Anlässlich des 15. Geburtstags blickt Google heute grob auf die Entwicklung der Websuche in den letzten 15 Jahren zurück und hat außerdem drei Neuigkeiten zu verkünden: Der Knowledge Graph kann nun auch vergleich, Geräteübergreifendes Google Now und ein neues mobiles Design.
Kaum zu glauben: In diesem Monat wird Google schon (oder "erst"?) 15 Jahre alt. Wie jeder weiß, liegen die Wurzeln - und bis Heute die Haupt-Einnahmequelle - des Unternehmens in der Websuche. Anlässlich des Geburtstags gibt es nun ein kleines Easteregg mit dem die Websuche im Design der Anfangsjahre angezeigt wird - inklusive Logo.
Ohne monatlichen Seitenhieb auf Google scheint bei Microsoft nichts mehr zu gehen: Im Monat September lässt sich nun Noch-CEO Steve Ballmer herab und wettert gegen das in seinen Augen existierende Google-Monopol. Er sieht seinen Konzern als den einzigen der dem Unternehmen Paroli bieten kann und wünscht seinem Konkurrenten auch die Wettbewerbsbehörde an den Hals.
Die Suchfelder vieler größeren Webseite bieten allesamt ein fast schon selbstverständliche Funktion: Sie schlagen noch während der Eingabe passende Suchanfragen vor und können dem Nutzer so lästige Tipparbeit abnehmen. Erdacht wurde diese Funktion vor fast 10 Jahren vom Googler Kevin Gibb, der nun einen Einblick in den Entwicklungsprozess der Technologie gibt.
Google hat wieder einmal eine OneBox der Websuche überarbeitet und diese mit sehr viel Informationen ausgestattet: Die Dictionary-OneBox gehört nicht nur zu den Ältesten sondern nach dem Update jetzt auch zu den umfangreichsten und kann nun mehr als bildschirmfüllend erweitert werden.
Der persönliche Assistent Google Now wird einem derzeit ausgelieferten Update mal wieder ein kleines Stückchen klüger und nützlicher: In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Verbesserungen der schon bekannten Cards, die vor allem basierend auf dem Standort und den Gewohnheiten des Nutzers noch mehr Informationen anzeigen.
SCROOGLED! Microsoft lässt bekanntlich keine Möglichkeit aus um gegen Google zu schießen und in diesem Zuge die eigenen Produkte zu promoten. Nun ist es wieder einmal soweit und Microsoft kritisiert im Rahmen der Scroogled-Kampagne dass Google versucht mit seiner Suchmaschine Geld zu verdienen und Werbung neben den Suchergebnissen anzeigt.
Laut eigenen Angaben führt Google jährlich mehrere hundert kleine Design-Tests an der Websuche mit einem kleinen Nutzerkreis durch um zukünftig geplante Funktionen auf ihre Alltagstauglichkeit zu überprüfen. Aktuell gibt es zwei interessante Design-Tests: Der erste zeigt mehr Informationen über eine Website, der zweite erlaubt eine tiefere Navigation.
Wie eine Studie der Gutenberg-Universität belegt, überschätzt ein Großteil der deutschen Internetnutzer die eigenen Kenntnisse über Google. Viele sind der Meinung sich gut mit der Suchmaschine und dem gesamten Unternehmen auszukennen, was sich am Ende als großer Irrtum herausstellt. Auch die Macht, die Google mittlerweile hat, wird weit unterschätzt.
Googles Websuche macht in den nächsten Tagen wieder einen großen Schritt hin zum persönlichen Assistenten und wird seinen Nutzer noch besser kennen lernen: Die dazu nötigen Informationen zieht die Websuche aus GMail und verarbeitet diese weiter. Bisher stand diese Funktion nur den Nutzern zur Verfügung die an dem Search Field Trial Experiment teilgenommen haben.
Seit fast einem halben Jahr testet Google in den Dev-Release von Chrome eine völlig neu aufgebaute New Tab-Seite: Diese besteht nur noch aus einer abgespeckten Google-Startseite und einer Liste der 8 meistbesuchten Webseiten. Nun scheinen sich die Entwickler damit angefreundet zu haben und bereiten die Umstellung für alle Nutzer vor.