Eigentlich sollte man meinen dass die Googler mehr als genug verdienen um sich ein eigenes Auto leisten zu können. Aber das ist beim besten Arbeitgeber der Welt garnicht nötig - denn Google betreibt eine eigene Busflotte die die Mitarbeiter jeden Tag ins Googleplex und wieder zurück kutschiert, vorbildlich. Dieser kleiner Bus-Service ist natürlich nicht wegen fehlender Autos ins Leben gerufen worden, sondern ganz im Sinne des Umweltschutzes entstanden. Das Silicon Valley ist mittlerweile eine der Regionen mit dem größten Stau-Aufkommen und pustet somit jede Menge Abgase in die Luft. Das lässt sich durch organisierte Massenfahrten natürlich stark eindämmen, die Rechnung dabei ist ganz einfach: Statt den knapp 1.200 Googlern die diesen Service täglich nutzen, fahren 32 Google-Busse durch Mountain View und Umgebung und sammeln die Mitarbeiter ein. Die Abgase werden dadurch deutlich reduziert, und praktischerweise kommen die Mitarbeiter auch nie zu spät. Denn die Busse fahren keine festgelegte Route, bis auf die Sammelpunkte, sondern sie werden ständig so umgeleitet dass die größten Staufallen umfahren werden - extra dafür beschäftigt Google einige Verkehrsexperten. Der Weg zu den Bus-Stationen wird mit Fahrrädern zurückgelegt, die praktischerweise direkt an der Bus-Haltestelle abgegeben werden können. Die Busse selbst fahren mit Bio-Diesel und sind technisch voll ausgestattet, so dass der tägliche Mail-Check schon auf dem Weg zur Arbeit beginnen kann. Auch dadurch bleibt wieder mehr FreiZeit im Googleplex ;-) Und wieder einmal bin ich neidisch auf alle Googler... [de.internet.com]
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Finanziell dürften die dMarc-Gründer die Übernahme durch Google sehr gut verkraftet haben, aber ideologisch waren sie von der bunten Suchmaschine alles andere als begeistert. Da sich die beiden Parteien nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen konnten (oder besser gesagt, Google hat nicht nachgegeben), haben die beiden Gründer Chad und Ryan Steelberg Google verlassen. Der einzige offizielle Kritikpunkt den die Steelberg-Brüder an Google hatten war die konsequente Automatisierung aller Prozesse. Ich denke intern wird es wohl noch etwas mehr über die Zukunftsvorstellungen von dMarc gebrodelt haben, aber so etwas schickt man natürlich nicht über den Presseticker... Gerüchteweise soll sich Google finanziell nicht an den Vertrag gehalten haben - was immer das auch heißen mag. Der Hauptgrund ist aber, dass die Gebrüder Steelberg sehr auf die Nähe zum Kunden gesetzt haben und den persönlichen Kontakt als sehr wichtig ansahen und mit zu ihrer Geschäftsgrundlage gemacht haben. Das passt natürlich garnicht zu Google, schließlich wird hier umgekehrt jeder persönliche Kontakt vermieden und alles, soweit technisch möglich, automatisiert und mit Algorithmen vollgestopft. Naja, jetzt können sich die beiden erst einmal zur Ruhe setzen und dann später eine neue Firma aufziehen - genügend Geld haben sie ja jetzt. Sie müssen nur beten dass sie nicht wieder von Google aufgekauft werden .p [ZDNet-Blog]
