Google

Es steht Google schon wieder eine Klage ins Haus. Dieses Mal klagt die Konkurrenz von Skyhook darüber, dass Google den Handyproduzenten Motorola dazu gedrängt habe, dass sie die Dienste von Skyhook von Motorolas Android-Smartphones entfernt werden und würde somit keine Android-Zertifizierung mehr bekommen. Zudem würde Motorola daran gehindert, weithin Kundendaten zu erheben, die über die Software kommen.

Skyhook (Wireless) ist schon lange dafür bekannt, dass sie Kundendaten über Mobiltelefone erheben. Bekannt ist der Dienst durch Apple geworden, der bis zur letzten iPhone-Generation WLAN-Netz-Daten für Skyhook erfasste und damit Apples Standort-Lokalisierungen durchführt. Auch ist Skyhook dafür bekannt, dass durch andere Systeme WLAN-Netze kartographiert werden (wie etwa bei Googles Street View).

Nun klagt dieser Dienst gegen Google - bei zwei Gerichten. Android-Chef Andy Rubin habe mehrere Male bei den Motorola-Geschäftsführern angerufen und sie dazu gedrängt, dass sie Skyhook von ihren Android-Telefonen kicken. Dadurch würden Skyhook Lizenzgebühren in Millionenhöhe fehlen - und dazu auch noch die wichtigen WLAN-Netz-Daten. Schon fünf Jahre arbeitet Skyhook an der umfassenden Datenbank an WLAN-Netzen und hatte im April diesen Jahres einen umfassenden Vertrag mit Motorola unterschrieben. Darin wurde vereinbart, dass Android-Smartphones mit Skyhook-Software ausgeliefert werden - dem ist aber nicht der Fall, wie ein Skyhook-Sprecher betont: "Tatsächlich wurde keins der Geräte mit Skyhook-Software ausgeliefert, was ohne Googles Einmischung aber passiert wäre. Skyhook hat dadurch Millionen von Dollar an Lizenzgebühren aus dem Motorola-Vertrag verloren", so Skyhook. "Googles Einmischung schädigte Skyhook zusätzlich dadurch, dass die Skyhook-Datenbank wegen des Ausbleibens der Daten von diesen Telefonen nicht ausgebaut werden konnte."

Google hat sich zu den Vorfällen und Anschuldigungen nicht geäußert, in einigen News heißt es nur, dass man mit dem Fall nicht vertraut sei und daher keine Auskunft geben kann. 

» Klageschriften
Google

Der Kläger Brian Reid beklagt, dass er 2002 zu Google kam und knapp zwei Jahre später wegen des Alters von damals 54 Jahren gekündigt wurde. Vorher studierte Reid an der Stanford University und war maßgeblich an der Entwicklung der Suchmaschine AltaVista beteiligt. Google sieht sich aber zuversichtlich, den Fall für sich zu gewinnen.

Laut der Klageschrift habe der 38-jährige Vorgesetzte ihm mit den Worten gekündigt, er wäre zu langsam und seine Ideen zu alt wären, um für Google noch sinnvoll zu sein. Darin sieht sich der Kläger benachteiligt und fühlt sich diskriminiert. Auch Kollegen hätten ihn wegen seines Alters gemobbt - das hatte die erste Instanz nicht beachtet, denn mittlerweile ist er vor dem obersten Gerichtshof in Kalifornien. Diese Instanz wurde eingeräumt, weil die Richter bei der letzten Instanz nicht die Aussagen der Kollegen bei Google beachtet hatten.

Google sieht darin scheinbar kein Problem, so sagt ein Sprecher, dass Google Reid nicht aus Altersgründen entlassen hat, das werden man vor Gericht auch beweisen. 

» WinFuture
Google

Wie wir euch vor gut zwei Wochen berichteten, testet Google an einem neuen Login-System, welches mehrfach-Logins erlaubt. Dieses System wurde jetzt offiziell freigeschaltet und steht demnächst allen Benutzern zur Verfügung. In der Google-Hilfe sind bereits erste Artikel zu finden und einige Nutzer haben Multi-Sign-In erhalten. 

Der Rollout dauert bei Google bekanntlich etwas. Bei dem einen Nutzer ist es sofort da, in Deutschland darf man erst einmal gespannt sein. Die Rede ist hier von einem neuen Feature, welches die Kollegen von Google OS vor zwei Wochen entdeckt haben: Google testet mehrfach-Login für Google Accounts (GoogleWatchBlog berichtete).

