Es kommt nicht oft vor, dass Google Änderungen am Ranking der Suchergebnisse kommuniziert und die Webmaster schon im voraus über anstehende Verbesserungen informiert - doch manchmal macht man eine Ausnahme: Wie das Webmaster-Team heute verkündet hat, werden mobile Seiten in der mobilen Websuche bald noch höher gerankt als es jetzt schon der Fall ist. Es wird für Webmaster, die noch immer keine mobile Webseite im Angebot haben, also langsam eng.
Der Googlebot ist seit vielen Jahren im Web unterwegs und ruft mehr oder weniger regelmäßig alle Webseiten zur Indizierung für die Google Websuche auf. Im Laufe der Jahre sind einige weitere Bots dazu gekommen, der mit Abstand wichtigste neben dem Desktop-Bot ist aber wohl der für den Abruf von mobilen Webseiten. An diesem gibt es nun eine kleine aber für einige vielleicht sehr gravierende Änderung: In Zukunft gibt sich dieser als Nexus-Smartphone aus.
Schon seit einiger Zeit experimentiert Google mit den sogenannten Trial Run Ads, die es in der mobilen Websuche ermöglichen sollen, eine App direkt ohne Installation auszuprobieren. Das soll dem Nutzer dabei helfen, eine App vor dem Herunterladen oder gar dem Kauf kennen zu lernen und kann in der Folge natürlich auch den Verkauf ankurbeln. Jetzt hat Google angekündigt, dass diese speziellen Werbeanzeigen in den nächsten Wochen für alle Nutzer ausgerollt werden.
Die Spracherkennung der Google-App für Android hat ihre Qualität in den letzten Jahren deutlich verbessert und hat mittlerweile selbst bei nicht ganz so deutlichen Aussprachen oder Umgebungsgeräuschen eine sehr hohe Trefferquote. Allerdings setzt diese in fast allen Fällen immer noch eine Internetverbindung voraus und die Daten werden an Googles Server zur Auswertung geschickt. Jetzt ist es gelungen, ein sehr schlankes System zur Offline-Spracherkennung zu entwickeln.
Ein Großteil der Reisen wird heute schon im Internet gebucht und auch das Einholen von Informationen, Bewertungen und Inspirationen läuft komplett über das Internet ab. Da sich viele derzeit mitten in der Urlaubsplanung für den Sommer befinden dürften, startet Google nun ein neues Angebot, das eine ganze Reihe von Informationen miteinander verknüpft und eine komplette Reise vorschlagen kann. Derzeit ist das Angebot allerdings nur auf englisch verfügbar.
Vor fast zwei Jahren wurde das Recht auf Vergessenwerden eingeführt und auch Google musste dieses natürlich innerhalb kürzester Zeit umsetzen - wenn auch nur sehr zähneknirschend. Da das Gesetz nur in der EU gilt, hatte Google die Löschung bisher auch nur auf den lokalen Seiten der EU-Länder durchgeführt. Ab sofort werden jetzt auch Geoblocker eingesetzt, mit denen alle Nutzer aus der EU nur noch die zensierten Suchergebnisse zu Gesicht bekommen.
Wenn es einen Bereich im Web gibt in dem Google seit Jahren einfach kein Erfolg gelingen möchte, dann ist es beim Thema Social Media. Doch das hält das Unternehmen natürlich nicht davon ab, immer wieder einen neuen Anlauf zu wagen und neue Konzepte auszuprobieren. Irgendwann in den letzten Wochen wurde ein neues experimentelles Produkt gestartet, das es einem ausgewählten Personenkreis ermöglicht, direkt in die Suchergebnisse zu posten. Das ganze erinnert sehr stark an Twitter.
Die Verbreitung des Zika-Virus nimmt rasend schnell immer weiter zu und ist derzeit vor allem in Lateinamerika ein ernsthaftes Problem, das sowohl die infizierten Menschen als auch vor allem schwangere Frauen und ihre ungeborenen Kinder betrifft. Da viele Menschen Informationen über diesen Virus im Internet suchen, hat Google nun in Zusammenarbeit mit UNICEF spezielle Informationen zusammen gestellt und bietet diese in aufbereiteter Form in der Websuche an.
Googles Websuche kann über diverse OneBoxen, eingeblendete Informationen über den Suchergebnissen oder auch über den Knowledge Graph sehr viele Fragen direkt beantworten. Die Fakten-Datenbank ist mittlerweile so groß, dass es kaum noch Suchergebnisse zu diesen Themen ohne eingeblendete Zusatzinformationen gibt. Ab sofort kann die Websuche nun auch die Frage beantworten, welche Laute ein Tier von sich gibt.
Mit dem letzten Update der Google-App haben nicht nur die Designer eine neue Animation und (bei einigen Nutzern) ein personalisiertes Logo mitgeliefert, sondern auch in den Einstellungen der App gab es eine Neuerung. Die aktuelle Version ermöglicht es nun, Links aus der App statt mit dem Standardbrowser mit den Chrome Custom Tabs zu öffnen.
Seit zwei Tagen wird wieder ein kleines Update für die Google-App ausgerollt, bei dem vor allem wieder die Designer ihre Finger mit im Spiel gehabt haben: Die Animation für die Analyse eines Screenshots von Now on Tap wurde nun durch etwas freundlichere Symbole ersetzt und bei der Anzeige des Google-Logos gibt es nun eine kleine farbige Spielerei - die derzeit allerdings noch vollkommen sinnfrei ist.
Erst gestern hat Google den Start des Project AMP angekündigt, und seit wenigen Stunden befinden sich die ersten Inhalte mit dieser neuen Technologie in der Websuche. Bisher hatte man nicht genau verraten, wie - und ob - die Nutzer AMP-Webseiten erkennen können, die ersten Ergebnisse zeigen dies nun im Detail: Die schnell verfügbaren Webseiten werden mit einem grünen AMP-Logo markiert und stechen außerdem aus der Masse der Suchergebnisse heraus.
Trotz immer schneller Mobilfunkverbindungen benötigen auch für das Smartphone aufbereitete Webseiten immer noch sehr viel Ladezeit und können dem Nutzer schnell den Spaß am surfen nehmen. Google möchte dieses Problem in Zusammenarbeit mit vielen anderen Unternehmen lösen und hat dafür im vergangenen Jahr das AMP-Projekt angekündigt. Jetzt ist die Entwicklung reif für den Einsatz und wird ab dem 24. Februar erstmals in der Websuche eingesetzt.
Es kommt relativ selten vor dass Google grundlegende Elemente der Websuche ändert oder diese an eine andere Stelle verschiebt - vor allem wenn es sich um Werbung handelt. Aber jetzt hat das AdWords-Team hat eine große Änderung angekündigt, die schon in den nächsten Tagen weltweit umgesetzt wird: Die rechte Seitenleiste neben den Suchergebnissen wird in Zukunft keine Werbung mehr zeigen und in den meisten Fällen komplett leer bleiben.
Im Normalfall arbeitet Googles Websuche in nur eine Richtung: Der Nutzer gibt eine Anfrage ein, und die Algorithmen basteln daraus ein Suchergebnis mit vielen Zusatzinformationen, die dem Nutzer dann wieder ausgeliefert werden. Eine weitere Interaktion seitens des Nutzers gibt es ab diesem Punkt nicht mehr, und dieser kann lediglich die aufbereiteten Informationen ansehen. Ein neues Patent zeigt nun, dass Google sich weitere Interaktivität für die Suchergebnisse vorstellen kann.