Die Liste der Milliarden-Apps im Play Store wird länger: Erst vor wenigen Wochen hat Google Play Books die Milliarden-Grenze durchbrochen, und seit gestern gesellt sich nun eine weitere App in diese Liste: Die Messaging-App Hangouts kommt nun ebenfalls auf die Summe von 1 Milliarde Downloads und ist damit die elfte App die diesen Schritt geschafft hat.
Schon seit über drei Jahren bewirbt Amazon seinen Android App Store damit, dass man wöchentlich kostenpflichtige Apps verschenkt. Dazu wird der Preis für einen kurzen Zeitraum auf 0 Euro gesenkt und steht dem Nutzer dann auch in Zukunft Gratis zur Verfügung. Google reagiert nun darauf und scheint ebenfalls eine solche Aktion starten zu wollen, allerdings derzeit mit einer mehr schlecht als rechten Umsetzung. Aktuell gibt es nur eine einzige App in diesem Angebot.
Die Nutzerbasis von Android hat längst die Schallmauer von mehr als 1 Milliarde aktiven Nutzern überschritten, und mit dem weiteren Wachstum purzeln nun auch einige weiter Rekorde im Play Store: Mit Play Books und dem Facebook Messenger haben gestern gleich zwei Apps die Grenze von 1 Milliarde Downloads durchbrochen und komplettieren damit die langsam anwachsende Liste von Apps die bisher rein nur von Google und Facebook dominiert wird.
Erst gestern haben wir über den optimierten Play Store für Android TV berichtet, der mehr Übersicht in die Auflistungen der Apps bringt und den Nutzer so tiefer in die App-Vielfalt einsteigen lässt. Doch dieses Update wurde nicht nur zur Optimierung der bisherigen Apps ausgerollt, sondern auch in Vorbereitung auf das heutige serverseitige Update: Mit einem Schlag gibt es nun 600 weitere Apps in 20 neuen Kategorien für Android TV.
Mit Android TV wagt Google den mittlerweile dritten Anlauf auf unsere Fernseher, und scheint nun endlich die richtige Oberfläche für ein solches Betriebssystem gefunden. Doch natürlich steht und fällt ein solches Betriebssystem, gerade wenn es noch die Bezeichnung "Android" im Titel trägt, mit dem App Store. Bisher hatte sich Google Play für Android TV nicht gerade mit Ruhm bekleckert, da es den Eindruck erweckt hat dass nur eine Handvoll Apps zur Verfügung stehen. Ein Update ändert dies nun.
Während der gestrigen Vorstellung von Android M hat Google viele neue Funktionen der nächsten Version des Betriebssystems vorgestellt und auch eine erste Developer Preview angekündigt, die mittlerweile auch zu haben ist. Doch zwei sehr wichtige und markante Features haben es nicht in die Keynote geschafft, die aber zwei lang gehegte Wünsche der Nutzer endlich wahr werden lassen: Auch Einstellungen und Daten einer App werden in Zukunft synchronisiert und die Android-Oberfläche kann nun auch wieder auf Dunkel gestellt werden.
Im Zuge des gestrigen Ankündigungs-Feuerwerks während der I/O durfte natürlich auch der Play Store nicht fehlen und hat eine Reihe von Verbesserungen bekommen, die ebenfalls fast alle schon im Vorfeld bekannt gewesen sind. So ist es Entwicklern jetzt möglich, A/B-Tests durchzuführen um den Erfolg von verschiedenen Listungen zu messen und der Play Store hat endlich auch den lange angekündigten Familien-Bereich erhalten.
Schon seit längerer Zeit befinden sich Apps auch im Google Suchindex und können vom Nutzer, wenn es denn vom Entwickler unterstützt wird, auch durchsucht und direkt an dieser Stelle aufgerufen werden. Da verbundene Apps mittlerweile zu einem wichtigen Rankingfaktor geworden sind, setzen immer mehr Webseiten auch auf eigene Android-Apps. Bisher konnten Details und Klickzahlen dazu kaum ermittelt werden, mit dem letzten Update der Google Search Console können Apps aber nun genau so wie Webseiten behandelt werden.
Lange schon nichts mehr von der NSA und Edward Snowden gehört - doch die Stille täuscht. Heute kamen brisante Akten an das Licht, in denen wieder einmal die Google-Nutzer als Ziel der Spionage genannt werden: Über den gezielten Angriff auf Server von Google und Samsung sollten deren App Stores infiziert werden, so dass sich Nutzer ganz ohne ihr Wissen Malware installieren und fortan von der NSA überwacht werden können.
In diesem Jahr legt Google den Fokus stark auf Kinder und Familien und möchte nicht nur die eigenen Angebote familienfreundlicher gestalten, sondern auch in den eigenen App Stores Ordnung schaffen. Vor genau einem Monat hatte man angekündigt dass Entwickler ihren Apps nun das Label Designed for Families verpassen können, nannte aber noch keinen genauen Starttermin für diesen neuen Bereich. Dieser wurde jetzt bekannt gegeben.
Viele Hersteller von populären Produkten und Online-Shops ermöglichen für ihre neuen Produkte Vorbestellungen, die gleich mehrere Vorteile für beide Seiten haben: Der Hersteller und der Händler kann den erwarteten Ansturm besser abschätzen und gewinnt noch vor dem Release-Termin zahlende Kunden. Der Kunde hingegen gehört zu den Ersten die das neue Gerät in Händen halten dürfen. Ab sofort ermöglicht Google auch im Play Store die Vorbestellung von digitalen Gütern.
Google und viele andere Software-Unternehmen setzen zum Test von neuen Funktionen mit einem kleinen Nutzerkreis seit Jahren auf das etablierte A/B-System. Dabei werden verschiedenen Nutzern verschiedene Funktionen oder Oberflächen geliefert, ohne dass dieser etwas davon weiß, und die Auswirkungen gemessen. Laut internen Berichten wird Google ein solches A/B-System schon bald auch für alle App-Entwickler über den Play Store ermöglichen.
Schon seit einiger Zeit geht der Trend dahin, dass immer mehr Inhalte in ein App wandern und über den normalen mobilen Browser nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt zugänglich sind. Das ist für eine Suchmaschine wie Google natürlich ein Problem, da nicht mehr der gesamte Content gescannt und indexiert werden kann. Um dieses Problem zu lösen wurde vor einiger Zeit das App Indexing eingeführt, mit dem auch die tiefen Inhalte aus Apps indexiert werden können. Auf Grundlage dessen schlägt die Websuche nun auch die Installation von passenden Apps vor. Ein völlig neuer Tätigkeitsbereich für SEOs.
In der letzten Zeit hat Google eine neue Zielgruppe ins Auge gefasst: Kinder. Neben einer kinderfreundlichen Version von YouTube sollen schon in wenigen Monaten auch viele weitere Angebote für die jüngeren aufbereitet werden. Im neuen optionalen Programm von Google Play "Designed for Families" werden nun auch Familien in den Mittelpunkt gerückt - Entwickler können ihre Apps ab sofort anpassen.