Nun hat Google damit angefangen, für eine Nutzer das lang ersehnte Feature freizuschalten. Dies geschieht über das Google-Konto-Center, über diesen Link. Sollte dann die Meldung kommen, "Die angeforderte Seite ist ungültig" bzw. "The page you requested is invalid", so wurde das Feature für euch noch nicht freigeschalten. Sollte das dann doch der Fall sein, so sieht man eine solche Seite:

Google Multi-Sign-In Einstellungen 

Dabei sieht man schon: Man muss sich auf Einschränkungen einstellen. So kann man etwa Offline-Mail vergessen, es funktioniert nicht bei Services, die nicht aufgeführt sind und man sollte natürlich beachten, dass ein Browser mehrere Sitzungen übernimmt und man immer schauen sollte, mit welchem Account man gerade eingeloggt ist.

Neu ist weiterhin, dass man andere URLs hat. So hat man etwa bei Google Mail stat https://mail.google.com/mail plötzlich https://mail.google.com/mail/u/ und dann eine Benutzernummer, angefangen von 0 aufwärts.

Die Google Hilfe bietet zum Thema (auf Englisch) ein paar Tricks an, so etwa wie man den Multi-Account aktiviert, oder ein paar bekannte Probleme.

» Google OS
Google Das Google-Sicherheitsteam sieht die Praxis von Microsoft und co. als schadhaft an und möchte nun den Begriff "Responsible Disclosure", also "verantwortungsvolle Offenlegung" umdefinieren. Dazu hat sich auch der Sicherheitsexperte Tavis Ormandy gemeldet. Er hatte letztes Jahr eine Sicherheitslücke an Microsoft gemeldet, als diese aber nicht geschlossen wurde, entschied er sich, Infos über die Lücke im Netz zu veröffentlichen. Seit jeher beansprucht Microsoft den Responsible Disclosure für sich. Kein Wunder, dass es dann mal Monate oder Jahre braucht, bis ein Sicherheitsleck im Betriebssystem geschlossen wird. So hat sich Hacker Tavis Ormandy (der im übrigen beim Google Sicherheitsteam tätig ist) eine Lücke an Microsoft gemeldet, da aber sich über ein Jahr niemand meldete, ging Ormandy an die Öffentlichkeit: Er stellte den Bug kurzerhand mit Beschreibung ins Netz und kaum 24 Stunden später gab es erste Trojaner, die sich am Bug zu schaffen machte. Betroffen waren etwa XP-Systeme. Damit diese Zeit in Zukunft sinnvoller genutzt wird, hat Google nun den Begriff "Verantwortung" umgeschrieben. Bisher war die Praxis so, dass es gereicht hat, wenn der Hacker die Lücke meldet. Jetzt kann der Hacker auch eine Deadline von maximal 60 Tagen einrichten. Sollte sich dann der Hersteller der Software nicht melden und einen Fix/Patch veröffentlichen, so hat der Hacker das Recht, die Lücke ins Netz zu stellen, um den Druck auf den Hersteller zu erhöhen. So schreibt das Sicherheitsteam zum Thema im Blog: "[...] Daher glauben wir, dass die Responsible Disclosure eine Einbahnstraße ist. [...] Schwerwiegende Bugs sollten eine angemessene Frist erhalten. Obwohl jeder Bug einzigartig ist, sollten wir vorschlagen, dass 60 Tage Obergrenze genügend ist, um ernsthaft eine kritische Lücke in einer Software zu schließen." Weiterhin schlägt Google diese Änderung vor, damit die Softwarehersteller einen Stichtag haben, wo vielleicht schon Blackhat-Hacker sich an der Lücke zu schaffen gemacht haben. Dabei wissen sie aber selbst, wie schwer es ist, solch eine Deadline einzuhalten. Dennoch sollte es bei kritischen Lücken schnelle Hilfe geben, bevor er von Fremden ausgenutzt wird. Das erhöht den Druck auf den Hersteller und gibt eine bessere Sicherheit im Netz. » heise » Google Online Security Blog
Google China

Google hat die Weiterleitung von Google China auf Google Hongkong eingestellt und ist damit wieder im chinesischen Geschäft. Wie der Konzern im internen Blog mitteilte, gibt die chinesische Regierung Google eine weitere Lizenz. Allerdings muss Google diese jedes Jahr bestätigen. Weiterhin gab Google bekannt, die Suche sowie die übrigen Produkte in China wieder anbieten zu können. Ob Google weiter zensiert oder blockiert wird, hängt wohl vom weiteren Vorgehen ab.

