Mit der zunehmenden Verbreitung von Drohnen im privaten Bereich häufen sich auch die Meldungen von Unfällen mit den kleinen Fluggeräten. Schon jetzt gibt es viele Berichte über Zwischenfälle mit Drohnen die mit anderen Objekten oder Menschen zusammen stoßen - und in Zukunft stehen wir hier vor einem großen Problem. Jetzt möchte Google gemeinsam mit der NASA und vielen anderen Unternehmen ein Flugkontrollsystem entwickeln, dass die Flugbahnen der Drohnen koordiniert und so in Zukunft Unfälle verhindern soll.
Seit einigen Wochen unterstützt YouTube auch hochauflösende 4K-Videos mit 60 FPS und bietet seitdem etwa 250.000 Videos in dieser Qualitätsstufe an. Jetzt hat auch die NASA angekündigt, dass man in den nächsten Wochen eine Reihe von Videos von der ISS in diesem Format hochladen wird. Schon jetzt gibt es ein Beispielvideo, dass einen sehr kurzen Eindruck von den Bildern liefert die uns bald erwarten.
Schon seit vielen Jahren nutzt Google ein riesiges NASA-Grundstück um die eigenen Privatflugzeuge zu landen und unterzubringen und hat sich dafür zu einer Mindestnutzung von 40 Jahren verpflichtet. Der Vertrag sieht außerdem auch eine mögliche Verlängerung um weitere 30 Jahre vor, und diese Option hat man nun mehr als vorzeitig gezogen und sich die weiteren Nutzungsrechte für die nächsten 60 Jahre gesichert. Google wird das riesige Areal unter anderem für Forschungszwecke verwenden.
NASA Search Appliance

Google Search Appliance soll jetzt in 50 Jahren "bemannte Raumfahrt" von NASA zurücksuchen. Dabei setzt das Luft- und Raumfahrtzentrum auf die Suchsoftware Semaphore von Smartlogic.

Die Software muss im Zusammenspiel mit der Google-Hardware thematische Strukturen erkennen und automatisch den Zusammenhang zwischen Suchbegriffen finden. Außerdem muss die Software Rechtschreibfehler erkennen. Danach knüpft die Software Verbindungen zwischen den Suchbegriffen und nutzt die gewonnenen Erkenntnisse für spätere Suchen.

