Google hat vor wenigen Tagen die neue Plattform NotebookLM für deutsche Nutzer gestartet, die vielleicht auch aufgrund ihrer leicht sperrigen Bezeichnung ein wenig untergegangen ist. Allerdings völlig zu Unrecht, denn dahinter verbirgt sich ein wirklich starkes Produkt, das sowohl bei aufwendigen Recherchen als auch im Alltag sehr gut behilflich sein kann. Es unterstreicht die Stärken der multimodalen Gemini-KI.
Google hat den KI-ChatBot Gemini bereits für sehr viele Nutzer geöffnet und bietet ihnen vielfältige Möglichkeiten - aber das Grundkonzept hat auch seine Grenzen. Jetzt hat man den breiten Start von NotebookLM in Deutschland angekündigt, das die Organisation, die Auswertung und die Kommunikation mit dem KI-ChatBot auf ein ganz neues Level heben kann. Trotz des eher sperrigen Namens verbirgt sich dahinter ein starkes Tool.
Die Künstliche Intelligenz steht bei Google schon seit einem Jahrzehnt im Mittelpunkt vieler Projekte, auch wenn sie nicht immer so deutlich sichtbar ist, wie das derzeit vor allem beim KI-ChatBot Gemini und dessen Integrationen der Fall ist. In einer eigens temporär eröffneten Erlebniswelt hat Google den KI-Einsatz jetzt demonstriert und viele Beispiele genannt, wo sie im eigenen Unternehmen und bei Partnern zum Einsatz kommt.
Google hat in dieser Woche einen ganzen Schwung neuer Funktionen für Gemini vorgestellt, die sich nicht nur an Endnutzer und Workspace-Abonnenten richten, sondern auch die große Entwickler-Community. Um diese zu umgarnen, hat man jetzt einen Wettbewerb gestartet, der mit hohen Geldpreisen sowie einem ganz besonderen Hauptpreis lockt: Ein elektrischer DeLorean aus Zurück in die Zukunft.
Google wird dem Chrome-Browser schon in wenigen Wochen ein großes KI-Update spendieren, mit dem Gemini Nano in Google Chrome nutzbar sein wird - zuerst in Form der generativen Funktion 'Help me Write'. Mit dieser Integration sollen alle Nutzer die Möglichkeit haben, Formularfelder aller Art schneller und automatisiert ausfüllen zu lassen. Klingt zunächst praktisch, ist im Gesamtkonstrukt aber völlig absurd. Ein Kommentar.
Google ist mit der generativen Künstlichen Intelligenz auch im medialen Bereich unterwegs und hat nun gleich zwei neue Plattformen vorgestellt, mit denen sich Bilder und Videos erstellen lassen: Die mittlerweile dritte Generation von Imagen soll täuschend echte KI-Fotos erstellen und mit Veo hat man erstmals einen Videogenerator angekündigt, der nicht nur im experimentellen Bereich verfügbar ist.
Die Künstliche Intelligenz ist schon seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Google Websuche, hat ihre Arbeit bisher aber eher unter der Haube und nicht an der Oberfläche verrichtet. Das wird sich jetzt fundamental ändern, denn in einem der größten Websuche-Updates der letzten zwei Jahrzehnte wird Gemini fest integriert und soll den Nutzern maßgeschneiderte Informationen liefern.
Die Künstliche Intelligenz ist seit jeher ein wichtiger Bestandteil von Google Fotos und wird unter anderem für die Gesichtserkennung, Objekterkennung sowie für Highlights oder die Bildbearbeitung genutzt. Jetzt hat man als eine der ersten Themen auf der aktuell stattfindenden Google I/O einen neuen Assistenten angekündigt, der in Form eines ChatBots integriert werden soll: Ask Google Photos.
Google lädt in der nächsten Woche zur Entwicklerkonferenz und will dort viele Neuerungen rund um Gemini, die Künstliche Intelligenz und die Integration dieser neuen Technologien in bestehende Produkte ankündigen - mutmaßlich auch in die Google Websuche. Dabei könnte sich ChatGPT-Entwickler OpenAI als Spielverderber erweisen, denn das Unternehmen will wohl einen Tag zuvor eine eigene KI-Suchmaschine ankündigen.
Die generative Künstliche Intelligenz hat sich sehr schnell vom Wunderwerk zum Alltag gewandelt und auch KI-Bildgeneratoren gibt es mittlerweile in größerer Anzahl. Trotz allem wird es wohl noch lange dauern, bis alle urheberrechtlichen Fragen vollends geklärt sind. Ein erster Schritt muss es sein, dass die Bilder als solche erkannt werden und auch etwaige Bearbeitungen dies nicht verändern. Googles Deepmind-Team hat eine neue Technologie präsentiert, die ein unsichtbares Wasserzeichen integrieren kann, das selbst eine Bildbearbeitung überstehen soll.
Die Künstliche Intelligenz spielt für die großen Tech-Unternehmen mittlerweile eine zentrale Rolle und es zeichnet sich ab, dass zumindest in der ersten Welle der generativen Technologien wieder die üblichen Verdächtigen ganz vorn mitspielen. Wie jetzt bekannt wurde, soll Microsoft seine großen Anstrengungen hauptsächlich deswegen unternommen haben, weil man Sorge vor einer Google-Dominanz im KI-Bereich hatte.
Google investiert sehr viel Zeit und Ressourcen in die Entwicklung von Gemini, das innerhalb kürzester Zeit in sehr viele Produkte eingezogen ist. Jetzt hat man den nächsten Schritt für das darunterliegende KI-Modell angekündigt, das in der Version 1.5 die unterstützte Medienwelt um Audio erweitert. Gemini 1.5 ist jetzt etwas breiter verfügbar und kann sowohl mit Text als auch Audio und Video umgehen.
Vor einiger Zeit ist die Gemini-KI in Google Workspace eingezogen und bietet in den bestehenden Apps eine Reihe von Hilfsmitteln zur Erstellung oder Verfeinerung von Inhalten. Jetzt hat man mit Google Vids erstmals ein neues Produkt angekündigt, das vollständig auf der Gemini-KI basiert und es den Nutzern ermöglicht, eine vollständige Videopräsentation in nur wenigen Schritten zu erstellen.
Die Google Websuche hat schon vor gut einem Jahr erste KI-Features enthalten, die im Laufe der nächsten Monate sicherlich noch deutlich ausgebaut werden. Schon von Beginn an wurden die zusätzlichen KI-Funktionen trotz Integration mehr oder weniger ausgelagert und in Kürze könnten sie hinter einer Bezahlschranke verschwinden. Denn Google soll wohl an einer kostenpflichtigen Variante arbeiten.
Über viele Jahre gab es Diskussionen rund um das Leistungsschutzrecht, das unter den verschiedensten Bezeichnungen bekannt war und auch beschlossen wurde - oftmals zum Unverständnis Außenstehender. Doch das, was damals noch als übertrieben galt, kehrt jetzt in einer ganz neuen Dimension zurück, die das Web negativ verändern könnte. Daher sollte erneut eine Diskussion darüber angestoßen werden, ob Google für Inhalte zahlen muss.