"China lässt Google warten" auf eine Lizenz, die heute Mittag ausgestellt wurde. Google darf weiterhin Produkte und die Suche in China zur Verfügung stellen, allerdings unter anderen Bedingungen. Denn die Weiterleitung auf Google Hongkong musste Google entfernen und Google soll sich jedes Jahr melden. 

Die chinesische Regierung hatte letzte Woche teile von Googles Suche aus China heraus blockiert. Diese Blockade wurde schnell aber wieder aufgegeben. Zuvor hatte Google China verlassen und die Seite auf Google Hongkong weitergeleitet. Optimal war anders, denn immer wieder gab es Streit mit der Regierung. 

» thx
  » ca18804 
  » Spiegel Online
» Google Blog
Google Gay
Googler, die in einer festen homosexuelle Partnerschaft leben, bekommen eine Bonuszahlung. Dies gab man diese Woche anlässlich der San Francisco Pride bekannt. Dieser Bonus soll eine ungleiche Belastung im Steuersystem ausgleichen.

Zusatzzahlungen des Arbeitgebers zur Gesundheitsversorgung werden als Einkommen eingestuft und dann besteuert. Dies entfällt aber, wenn der Arbeitnehmer in einer heterosexuellen Partnerschaft lebt oder in einer Partnerschaft, der Partner kein Einkommen hat. Dies benachteiligt Homosexuelle. Diese werden dadurch pro Jahr durchschnittlich mit 1069$ mehr belastet. Alle Gaygler erhalten nun rückwirkend zum 1. Januar 2010 eine Bonuszahlung.

Google hofft so auch ein Zeichen an die Politik zu senden. Zahlreiche Bilder von Googlern bei der SF Pride gibt es im Google Blog.
Ventures

Google hat die Geldbörse weit geöffnet, und das zahlt sich früher oder später aus, so hofft man jedenfalls, wenn man Venture-Captial in ein junges Unternehmen steckt. Zwar ist INVIDI mit 10 Jahren nicht mehr so jung und könnte Googles kleiner Bruder sein, haben sie aber eine sehr interessante Technik, die etwas mit dem Google TV zu tun hat. 

Google stopft wieder kleinere Unternehmen mit Inventionen in Millionen-Höhe. Dieses Mal geht es um INVIDI, einem Startup, welches sich auf TV-Werbung via Set-Top-Boxen spezialisiert hat und entsprechend auch Software für einen Google TV mitbringt. Aber 23$ Millionen gehen nicht nur alleine in Werbung, sondern auch in Technik, wie Video On Demand, Festplatten-Recorder, Pay-per-view-Events (wie etwa bei T-Home), Internet, Sprache, Kabellose Dienste und Tripple-Play-Produkte drauf. 

Im selben Atemzug geht ein Produkt-Manager, Shishir Mehrotra, zu INVIDI und steigt in den Verwaltungsrat ein. Er ist bei Google weiterhin als Google TV Ads und YouTube Ads Manager tätig. Jetzt wird es aber erst richtig interessant: Google möchte mit INVIDI einige TV-Ads-Produkte entwickeln. Welche das genau sind, lässt sich schwer erahnen, jedoch könnte es darauf hinauslaufen, bald über Google TV's Werbung zu kaufen und verkaufen. Sicher hat die Investition eine Menge mit dem Google TV am Hut.

Gegründet wurde INVIDI 2000, hat aber schon VC von GroupM, Motorola, Menlo und anderen Kreditgebern erhalten. Vor kurzem steckte das Unternehmen in Vereinbarungen mit Dish Network und DirectTV. Das Gerät wurde bereits von Comcast’s Baltimore unter die Lupe genommen. Im Test stellte sich heraus: Die adressierbare Werbung ist 65% effizienter und sogar 32% effektiver.
 
Google TV soll am 19. Mai bei der Google I/O vorgestellt werden. 
Android

Ein weiterer Google-Mitarbeiter verabschiedet sich für eine andere Firma: Senior Android-Software-Entwickler Cedric Beust geht zu LinkedIn. Es ist aber noch unklar, welche Rolle er dann bei LinkedIn spielen wird.

