa die Hälfte des US-Traffics verantwortlich und lassen die Konkurrenz weit hinter sich.
Dass Microsoft mit diversen wertvollen Patenten einen Fuß in der Android-Tür hat ist bereits bekannt, nun zeigt die Schätzung eines Analysten aber mal wieder wie wertvoll dieses Portfolio wirklich ist. Tatsächlich soll Microsoft pro Jahr bis zu 2 Milliarden Dollar mit dem Google-Betriebssystem erwirtschaften.
Das Beratungsunternehmen Interbrand hat auch in diesem September wieder seine jährliche Liste der wertvollsten Marken aufgestellt und überrascht dabei mit einigen populären Aufsteigern. Das erste mal seit langer Zeit musste Coca-Cola den Spitzenplatz abgeben und sich nur noch mit der Bronze-Medaille zufrieden geben. Apple und Google haben das Unternehmen mühelos überholt.
Mehr als ein halbes Jahr kreiste das Motorola Moto X durch die Gerüchteküche und weckte viele Begehrlichkeiten. Doch spätestens nach der offiziellen Vorstellung ist der Zauber verflogen und auch Motorola wieder in der Realität angekommen. Das spiegeln auch die enttäuschenden Verkaufszahlen wieder.
Auch der zuletzt immer härter werdende Kampf um die digitalen Werbe-Dollars hat Googles Wachstum in diesem Bereich bisher nicht verlangsamen können. Jeder dritte Dollar der weltweit für Online-Werbung ausgegeben wird landet auf Googles Konto, im mobilen Bereich ist es sogar jeder zweite. Der einzige Konkurrent ist Facebook.
Laut einer aktuellen Statistik werden Smartphones und Tablets mittlerweile zu einer echten Bedrohung für Konsolen - zumindest im mobilen Bereich. Während Apple in diesem Bereich immer noch mit respektablem Abstand Marktführer ist, konnte Google im vergangenen Jahr sogar die beiden Platzhirsche Sony und Nintendo in punkto Umsatz überholen.