Mutig! Mutig! Der Googler Ervin Peretz eröffnet gemeinsam mit einer Partnerin ein Café in Kirkland, USA. In dem Café gibt es neben Getränken, Sandwiches und einigen Desserts auch eine Art Spielhölle. Dafür stehen mehrere XBoxen und PS3s zur Verfügung, Spiele für diese Konsolen können dort auch gekauft werden. Das besondere an dem Café: Jeder kann soviel zahlen wie er möchte. Und das Pay-what-you-want-Prinzip wird wirklich sehr konsequent durchgezogen: So ist es auch möglich sich für 0 Cent satt zu essen - aber ich denke das wird wohl niemand tun. Wahrscheinlich wird es in dem Café eine Preisempfehlung geben, so dass die Kunden abschätzen können welchen Preis die Firma für den Einkauf gezahlt hat - so kann man angemessen bezahlen und dennoch eine Menge Geld sparen. Ich wünsche den beiden viel Glück mit ihrem Restaurant und dieser Geschäftsidee, aber ich glaube nicht dass sie funktionieren wird. Viele werden sich hier sicherlich satt essen und nur 1-2$ hinterlassen - wenn überhaupt. Ich lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren... » Homepage des Terra Bite [Google Blogoscoped]
Work@Google
Einen Job bei Google zu ergattern ist der Lebenstraum von vielen IT-Experten, und von denen die es werden wollen. Das liegt nicht zuletzt daran dass Google der beste Arbeitgeber der Welt ist, sondern vielleicht auch daran dass man dort überdurchschnittlich gut verdienen kann. Oder wie ist es sonst möglich, dass jeder 10. Googler ein Millionär ist? In einem sehr ausführlichem Bericht über Google geht SFGate vorallem auf die Kronjuwelen des Unternehmens ein - seine Mitarbeiter. Derzeit arbeiten ca. 9400 Personen für Google - und 900 von ihnen sind mindestens 1-fache Millionäre die ihren Reichtum nur durch Google erlangt haben. Das dürfte daran liegen dass Mitarbeiter einige Aktienoptionen bekommen haben und so am Unternehmen mit beteiligt sind. Klingt nach Schall und Rauch, aber die Aktie hält sich seit Jahren wacker im Aufwärtstrend - immer noch eine lohnende Investition. Aber der Artikel beschäftigt sich nicht nur mit den Googlern, sondern auch mit den Xooglern - den Ex-Googlern. Warum sie das Unternehmen verlassen haben, was sie bei Google für Erfahrungen gesammelt haben und womit sie heute ihre Brötchen verdienen wird sehr ausführlich beleuchtet - das geht vom Studenten bis zur Chefetage, einmal Querbeet. Von den ersten 300 Mitarbeiter sind 100 mittlerweile nicht mehr bei Google beschäftigt. » Artikel bei SFGate » Google Jobs-Seite ;-) [thx to: Stefan2904]
Google
Das amerikanische Forbes-Magazin hat Google offiziell zum weltweit besten Arbeitgeber gekürt. Das mag jetzt nicht großartig verwunderlich sein, schließlich ist bekannt dass das Googleplex ein einziger großer Freizeitpark ist und die Mitarbeiter dazu auch noch 20% ihrer Arbeitszeit für private Projekte nutzen können. Doch das ist noch längst nicht alles... Neben der 20%-Zeit bekommen die Mitarbeiter auch kostenlose Snacks, haben Swimmingpools, Massageräume, Yoga-Räume und sogar einen Kindergarten und einen Friseur - alles kostenlos. Und selbst einen Volleyballplatz muss man hier nicht vergeblich suchen - das Googleplex ist ein 5-Sterne-Hotel in dem man nebenbei arbeitet :-D Und für das leibliche Wohl stehen 15 Restaurants mit kostenlosen (!) Mahlzeiten aus aller Welt zur Verfügung. Doch damit noch lange nicht genug, Google bietet auch massive finanzielle Unterstützug für seine (sicherlich sehr gut bezahlten) Mitarbeiter: » 5.000 $ Zuschuss beim Kauf einey Hybrid-Autos (Grund) » 2.000 $ wenn man einen Freund davon überzeugt bei Google zu arbeiten (Refering in Real-Life :-D) » 500 $ Lebensmittelzuschuss in den ersten 4 Wochen wenn man wegen Google umgezogen ist Na das soll mal einer überbieten... » Google-Porträt bei Forbes » Forbes Top100 [Google OS, Googlified]