Android ist mittlerweile so erwachsen, dass die Gründer nicht mehr gebraucht werden - und so verabschiedet sich das nächste Gesicht von Google, um Anderen beim Großwerden zu helfen. Dass LinkedIn für ihn auf den Plan steht, wird wohl überraschend sein, ist LinkedIn schon weit ausgeprägt. Er wird dort aber noch weitere Apps entwickeln. Früher arbeitete er bei Google als Java-Entwickler, später als Android-Entwickler. Wir denken, dass er seine Android-Kenntnisse bei LinkedIn umsetzen wird.

Er schreibt in seinem Blog zum Wechsel:
War bei Google für sechs Jahre, aber es fühlt sich mehr nach "zwei Jahre bei Google und vier Jahre bei einem kleinen Startup, welches sich Android nennt, welches plant, die Mobil-Industrie zu revolutionieren" anfühlt. Ich weiß nicht, was überraschender ist: Wie ehrgeizig dieses Ziel ist oder wie weit heute Android ist...
Dass es zeitgleich mit der Hotspot-Tethering-Geschichte kommt, ist nicht irgendwie zufällig, sondern von Beust geplant gewesen: "FroYo ist keine Ausnahme, dafür vorbereitet, alles bisherige wegzublasen, um etwas zu werden..., das du demnächst dann sehen wirst"
Ventures

Google investiert wieder einmal in ein Startup-Unternehmen. Dieses mal geht es um ein Location-based Mobil-Spiel, welches 2008 gegründet wurde. Es hat mittlerweile schon 600 Abnehmer, davon z. B. die Harvard Uni, Princeton oder das MIT, sogar die US-Army. 4 Millionen US-Dollar hat Google für das kleine Unternehmen ausgegeben.

SCVNGR ist nicht einfach nur ein Location-Service, wie Latidude, sondern ist ein richtiges Spiel, welches man virtuell an realen Orten spielt. Man muss Challenges an den verschiedensten Orten ausführen, muss zum Beispiel ein Origami basteln, oder man Checkt in eine Location ein. Je nach dem gibt es dann Punkte, die einem im Spiel weiterhelfen.

Heute hat man dann angekündigt, dass die App erstmals verfügbar ist - man kann sie für iPhone und Android herunterladen. Das Prinzip kennt man aber schon aus verschiedenen anderen Apps: Foursqaure, Gowala oder Facebook. Dennoch wird Google gut damit tun, in diese Nische einzusteigen. Allerdings gibt's SCVNGR nur für die USA.

» SCVNGR 
» Quelle 
Google Pad Das Google-Pad soll dann doch Wirklichkeit werden. Während Apple mit Adobe streitet, freut sich Google schon auf den neuesten Clou: Das Android-Based Multitouch-Tablet von Adobe mit Flash. Wir haben uns die Videos angeschaut und waren begeistert. Im letzten Monat haben wir euch von einem Konkurrenz-Produkt zu Apples iPad berichtet. Da ist es nun. Auf der Web2.0-Expo in San Francisco wurde das neue Tablet auf Android-Basis am Adobe-Stand vorgeführt. Der Prototyp basiert wahrscheinlich auf Android "Froyo" 2.2 und wird daher schon Flash an Bord haben. Im ersten Video sieht man viel bewegtes, aber auf den ersten Blick könnte man an ein E-Book denken. Es sieht aber eher nach einer Präsentation (wahrscheinlich sogar auf AIR-Basis) aus. Am Stand konnte man sogar ein aufgeschraubtes Gerät begutachten. Angeblich soll ein NVidia-Chip verbaut sein. Damit könnte die Grafik garnicht so übel sein. Das Tablet ist ca. 10 Inches, also 26 cm, groß. Fast ein ganzes Din-A4 Blatt. Es sollte also kein Problem sein, auf dem Teil zu lesen. Hier einige Bilder aus der Galerie von Zedomax.com, Vielen Dank dafür! Android Tablet Android Tablet / Geöffnet Android Tablet: Flash-Demo Android-Tablet / Blog-Demo Wann das genaue Release-Date ist, wurde noch nicht verraten. allerdings sollte man mit Ende des Jahres (2010) rechnen. Apple wird das gar nicht gefallen. Denn ein großer Konkurrent mehr, der jetzt auch noch E-Books verscherbeln möchte, wird nicht wirklich förderlich für das Unternehmen sein. Wir warten mal ab, was das "Google Pad" noch alles so zu bieten hat und ob Google es wirklich selbst herausbringt oder über Dritte.
Earth Day Logo

Google hat Millionen von Dollar in erneuerbare Energien gesteckt. Genauer in Windenergie im Herzen der USA. Damit gibt Google zum ersten Mal Vermögen in Green IT-Strom ab und sorgt damit für ein sauberes Profil.