» Chip 
NASA Das Googleplex in Mountain View scheint Google langsam zu klein zu werden: Vor wenigen Stunden hat Google bekannt gegeben, einen Leasingvertrag mit der NASA abgeschlossen zu haben - über eine Fläche von 111.500 Quadratmetern. Das Grundstück liegt nur einen Katzensprung vom Googleplex entfernt, mitten in Mountain View - praktischerweise auch gleich in Nähe von Googles Flughafen.Der Vertrag mit der NASA sieht eine Nutzungsdauer von mindestens 40 Jahren vor, mit Optionen auf 30 + 20 weitere Jahre. Google wird auf dieser Fläche einen neuen Campus errichten und wahrscheinlich tausende von Mitarbeitern dort beschäftigen. Die ersten Gebäude sollen im September 2013 entstehen, weitere Ausbaustufen sind für 2018 und 2022 geplant - wahrscheinlich auch hier mit Option auf noch mehr Gebäude.Wieviel Google in den Aufbau des neuen Campus investiert - und ob das "alte" Googleplex abgelöst oder zusätzlich betrieben wird, wurde nicht bekannt gegeben. Die Grundstücksmiete beträgt 3,66 Mio. Dollar pro Jahr - ein Schnäppchen ;-) Mountain View wird damit wohl endgültig zur Google-Stadt: Googleplex - NASA-Grundstück - Flughafen, alles in einer Reihe und dennoch quer über die Stadt verteilt ;-)
View Larger Map» Google Map mit Markierung des Areals » Presseerklärung von Google
Google NASA
Erst sah es so aus als wenn die Landung des Google-Jets auf dem NASA-Flughafen eine einmalige Sache gewesen ist - sozusagen ein kleiner Freundschaftsdienst. Aber wie ich schon vermutet habe, hat Google sich hier einen eigenen kleinen Privat-Flughafen geschaffen. Für ganze 1,3 Millionen Dollar im Jahr darf der Google-Jet auf diesem Flughafen landen.Der Flughafen befindet sich nur 7 Minuten entfernt vom GooglePlex entfernt und ist damit eine perfekte Wahl, wie folgende Karte zeigt:
View Larger MapDer ganze Vertrag läuft über eine Drittfirma, H211, das bringt Google nicht nur weniger Verwaltungskosten ein sondern ist auch eine Steuerersparnis. Aber auch die NASA freut sich über den neuen Kunden, denn es ist nicht nur eine Möglichkeit um die Kosten zu decken. Die NASA hat sich auch die Möglichkeit gesichert, wissenschaftliche Instrumente an und in dem Flugzeug anzubringen.
Es war eine Möglichkeit für uns, einige der Fix-Kosten zur Wartung des Flugfeldes zu decken
Na da haben sich doch 2 gesucht und gefunden ;-) Jetzt lässt sich Google selbst auch ausspionieren...[GoogleFokus]UPDATE: » Mountain View: Google mietet riesiges NASA-Grundstück für 40 Jahre
Google Nasa
Schon seit längerer Zeit arbeiten Google und die amerikanische Weltraumbehörde NASA eng zusammen und haben schon einige Projekte wie z.B. das Earth Overlays oder Earth Sky gemeinsam verwirklicht. Da man einem guten Freund immer aushilft, hat die NASA Google jetzt sogar die Erlaubnis gegeben auf einem Regierungsflughafen zu landen - und das obwohl Privatpersonen dort absolut keinen Zutritt haben.GoogleJet
Doch damit noch nicht genug, der Google Jet durfte nicht nur landen, sondern hat gleich noch einen eigenen Hangar bekommen in dem die Chefs bequem aussteigen und verweilen konnten. Bei den Behörden sorgt diese Landung jetzt für Ärger, da man befürchtet dass Google diesen Flughafen jetzt nicht nur für sich sondern auch für die hochrangigen Gäste nutzen könnte und die Lärmbelästigung für diese kleine Ortschaft zu groß wäre.Laut Berichten hat die NASA den Googlern eine beschränkte Landeberechtigung erteilt, man kann auch sagen eine Ausnahmegenehmigung für diesen einen Flug. Da sich der Flughafen aber zufällig in Mountain View, Googles Heimatstadt, befindet darf man davon ausgehen dass die Googler einen neuen Privat-Flughafen haben ;-)[GoogleFokus]Nachtrag: » Google sichert sich Nutzungsrechte für den NASA-Flughafen in Mountain View
Earth
Schon kurz nach dem Start von Google Earth hatte ich mir gedacht, dass es doch genial wäre wenn man jetzt die Erde verlassen und durch den ganzen Weltraum fliegen könnte. Bisher ist dieser Traum immer am künstlichen Rand des Universum von Earth gescheitert - doch damit ist es jetzt vorbei. Ab sofort kann mit Sky durch die Untiefen des Weltraums geflogen werden.Google Earth Sky
Um das neue Sky zu nutzen, muss Google Earth noch einmal neu heruntergeladen werden, danach befindet sich der Sky-Button in der oberen Toolbar. Nach kurzer Ladezeit präsentiert uns Earth (das jetzt umbenannt werden sollte) einen Einblick in das unendliche Weltall mit Millionen von Sternen, deren Konstellationen und sogar der Bewegung der Planeten. Man darf sich das ganze wie ein eigenes Super-Teleskop vorstellen.Da in dem ganzen Stern-Gewirr niemand durchsieht, kann man sich mit einem Klick auf den Konstellations-Layer die einzelnen Sternenbilder und deren dazugehörige Informationen anzeigen. Überhaupt können sehr viele Sterne angeklickt, dessen Name oder Codenummer und eventuell weiter vorhandene Informationen angesehen werden. Der Entdeckung von tausenden neuen Planeten steht also nichts mehr im Wege ;-)Besonders interessant sind die Motion-Layer unserer Planeten. Ein Klick auf diesen Layer blendete eine Zeitleiste am oberen Bildschirmrand ein die sich frei verstellen lässt. Je nachdem welche Zeit eingestellt wird, wandern die Planeten durch das All. Ein Flug durch die sich bewegenden und drehenden Planeten ist wirklich sehr zu empfehlen - sieht einfach faszinierend aus :-DLeider beschränkt sich die Funktionalität wirklich nur bei dem Flug durch das All, eine Landung auf den einzelnen Planeten ist möglich. Die Bild-Daten für den Mars z.B. sind verfügbar, werden hier aber nicht angezeigt. In der nächsten Sky-Version wäre es natürlich super wenn man sich die einzelnen Planeten ebenfalls noch näher ansehen könnte - das würde das ganze perfekt machen.Und so sieht ein Flug durch den Weltraum aus: Ich bin mal wieder begeistert :-D» Sky-Tour » Ankündigung im LatLong-Blog » Google Earth runterladen
Google EarthDie Kooperation von Google mit der Nasa wurde schon vor einiger Zeit bekannt gegeben, doch außer den Google Maps Diensten Mars und Moon ist davon nicht viel an die Öffentlichkeit getreten. Nun gibt es die ersten für die breite Öffentlichkeit verwendbaren Ergebnisse. Overlays von Temperaturen und Wolken nahezu in Echtzeit.KML Dateien für Tempreaturen, Wolken, Schneebedeckung und Chlorophyll-Anteil[ZDNet, Google Earth Blog, MODIS]