Google Bislang war Österreich für Google eher uninteressant. Da hier die gleiche Sprache gesprochen wird wie im wichtigen Markt Deutschland gab es bisher auch keinen Grund sich im speziellen um Österreich zu kümmern. Aber das soll nun geändet werden, zumindest im Hinblick auf den Werbemarkt. AdSense & AdWords sollen verstärkt österreichischen Firmen vorgestellt werden - diesen Part soll der neue Chef Karl Pall übernehmen. Der 45jährige war zuvor bei 12snap beschäftigt und hat auch bei Coca Cola schon viele Jahre Erfahrung im Marketing sammeln können - ist also wie geschaffen für diesen Job. Seine Aufgabe wird hauptsächlich darin bestehen den Werbemarkt Österreich mit aufzubauen und so zu einer ernst zu nehmenden Lokalisierung zu machen. Der "Einstieg" in Österreich ist Teil eines Aufbauprogramms für Europa, auf deren Markt sich Google nun verstärkt konzentrieren möchte nachdem die Amerikaner jahrelang bevorzugt worden sind. Anfangen tut es immer mit dem Aufbau des Werbenetzwerks - logisch, erst muss Geld in die Kassen kommen. Dies macht z.B. Hoffnung für eine österreichische Version der Google Maps. Über die weiteren Österreich-Pläne gibt es noch keine Auskunft, aber die Informationen über die geplante Zukunft sollen in den nächsten Wochen an die Öffentlichkeit gelangen - da bin ich ja mal gespannt :-D » Artikel beim Kurier [thx to: Oliver Kanduth & Stefan2904]
Jaja auch dass gibt es: Nelson Minar verlässt Google, um neue große Ideen in einem kleineren Team zu verwirklichen. Hat Google etwa auch schon das typische Problem der großen Firmen, nur sehr unflexibel zu sein? Er war bei Google unter anderem für die Such-Api und die AdWords-Api verantwortlich. Unglaublich, wie kann man Google nur verlassen? Eine bessere Arbeits-Zeit und -Umwelt findet der Typ doch nie wieder .p » Abschiedsposting in seinem Blog
Der Programmierer des beliebten Unix-Texteditors vim, Bram Moolenaar, wird in einigen Monate seine neue Arbeitsstelle bei Google in Zürich antreten. Damit holt sich Google wieder einmal eine bekannte Persönlichkeit ins Haus. Ob Bram wohl in naher Zukunft am kürzlich übernommenen Online-Texteditor Writely rumbasteln soll? Das wäre auf jeden Fall ein passendes Aufgabenfeld für ihn. Doch auch sein Vin-Texteditor soll nicht zu kurz kommen, Google gibt ihm weiterhin die Gelegenheit sein Einmann-Projekt fortzusetzen. Wohl in seiner 20%-Zeit ;-) Alle Spenden die er bekommt, fließen zukünftig Hilfsorganisationen für AIDS-kranke Kinder in Uganda zu - sehr lobenswert! » Ankündigung in seiner Mailinglist [golem]
Google setzt die vor vor einigen Tagen angekündigte Expansion weiter um und scheint dabei immer mehr Fahrt aufzunehmen. Wo andere nur noch entlassen stellt Google neue Mitarbeiter ein. Jetzt gibt es erste Details zu einem neuen Büro in Pittsburgh, das sich gerade zwischen der Planungs- und Aufbauphase befindet. Über 100 Angestellte sollen hier ihre Dienste tun. Einen Leiter für diese Filiale ist schon gefunden, diese übernimmt Dr. Andrew W. Moore von der Pittsburgh University. Dr. Moore ist stolz auf seinen neuen Arbeitgeber und höchst erfreut darüber das Google seine Heimatstadt für einen neuen Standort ausgewählt hat:
Google is one of the world's great companies. By any measure—in creating value to shareholders, in making significant technical contributions, in setting high standards for ethical business practices—it has an outstanding record. We could not be more delighted and honored that Google has chosen to set up an engineering office in our city.
[Mehr bei: SearchEngineWatch]