Erst heute brachte Greenpeace den Green IT-Report heraus, bei dem Google weniger gut abschnitt. Allerdings hat Google Verbesserung versprochen - die kommt auch rechtzeitig in einer Ankündigung. Demnach investiert 38,8 Mio. US-Dollar (etwa 30 Mio. Euro) Google in zwei riesige Windfarmen, die zusammen mit 170 MW genug Strom für 55.000 Haushalte produzieren. 

Windkraft-Anlagen

Die NextEra Energy Resources ist größerter Windkraft-Energielieferant der Welt. Die Windräder stehen in North Dakota, im Herzen der USA, messen allesamt ca. 80 Meter in der Höhe und davon gibt es 113 Stück - Somit erstreckt sich das Areal auf einen riesigen Bereich. Außerdem sind die Räder zu 15% effizienter als bisherige Techniken. Ein Grund mehr für Google, in diese Technik zu investieren.

Dass Google immer eine Hand für grüne Technologie hatte, zeigt sich auch an vergangen Investitionen in eSolar oder AltaRock (geothermische Energie) oder eben Makani Power (Windkraftanlagen an hohen Höhen).

(Google)
Google

Heute kam der Green-IT-Report von Greenpeace heraus. In der Rangliste belegt Google den sechsten Platz. Kritik hagelte es bei der Verständigung mit Google. Auch Microsoft darf jetzt noch einmal nachbessern.

COOL IT Leaderboard / Greenpeace.orgDer Konzern Google gibt keine Konkreten Ziele an, deshalb erreicht er im Cool IT Leaderboard nur Platz 6. Immerhin 33 Punkte konnte man bei Greenpeace vergeben. Das liegt unter Anderem daran, dass Google sein "Power Meter" veröffentlicht hat und sich aktiv für Technologien einsetzt, die den Stromverbrauch überwachen und reduzieren können. 

Außerdem bemängelt Greenpeace die Technik hinter Cloud-Computing, also das vernetzen in der "Wolke". Die Serverfarmen sollten statt mit Strom aus fossilen Quellen (Kohle) eher mit erneuerbaren Energien, wie Wind, Sonne usw. betrieben werden. Außerdem steigt der Stromverbrauch, wenn viele Leute auf ihre Daten zugreifen oder Daten auf den Serverfarmen speichern, so Greenpeace.

Ebenfalls unglücklich lief es für Microsoft, da angestrebte Ziele nicht erreicht wurden. Am besten schnitten Ericsson und Cisco ab, Schlusslicht waren Sony, Panasonic und Sharp.
Android

Es mag vielleicht etwas kurios klingen, dass Adobe eben nicht Apple-Handys verschenkt, sondern Google-Handys. Aber hinter dem scheinbar schönem Geschenk verbirgt sich der Streit um Apple und Adobe.

Wenn sich zwei streiten, freut sich der Google. 
Adobe und Apple streiten um Flash, eine Technologie die schon etwas älter, dafür aber verbreiteter ist. Apples CEO Steve Jobs hat sich in einem offenen Brief an Adobe gewandt und klar gestellt, warum der Riese künftig auf Flash - und damit auch auf Adobe - verzichtet. Die Technologie sei - auf einmal - unsicher und so sagt Jobs kurzerhand ab. Außerdem wären Flash-Produkte für Touchscreen-Displays unzureichend und Batterie-hungrig. Adobe scheint aber das weniger zu stören und steigt lieber mit Google und Microsoft in die Kiste. Google dürfte das aber besonders freuen, denn kann der Konzern endlich von der Technik profitieren.

Flash für Android 
Es gab oft Mutmaßungen, dass Flash auch bald auf Android-Geräte kommt. Vor zwei Wochen dann die offizielle Meldung, dass man Flash und AIR auf Android-Geräte und somit auf Google-Geräte bringen möchte. Bis dahin gab es schon Flash-Leaks und Benutzer der Sense-Oberfläche konnten Flash sowieso schon nutzen. Adobe wechselt also von der iPhone und Mac-Plattform zur Android-Plattform und wischt Apple damit eins aus. Vielleicht könnte man sagen, dass Partnerschaften mit der Zeit auch einfach nur noch wehtun und "frischer Wind" in die Sache muss.

Adobe-Mitarbeiter sollen Android-Handy gratis bekommen
Der nächste Schritt, Apple zu ärgern, wäre dann: Die Konkurrenz zu zeigen und damit zu spielen. Adobe benutzt Google, damit Apple eine Art "Eifersucht" entwickelt. Also schickt Adobe einigen Mitarbeitern (von 8,6k) kostenlose Android 2.2-Geräte ins Haus. Die sollen dann darauf das neue Flash 10.1 ausgiebig testen und sollen natürlich auch mit dem neuen Spielzeug angeben. Welches Handy aber genau verschenkt wird, wollte selbst die Quelle nicht spekulieren. Zwischen Nexus One oder HTC Incredible wird es aber schon hinauslaufen.

Adobe lässt Apple links liegen
Klar ist, die Strategie von Adobe geht auf. Auf der Google I/O in diesem Monat wird Adobe nochmal richtig auf Google setzen und ausführliche Produktdemos präsentieren. Apple kann nur dreinschauen und sich ärgern. Vielleicht wird Apple wieder nachgeben - aber Adobe wird sich sicher nicht so leicht zurückködern lassen.
Webmaster Tools Search

Google hat heute ein neues Video veröffentlicht, indem SEO Matt Cutts sagt, wie eigentlich die Suche im allgemeien weiterentwickelt wird.



Die Frage von Pulkit Agrawal aus Ahmedabad, Indien, lautet: Wieviele Änderungen hat Google an seinem Suchalgorithmus 2009 gemacht? Und ist der Inhalt immernoch Konig ("The Content is King!")?

Matt Cutts antwortet mit diesem Video auf die zwei Fragen und spricht darauf an, dass sich der Algorithmus eigentlich täglich ändert. Im Jahr werden um die 350-400 Rollouts (also Änderungen für jeden Benutzer) gemacht. Das meiste passiert aber im Hintergrund, so Cutts. Das sind meistens Dinge, die wichtig sind, wie z. B. das Filtern von Spam, Werbung usw.. Mit der zweiten Frage tut sich Cutts etwas schwer und weist darauf hin, dass der Inhalt schon lange nicht mehr Vorrang hat, man also in Suchmaschinenoptimierung setzen sollte.
Google

In den USA muss man jetzt sein Geburtsdatum bei der Registrierung angeben. Jedoch wird diese Abfrage überflüssig, wenn man versucht, sich in einem anderen Land anzumelden. Das hat Google OS am gestrigen Mittwoch herausgefunden.

Will man bei Google einen Account angelegen, sollte das eigentlich nicht das Problem sein. Man schreibt eben sein Passwort, seine bisherige E-Mail und eine visuelle Verifikation auf und ist schon drin. In den USA soll das jetzt anders sein. Denn dort muss man seit neustem sein Geburtsdatum angeben, damit man sich überhaupt registrieren kann. 

Der Google OS-Blog kommentiert: ".. das ist schon krass zu sehen, wie die Leute in den USA ihre Geburtsdaten auf einmal angeben müssen". Weiter hat der Autor herausgefunden, dass in den AGB steht, "you may not use the Services and may not accept the Terms if you are not of legal age to form a binding contract with Google", also "Sie können nicht die Services benutzen und nicht die AGB akzeptieren, wenn Sie nicht alt genug sind, um einen Vertrag mit Google einzugehen". Womöglich möchte Google damit erreichen, dass sich Minderjährige in den USA nicht anmelden, damit Google einen besseren politischen Standpunkt hat.

Birthday @ Anmeldung

In den USA gibt es seit langem ein Gesetz, welches besagt, dass persönliche Informationen im Internet von Kindern (in den USA: unter 13 Jahren) geschützt werden. Das COPPA-Gesetz regelt also die Privatsphäre von Minderjährigen in den USA.